Lach-Yoga

Autoren

Lachen macht glücklich.

Lach Yoga ist eine ganzheitliche Methode, die mit einfachen Mitteln die Gesundheit stärkt und die Lebensfreude erhöht.

Entstehung

Lach Yoga wurde von Dr. Madan Kataria im Jahre 1995 begonnen. Es verbindet Yoga-Atmung (Pranayama), Stretching und Lachen. Anfangs erzählte Dr. Katarian Witze. Als ihm später keine Witze mehr einfielen, entwickelte er die Technik „Lachen ohne Grund“. Wenn das Lachen in der Gruppe geübt wird, ist das Lachen bald echt. Die gesundheitlichen Vorteile des Lachens sind umfangreich. Es profitierte das Herz-Kreislaufsystem und der Blutdruck. Das Lachen ist ein Mittel, um Angst und Stress zu reduzieren sowie Gefühle des Glücks zu fördern. Lach Yoga ist gut für Herz, Zwerchfell, Bauchraum, Atemwegs-und Gesichtsmuskeln. Endorphine werden freigesetzt, so dass ein Gefühl von Wohlbefinden entsteht.

Der lachende Zen-Meister

Wir sollten das Lachen nicht vergessen. Das Lachen gehört zum Yogaweg dazu. Wer im Glück ruht, lacht gerne. Wer erleuchtet ist, hat das Lachen in sich. Bei einem Buddha entsteht das Lachen spontan aus seinem Bauch heraus. Dazu bedarf es keiner großen Anlässe. Ein Buddha kann auch über kleine Witze lachen. Er hat deshalb beständig etwas zu lachen, weil das Leben voller kleiner Witze ist. Es war einmal ein Zen-Meister, der meditierte alleine hoch oben auf einem Berg. Plötzlich brach der Mond hinter den Wolken hervor. Der Zen-Meister lachte darüber so laut, dass die Menschen unten im Tal es hören konnten. Sie nannten ihn den lachenden Zen-Meister.

Als der kleine Yogi 2006 ein Sommertreffen mit seinen Leuten veranstaltete, waren alle sehr traurig, weil eine Frau schwer an Krebs erkrankt war. Ihr Leben neigte sich dem Ende zu. Sie starb kurze Zeit später. An allen vier Abenden lehrte Nils deshalb den Lach Yoga. Sie lachten in diesem Sommer so viel, dass alle ihr Leid vergaßen. Sie transformierten sich durch das Lachen ins Licht. Sie erhoben sich durch das regelmäßige Lachen über das Leid des Lebens.

Buddha der Freude

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Geh den Weg der fünf Freuden: etwas Genuss (Kekse, Schokolade, Pralinen … ), etwas Kontakt (Lesen, Fernsehen, Freunde treffen), etwas Gemächlichkeit (langsam voran, in der Ruhe leben), etwas Lustprinzip (wozu hast du jetzt Lust?) und etwas Liebe (tu etwas Gutes für die Welt). Bringe so viel Freude wie möglich in dein Leben. Denke positiv. Was ist heute deine Tat der Freude?

1. Sonne = Wir visualisieren über uns eine schöne Sonne am Himmel. Wir reiben die Handflächen über dem Kopf aneinander, bewegen die Zehen und denken mehrmals das Wort „Sonne“ als Mantra. Wir füllen unseren Körper und unsere Seele mit Sonnenlicht.

2. Massage = Wir visualisieren das Sonnenlicht um uns herum und massieren es von oben bis unten in unseren Körper ein.Dabei denken wir weiter das Mantra „Sonne“.

3. Kosmos = Wir machen große Kreise mit den Armen, visualisieren den Kosmos voller Sterne und denken: „Der Kosmos ist voller Sonne und Licht. Ich fließe positiv mit dem Leben.“

4. Buddha der Freude = Wir legen die Hände in den Schoß. Die Handflächen zeigen nach oben zum Gesicht. Wir visualisieren uns als einen Buddha (Göttin, Engel) der Freude, bewegen die Füße und denken: „Ich bin ein Buddha/eine Göttin der Freude. Ich gehe den Weg des Glücks. Mein heutiger Satz des Glücks ist …“ Welcher Gedanke bringt heute Freude in dein Herz? Denke ihn so lange als Mantra, bis du voller Optimismus bist.

5. Lachen in allen Körperbereichen = Wir legen die Hände an den Kopf und lachen im Kopf das Mantra „Hihi“. Wir legen die Hände auf den Brustkorb und reinigen unseren Brustkorb mit dem Mantra „Haha“. Wir reiben mit den Händen den Bauch und rufen im Bauch: „Hohoho“. Wir massieren die Freude in die Beine und Füße und lachen: „Huhuhu.“ Wir legen die Hände auf die Erde und strecken uns dann mit dem Lachen „Hahahaha“ zum Himmel. Wir bewegen uns mehrmals mit dem “Haha-Lachen“ von der Erde zum Himmel.

6. Ashvini-Mudra = Ashvini-Mudra ist der Arsch-Yoga. So kann man sich den Begriff leicht merken. Wir lösen die Verspannungen im Hintern, Beckenboden und in den Geschlechtsorganen. Wir spannen den Hintern (Arschloch, Ashvini) an, halten die Anspannung, bis sich die Verspannungen in den Muskeln lösen, bewegen die Zehen und entspannen. Danach spannen wir den Beckenboden in der Mitte (Wurzelchakra) an, halten die Anspannung, bewegen die Zehen und entspannen. Als Drittes spannen wir die Muskeln im Bereich der Geschlechtsorgane (Vairoli) an, halten die Anspannung, bewegen die Zehen und entspannen.

7. Ashvini-Zwei = Die zweite Ashvini-Übung besteht darin, den Hintern (Ashvini) und die Geschlechtsorgane (Vairoli) zueinander zu ziehen, die Anspannung der Muskeln zu halten, die Zahlen 1 bis 20 im Beckenboden zu denken und die Zehen zu bewegen.

8. Ashvini-Drei = Die Hauptübung (das Ashvini-Mudra) ist das Hochdrücken der Energie (des Lichts) aus der Analöffnung (dem Enddarm) in der Wirbelsäule zum Kopf. Wir beugen dabei den Kopf vor, halten die Luft an, drücken die Energie in der Wirbelsäule hoch und zählen von 1 bis 20 im Körper und bewegen die Zehen. Dann entspannen wir uns.

9. Muktasana = Wir hüllen uns geistig mit Licht ein. Wir denken das Mantra „Licht“, bewegen die Zehen und kreisen mit dem Licht um den Körper, im Körper, in den Beinen/Füßen und in den Armen/Händen. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

10. Gedankenstopp = Wir legen die Hände wieder in den Schoß, halten den Körper ruhig und stoppen eine Minute alle Gedanken. Wir entspannen uns eine Minute. Wir gehen als glücklicher Buddha/Göttin positiv durch unser Leben. Wir erinnern uns immer wieder an unseren Glückssatz: „Mein positiver Satz ist …(Mit Oprimismus voran)“.

Atem-Meditation

Durch die Atem-Meditation können wir spirituelle Energie aufnehmen und unseren Körper mit Licht füllen. Unser Geist wird friedlich und positiv.

1. Ausatmen = Wir konzentrieren uns auf das Ausatmen. Wir atmen tief ein und aus. Wir atmen alle unsere Sorgen aus. Wir geben alle unsere Sorgen an den Kosmos (Gott, das Leben) ab. Benenne alle deine Sorgen: „Mein Kummer, meine Sorgen, meine Probleme sind … „. Zähle alle deine Sorgen auf. Atme alle deine Sorgen aus. Gib sie an die Erde ab:„Ich lasse meine Sorgen los. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.“

2. Einatmen = Wir konzentrieren uns auf das Einatmen. Wir visualisieren eine Sonne am Himmel und atmen Licht ein. Wir füllen mit jedem Atemzug unseren Körper mehr mit Licht. Wir verbinden uns dem Positiven: „Positiv in meinem Leben ist …“ Wir zählen alle positiven Dinge in unserem Leben auf.

3. Besinnung = Wir besinnen uns auf den tieferen Sinn des Lebens? Was ist wichtig in deinem Leben? Was ist dein Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit? Was ist dein Weg der umfassenden Liebe? Was willst du für das Glück der deiner Mitmenschen und der Welt tun? Denke das Mantra: „Mein Weg der Weisheit ist …Unweisheit ist …“

4. “So Ham“ = Wir denken „So“ beim Einatmen und „Ham“ beim Ausatmen. So ist die Sonne (das Licht) und Ham der Körper. Wir konzentrieren uns auf das Atem-Mantra und laden uns so mit Atemenergie auf. Unser Geist wird ruhig und positiv.

5. Atem beobachten = Wir beobachten zwei Minuten einfach nur unseren Atem. Wir atmen ganz normal ein und aus. Wir können den Atem im Bauch, im Brustkorb oder in der Nase beobachten. Wir konzentrieren uns auf unseren Atem und stoppen dadurch alle Gedanken.

6. Entspannung = Wir entspannen uns einige Minuten. Dann kehren wir unseren Alltag zurück.

7. Lebensfreude = Der tiefere Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Glücklich werden wir durch das tägliche Üben der Eigenschaften innerer Frieden, umfassende Liebe, Weisheit, Selbstdisziplin und Lebensfreude. Was ist heute dein Weg der Lebensfreude: „Mein Weg eines positiven Lebens ist …“. Genieße dein Leben und deinen Tag.

Lach Yoga

Lach Yoga mit Yogi Nils

Lachen ist gesund. Deine Gefühle hängen von deinen Gedanken ab. Konzentrierst du dich auf das Witzige im Leben, wird dein Leben heiter.

1. Lachen im Körper = Wir legen eine Hand auf den Kopf, spüren in den Kopf hinein und lachen: „Hi Hi Hi Hi …“ So lösen wir gut alle Verspannungen im Kopf. Die Hand auf den Brustkorb: „Ha Ha Ha Ha …“ So öffnen wir unser Herzchakra. Die Hand auf den Bauch: „Ho Ho Ho Ho …“ Wir stampfen mit den Füßen auf den Boden: „HU HU HU HU HU …“ Das Stampfen erdet uns und ist sehr wichtig für unsere Entspannung. Stampfe nur nicht zu laut, wenn Menschen unter dir wohnen.

2. Lachen im Himmel = Wir strecken die Hände zum Himmel und lachen „HA HA HA HA HA …“ Damit reinigen wir die Aura um unseren Kopf herum und aktivieren das Scheitelchakra. Wir bewegen gleichzeitig die Beine, die Füße und die Finger. So laden wir unseren ganzen Körper mit Energie auf. Wir können auch das Lachen in unseren Körper einmassieren. Das ist auch eine gute Technik der Energieaufladung.

3. Lachen in alle Richtungen = Wir drehen uns um uns selbst (auf einem Drehstuhl) und lachen in alle Richtungen (recht, hinten, vorne, links, oben und unten). Wir visualisieren den ganzen Kosmos (die ganze Welt) um uns herum und gelangen so in ein kosmisches Bewusstsein (Gottesbewusstsein). Inneres Glück entsteht nach der Lehre des Yoga durch anhaftungloses Sein (Auflösung aller Blockaden durch das Lachen) in Verbindung mit einem Einheitsbewusstsein (den Kosmos visualisieren).

4. Lachen über das Leben = Nimm die Dinge nicht zu ernst. Wir lachen über selbst und unser Leben. Notfalls lies zum Abschluß die besten Witze aus dem Internet.

5. Grundloses Lachen = Wir lachen grundlos, bis wir voller Lachen sind. „HA HA HA HA HI HI HI HI HI Ha ha aha HU HU HU HU Ho Ho Ha Ha.“ So kriegen wir schnell gute Laune. Notfalls sieh dir Lach Yoga Videos an.

6. Om Singen = Zum Schluss kommen wir langsam zur Ruhe und singen mehrmals das Mantra „Om“. Wir machen dabei große Kreise mit den Armen in der Luft. Wir gelangen zum inneren Frieden: „Om Shanti. Om Peace. Om Frieden.“

7. Positiver Satz = Wir besinnen uns auf das Positive. Was gibt es Schönes in deinem Leben? Worüber freust du dich? Was ist positiv an deinem Leben? Überlege dir einen positiven Satz: „Mein positiver Satz ist heute … (Mit Optimismus voran!! Alles wird gut. Vorwärts.)“

8. Licht senden = Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Wesen Licht: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

—>Video Lach Yoga (3 Min.)

Blumen-Meditation

Quan Yin

Die Blumen-Meditation ist eine Chakren-Meditation im Liegen. Der wichtigste Schritt ist die Visualisierung aller Chakren (Blumen) auf einmal. Dadurch wird die Kundalini-Energie aktiviert.

1. Bewegen = Wir bewegen die Schultern, die Arme und die Hände. Dann bewegen wir die Hüften (Hüftgelenke), die Beine und die Füße. Wir drehen den Kopf und machen Grimassen mit dem Gesicht. Dann entspannen wir uns.

2. Füße = Wir visualisieren in der Mitte der Fußsohlen je eine Blume. Wir versuchen die Blumen so deutlich wie möglich zu sehen. Welche Farbe haben die Blumen? Wir atmen zu den Fußsohlen hin und denken das Mantra „Blume“.

3. Chakren = Genauso visualisieren wir Blumen im Beckenboden, Unterbauchchakra, Bauchnabel, Solarplexus, Herzchakra (in der Mitte des Brustkorbs), Hals-, Stirn- und Scheitelchakra. Wir atmen in die einzelnen Chakren, visualisieren dort Blumen und denken „Blume“.

4. Alle Blumen = Wir visualisieren alle Blumen in den Chakren auf einmal und denken „Alle Blumen“. Wir verbinden alle Chakren miteinander. Wir denken das Mantra so lange, bis wir alle Blumen deutlich sehen oder spüren. Welche Blumensorte sehen wir? Sehen wir überall die gleichen Blumen oder sehen wir verschiedene Blumen?

5. Licht kreisen = Wir lassen einen Lichtstrahl um unseren Körper kreisen. Wir hüllen uns ganz in Licht ein. Wir denken das Mantra „Licht“. Wir lassen das Licht in unseren Körper fließen und füllen uns von innen mit Licht. Wir kreisen in unserem Körper mit Licht und denken „Licht“.

6. Mittlerer Energiekanal = Wir visualisieren einen Faden vom Beckenboden bis zum Scheitelchakra und lassen das Licht um den Faden kreisen. Wir denken weiter das Mantra „Licht“. Wir bewegen die Zehen. Wir meditieren auf den Energiekanal in der Mitte des Körpers zwischen dem Beckenboden und dem Scheitelchakra.

7. Ruhepunkt = Wir bringen das Licht in unseren Ruhepunkt. Wir lassen es im Herz-, Unterbauch-, Stirn-, Scheitel-, Wurzelchakra (Beckenboden), den Händen oder den Fußsohlen mehrmals kreisen. Wir verankern das Licht in unserem Lieblingschakra. Bei den meisten Menschen ist es das Herz- oder Unterbauchchakra. Wir konzentrieren uns auf unseren Ruhepunkt und bringen so unseren Geist zur Ruhe. Wir stoppen eine Minute alle Gedanken. Wir entspannen uns.

8. Zurückkommen = Dann kehren wir zurück. Wir bewegen die Hände und die Füße. Wir strecken und räkeln uns. Wir setzten uns auf. Wir nehmen unseren Frieden mit in den Alltag. Wir denken einen positiven Satz. Welcher Gedanke macht dich heute froh und glücklich? Welcher Gedanke läßt dich deine Welt als Paradies erkennen?

Große Zufriedenheit. Alles ist gut so. Nimm dich so an, wie du bist. Akzeptiere dein Leben mit allen glücklichen und unglücklichen Seiten. Konzentriere dich auf das Positive. Gelange zur Paradiessicht. Erkenne deine Welt als Paradies. Welcher Gedanke hilft dir, mit und in deinem Leben glücklich zu sein? Heute ist keine Kritik an dir erlaubt. Denke heute nur positiv über dich. Feier den Tag und dein Leben. Vorwärts auf dem Weg des Glücks.

Videos

Siehe auch

Weblinks

Wikiversity-logo.svg Buch Yoga Wikiversity-logo.svg Buch Glück

Wikipedia

Wikipedia: Lachyoga – Artikel in der Wikipedia

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