I Ging

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Orakel mit Kommentar
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Das I Ging ist eines der ältesten Weisheitsbücher der Welt. Es ist wichtig, dass wir jede Aussage mit Weisheit auslegen. Wir sollten konsequent den Grundsätzen Wahrheit und Liebe folgen. Wir sollten unsere Situation genau betrachten und uns dann fragen, was der jeweils gezogene Weisheitsspruch in dieser Situation bedeutet. Wir können die richtige Bedeutung nur finden, wenn wir uns klar in unserer persönlichen inneren Wahrheit verankern und positiv (konstruktiv) denken. Wenn wir das beachten, wird uns das Orakel zu uns selbst führen und zu einem Meister des Lebens machen.

 
Das I Ging Orakel Buch besteht aus 448 Orakelaussagen. Sie sind hier durchnummeriert, damit sie durch einen  Zahlengenerator gefunden werden können. Füge die Zahlen 1 und 448 ein und klicke auf generieren. Du kannst die Orakelzahlen auf kleine Zettel (Karteikarten) schreiben, die Zettel mischen und einen Zettel aus dem Stapel ziehen. Du kannst dir auch intuitiv eine Zahl zwischen 1 und 448 ausdenken und sie im Orakel nachlesen.
 
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1. Das Schöpferische = Erhabenes Gelingen. Gestalte dein Leben. Was sind deine Ziele? Was ist der Weg, auf dem du deine Ziele erreichst? Der weise Drache sagt „Ja“ zum Leben. Er lebt als Sieger. Mit Ausdauer voran.
 
2. Der versteckte Drache = Der weise Drache lebt abgeschieden. Er handelt nicht in der Welt. Er konzentriert sich auf seine eigene spirituelle Entwicklung. 
 
3. Der gesegnete Drache = Bevor der Drache handelt, holt er sich den Segen der Himmels (der erleuchteten Meister). Denke das Mantra: „Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Handel dann konsequent aus deiner inneren Stimme der Wahrheit und Weisheit heraus. Gelingen.
 
4. Der fleißige Drache = Der Drache geht konsequent den Weg seiner Wahrheit und Weisheit. Er arbeitet beständig. Er konzentriert sich auf seine positiven Ziele und folgt einem guten Plan der Verwirklichung. Wer auf die richtige Weise viel arbeitet, erntet einen großen Lohn für seine Mühe. Gutes Karma.
 
5. Der kluge Drache = Die Situation ist schwierig. Gehe mit Weisheit und innerem Gespür voran. Folge konsequent dem Pfad deiner persönlichen Richtigkeit. Was sagt die Stimme deiner Vernunft? Was sagt dein Gefühl (Gespür für den richtigen Weg)? Wenn beide Stimmen gut zusammenwirken, wirst du siegen.
 
6. Der siegreiche Drache = Verbinde dich jeden Tag mit dem Himmel (den erleuchteten Meistern, deinem spirituellen Vorbild) und du gelangst ins Licht. Was ist dein spirituelles Vorbild (Buddha, Jesus, Shiva, Laotse, die Göttin)? Wie möchtest du dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden (Orakel, Gebet, Mantra, Meditation, Visualisierung eines Bildes, Lesen in einem spirituellen Text)?
 
7. Der bescheidene Drache = Der Drache tritt äußerlich bescheiden auf (unauffällig) und handelt innerlich konsequent. Stolz ist eine innere Verspannung, die uns an der Erleuchtung (Einheitsbewusstsein) hindert. Welcher Gedanke hilft dir den Stolz darüber zu überwinden, dass du ein kluger, starker und erfolgreicher Drache bist? Denke an das Leid in deinem Leben und auf der Welt: „Das Leid in meinem Leben ist … Das Leid auf der Welt ist … (Krankheit, Krieg, Armut, Hunger, Hoffnungslosigkeit).“ Sende allen Wesen Licht: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ So bleibst du innerlich bescheiden und wächst ewig in der Liebe, in der Kraft und im Glück. 
 
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8. Das Wasser = Der Weise konzentriert sich auf seine Ziele und findet flexibel seinen Weg. Er umfließt geschickt alle Widerstände. Er handelt im Rahmen seiner Möglichkeiten und siegt durch Beharrlichkeit. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg, auf dem du deine Ziele erreichst? Vorwärts. Erhabenes Gelingen. 
 
9. Schwierigkeiten = Raureif (Eis) am Boden kündigt Frost an. Der Weise geht durch eine schwierige Wegstrecke. Du siegst mit Ausdauer und Lebensklugheit.
 
10. Wandlung = Große Veränderung. Finde flexibel deinen Weg. Die Dinge wenden sich ohne große Anstrengung zum Guten. Gelingen. 
 
11. Der geheime Meister = Bleibe im Hintergrund. Rede wenig und handel klug. Stell deine besonderen Fähigkeiten nicht zur Schau. Verhalte dich unauffällig und sei eine Mutter aller Wesen: „Mein Weg der Liebe und des Helfens ist …Mögen alle Wesen glücklich sein.“ Gelingen.
 
12. Übertriebene Zurückhaltung = Du wagst im Moment nicht viel. Du hälst dich stark zurück. Kein Tadel, aber auch kein Lob. Du könntest mutiger sein. Eine Mutter würde wie eine Löwin für das Glück ihrer Kinder kämpfen. Mit Kraft voran.
 
13. Die Meisterkrone = Dir wird die Krone (der Umhang) des Meisters verliehen. Du bist eine Meisterin des Lebens. Du machst deine Sache gut. Großes Lob. Weiter so.
 
14. Yin und Yang = Geh mit den beiden Kräften Yin (Gelassenheit, Anpassungsfähigkeit) und Yang (Kraft, Zielstrebigkeit) deinen Weg. Du siegst, wenn du jeweils im richtigen Moment und im richtigen Maß deine weiblichen (Wasser) und männlichen (Drache) Eigenschaften lebst. Die größte Lebenskunst ist es im persönlich richtigen Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität zu leben. Wer aus dem Sein heraus für eine glückliche Welt arbeitet, wächst immer weiter in der Liebe und im Licht. 
 
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15. Der Beginn = Es gibt Startschwierigkeiten, aber du überwindest sie mit Klugheit und Beharrlichkeit. Lass dich nicht durch Schwierigkeiten auf dem spirituellen Weg abschrecken. Das Ziel lohnt alle Mühe. Gut ist es, wenn du Unterstützung hast. Was sind die Helfer auf deinem Weg (die erleuchteten Meister, das Orakel, Menschen, besondere Fähigkeiten, etwas Freude)? Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
16. Ungewissheit = Es ist noch ungewiss, ob du deine Ziele erreichst. Plane deinen Weg gut. Was ist dein Siegerweg? Welche Helfer hast du? Geh konsequent auf dem Weg deiner Wahrheit und Weisheit (Richtigkeit) voran. 
 
17. Stagnation = Der Erfolg lässt auf sich warten. Übe dich in Geduld und Ausdauer. Eine reiche Ernte wartet auf dich. Großes Gelingen.  
 
18. Nachdenken = Besinne dich auf deine Ziele. Finde zum richtigen Weg zurück. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Wenn die Ziele klar sind, ist der richtige Weg leicht zu erkennen.
 
19. Das Kamel = Ein Kamel kann lange Zeit ohne Wasser auskommen. Der eiserne Yogi wandert durch eine Wüste. Du siegst durch große Ausdauer. Der Erfolg ist sicher, aber er wird sich erst nach einer längeren Zeit einstellen.
 
20. Die Schildkröte = Eine Schildkröte hat nur kleine Füße, aber sie kann einen langen Weg gehen. Durch ihren Panzer ist sie vor Feinden geschützt. Geh mit kleinen Schritten voran. Was schützt dich auf deinem Weg (Gott, die erleuchteten Meister, deine eigene Weisheit, deine Zielstrebigkeit, dein klarer Tagesplan)? Gelingen.
 
21. Das Glücksschwein = Du bist traurig, weil es auf deinem Weg nur langsam voran geht. Deswegen erscheint dir heute das Glücksschwein. Das Glücksschwein verkörpert den Weg der Freude. Baue jeden Tag so viele Elemente der Freude in deinen spirtuellen Weg ein, dass du deinen Weg positiv gestimmt gehen kannst. Geh auf dem mittleren Weg voran. Geh mit etwas Selbstdisziplin und viel Freude voran. Gelingen. Was ist heute deine Tat der Freude (etwas Genuß, etwas Kontakt, etwas Schönheit, etwas Ruhe, ein Tag nach dem Lustprinzip)? 
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22. Die Meisterin = Die Meisterin (Quan Yin) arbeitet konsequent für das Ziel einer glücklichen Welt. Sie ist eine Mutter aller Wesen. Sie lebt im Schwerpunkt nicht für sich selbst, sondern für das Glück ihrer Mitwesen. Gleichzeitig sorgt sie gut für sich selbst. Sie lebt gesund und macht jeden Tag ihre spirituellen Übungen. So wächst sie beständig in ihrem inneren Glück und die Menschen kommen von alleine zu ihr, um ihren Rat zu erhalten. Mit Ausdauer auf dem Weg des Karma-Yoga (Helfens) voran. Der erfolgreiche Bodhisattva
 
23. Trägheit = In einer leidenden Welt gibt es für eine Mutter (einen Vater) aller Wesen immer etwas zu tun. Ein Karma-Yogi kennt keine Langeweile. Überwinde deine Trägheit. Die Kinder schreien nach Hilfe. Hunger, Krankheit, Krieg, Armut und Hoffnungslosigkeit beherrschen die Welt. Was kannst du persönlich für den Aufbau einer glücklichen Welt tun? Was ist dein Weg des Karma-Yoga? „Meine Tat des Helfens ist heute …“ Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
24. Negative Eigenschaften = Was sind deine negativen Eigenschaften? Angst, Wut, Trauer, Trägheit, Sucht (Liebe, Beziehung, Sex, Essen, Konsum)? Akzeptiere dich so wie du bist und arbeite gleichzeitig an dir. Welcher positive Gedanke hilft dir heute? „Meine negative Eigenschaft ist … Mein positiver Gedanke ist …“ Wer das Ziel einer glücklichen Welt vor Augen hat, überwindet alles Negative in sich und der Welt. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
25. Beziehungssucht = Du haftest zu sehr an anderen Menschen an. Zentriere dich in dir selbst. Sei dir selbst eine Insel. Finde das Glück vorwiegend in dir selbst. Grenze dich ausreichend von deinen Mitmenschen ab und schaffe dir einen persönlichen Freiraum. Lebe im Schwerpunkt in Gott (in der Spiritualität, im anhaftungslosen Sein). Rette dich durch deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Lesen, Gehen, Gedankenarbeit). Bringe dich durch deine spirituellen Übungen (einen spirituellen Tagesplan) ins Licht. Gelingen.
 
26. Gefahr = Was sind deine Ziele? Was ist dein spirtueller Weg? Vorsicht vor Nachlässigkeit. Du würdest einen großen Preis dafür bezahlen. Du würdest langfristig dein inneres Glück und die Zufriedenheit mit deinem Leben verlieren. Du würdest das Leben im Paradies nach dem Tod verlieren. Vorwärts auf dem Weg der Wahrheit, Weisheit und Richtigkeit. Gelingen.
 
27. Lustprinzip = Lebe heute spontan von innen heraus und in dir entsteht Lebensglück. Was brauchst du jetzt? Wozu hast du jetzt Lust? Lebe genau dich selbst und du befreist dich von deinen Energieblockaden. Spüre in jedem Moment, was jetzt von deinem inneren Gefühl her für dich genau richtig ist. Und tue es. Vorwärts auf dem Weg des spontanen Handelns. Als Mutter / Vater aller Wesen (Bodhisattva) kannst du dir auch folgenden Fragen stellen: „Was brauchen jetzt meine Mitmenschen? Wie habe ich gerade Lust ihnen zu helfen?“ Gehe kreativ und spontan auf dem Weg des Weltretters voran. Gelingen.
 
28. Positive Ziele = Positives Tun führt zu positiven Gefühlen. Konzentriere dich auf deine positiven Ziele und deine negativen Gedanken verschwinden von alleine. „Meine positiven Ziele sind …(die Welt retten, mich selbst retten, Erleuchtung, einBuddha, eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks). Meine Aufgabe in der Welt ist … Mein Weg des positiven Tuns ist jetzt …“ Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
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29. Gottüberlassenheit = Überlasse dich vertrauensvoll dem Leben (der Führung durch die erleuchteten Meister). Wer sich jeden Tag mit Gott (dem Himmel) verbindet, wird ins Licht geführt. Er wächst auf dem für ihn persönlich richtigen Weg zur Erleuchtung. Erhabenes Gelingen durch den täglichen Meister-Yoga (Orakel, Gebet, Lesen).
 
30. Abgeschiedenheit = Bewahre deine innere Energie. Grenze dich ausreichend von der Welt und deinen Mitmenschen ab. Wie viel Abgeschiedenheit (für dich sein) brauchst du, damit deine spirituelle Energie wächst? Viel Ruhe und ausreichendes spirituelles Üben sind der schnellste Weg ins Licht. Gib dir, was du brauchst.
 
31. Nichtstun = Das Nichtstun (Wu Wei) ist der chinesische Begriff für das erleuchtete Sein (Sat-Chit-Ananda). Laß alle äußeren Ziele (Wünsche) auf einer tiefen Ebene los. Handel aus dem Sein (der inneren Ruhe) heraus. Du musst äußerlich so wenig handeln, dass sich deine Lebensenergie nach innen wendet und deine Verspannungen von alleine auflöst. Die Leute mögen dich für faul halten, aber du wirst eine Göttin des Lichts sein. Lebe ausreichend in der Ruhe, mache deine spirituellen Übungen und erwecke so dein inneres Glück.
32. Aktives Tun = Man kann das Nichtstun auch übertreiben. Gott ist mit den Fleißigen. Löse deine Probleme. Bringe dich mit deinen spirituellen Übungen ins Licht. Mit Kraft voran. Gelingen.
33. Das Opfer = Ohne ein äußeres Opfer gibt es kein inneres Glück. Auf was musst du äußerlich verzichten, damit du innerlich in deinem Glück wächst? Was ist dein Opfer für deinen erfolgreichen spirituellen Weg? Opfer dein Ego, geh mit Kraft den Weg deiner Wahrheit, mache deine spirituellen Übungen und gelange ins Licht. Gelingen. 
 
34. Die Freude = Geh auf einem mittleren Weg voran. Überforder und unterforder dich nicht auf deinem spirituellen Weg. Lebe ausreichend die Freude. Mache dir deinen Weg schön. Was ist heute deine Tat der Freude? 
 
35. Der Widerstand = Bevor sich innere Blockaden lösen, muss man durch einen inneren Widerstand hindurchgehen. Unlustgefühle tauchen auf. Bleibe konsequent auf deinem Weg. Lebe als spiritueller Sieger. Ein großer Lohn wartet auf dich. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer auf dem Weg der Weisheit und des Lichts. 
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36. Hindernisse = Es gibt Hindernisse auf deinem Weg. Die Schwierigkeiten sind nicht zu vermeiden. Bleibe als weiser Drache fest auf deinem Weg. Geh vorsichtig voran. Folge der Stimme deiner inneren Wahrheit (Richtigkeit). Was ist das Hindernis? Was ist dein Weg der Weisheit? 
 
37. Gelassenheit = Treibe nichts mit Gewalt voran. Klebe nicht an äußeren Problemen fest. Ruhe in dir selbst und in Gott (im Leben, im Sein, im Wu Wei). Geh den Weg deiner Richtigkeit (inneren Wahrheit) und alles entwickelt sich von alleine positiv. Gelingen.
 
38. Rückzug = Entziehe dich klug den Schwierigkeiten. Zieh dich äußerlich oder innerlich zurück. Verstecke dich vor deinem Feind (Gegner). Geh ihm aus dem Weg. Mache dich für ihn unsichtbar. So entkommst du allen Problemen.
 
39. Ausdauer = Entschlossenes Vorgehen führt am Anfang zu Schwierigkeiten und am Ende zum Sieg. Geh klar und positiv deinen Weg. Ausdauer. Gelingen.
 
40. Auf und ab = Manchmal geht es dir gut und manchmal schlecht. Der Weg des Sieges führt durch viele kleine, vorübergehende Schwierigkeiten. Steh immer wieder auf. Geh immer weiter auf deinem Weg der Wahrheit voran. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
41. Entschlossenheit = Setze dich energisch gegen alle Widerstände durch. Kampf, gefolgt von erhabenem Heil. Mit Kraft und Ausdauer voran. Großes Gelingen. 
 
42. Freude und Leid = Das Leben ist ein ständiges Wechselspiel von Freude und Leid. Der Weise erhebt sich innerlich darüber. Er läßt sein Ego (seinen Eigenwillen) los, fließt positiv mit dem Leben und ruht dauerhaft im inneren Glück. Gelingen.
 
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43. Das Heer = Mit Kraft voran. Sei ein guter Heerführer (König, Meister). Aktiviere alle deine Kräfte und Fähigkeiten. Klugheit, Mut und Ausdauer führen zum Sieg. Was ist dein Siegerweg?
 
44. Selbstdisziplin = Disziplin ist das Fundament jeder Armee. Das Heer muss geordnet in den Kampf ziehen, wenn es siegen will. Besinne dich auf deine Ziele. Was sind deine Ziele? Folge einem guten Plan (spirituellem Lebensplan, Tagesplan). Was ist dein Plan? Geh mit beständiger Selbstdisziplin voran. Gelingen. 
 
45. Großes Lob = Der König sieht genau hin. Er betrachtet genau die Situation. Er verdrängt die Probleme nicht. Wer bei schwierigen Situationen genau hinsieht, kann den Weg erkennen, auf dem er am besten durch die Situation kommt. „Wenn ich genau hinsehe, erkenne ich als Weg …“
 
46. Geschicklichkeit = Die Situation ist schwierig. Geh geschickt voran. Auch Kleine können siegen, wenn sie klug vorangehen. Was ist das Problem? Was ist die Lösung? 
 
47. Erholungspause = Das Heer zieht sich zurück und macht eine Pause beim Kämpfen. Erhole dich von allen Anstrengungen. „Mein Weg der Erholung ist jetzt …“
 
48. Gefährliche Situation = Du kannst überall auf feindliche Soldaten treffen. Achte genau darauf, was du tust. Vermeide Fehler. Geh vorsichtig vor. Gelingen.
 
49. Der General = Seine besten Leute betreut der König mit den schwierigsten Aufgaben. Du bist ein Meister des Lebens. Großes Lob. Vorwärts. Du bist gut. Gelingen.
 
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50. Die Freunde = Du hast Freunde, die dir auf deinem Weg helfen. Meister und Schüler halten zusammen. Handel konsequent aus der Stimme deiner inneren Wahrheit (Richtigkeit) heraus. Gelingen.
 
51. Vertrauen = Du bekommst Hilfe. Mit Vertrauen voran. Unerwartetes Glück. 
 
52. Ausdauer = Ausdauer auf dem Weg des spirituellen Übens (Gedankenarbeit und Meditation) und der umfassenden Liebe (Gutes tun, Karma-Yoga) führt zu großem Glück. Großes Gelingen.
 
53. Große Gefahr = Zu viel Kontakt mit weltlichen Menschen bringt Unglück. Zu viel Fernsehen bringt deinen Geist in Verwirrung. Stärke dich jeden Tag durch das Orakel. Reinige deinen Geist regelmäßig durch spirituelle Übungen (Lesen,Meditation, Gehen, Orakel, Selbstbesinnung). Erspüre die Fehlorientierungen in deinem Geist (negative Gedanken) und überlege dir hilfreiche positive Gedanken.
54. Gutes tun = Geh den Weg der umfassenden Liebe. Arbeite auf deine Weise und an deinem Platz für den Aufbau einer glücklichen Welt. Sei ein spiritueller Helfer (Freund) für deine Mitmenschen. Gelingen.
55. Zusammenarbeit = Meister und Schüler arbeiten gut zusammen. Wenn  Freunde ein gutes Team bilden, siegen sie. Großes Gelingen durch gute Zusammenarbeit.
 
56. Der Bodhisattva = Übernimm Verantwortung in deiner Welt. Deine Mitmenschen brauchen deine Hilfe. Sei ein spiritueller Meister (eine Meisterin), ein Vater (eine Mutter) aller Wesen. Was ist dein Weg der Liebe (Karma-Yoga)? Mit Weisheit und Ausdauer voran. Gelingen. 
 
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57. Der kleine Meister = Schwierigkeiten. Der kleine Meister siegt durch Geschicklichkeit und Ausdauer. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen.
 
58. Der Anfang = Der kleine Meister definiert seine Ziele, macht einen guten Plan und beginnt mit der Umsetzung. Klarheit und Selbstdisziplin am Anfang führen zu einem guten Ende. Gelingen.
 
59. Das Schwanken = Du schwankst etwas auf dem Weg der Weisheit. Mit kleinen Schritten voran. Die Schwierigkeiten werden sich von alleine bereinigen. Gelingen.
 
60. Die Unordnung = Dein Geist ist in Unordnung. Achse (Weisheit) und Wagen (Handeln) trennen sich. Zentriere dich in deinen Zielen. Bleibe fest auf deinem Weg der Wahrheit. Was ist dein spirituelles Vorbild (Buddha, Jesus, Shiva, Laotse, Sokrates)? Was möchtest du am Ende deines Lebens erreicht haben (Zufriedenheit, Erleuchtung, Paradies). Mache einige spirituelle Übungen (Gehen, Lesen, Meditation, Yoga), und es geht dir wieder gut. 
 
61. Das Vertrauen = Wenn du ehrlich und konsequent deinen Weg der Wahrheit gehst, werden alle Zweifel verschwinden. Zweifel sind entweder begründet oder Verspannungen im Geist. Erstere überwindet man durch klares Nachdenken und letztere durch Ausdauer beim spirituellen Üben. Mit Vertrauen voran.
62. Gemeinsames Glück = Alle Freunde sind ehrlich zueinander. Sie vertrauen einander und wachsen gemeinsam ins Licht. Gelingen.
63. Der Erfolg = Du warst erfolgreich. Der kleine Meister hat gesiegt. Mach jetzt eine Pause. Ruhe dich aus. Schreite weiter voran, wenn wieder eine Zeit zum Handeln kommt.
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64. Der geschickte Meister = Obwohl er dem Tiger auf den Schwanz tritt, wird er nicht gebissen. Er wagt das Unmögliche und siegt. Er riskiert viel und alles gelingt.
65. Einfachheit = Der große Meister bevorzugt eine einfache Lebensweise. Er sieht unscheinbar aus. Deshalb interessieren sich die Tiger nicht für ihn und er kommt nicht in Gefahr.
66. Abgeschiedenheit = Der weise Meister lebt in ausreichender Distanz zu den Tigern. So bewahrt er seine Energie und wird nicht gefressen. Er bringt sich nicht durch weltliche Gedanken und Menschen in Gefahr.
67. Großherzigkeit = Der Meister der Liebe tritt dem Tiger auf den Schwanz und wird gebissen. Er nimmt Leid in Kauf, um seinen Mitmenschen gut helfen zu können. Er opfert sein Ego und gelangt so ins Licht.
68. Achtsamkeit = Der vorsichtige Meister achtet genau auf seine Worte, Gedanken und Taten. Er betrachtet genau die Situation und erkennt so den Weg des Gelingens. Er tritt dem Tiger auf den Schwanz und wird nicht gebissen, weil alles auf die richtige Weise im richtigen Moment tut. Er siegt auch in schwierigen Situationen.
69. Entschlossenheit = Der mutige Meister geht seinen Weg durch einen Dschungel voller gefährlicher Tiger. Er hat klare Ziele und einen guten Plan. Er folgt konsequent der Stimme seiner inneren Wahrheit. Er siegt, weil er mit Weisheit und Beharrlichkeit voranschreitet. Gelingen.
70. Optimismus = Die Tiger bedrohen den Weisen. Aber der Weise verbindet sich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Anrufung, Gebet, Mantra, Orakel) und hört auf seine innere Stimme (sein Gefühl der Richtigkeit). Er sieht bei jeder schwierigen Situation genau hin und findet immer einen Weg hindurch. Eine weise Lebensplanung führt zu einem erhabenen Gelingen.
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71. Innerer Frieden = Kleine Menschen zerbrechen an großen Schwierigkeiten, große Menschen wachsen daran. Lob. Du verstehst es in schwierigen Situationen deinen inneren Frieden zu bewahren. Du rettest dich mit deinen spirituellen Übungen. Du opferst dein Ego (Eigenwillen) und fließt so gut durch alles Leid. Vorwärts auf dem Weg der Wahrheit und Weisheit.
72. Problemlösung = Du reist das Unkraut mit den Wurzeln heraus. Du löst die Ursachen deiner Probleme: „Mein Problem ist … Meine Problemlösung ist …“ Gelingen.
73. Kluges Handeln = Du handelst klug und ausgewogen. Du nimmst auch deine Freunde mit über den großen Fluss. Trotz aller Schwierigkeiten wirst du ins Land des Lichts gelangen. Konzentriere dich auf deine Ziele. Auf dem mittleren Weg (etwas Genuss und etwas Selbstdisziplin) voran.
74. Große Ausdauer = Es gibt keinen spirituellen Weg ohne Egoopfer. Erleuchtung ist harte Arbeit. Bleibe fest auf deinem Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
75. Vertrauen = Du wirst deine spirituellen Ziele erreichen, auch wenn du im Moment noch keinen großen Gewinn erkennst. Mit Vertrauen auf dem Weg der Weisheit (Richtigkeit) voran. Gelingen.
76. Viel Freude = Du siegst durch den Weg der Freude. Feier den Tag. Mach dir heute das Leben schön. Geh mit vielen schönen Dingen voran (Genuß, Gemächlichkeit, Geselligkeit / Kontakt zu anderen Menschen, Kreativität und Lustprinzip). So kommst du gut durch die schwierige Situation.
 
77. Gelassenheit = Die Stadtmauer bricht und stürzt ins Meer. Innere Unruhe. Egoauflösung. Keine Panik. Schick das Heer nicht in den Kampf. Beginne keinen Krieg (mit dir selbst). Geh gelassen durch alle Schwierigkeiten hindurch. Bleibe auf deinem Weg. Die Situation beruhigt sich von alleine wieder. 
 
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78. Blockade = Der Fluss der Energie stockt. Das Wachstum ist gehemmt. Dadurch lässt sich der Weise aber nicht irritieren. Er geht konsequent weiter auf seinem Weg voran. Kein Unglück dauert ewig. Irgendwann scheint mit Sicherheit die Sonne wieder.
 
79. Ordne dein Leben = Der Weise nutzt die Zeit des Stillstandes, um sein Leben zu ordnen. Er bringt alles in die richtige Ordnung, damit er in Zukunft siegen kann. 
 
80. Überwinde alle Hindernisse = Der Weise hat viele Schwierigkeiten. Hindernisse türmen sich auf seinem Weg. Aber der Weise ist ein zäher Hund. Hindernisse können ihn nicht von seinem Weg abbringen. Er geht mit Ausdauer und Klugheit voran und siegt letztlich über alle Probleme.
 
81. Nimm dich so an wie du bist = Der Weise ist traurig über seine Unvollkommenheit. Was sind deine negativen Eigenschaften (Fehler, Schwächen)? Welcher positive Satz hilft dir ? „Mein positiver Satz ist …“
 
82. Gutes Schicksal = Der kleine Meister schreitet mutig auf dem Weg der Weisheit und der Arbeit für eine glückliche Welt voran. Halte deinen Kurs. Gelingen. Auch deine Freunde (alle die mit dir verbunden sind) werden am großen Segen teilhaben.
 
83. Optimismus = Der Stillstand nähert sich dem Ende. Das Glück ist dem Weisen wieder hold. Die Situation ist aber weiterhin schwierig. Bleibe fest auf deinem Weg.
 
84. Jubel = Das Hemmnis (die Blockade) wird überwunden. Gelingen. Große Freude.
 
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85. Die Meisterin der Liebe =  Das Feuer (die Kraft) verbindet sich mit dem Himmel (der Liebe). Die Meisterin der Liebe führt ihre Freunde zur Erleuchtung. Gemeinsam bewältigen sie den Weg in das Land des Lichts (das Paradies). Wer im Schwerpunkt für das Glück aller Wesen lebt, entwickelt ein kosmisches Bewusstsein (Einheitsbewusstsein). Er gelangt durch den Weg der umfassenden Liebe zur Erleuchtung (ins Paradiesbewusstsein durch das innere Glück). Geh mit Weisheit und Ausdauer voran. Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe.
 
86. Erfülle deine Aufgabe = Die Menschen in der Welt brauchen deine Hilfe. Was ist deine Aufgabe in der Welt? Was kannst du zum Aufbau einer glücklichen Welt beitragen? Was ist dein Opfer für das Glück deiner Mitwesen? Ohne ein Egoopfer gibt es keine Erleuchtung (kein Erwachen der Kundalini-Energie). Lebe als Bodhisattva (Karma-Yogi) und das Licht ist mit dir. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
87. Umfassende Liebe = Beschränke deine Liebe nicht auf deine eigene Gruppe. Nur wer alle Wesen glücklich wünscht, erweckt die Erleuchtungsenergie in sich. Bewege eine Hand segnend vor dem Herzchakra und denke: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
 
88. Sorge gut für dich selbst = Die Meisterin der Liebe zieht sich zurück und meditiert drei Jahre auf einem Berg. Sie entwickelt zuerst ihr eigenes inneres Glück. Wer nicht erleuchtet ist, verbraucht leicht seine Energie auf dem Weg des Helfens. Er muss deshalb im Schwerpunkt in der Ruhe (als Yogini) leben und aus dem Sein heraus handeln. 
 
89. Bereite dich gut vor = Die Königin der Liebe steigt auf eine Mauer und betrachtet den Gegner. Es ist noch nicht die Zeit äußerlich zu handeln. Plane deine Aktivitäten gut und du wirst siegen. Was sind deine Ziele? Was ist dein (innerer oder äußerer) Gegner? Wie überwindest du deinen Gegner (was ist die Problemlösung)? Gelingen.
 
90. Der Weg des Mitgefühls = Die Meisterin der Liebe sieht bei dem Leid der Welt hin. Ihr Mitgefühl gibt ihr die Kraft erfolgreich ihren Weg des Helfens zu gehen. Es entsteht gutes Karma. Was ist heute deine Tat des Mitgefühls?
 
91. Das Gemeinwohl = Arbeite auf deine Weise für das Gemeinwohl. Erfülle deine Aufgabe in der Menschheitsfamilie. Wenn du im richtigen Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität lebst, verbrauchst du dich nicht im äußeren Tun. Wenn du dir genug Freude im Leben gibst, gewinnst du Ausdauer auf deinem Weg des Helfens. Was ist heute deine Tat der Freude?
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92. Der Sieger = Du bist gut. Du besitzt große Fähigkeiten. Was ist dein Potential, durch das du siegen wirst? Geh selbstbewusst deinen Weg. Glaube an dich und du wirst siegen. Mit Mut voran. Gelingen.
 
93. Der kluge Sieger = Der kluge Sieger sieht bei allen Problemen genau hin. Er hält sich von Schwierigkeiten soweit wie möglich fern. Er überfordert sich nicht. Er sorgt gut für sich. Geh weise voran und du wirst siegen. Gelingen.
 
94. Der vorsorgende Sieger = Der Weise nimmt einen Vorratswagen mit auf die Reise. Du sorgst vor und kommst gut durch alle Durststrecken. Was sind deine Ziele? Was brauchst du, damit du deine Ziele erreichst? Gelingen.
 
95. Der siegreiche Bodhisattva = Ein Meister der Liebe verwendet seine Fähigkeiten, um eine glückliche Welt aufzubauen. Du kämpfst für das Glück deiner Mitmenschen. Der Himmel ist mit dir. Gelingen auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga). 
 
96. Der bescheidene Sieger = Nach dem Sieg. Verspanne dich nicht durch Stolz (Ich-Wichtigkeit). Gefährde deinen Sieg nicht durch Angeberei. Wer seinen Sieg zur Schau stellt, ruft die Neider auf den Plan. Bleib bescheiden, unauffällig und normal. Denke an deine Fehler und Schwächen. Sieh das Leid auf der Welt. Die Welt ist noch lange nicht gerettet. Dein Weg ist noch lange nicht zu Ende. Geh bescheiden weiter voran und alles entwickelt sich positiv. 
 
97. Der wahrhaftige Meister =  Der Meister der Liebe lebt in der Wahrheit und die Menschen vertrauen ihm. So kann er viel Positives bewirken. Mit Selbstdisziplin und Optimismus voran. Gelingen.
98. Großer Segen = Dein Weg ist gesegnet. Der Himmel ist mit dir. Die erleuchteten Meister (des I Ging Orakels) führen dich. Wer unter dem besonderen Schutz des Himmels steht, siegt auf Weg des Lebens. Er wächst ins Licht. Erhabenes Gelingen.
 
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99. Genügsamkeit = Genügsamkeit im Äußeren führt zu großem Gelingen auf dem Weg des inneren Glücks. Wer nur wenige äußere Dinge braucht, kann sich auf die Entwicklung des inneren Glücks konzentrieren. Innerer Reichtum entsteht, in dem man sich von äußeren Dingen unabhängig macht und im Schwerpunkt in Gott (im anhaftunglosen Sein und umfassenden  Geben, als Vater und Mutter aller Wesen) lebt. Auf was musst du verzichten, damit du deine spirituellen Ziele erreichen kannst? Was ist dein spirituell notwendiges Maß an äußerer Genügsamkeit?
100. Der bescheidene Karma-Yogi = Halte dich klein und unauffällig. Dann kannst du große Dinge tun. Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe.
101. Bescheidenes Auftreten = Bescheidenes Auftreten bringt Glück. Halte dich klein und bescheiden. Lebe als Diener und Freund aller Wesen. Lobpreise den großen Schatz des Wissens vom inneren Glück, aber nicht dich als Überbringer des Schatzes.
102. Gute Arbeit = Gute Arbeit und bescheidenes Auftreten führen zum Gelingen. Wer die Arbeit gut macht und gleichzeitig bescheiden auftritt, hat bei seinen Mitmenschen Erfolg.
103. Der bescheidene Yogi = Halte dich klein, bescheiden und unauffällig. Lebe als spiritueller Diener (Helfer) aller Wesen und du wächst ins Glück. Gelingen.
104. Der geheime Meister = Der geheime Meister verhält sich unauffällig, bescheiden und normal. Alle halten ihn für klein und unbedeutend. Aber im richtigen Moment ist er fähig zu kraftvollem Handeln und zu großen Taten. Großes Gelingen.
105. Der siegreiche Meister = Seine Mitmenschen halten ihn für klein und unbedeutend. Aus dieser Position heraus greift er an und besiegt seine Gegner. Keiner rechnet mit der großen Kraft des kleinen Yogis. Er lebt als Zwerg und handelt manchmal überraschenderweise als Riese. Mit Kraft voran. Lebe als spiritueller Meister (Vater / Mutter aller Wesen) in deiner Welt.
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106. Stärke dein inneres Glück = Dir geht es im Moment seelisch nicht besonders gut. Bau dein inneres Glück wieder auf. Bring dich in einen guten Energiezustand. Denke über dich und deine Situation nach. Besinne dich auf deine positiven Ziele. Praktiziere Yoga oder Sport (Spazierengehen, Radfahren, Joggen, I Ging-Energie-Video) mindestens 30 bis 60 Minuten. Meditiere 20 bis 30 Minuten (bringe deinen Geist zur Ruhe, entspanne dich). Lies in einem spirituellen Buch. Vorwärts mit Kraft und Selbstdisziplin. Gelingen.
107. Der Hahn = Der Hahn kräht laut. Er sucht die Bewunderung durch seine Mitmenschen. Er möchte geliebt werden, anerkannt werden, äußerlich erfolgreich sein. Der Weise dagegen entwickelt sein inneres Glück. Er konzentriert sich auf das Wesentliche. Das Wesentliche im Leben ist es in der Ruhe (Sein, Gelassenheit, Einheit) zu leben, ausreichend spirituelle Übungen zu machen und für das Glück aller Wesen zu arbeiten. Dadurch löst sich das Ego auf und der Weise gelangt ins Licht (in ein Leben in Gott). Bau deine inneren Verspannungen systmatisch ab und in dir entsteht Glück. Gelingen.
108. Der Fels = Der Weise steht fest wie ein Fels in der Brandung des Lebens. Geh mit Ausdauer deinen spirituellen Weg und nach einiger Zeit geht es dir wieder gut. Gelingen.
109. Der Yoga-Tiger = Müßiggang ist aller Übel Anfang. Du wirst es bedauern, wenn du jetzt faul herumliegst. Werde aktiv. Was ist hilft dir jetzt in einen guten Energiezustand zu kommen? Yoga, Meditation, Nachdenken, Lesen, Spazierengehen, die Welt retten (Gutes tun)? Mit Kraft voran. Gelingen.
110. Der Weltretter = Arbeite für eine glückliche Welt und du erweckst das Glück in dir. Es bringt dir einen großen Gewinn, wenn du eine Quelle des Glücks für deine Mitmenschen wirst. Was kannst du an deinem Ort mit deinen Möglichkeiten für das Glück deiner Mitwesen tun? Du kannst die Menschen im Internet mit deinem spirituellen Wissen und positiven Sätzen stärken. Du kannst leidenden Menschen aufmunternde Emails schreiben und schöne Fotos senden. Irgendwo ist immer Leid auf der Welt und irgendwie kannst du immer helfen. Was ist heute deine Tat der Liebe? Vorwärts. Gelingen.
111. Der standhafte Yogi = Die Situation ist schwierig. Aber du bleibst standhaft und gehst nicht unter. Geh weiter auf deinem spirituellen Weg. Mit Kraft voran. Gelingen.
112. Der Weise und der Unweise = Glück auf dem spirituellen Weg. Unglück auf dem weltlichen Weg. Unweise Menschen erwarten das Glück vom äußeren Genuss. Der Weise dagegen arbeitet an sich selbst, macht seine spirituellen Übungen und wünscht alle Wesen glücklich. Der Weise verwirklicht das Selbst und der Unweise das Ego. Langfristig fährt der Weise eine große Ernte ein und der Unweise erntet inneres Unglück. Nutze die Zeit deines Lebens. Vorwärts. Gelingen.
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113. Gleichmut = Unangenehme Dinge sind geschehen. Du kannst sie nicht ändern. Orientiere dich an dem Verhalten der großen Weisen (Buddha, Laotse, Konfuzius). Der Weise erträgt gelassen, was er zu ertragen hat. Er ordnet sich grundsätzlich dem Willen des Kosmos (des Schicksals) unter. Er lebt im anhaftungslosen Sein (in der Ruhe, im Einheitsbewusstsein und im Glück). Er haftet nicht am Leid an. Er orientiert sich immer am Positiven. Mit Ausdauer auf dem Weg der Ruhe und der aktiven Liebe (Gutes tun) voran. Gelingen.
 
114. Wandlung = Große Veränderung. Du hast es gelernt dein inneres Gleichgewicht auch in schwierigen Situationen zu bewahren. Du opferst dein Ego (deinen Eigenwillen gegenüber dem Schicksal). Du wirst zu einem heiter gelassenen Weisen. Du tanzt positiv mit dem ewigen Wechsel von Freude und Leid. Du kannst über dich und das Leben lachen. Du lebst im anhaftungslosen Sein, im Geschehenlassen, im Einverstandensein mit dem Willen des Lebens. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
115. Der Schwankende = Arbeite konsequent an deinen selbstschädigenden Gedanken. „Mein negativer Gedanke ist … Mein positiver Gedanke ist …“ Mit Ausdauer und Selbstdisziplin voran. Gelingen.
 
116. Der Konsequente = Durch alle Strudel und Untiefen des Lebens schreitet der konsequente Weise gelassen auf dem Weg der Wahrheit und der Liebe (zu sich selbst, zu allen Wesen) voran. „Meine Tat der Weisheit und der Liebe ist heute …“ Bleibe mit Ausdauer auf deinem Weg. Gelingen. 
 
117. Das Opfer = Opfer deine negativen Gedanken auf dem Altar der Weisheit. Alles äußere Unglück ist es nicht wert, dass du dein inneres Glück verlierst. Welcher Gedanke hilft dir dein inneres Gleichgewicht zu bewahren. „Mein Leid ist … Mein positiver Gedanke ist …“
 
118. Die Treue = Treue auf dem spirituellen Weg wird belohnt. Bleib deinen spirituellen Zielen treu. Geh gelassen durch alles Leid. Mit Ausdauer und Vertrauen voran. „Meine Ziele sind .. Mein Weg der Weisheit ist …“ Gelingen.
 
119. Der Meister des Egoopferns = Der König nimmt Leid in Kauf, um seinem Volk zu helfen. Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga). Was ist heute deine Tat der Liebe? 
 
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120. Die Unordnung = Die Welt ist in Unordnung. Die Spiritualität zerfällt. Positive Werte wie Liebe, Frieden, Weisheit, Heiligkeit und gegenseitige Hilfe verschwinden. Zerstörte Familien und leidende Menschen überall. Egoismus, Ausbeutung, Kriminalität, Krankheiten und globale Katastrophen beherrschen die Welt. Bringe dich und deine Welt in Ordnung. Gelingen.
121. Die Verantwortung = Übernimm die Verantwortung für dich, dein Leben und deine Welt. Sei eine Mutter und ein Vater aller Wesen. Bring Ordnung in das Chaos. Geh mit Weisheit und Ausdauer voran. Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen.
122. Lockerheit = Bring Ordnung in die Unordnung. Aber übertreibe die Ordnung nicht. Etwas Chaos gehört zum Leben dazu. Ein übertriebener Perfektionismus kostet zu viel Kraft. Bleib locker. Gestalte deinen Weg des Ordnens so, dass er dir Freude bringt. Gelingen.
123. Kein Makel = Du bringst Ordnung in dein Leben. Es gibt einige Schwierigkeiten, aber am Ende siegst du. Vorwärts mit Weisheit und Ausdauer.
124. Faulheit = Du tolerierst die Unordnung in dir, deinem Leben oder in der Welt. Das ist falsch. Überwinde deine Trägheit. Übernimm die Verantwortung für dich und deine Mitmenschen. Befreie dich und deine Welt vom Leid. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
125. Lob = Du bist gut. Du bringst Ordnung in die Unordnung. Du überwindest die Schwierigkeiten. Am Ende siegst du. Vorwärts. Weiter so. Gelingen.

126. Der Himmel = Du dienst nicht der Welt, sondern dem Himmel. Du arbeitest nicht für weltliche Ziele, sondern für das Glück aller Wesen (den Himmel auf Erden und im Jenseits). Du lebst im Wesentlichen (in der Wahrheit, in der Liebe, in Gott). Fließe positiv mit dem Leben und alles ordnet sich von alleine. Gutes Karma. Das Licht ist mit dir. Gelingen.

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127. Glück = Du befindest dich in einer günstigen Situation. Nutze die große Chance, die dir das Schicksal bietet. Mit wenig Einsatz kannst du viel gewinnen. Eine große Ernte wartet auf dich. Nutze deine vorteilhafte Lage. Mit Ausdauer voran. Gelingen. 
 
128. Erfolg = Ausdauer auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga) führt zu einem großen Erfolg. Du wirst erfolgreich sein. Gelingen.
 
129. Annäherung = Wünschenswerte Dinge kommen auf dich zu. Du näherst dich deinem Ziel an. Vorwärts mit Ausdauer und Optimismus. 
 
130. Beständigkeit = Bleibe mit Ausdauer auf deinem Weg der Weisheit. Gelingen durch Beständigkeit. 
 
131. Großes Lob = Es gibt einige Schwierigkeiten auf deinem Weg. Du gehst optimal vor. Du löst alle Probleme mit Weisheit und Umsicht. Du überwindest geschickt alle Hindernisse. Du wirst deine Ziele erreichen. Gelingen.
 
132. Der mittlere Weg = Mach dir heute dein Leben schön. Du siegst auf dem mittleren Weg mit etwas Selbstdisziplin und viel  Freude (Genuß, Gemächlichkeit, Lustprinzip). Was ist deine Tat der Freude? 
 
133. Großzügiges Geben = Großzügiges Geben (Karma-Yoga) bringt Glück. Du gibst dein spirituelles Wissen an die Welt weiter. Du erbringst ein persönliches Opfer, um das Glück deiner Mitmenschen zu fördern. Der Kosmos wird dich eines Tages mit Blumen überschütten. Dein Weg ist gesegnet. Vorwärts auf dem Weg der umfassenden Liebe. Erhabenes Gelingen.
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134. Selbstbesinnung = Denke über dich und dein Leben nach. Was ist für dich der Sinn des Lebens? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Wo stehst du im Moment? Betrachte deinen Geist? Welche Gedanken und Gefühle gibt es in dir? Welche Probleme hast du? Wie kannst du ins Licht (in einen guten Energiezustand, ins Glück) gelangen? Was ist dein Plan für ein gutes und erfülltes Leben? Was brauchen dein Körper und dein Geist jetzt? Analysiere genau dich selbst und entwickel daraus deinen Weg. „Mein Gedanke der Selbstbesinnung ist …“
 
135. Der Dummkopf = Sei kein Dummkopf, sondern ein Mensch mit Verstand. Lebe klug. Plane dein Leben gut. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Was ist das Wesentliche im Leben? Wie musst du leben, damit du langfristig ein erfülltes Leben erhälst? Was musst du tun, damit du irgendwann in der Zukunft erleuchtet bist und im Licht lebst? „Mein positiver Gedanke ist …“
 
136. Der Türspalt = Das Licht durch einen Türspalt zu sehen genügt nicht. Öffne die Tür. Lebe im Licht. Was ist jetzt dein Schritt ins Licht? Was ist dein Plan für eine glückliche Zukunft? Vorwärts mit Weisheit und Ausdauer. Gelingen.
 
137. Handeln oder Nichthandeln = Betrachte genau deine Situation. Dann erkennst du, ob du im Moment handeln (voranschreiten) oder dich zurückziehen (erholen) musst. Der Weise folgt dem Prinzip der Richtigkeit. Er meditiert im richtigen Moment und handelt im richtigen Moment in der Welt. So entwickelt sich alles auf die richtige Weise.
 
138. Die Welt = Der Weise denkt über die Zustände auf der Welt nach. Er betrachtet genau die Welt und seine Möglichkeiten, seinen Mitmenschen zu helfen. Dann weiß er was zu tun ist. Kannst du im Moment etwas in der Welt bewirken? Oder musst du erstmal dich selbst spirituell entwickeln? Oder solltest du beides gleichgewichtig tun (gleichgewichtig den Weg des spirituellen Übens und der Liebe gehen)?
 
139. Die Selbstverwirklichung = Der Weise denkt über sein Leben nach. Er entwickelt einen Plan für seine spirituelle Selbstverwirklichung. Was sind deine Ziele? Was ist der Weg, auf dem du deine Ziele erreichst? Wer heute die richtigen Samen (Ursachen) sät, wird morgen eine gute Ernte (Wirkung, Ergebnis) haben. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
 
140. Der Buddha der Liebe = Der Weise sieht das Leid auf der Welt und beschließt im Schwerpunkt als Karma-Yogi (Helfer) zu leben. Er opfert seinen eigenen Genuss für das Glück seiner Mitmenschen. So gelangt er zur Erleuchtung und wird ein Buddha der Liebe (Amitabha). Was ist das Leid auf der Welt (Hunger, Krankheit, Krieg, Unweisheit, Hoffnungslosigkeit)? Was ist dein Weg der Liebe in einer Welt des Leidens? Mit Kraft und Ausdauer voran. Das Licht ist mit dir. Gelingen.  
 
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141. Durchbeißen = Blitz, gefolgt von Donner. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Sei ein Löwe. Kämpfe. Energisches Durchbeißen führt zum Erfolg. Gelingen.
 
142. Abwarten = Der Löwe ist an den Füßen gefesselt. Bändige deine Ungeduld. Warte ab. Die Dinge werden sich von selbst positiv entwickeln. Gelingen.
 
143. Kämpfen = Der Löwe beißt kräftig zu. Die Situation ist schwierig. Wenn du kämpfst, wirst du siegen. Überwinde deine Probleme. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
144. Optimismus = Der Löwe frisst vergiftetes Fleisch. Aber er ist stark und überlebt es. Es gibt Schwierigkeiten auf deinem Weg, aber sie können dich nicht aufhalten. Mit Optimismus voran. Gelingen.
 
145. Die Pfeilspitzen = Der Löwe frisst getrocknetes Fleisch mit Pfeilspitzen darin. Du trägst einige Verletzungen davon. Dein Weg ist zäh. Bleib trotz aller Schwierigkeiten konsequent auf deinem Weg. Ausdauer führt zum Gelingen.
 
146. Das Goldstück = Der Löwe frisst getrocknetes Fleisch und findet ein Goldstück. Es geht zäh voran, aber dann geschieht etwas Positives. Was ist heute das Positive in deinem Leben? Mit Freude voran. Gelingen.
 
147. Die Falle = Der Löwe steckt in einer Falle. Er braucht seine ganze Kraft und Weisheit, um sich daraus zu befreien. Rette dich aus deiner schwierigen Lage. Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern (Gott, dem Himmel, dem Licht): „Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Folge konsequent deiner innere Stimme der Weisheit (Richtigkeit). Was ist dein Problem? Was ist die innere (geistige) oder äußere Lösung? Gelingen.
 
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148. Positives Denken = Denke positiv, lebe positiv, sei positiv. Dann gelingt dein Leben. Positives Denken beruht auf den fünf Grundsätzen Liebe, Wahrheit, Frieden, Selbstdisziplin und Lebensfreude. Richtig praktiziertes positives Denken fördert die  körperliche Gesundheit und das Glück unter den Menschen. Es löst innere Verspannungen (Ängste, Süchte, Fehlhaltungen) auf und kann zur Erleuchtung führen. Es bewirkt Zielstrebigkeit, Kraft und Optimismus. „Mein positiver Gedanke ist …“
 
149. Fehlerbewusstsein = Steig von deinem hohen Roß und geh zu Fuß. Übe dich in Demut und Bescheidenheit. Verdränge nicht deine Fehler. Der Weise ist sich seiner Fehler bewusst und arbeitet daran. Nur wer bei Problemen genau hinsieht, kann sie lösen. Nur wer die Schwierigkeiten auf dem spirituellen Weg erkennt, kann positiv damit umgehen. Welche Fehler hast du? Welche Schwächen hast du? „Meine Fehler und Schwächen sind … Mein Weg der Weisheit ist …“
 
150. Der Siegerkranz = Erreiche deine Ziele. Denke positiv und geh mit Kraft deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Sei ein Sieger auf dem Weg der Liebe und des inneren Glücks. „Meine Ziele sind … Mein Siegerweg ist …“ Mit Kraft voran. Gelingen. 
 
151. Standhaftigkeit = Bleib bis zum Ende standhaft. Geh bis zum Sieg deinen Weg. Gib nicht vorher auf. Schieß den Ball ins Tor. Erringe den Sieg. Mit Kraft und Ausdauer voran. Du wirst der Sieger sein. Gelingen. 
 
152. Konzentration auf das Wesentliche = Konzentriere dich auf das Wesentliche. Nur so verbrauchst du deine Energie nicht im Unwesentlichen und kannst das Wesentliche verwirklichen. Was ist das Wesentliche im Leben? Wie musst du dein Leben gestalten, damit sich das Wesentliche in deinem Leben realisiert? Jeder Mensch muss sich zwischen Gott (dem inneren Glück) und der Welt (dem äußeren Glück) entscheiden. Er kann nur das eine oder das andere leben. Er kann Kompromisse machen, etwas auch das äußere Leben genießen, aber er muss klar im Wesentlichen (in der Weisheit, in Gott) verankert sein, damit er sein inneres Glück im Laufe seines Lebens nicht verliert, sondern darin wächst. „Mein Weg des Wesentlichen ist heute …“
153. Der Aufstieg zum Ziel = Dein Weg führt durch das Gebirge ins Land des Lichts. Ein mühsamer Aufstieg. Aber danach kannst du die Sonne auf dem Berggipfel genießen. Nach einer schwierigen inneren Reinigungsphase erwacht das Glück in dir. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
154. Der Sieger = Du gehst auf deine Art konsequent deinen spirituellen Weg. Wer konsequent seinen Weg der Wahrheit geht, lebt in der Wahrheit. Er ist bereits am Ziel. Alles Weitere ergibt sich von allein. Du lebst als Sieger. Durch die Gnade des Kosmos wird sich im Laufe der Zeit eine Ebene der Erleuchtung nach der anderen verwirklichen. Dein Leben ist gesegnet. Alles ist gut so. Sei heute zufrieden mit dir und deinem Leben. „Mein Gedanke der Zufriedenheit ist …“
 
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155. Das Häuten = Häuten bedeutet, dass man sich von einer Verspannungsschicht befreit. Es findet ein schmerzhafter Lösungsprozess mit  Ängsten und Zweifeln statt. Bleibe mit Ausdauer auf deinem Weg. Im Moment dominiert das Gefühlschaos. Befreie dich langsam von aller Unklarheit. Dann geht es dir bald wieder gut. Gelingen.
 
156. Der Fuss = Verstärke den Fuss deines Bettes. Stärke deine spirituelle Standfestigkeit. Mach deine spirituellen Übungen. Lies in einem spirituellen Buch. Geh mit kleinen Schritten voran. Gelingen.
 
157. Der Rahmen = Verstärke den Rahmen deines Bettes. Veranker dich fest in den Grundsätzen Wahrheit, Liebe, Frieden, Glück und Selbstdisziplin. Was sind deine Ziele? Was ist der Weg, auf dem du deine Ziele erreichst? „Mein spiritueller Weg ist …“
 
158. Wandlung = Große Veränderung. Du häutest dich vollständig. Du befreist dich von falschen Vorstellungen. Du lebst als neuer Mensch. Was ist die Veränderung in deinem Leben? Vorwärts. Wandlung. Gelingen.
 
159. Das Bett = Du zerstörst das ganze Bett. Du löst dein Ego (falsche Orientierungen) auf: „Ich nehme die Dinge so an wie sie sind. Ich lasse meine falschen Wünsche los.“ Was willst du heute annehmen oder loslassen? Vorwärts auf dem Weg der Wahrheit und Weisheit. Gelingen.
 
160. Der große Fisch = Der große Fisch ist an der Angel. Der große Fisch ist in China ein Symbol für (das innere) Glück. Du gehst konsequent den Weg der Wahrheit, Weisheit und Liebe. Du hast dein spirituelles Ziel fest im Auge. Vorwärts. Alles wird gut. Du wirst siegen. Zieh den großen Fisch an Land. Gelingen.
 
161. Der goldene Pfirsich = Wer den spirituellen Weg konsequent geht, erhält eines Tages eine große Ernte. Er erntet inneres Glück, inneren Frieden, umfassende Liebe und ein Leben im Licht. Der chinesische Gott des Glücks hält in seiner linken Hand einen goldenen Pfirsich (den Paradiesapfel) und in der rechten Hand einen Wanderstab (die Kundalini-Energie). Der goldene Pfirsich verweist auf ein Leben in Gott, im Glück und in der Ganzheit. Der Wanderstab (unsere spirituellen Übungen) gibt uns Kraft auf unserem Weg. Mit Ausdauer voran. Eine große Ernte erwartet dich. Gutes Karma. Gelingen.
 
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162. Neubesinnung = Nach der Krise. Überwinde dein geistiges Tief. Nach dem Winter kommt der Sommer. Besinne dich auf deine Ziele und deinen Weg. Im Moment ist es vorteilhaft klaren positiven Zielen zu folgen: „Meine Ziele sind ….“ Geh mit Optimismus voran. Gelingen.
 
163. Rechtzeitige Besinnung = Rechtzeitige Besinnung bringt Glück. Besinne dich rechtzeitig auf deine Ziele und deinen Weg der Weisheit. Wer gesund lebt, kann in seinem Leben viel Leid vermeiden. Wer rechtzeitig ausreichend spirituell übt, der erlangt ein glückliches Alter. Wer sich rechtzeitig auf das Paradies als Ziel konzentriert und die dafür erforderlichen Übungen macht (jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden, positiv leben), wird nach seinem Tod ins Paradies kommen.
 
164. Positives Denken = Überwinde deine negativen Gedanken. Denke positiv: „Mein positiver Gedanke ist …“ Mit Optimismus voran. Alles wird gut.
 
165. Das Stehaufmännchen = Du bist ein Stehaufmännchen. Nach Schwierigkeiten stehst du immer wieder auf. Großes Lob. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
166. Der Sieger-Typ = Du bist ein Sieger-Typ. Du lässt dich durch Schwierigkeiten auf deinem Weg nicht beirren. Du konzentrierst dich auf deine positiven Ziele. Du gehst konsequent deinen Weg. Bis du deine Ziele erreicht hast. „Meine Ziele sind … Mein Weg ist …“ Vorwärts. Gelingen.
 
167. Große Besinnung = Du denkst gründlich über dein Leben nach. Was möchtest du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg eines erfolgreichen Lebens? Wäge gründlich zwischen den denkbaren Alternativen ab. Wer Gutes tut, erntet ein gutes Karma. Wer im Schwerpunkt spirituell lebt, hat von seinem Leben den größten Gewinn.
 
168. Die Verwirrung = Folge nicht falschen Zielen. „Weise ist es … Nicht weise ist es …“ Geh konsequent den Weg der Weisheit. Sonst bekommst du eines Tages ernsthafte Schwierigkeiten. Vorwärts auf dem Weg der Weisheit. Gelingen.
 
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169. Spontaneität = Spontaneität erzeugt inneres Glück. Handel spontan aus der Stimme deiner inneren Weisheit heraus. Gelingen. Wozu hast du jetzt Lust? Was brauchst du jetzt? Was kannst du jetzt der Welt und deinen Mitmenschen Gutes tun?

170. Die fünf Freuden = Fließe spontan, natürlich und freudevoll mit dem Leben. Mach dir dein Leben schön. Praktiziere die fünf Freuden etwas Genuss (essen, trinken …), Gemächlichkeit (aus der Ruhe heraus leben, Gemütlichkeit), Geselligkeit (Kontakt, Internet, Freunde treffen, Kommunikation), Kreativität (malen, schreiben, Gutes tun) und Lustprinzip (von innen heraus leben). Was hilft dir jetzt in ein positives Lebensgefühl zu kommen?

171. Alle großen Ziele loslassen = Verspanne dich nicht durch große Ziele. Veranker dich primär im Sein (in der Ruhe, in Gott, im inneren Glück) und handeln dann spontan aus dem Sein heraus. Entwickel deine Ziele aus dem Sein (der inneren Stille) heraus. Lebe wie ein Buddha. Er ruht in sich und wirkt spontan für das Wohl aller Wesen. Du darfst auch große Ziele haben, aber dein Handeln muss aus dem glücklichen eigenen Sein geschehen. Geh innerlich entspannt durch deinen Tag.

172. Gelassenheit = Auch bei einer weisen Lebensführung gibt es manchmal Leid. Leid gehört zum Leben auf der Erde dazu. Hafte nicht am Leid an. Nimm dein gegebenes Leid einfach an und fließe positiv mit dem Leben. Mach dir heute das Leben schön. Bring viel Freude in deinen Tag. Dann macht dir das Leid nicht viel aus. „Meine Tat der Freude ist …“

173. Selbstdisziplin = Auch bei einem spontanen Leben als freier Yogi musst du konsequent deinen spirituellen Weg gehen. Das Lustprinzip bezieht sich nicht darauf, ob du deine spirituellen Übungen machst. Es bezieht sich nur darauf, wie du sie machst. Bleib fest auf deinem persönlichen Weg der Weisheit. Für einen abgeschieden lebenden Yogi ist es weise Sitzen (Meditation), Gehen (Yoga, Körperübungen), Gedankenarbeit (Lesen, Mantras) und Gutes tun (in der Liebe leben, für eine glückliche Welt arbeiten) zu praktizieren. Für einen weltlich lebenden Menschen sind ein weises Leben die fünf Grundsätze der Gesundheit (gesunde Ernährung, keine Schadstoffe, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung, positives Denken). Was ist jetzt deine Tat eines weisen Lebens?

174. Viel Freude = Unerwartete Energieschwäche (Probleme). Du kannst nichts dagegen tun. Mach dir den Tag schön. Bring viel Freude in dein Leben. Alles heilt von alleine. Langsam voran. Gelingen.

175. Lebe das Leben = Lebe wie ein erleuchteter Buddha, der alles erreicht hat. Wer das vollständige Glück in sich verwirklicht hat, braucht nichts Äußeres mehr. Gott alleine genügt (Teresa von Avila). Schlender durch das Leben. Mehre spontan das Glück deiner Mitmenschen. Was ist heute deine spontane Tat der Liebe? Kreativ voran. Der spontane Karma-Yogi. Gelingen.
 
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176. Große Gestaltungskraft = Der große Ernährer (Vater, Mutter, Meister, Bodhisattva) stärkt erfolgreich die Spiritualität in der Welt. Du kannst deinen Mitmenschen gut helfen. Mit Ausdauer voran. Großes Gelingen auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga).
 
177. Nach dem Erfolg = Erhole dich von der Anstrengung. Der Karma-Yogi überwindet alle Schwierigkeiten, in dem er sich in der Ruhe (im Sein, in Gott, im eigenen Glück) verankert und ganz entspannt seinen Weg geht. Komm zur Ruhe. Mach deine spirituellen Übungen. Genieße das Leben. 
 
178. Der kaputte Wagen = Du bist wie ein Wagen ohne Achse. Dir fehlt das geistige Zentrum. Veranker dich im Sein (innere Ruhe), im Einheitsbewussein (Gottesbewusstsein, umfassende Liebe) und im Glück (in dir selbst). Im Yoga nennt man das Sat-Chit-Ananda, im Buddhismus Buddhanatur (Nirwana) und im Christentum Gott (in Gott leben). Baue deine spirituelle Energie wieder auf. Welche Übungen helfen dir dabei (Yoga, Gehen, Meditation, Visualisierungen, Mantras, Gebete). Grundsätzlich erweckt ein Yogi durch körperliche (Körperbewegungen, Atemübungen) oder geistige Übungen (Visualisierungen, Mantras) seine Kundalini-Energie (sein inneres Glück) und verweilt dann so lange in einer ruhigenMeditation (Gedankenstopp, Gedankenfließen), bis es ihm wieder gut geht.
 
179. Das starke Pferd = Das starke Pferd siegt. Kräftiges Voranschreiten bringt Glück. Sieh bei Problemen genau hin und geh weise damit um. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg der Weisheit? Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
180. Der gezähmte Ochse = Der Ochse bekommt einen Nasenring. Zügel deine Kraft und lenke sie in die richtige Richtung. Mach dir nicht durch grobe Worte Feinde. Mach dir besser durch freundliche Worte Freunde. Was willst du erreichen? Was ist dein Weg eines weisen Vorgehens? Wie kannst du deine Mitmenschen auf deinem Weg mitnehmen? Sei klar in der Sache und liebevoll im Ton. Sanftmütig voran. Gelingen. 
 
181. Die faule Sau = Das Wildschwein setzt seine Stoßzähne nicht mehr ein. Es liegt lieber genussvoll in seiner Sasse. Du hast genug gehandelt. Du brauchst jetzt nichts mehr zu tun. Der Erfolg kommt von alleine. Du kannst entspannt auf das Eintreten der positiven Ergebnisse warten. Genieße einfach dein Leben.
 
182. Die Straße des Himmels = Du gehst auf der Straße des Himmels. Du handelst in Übereinstimmung mit deiner inneren Wahrheit. Der Weg des Himmels ist es im Sein (in der Ruhe) und im Geben zu leben, und ewig durch die Spiritualität (durch  Gott, die Weisheit, die Ruhe, die spirituellen Übungen) Energie (Kraft, Glück, Liebe) zu bekommen und in der Energie zu wachsen und immer mehr geben zu können. Alles ist gut so. Dein Weg ist gesegnet. Mit Ausdauer auf dem Weg der Wahrheit und Liebe voran. Erhabenes Gelingen.
 
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183. Sensibel voran = Geh mit Weisheit und innerem Gespür voran. Handel nicht zu stark und nicht zu schwach. Betrachte genau die Situation. Spüre in jedem Moment genau wo der Weg langgeht. Wenn du in jedem Moment sensibel das Richtige tust, gelingt dein Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
184. Die Schildkröte = Veranker dich in Gott (im eigenen inneren Glück, in deinen Übungen, in der Ruhe, im Sein) und geh mit kleinen Schritten voran. Gott (die Spiritualität) ist dein Schildkrötenpanzer (Schutzhaut) und die kleinen Füße der Schildkröte sind dein Siegerweg. Gelingen. 
 
185. Der Tiger = Bleib mit Selbstdisziplin auf dem Weg der Wahrheit und Weisheit. Kämpfe bis zum endgültigen Sieg. Sei ein Yoga-Tiger. Gelingen mit Kraft, Ausdauer und Selbstdisziplin.
 
186. Der kluge Rabe = Der kluge Rabe isst von den vielen Speisen (Dingen) des Lebens nur das, was ihm körperlich und geistig gut tut. Er vermeidet weltliche Energien und bevorzugt spirituelle Kontakte. Er ernährt sich durch seine spirituellen Übungen sensibel von der Energie Gottes und wächst so in ein Leben im Licht und in der Liebe. Er ernährt seinen Körper gesund, verzichtet auf Schadstoffe (Rauchen, Alkohol, Drogen) und erhält so eine andauernde Gesundheit.
187. Der weise Einsiedler = Lebe ausreichend abgeschieden von weltlichen Energien (weltlichen Menschen). Gibt dir genügend Zeiten der Ruhe und des spirituellen Übens (Yoga, Lesen, Gehen, Meditation). Bau deine Energie durch viel Ruhe und deine spirituellen Übungen wieder auf.
188. Das Chaos = Während einer chaotischen Zeit bleibt man am besten zuhause. Fang nichts Neues an. Bleib an deinem Ort. Geh ganz normal deinen Weg weiter. Gelingen.
189. Der große Ernährer = Der abgeschiedene Weise ernährt spirituell seine Mitmenschen und wächst daran ins Licht. Er lebt im gelassenen Sein (in der Ruhe) und im Geben von Liebe, Licht und Weisheit. Was ist dein Weg der Liebe? Betrachte genau die Situation und wie du deinen Mitmenschen am besten helfen kannst. Überforder und unterforder sie nicht. Sensibel voran. Gelingen.
 
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190. Der mittlere Weg = Ein schönes Musikstück kann man nur spielen, wenn die Saiten der Geige weder zu fest noch zu locker gespannt sind. Die Kunst des spirituellen Übens besteht darin, den jeweils genau richtigen Grat an innerer Anspannung (Zielstrebigkeit) zu finden. Wenn wir zu streng üben, erzeugen wir durch das Üben innere Verspannungen und blockieren dadurch das Glück (die Erleuchtung). Wenn wir zu locker üben, lösen wir keine Verspannungen auf und kommen nicht auf unserem spirituellen Weg voran. Grundsätzlich ist ein mittlerer Weg mit ausreichend Selbstdisziplin und etwas Freude  empfehlenswert. Der tibetische Yogi Padmasambhava lehrte: „Praktiziere so, dass du dich wohl fühlst.“ Gelingen auf dem mittleren Weg.
 
191. Freude = Nimm weiße Binsen für deine Yoga-Matte. Mach dir deinen spirituellen Weg schön. Bring jeden Tag so viele Elemente der Freude in deinen Weg, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. Wie kannst du deinen Weg positiv gestalten? Was ist heute deine Tat der Freude?
 
192. Begeisterung = Was begeistert dich? Erschaffe dir eine positive Vision von deinem Leben. Der alte Weidenbaum beginnt zu blühen. Aus dem traurigen Yogi wird ein glücklicher Buddha. Seine Welt verwandelt sich in ein Paradies. Er sieht plötzlich wieder das Licht in der Welt. Mach dir die positiven Dinge in deinem Leben bewusst? Was ist gut in deinem Leben? Worauf freust du dich?
 
193. Lustprinzip = Du strengst dich zu sehr an. Du willst die Dinge erzwingen. Geh locker voran. Lebe mehr von innen heraus nach dem Lustprinzip. Überlaß dem Kosmos (Gott) die Ergebnisse deines Handelns. Wozu hast du jetzt Lust? Was brauchst du jetzt? Mit dem Lustprinzip voran. Gelingen.
 
194. Das richtige Gleichgewicht = Du lebst im richtigen Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität. Du hast ein gutes Gespür dafür, was dein Körper und dein Geist brauchen. Du lebst im richtigen Maß die Kraft, die Ruhe und die Freude auf deinem Weg. Weiter so. Großes Lob.
 
195. Viel weltlicher Genuss = Die alte Frau heiratet einen jungen Mann. Jeden Tag gibt es Party satt. Das I Ging sagt, dass es dafür weder Lob noch Tadel gibt. Du kannst es tun oder lassen wie du willst. Yogi Nils meint, dass manchmal auch viel weltlicher Genuss auf dem spirituellen Weg hilfreich ist. Dadurch können tiefe Blockaden gelöst werden. Mach dein Leben zu einer Party. Feier den Tag. Was ist heute deine Tat der Freude?
196. Die Krise = Beim Überqueren des Flusses steigt dem Yogi kurzzeitig das Wasser über den Kopf. Die Dinge werden ihm zu schwer. Aber er geht konsequent seinen Weg weiter und gelangt in flacheres Gewässer. Auf dem mittleren Weg voran. Gelingen.
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197. Gefahr = Der Weise befindet sich in Gefahr. Wölfe bedrohen ihn. Die Situation ist schwierig. Aber die Schwierigkeiten sind zu überwinden. Wenn du die richtige Strategie anwendest, gehst du nicht unter. Schau dir genau die Situation an. Was ist der beste Weg zur Auflösung der Probleme? Mit Weisheit und Geschick voran. Gelingen.
 
198. Klugheit = Wer den großen Fluss überqueren will (vom Land der Dunkelheit ins Land des Lichts gelangen will), muss sich zuerst gründlich mit dem Fluss (dem spirituellen Weg) vertraut machen. Er muss wissen, wo die größten Gefahren und wo die besten Gelegenheiten sind. Denke zuerst gründlich nach, informiere dich, entscheide weise und geh mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
199. Wasserlöcher = Überall um dich herum sind schwierige Wasserstellen. Sei vorsichtig. Geh mit kleinen Schritten voran. Erkenne rechtzeitig die Gefahr und umgehe sie klug. Flexibel voran. Gelingen.
 
200. Sturm = Draußen tobt der Sturm. Bleib drinnen und warte ab, bis sich die Situation beruhigt hat. Der Sturm geht von alleine vorbei.
201. Kuchen und Wein = Du überwindest deine Probleme am besten mit dem Weg der Freude. Konzentriere dich auf das Positive in deinem Leben. Mach dir den Tag schön. Iß Süßigkeiten, trink Tee, lies ein schönes Buch. Gelingen bei Kuchen und Wein. „Meine Tat der Freude ist …“
202. Keine Panik = Der Fluss schwillt bedrohlich an. Aber er wird nicht über die Ufer treten. Die Schwierigkeiten sind bald vorbei. Mit Optimismus voran. 
 
203. Dauerhafte Gefahr = Der Weise liegt im Gefängnis und ist durch viele Stricke gebunden. Viele Dinge binden dich an das weltliche Leben. Befreie dich langsam von allen weltlichen Anhaftungen. Arbeite dich langsam vom Land der Dunkelheit (Samsara) ins Land des Lichts (Paradies, Nirwana) vor. Löse systematisch deine Ängste und Süchte auf. Entwickel konsequent dein inneres Glück. Praktiziere jeden Tag deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gehen, Gedankenarbeit, Gutes tun). Mit Weisheit und Ausdauer voran. Gelingen. 
 
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204. Gute Ernte = Es ist im Moment eine gute Zeit des Säens. Was jetzt gesät wird, wird eines Tages große Frucht hervorbringen. Nutze die günstige Zeit. Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun) und des spirituellen Übens. Mit Ausdauer voran. 
 
205. Integrität = Viele Schwierigkeiten, aber kein Verstoß. Du lebst in Übereinstimmung mit deinen positiven Lebensgrundsätzen. Du achtest auf deine Gedanken und Gefühle. Du arbeitest beständig an dir. Du korrigierst deine Fehler. Du gehst ernsthaft deinen spirituellen Weg. Großes Lob.
 
206. Die aufgehende Sonne = Die Sonne scheint dir entgegen. Glück kommt auf dich zu. Eine gute Ernte auf dem Weg des spirituellen Übens und der umfassenden Liebe (Gutes tun). Auf dem mittleren Weg voran. Gönne dir heute viel Freude.
 
207. Die untergehende Sonne = Denke daran, dass die Sonne am Abend untergeht. Nutze die Zeit deines Lebens, damit du am nächsten Morgen im Land des Lichts erwachst. Geh rechtzeitig in deinem Leben den ‚Weg des inneren Glücks. Verbrauche deine Lebensenergie nicht in äußeren Dingen (Beruf, Beziehungen). Lebe im Wesentlichen. Dann erhälst du ein glückliches Alter und gelangst nach dem Tod ins Paradies. „Mein positiver Gedanke ist jetzt …“ 
 
208. Leichtsinnigkeit = Sei nicht leichtsinnig. Verschenke das Leben im Paradies (im Licht) nicht für einen kurzfristigen bedeutungslosen äußeren Genuss. Verschiebe das spirituelle Üben nicht auf später. Gewöhne deinen Geist rechtzeitig an das regelmäßige spirituelle Üben. Was sind deine täglichen Übungen der Gesundheit (gesunde Ernährung, Sport, Meditation) und des positiven Denkens (Selbstbesinnung, Achtsamkeit auf die Gedanken)? Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
209. Ein Phase der Reinigung = Du gehst durch eine schwierige innere Reinigungsphase. Es ist völlig in Ordnung zu jammern und zu klagen. Lebe deine Trauer. Was macht dich traurig? Geh mit Ausdauer weiter auf deinem spirituellen Weg voran. Nach dem Regen wird die Sonne wieder scheinen.
 
210. Gutes Karma = Der König tötet den Anführer der Rebellen. Du überwindest dein Ego (deine weltlichen Wünsche und Anhaftungen) und gelangst ins Licht. Du löst die Ursache deiner Probleme. Du konzentrierst dich auf das Wesentliche. Du gehst konsequent den Weg der Weisheit und der Liebe. Ein gutes Karma (Schicksal) erwartet dich. Vorwärts mit Optimismus. Gelingen.
 
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211. Begeisterung = Stärke deine Motivation. Welcher Gedanke hat die Kraft, dich aus deiner momentanen Trägheit herauszureißen? Die meisten spirituellen Menschen motivieren sich mit einem Vorbild (Buddha, Jesus, Mohammed, Shiva, Krishna, Laotse, Quan Yin), dem Ziel des inneren Glücks (Erleuchtung, Leidbefreiung), dem Weg der umfassenden Liebe (das Ziel einer glücklichen Welt) oder dem Paradiesziel. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
 
212. Die heiligen Schriften = Stärke dich durch ein spirituelles Buch. Geh in eine Buchhandlung und lass dich inspirieren. Such dir in einem Internetkatalog ein schönes Buch aus. Lies ein Ebook (Knol) oder schau dir ein schönes Video (YouTube) an. Welches Buch oder Video gibt dir heute Inspiration für deinen Weg?  
213. Standhaftigkeit = Bleib an deinem Ort. Bleib auf deinem spirituellen Weg. Es ist sehr ungünstig in spirituellen Krisen seinen Weg aufzugeben. Geh einfach mit Ausdauer auf deinem Weg der Weisheit voran. Die Krise geht vorbei.
 
214. Beziehungssucht = Überwinde deine Anhaftung an andere Menschen. Suche das Glück nicht bei anderen Menschen, sondern vorwiegend in dir selbst und in deinen spirituellen Übungen. Gib dir durch deine spirituellen Übungen die Glücksenergie, die deinen Geist positiv macht. Konzentriere dich auf dein spirituelles Ziel: „Meine Ziel ist … (aus mir selbst heraus glücklich zu werden).“ 
 
215. Unschlüssigkeit = Überwinde deine Zweifel. Denke gründlich über dich und dein Leben nach. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was macht dich wirklich dauerhaft glücklich? Das Glück kommt wissenschaftlich erwiesen zu 90% aus einem selbst (aus der Psyche, dem positiven Denken)? Berufliche Erfolge und Beziehungen können dich immer nur kurzzeitig und begrenzt glücklich machen. Dauerhaftes Glück entsteht durch ausreichendes und regelmäßiges spirituelles Üben (den Weg der Gesundheit und des positiven Denkens). Kläre deine Ziele. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Lebe im Wesentlichen (in Gott, in der Spiritualität, im Licht) und alles äußere Glück entwickelt sich von alleine. Mit Optimismus voran. Gelingen. 
 
216. Tatkraft = Der Weise arbeitet konsequent für seine spirituelle Verwirklichung. Er geht den Weg der umfassenden Liebe und hilft seinen Mitmenschen auf dem spirituellen Weg. Was ist heute deine Tat der Liebe? Mit Kraft voran. Gelingen. 
 
217. Nicht reden, sondern handeln = Der Unweise redet viel und handelt wenig. Beklage dich nicht über deine schwierige Situation, sondern rette dich durch deine spirituellen Übungen. Praktiziere Yoga, Meditation, Gehen, Lesen und Gutes tun. Gott ist mit den Fleißigen. Vorwärts. Gelingen. 
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218. Das lange Andauernde = Der Weg ist lang, aber das Ziel wird erreicht. Der Weise schreitet mit großer Festigkeit auf seinem Weg voran. Nichts kann ihn von seinem Sieg abhalten. „Mein Ziel ist … Mein Plan ist …“ Gelingen.
 
219. Zielstrebigkeit = Du bist zu wenig zielstrebig. Konzentriere dich auf deine Ziele. Was willst du in deinem Leben erreichen? „Meine Ziele sind … Mein Siegerweg ist …“ Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
 
220. Schwierigkeiten = Harre unter allen Umständen aus. Die Schwierigkeiten gehen vorüber. Der Erfolg stellt sich zu seiner Zeit ein. Bleib auf deinem Weg. Gelingen.
 
221. Wankelmut = Du bist wankelmütig. Du schwankst zwischen deinen spirituellen Zielen und deinen weltlichen Bedürfnissen. Erlaube dir heute keine Nachlässigkeit. Unbeständigkeit bringt Unglück. Beständigkeit auf dem Weg der Weisheit führt ins Glück. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
222. Zielklarheit = Ohne ein klares Ziel ist der spirituelle Weg kraftlos. Was sind deine konkreten Ziele: „Meine Ziele sind … Der Weg, der mich zu meinen Zielen hinführt, ist …“ Vorwärts mit Weisheit, Kraft und etwas Freude. Gelingen. 
 
223. Hindernisse = Überwinde deine Schwierigkeiten. Was ist dein Ziel? Was ist dein innerer oder äußerer Gegner? „Mein Gegner ist … “ Was ist dein Siegerweg? Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
224. Der mittlere Weg = Du arbeitest zu viel. Du bist zu zielstrebig. Du blockierst dein Glück durch zu große Anstrengung. Geh mit den fünf Freuden voran (etwas Genuß, Gemächlichkeit, Geselligkeit, Kreativität und Lustprinzip). Gelingen auf dem mittleren Weg.  
 
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225. Der Rückzug = Erhole dich. Gönne dir heute viel Ruhe. Zieh dich von deinen äußeren Zielen für einige Zeit zurück. Konzentriere dich auf deine spirituellen Übungen. Handel wenig. Mach etwas Schönes.
 
226. Die Pause = In manchen Zeiten ist es gut alle äußeren Ziele loszulassen und erstmal sein inneres Glück wieder aufzubauen. Rückzug in den hintersten Winkel. Ein Tag der Ruhe und Entspannung. Mach eine Pause.
 
227. Zielstrebigkeit = Du löst dich von weltlichen Anhaftungen und gehst zielstrebig deinen spirituellen Weg. Keiner kann dich auf dem Weg zum Sieg aufhalten: „Meine Ziele sind …“ Gelingen.
228. Kein Rückzug = Es ist ungünstig, angesichts von Schwierigkeiten den spirituellen Weg aufzugeben. Bleibe fest auf deinem Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
229. Geschickter Rückzug = Sich auf die richtige Weise zurückzuziehen bringt Glück. Der Meister des Lebens fließt klug mit dem Leben. Wenn eine Sache beendet ist, geht er geschickt aus der Situation heraus. Er löst alle Anhaftungen an die Vergangenheit und stellt sich positiv auf die Zukunft ein.
230. Großes Lob = Du ziehst dich auf eine bewundernswerte Weise zurück. Du machst im richtigen Moment eine Pause. Du erholst dich von allen Anstrengungen und sammelst neue Kräfte. Ausdauer auf dem Weg der Weisheit bringt Glück.
231. Rückzug von der Welt = Du ziehst dich soweit es möglich ist von allen weltlichen Verstrickungen zurück und entwickelst dein inneres Glück. Du konzentrierst dich auf das Wesentliche. Das Wesentliche ist es in der Ruhe (im Sein, in Gott), im spirituellen Üben (Meditation, Gedankenarbeit) und im Geben (in der umfassenden Liebe) zu leben. Das Wesentliche ist es nicht im beständigen Haben-Wollen, sondern aus der Ruhe (dem inneren Glück) heraus zu leben. Die Energie wendet sich bei genügend Ruhe (Rückzug) nach innen, heilt dich innerlich und erzeugt Frieden, Liebe und Glück in dir. Gelingen.
 
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232. Große Gestaltungskraft = Es ist sehr schwierig anderen Menschen auf dem spirituellen Weg zu helfen. Nur selten ergeben sich Situationen, in denen wir sie spirituell gut erreichen können. Der Weise hat im Moment große Macht. Mit Ausdauer voran. Erhabenes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga). Großes Glück für alle.
 
233. Gottüberlassenheit = Deine Kraft liegt in den Zehen. Verbinde dich jeden Tag auf deine Art (Anrufung, Meditation, Lesen, Orakel) mit den erleuchteten Meistern (Gott, deiner inneren Weisheit) und dein Weg gelingt. Mit Vertrauen auf das Leben voran. Optimismus.
 
234. Wahrhaftigkeit = Du bist ehrlich zu dir und deinen Mitmenschen. Du lebst in der Wahrheit. Du strahlst Wahrhaftigkeit aus. Deshalb glauben und vertrauen die Menschen dir und du kannst ihnen spirituell gut helfen. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
235. Der Ziegenbock = Ein Ziegenbock rennt mit dem Kopf gegen die Wand. Ein Weiser dagegen sucht eine Tür und gelangt so ans Ziel. Was ist die Tür ins Licht? Mit Weisheit voran. Gelingen. 
 
236. Das Hindernis = Bleib gelassen. Was ist das Problem? Überlege dir verschiedene Lösungswege. Was ist der beste Weg? Der Weise überwindet jedes Hindernis mit Klugheit und Ausdauer. Gelingen.
 
237. Das Opfer = Der Ziegenbock wird geopfert. Du erbringst ein Opfer (einen Verzicht) und hast davon einen großen Gewinn. Was ist das notwendige Opfer, damit du deine Ziele erreichst? Gelingen.
 
238. Der Dornenbusch = Der Ziegenbock steckt in einem Dornenbusch fest. Die Schwierigkeiten gehen nach einiger Zeit vorbei. Was ist das Problem? Was ist die Lösung? Mit Geduld voran. Hol dir die Rose. Lebe das Glück. Gelingen. 
 
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239. Schwierigkeiten und Fülle zugleich =  Es gibt Fülle in deinem Leben? Konzentriere dich auf das Positive in deinem Leben und du kommst gut durch alle Schwierigkeiten hindurch. „Die Fülle ist heute …“
240. Schwierigkeiten und Gelingen zugleich = Bleibe deinen spirituellen Zielen treu. Durch Ausdauer wendet sich alles zum Guten. Geh langsam voran. Bring viel Freude (Genuß) in deinen Tag. Schwierigkeiten, auf die ein großes Gelingen folgt.
241. Schwierigkeiten und ein Geschenk = Mit Ausdauer voran. Du klagst, weil dein Weg so schwierig ist. Um dich aufzumuntern, macht der Kosmos dir heute ein Geschenk. Was ist das Geschenk? Freue dich. Sei dankbar.
242. Schwierigkeiten und gutes Karma = Die Schwierigkeiten werden vorbei gehen. Ein gutes Schicksal (Karma) erwartet dich. Die Menschen vertrauen dir. Der Himmel ist mit dir. Großes Gelingen auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga). Was ist heute deine Tat der Liebe?
243. Ein Fehler wird erfolgreich berichtigt = Du erkennst einen Fehler und berichtigst dein Verhalten. Du identifizierst einen negativen Gedanken, ersetzt ihn durch einen positiven Gedanken und gelangst so ins Glück. Was war dein Fehler? Was ist dein positiver Gedanke?
244. Schwierigkeiten und Gottüberlassenheit = Das äußere Leben ist ein ständiges Wechselspiel von Freude und Leid. Dauerhaftes Glück gibt es nur auf dem inneren Weg. Sorge dich nicht um Gewinn oder Verlust. Geh einfach nur konsequent deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Gelingen.
245. Der aggressive Hammel = Du arbeitest und kämpfst zu viel. Sei kein aggressiver Hammel. Gelange zum inneren Frieden. Mach deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gehen, Lesen). Bau genügend Pausen in deinen Tag ein. Finde dein optimales Gleichgewicht von Ruhe und Aktivität. Überlasse dich friedvoll dem Tanz des Lebens. Lebe aus dem Sein (Gott, Einheitsbewusstsein) und dem inneren Glück heraus und bringe die Liebe in die Welt. Gelingen.
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246. Die Finsternis = Eine dunkle Wolke liegt vor der Sonne. Die Energie ist blockiert. Warte ab. Wenn die Wolke weiterzieht, scheint die Sonne wieder. Kurzfristig Schwierigkeiten, langfristig Glück. Bleibe konsequent auf deinem Weg der Weisheit.
247. Der weiße Schwan = Auf seinem Flug ins Licht muss der Schwan durch eine dunkle Wolke. Konzentriere dich auf deine spirituellen Ziele und geh durch alle Schwierigkeiten hindurch. Bald scheint die Sonne wieder.
248. Das starke Pferd = Der Weise wurde im Kampf des Lebens verletzt, aber sein Pferd (sein starker Wille) rettet ihn aus der Not. Vorwärts mit Kraft. Heilung. Gelingen.
249. Wandlung = Eine große Veränderung. Du hast einen großen Sieg auf dem spirituellen Weg errungen. Erhole dich von den Anstrengungen. Feier den Tag.
250. Das Tor ins Licht = Der Weise überwindet seinen Gegner und tritt durch das große Tor ins Land des Lichts ein. Was ist dein innerer oder äußerer Gegner? Was bringt dich ins Licht (ins Glück)? Nach einer Phase des Kampfes wird dein Weg leichter. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
251. Der Lichtbringer = Großes Gelingen auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga). Was ist deine Aufgabe in der Welt? Was kannst du zu einer Welt der Liebe und des Glücks beitragen? Ein kleines Opfer führt zu großem Glück.
252. Der Meister des Lebens = Großes Lob. Du meisterst dein Leben. Du fließt geschickt mit den wechselhaften Situationen. Geh auf einem mittleren Weg (mit etwas Freude) voran. Gelingen.
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253. Die glückliche Familie = Wenn alle Mitglieder einer Familie gut zusammenarbeiten, entsteht eine glückliche Familie. Was ist deine Aufgabe in deiner Familie, deinem Land oder in der Welt? Was kannst du zum Glück der Gesamtheit (Familie, Welt, Menschheit) beitragen? Was ist heute deine Tat der Liebe? Großes Gelingen auf dem Weg der Liebe (Karma-Yoga).
 
254. Familie und Ordnung = Eine gute Ordnung ist die Basis einer glücklichen Familie (Welt). Klare Regeln in einer Familie fördern das harmonische Zusammensein. Setze die notwendigen Maßnahmen mit Kraft durch. Gelingen.
 
255. Familie und Beständigkeit = Du bist richtig an deinem Ort. Bleibe an deinem Ort und in deiner Familie. Widerstehe allen Impulsen den Weg der umfassenden Liebe zu verlassen. Bemühe dich die dir vom Leben zugewiesene Rolle gut zu erfüllen. An deinem Ort kannst du gut für das Glück der Gesamtheit wirken. Gelingen.
 
256. Der mittlere Weg = Sei weder zu streng noch zu nachgiebig. Zu viel Strenge in der Familie bringt Unglück. Auch zu viel Lockerheit. Praktiziere den mittleren Weg. Setze klare Regeln und gib gleichzeitig allen Familienmitgliedern einen ausreichenden eigenen Gestaltungsspielraum. Gelingen. 
 
257. Die harmonische Familie = Die Familie lebt harmonisch zusammen. Die Spiritualität steht im Zentrum. Erhabenes Gelingen.
 
258. Verantwortung = Der Weise sorgt sich voller Liebe um die ihm anvertrauten (sich ihm anvertrauenden) Menschen. Lebe deine Verantwortung für deine Mitmenschen (Familie, Land, Welt). Was ist deine Aufgabe in der Welt? Vorwärts. Gutes Karma (Schicksal) für alle. Gelingen.
 
259. Die Mutter (der Vater) = Sei eine gute Mutter (ein guter Vater, Meister, Chef) für deine Familie. Arbeite für das Glück deiner Mitmenschen und sorge gleichzeitig gut für dich. Veranker dich in der Ruhe (Spiritualität, im eigenen Glück) und wirke aus dem Sein heraus für das Glück aller. Die Macht ist mit dir. Kreativ voran. Gelingen.
 
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260. Entgegengesetze Wünsche = Im Moment ringt es in dir. Du stehst zwischen dem äußeren und dem inneren Glück. Du musst dich entscheiden, was du im Schwerpunkt willst. Denke nach, entscheide dich, halte das Ringen aus und geh mit kleinen Schritten voran. „Meine Ziele sind … Mein Weg ist …“ Gelingen.
 
261. Das entlaufene Pferd = Du hattest viel Kontakt mit weltlichen Energien (Süchten, Wünschen, Ängsten, Kämpfen). Dein Geist ist verwirrt. Denke klar nach, mache einige spirituelle Übungen (Innerer Frieden-Meditation) und warte ab. Das entlaufene Pferd kommt von alleine zurück.
 
262. Konsequente Spiritualität = Der Weise lebt im Alltag konsequent seine Spiritualität. Er übt es an allen Ereignissen spirituell zu wachsen. Er übt es immer seine Spiritualität zu bewahren und immer im Licht (Frieden, Glück) zu bleiben. Großes Lob. Weiter so. 
 
263. Verwirrung = Negative Gedanken belästigen dich. Bleib konsequent auf deinem Weg der Weisheit. Die Schwierigkeiten gehen bald vorbei. 
 
264. Die Gefahr = Eine schwierige Situation. Handel konsequent aus dem Gefühl der Richtigkeit heraus: „Richtig ist es … Falsch ist es jetzt … Mein Weg der Weisheit ist …“ Gelingen. Die Gefahr geht vorbei.
265. Der Fehler = Du berichtigtst konsequent deine Fehler. Du arbeitest an deinen falschen Gedanken. „Mein Fehler ist … Mein positives Verhalten ist …“ Vorwärts. Gelingen.
266. Das hilfreiche Vorbild = Dein Geist gleicht einem Wagen voller Dämonen (negativer Energien). Verbinde dich mit einem spirituellen Vorbild ( Laotse, Buddha, Jesus, Shiva). Denke ein dazu passendes Mantra (positiven Satz). Welches Vorbild gibt dir heute Kraft für deinen Weg: „Mein Vorbild ist … Mein Mantra ist … (Om Namah Shivaya. Ich lasse meine falschen Wünsche los. Ich nehme die Dinge so an wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben).“
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267. Das Hemmnis = Schwierigkeiten. Geh gelassen hindurch. Höre auf die Stimme deiner inneren Weisheit. Finde flexibel deinen Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
268. Abwarten = Die Straße ist blockiert. Die Energie fließt noch nicht. Mach deine spirituellen Übungen. Warte ab. Nach einiger Zeit löst sich das Hemmnis auf.
 
269. Ausdauer = Du hast im Moment viele Schwierigkeiten. Dich trifft keine Schuld. Auch gute Menschen haben nicht immer einen leichten Weg. Aber der Himmel ist mit dir. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
270. Gelassenheit = Probleme. Geh entspannt durch deinen Tag. Mach viele Pausen. Gönne dir viel Freude (Genuß). Bleib gelassen. Gelingen.
 
271. Spirituelle Übungen = Bleibe an deinem Ort. Weitergehen bringt Schwierigkeiten. Fange nichts Neues an. Festige das Vorhandene. Mach deine spirituellen Übungen (Yoga/Qi Gong, Sport/Gehen, Meditation, Gutes tun). Entwickel dein inneres Glück. Gelingen.
 
272. Freunde = Die Schwierigkeiten sind groß. Aber du hast Freunde, die dir helfen. Geh mit Optimismus voran. Du wirst siegen. Gelingen: „Om alle erleuchteten Meister (Glücksgötter, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
 
273. Inneres Glück = Erwecke mit deinen spirituellen Übungen dein inneres Glück (deine Kundalini-Energie, dein Chi) und überdauer die äußeren Schwierigkeiten im Zustand des inneren Glücks. Wer erleuchtet ist, kann sogar glücklich durch den Tod hindurchgehen. Er macht einige Übungen (Visualisierungen, Atemtechniken, Gebet, Mantra), bringt sich so ins innere Glück und meditiert so lange, bis er im Land des Lichts (im Paradies) ist. Welches Vorbild musst du visualisieren, damit sich die Energie (das Bewusstsein) in deinem Körper optimal strukturiert: „Ich bin ein Buddha (Jesus, Laotse, Shiva, Göttin) der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. OM Ah Hum.
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274. Die Befreiung = Handeln führt zur Befreiung von Leid. Wer viel gewinnen will, muss auch viel dafür tun. Das Glück ist mit den Fleißigen. Wer beim äußeren Glück (Beruf, Beziehungen) nichts gewinnen kann, sollte sich auf den Weg des inneren Glücks (der spirituellen Selbstverwirklichung) konzentrieren. Mit Kraft voran. Gelingen.
275. Großer Sieg = Großer Sieg nach einem schweren Kampf. Die erleuchteten Meister (die Götter, das Leben, der Zufall) haben dir geholfen. Erhole dich von allen Anstrengungen. Feier deinen Erfolg. „Mein Gedanke der Dankbarkeit ist heute …“
276. Der goldene Pfeil = Der Jäger erlegt drei Füchse. Als Auszeichnung bekommt er einen goldenen Pfeil verliehen. Wie ein Pfeil hat er durch konsequentes Handeln sein Ziel erreicht. Seine Ausdauer wurde belohnt. Ein großer Erfolg. Großes Lob. Du bist gut. Weiter so.
277. Der Angeber = Wer seinen Reichtum öffentlich zur Schau stellt, zieht Räuber an. Gib nicht mit deinem Erfolg an. Das führt zu Schwierigkeiten. Bleib unauffällig und bescheiden. Dann kannst du deinen Erfolg bewahren.
278. Ein kleines Opfer = Damit du dich befreien kannst, musst du etwas opfern. Nimm die Dinge so an wie sie sind, fließe positiv mit dem Leben, und du gelangst ins Licht (ins Glück). Mit Kraft voran. Gelingen.
279. Ein klarer Entschluss = Eine klare Entscheidung führt zu einem großen Erfolg. Wer sein Leben klug nutzt, kann in einem Leben zur Erleuchtung gelangen. Wer konsequent spirituell lebt, kann nach seinem Tod ins Paradies aufsteigen. Wer ausreichend gesund lebt, lebt länger und glücklicher. Was sind deine Ziele? „Mein heutiger Entschluss ist …(nach den fünf Grundsätzen der Gesundheit zu leben: gesunde Ernährung, keine Schadstoffe, regelmäßig Sport, ausreichende Entspannung, positives Denken).“ Mit Selbstdisziplin voran. Gelingen.
280. Ein großes Opfer = Der Fürst tötet den Falken am Himmel. Was musst du opfern, um Erfolg zu haben? Was ist dein Verzicht, damit du deine Ziele erreichen kannst? Was ist der Einsatz, damit du ein erfolgreiches Leben erhälst? „Meine Ziele sind … Mein Opfer/Einsatz dafür ist …“ Opfer dein Ego und du gelangst ins Licht. Mit Kraft voran. Gelingen.
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281. Überwindung von Leid = Du bist vom Leben frustriert. Du bist erschöpft. Du musstest ein Opfer erbringen. Verlust begleitet von Optimismus. Mach deine spirituellen Übungen und überwinde deine Krise. Gelange ins Licht. Mit Optimismus  voran. Gelingen.
282. Der Weg der Liebe = Arbeite für eine glückliche Welt. Konzentriere dich darauf deinen Mitmenschen zu helfen. So überwindest du am besten dein Leid. „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen auf dem Weg des Karma-Yoga.
283. Der Weg des Übens = Rette dich durch deine spirituellen Übungen. Mach Sport (Joggen, Yoga, Gehen, Radfahren, Tai Chi, Qi Gong), lies im Internet (bei Google eingeben) in deinem heiligen Buch (Bibel, Buddha, Bhagavadgita, Tao Te King, Glück/Glücksphilosophie), meditiere und tu Gutes. „Meine spirituelle Übung ist jetzt …“ Mit Kraft voran. Gelingen.
284. Der Weg der Ruhe = Heilung durch den Weg der Ruhe. Komm zur Ruhe. Erhole dich von allem Stress. Reduziere deine äußeren Kontakte. Mach einige spirituelle Übungen und genieße dann das Leben. Bring so viel Ruhe in dein Leben, dass sich deine Energie nach innen wendet, dich heilt und dich von innen heraus glücklich macht. „Ich bin ein Buddha (eine Göttin) der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe. Meine Tat der Freude ist jetzt …“ Gelingen.
285. Der Weg der Heilung = Praktiziere die fünf Grundsätze der Gesundheit (positives Denken, etwas Sport, viel Entspannung, gesunde Ernährung/viel Rohkost, Vermeidung von Schadstoffen wie Alkohol oder Rauchen). Was ist die Ursache deiner Krankheit (deines Problems)? Was löst die Ursache auf? Vorwärts. Heilung. Gelingen.
286. Zehn Schildkrötenpanzer = Ein schwerer Weg, gefolgt von einem großen Gewinn. Wer konsequent seinen spirituellen Weg geht und seinen Mitmenschen Gutes tut, wird eines Tages von Himmel reich belohnt. Vorwärts. Gelingen. „Om alle erleuchteten Meister (Gott, Jesus, Buddha, Laotse, Quan Yin). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
287. Große Ernte = Folge einer positiven Vision (positiven Zielen). Geh konsequent auf deinem Weg der Weisheit und Liebe voran. „Die positive Vision von meinem Leben ist … (Ich bin ein Buddha, eine Göttin. Meine Welt ist ein Paradies. Es ist alles da was ich brauche. Ich bringe das Licht und die Liebe in die Welt. Ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben.)“ Vorwärts. Gelingen. Der Himmel ist mit dir. Eine große Ernte wartet auf dich.
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288. Großer Gewinn = Obwohl die Zeit nicht einfach ist und der Weise hart arbeiten muss, bewirkt sein Tun im Moment einen großen Gewinn. Es ist gut Ziele zu haben und konsequent dafür zu arbeiten. Disziplinierte Arbeit bringt großen Gewinn. Vorwärts mit Kraft. Eine große Ernte erwartet dich.
 
289. Große Taten = Die Zeit ist günstig für große Taten. Was sind deine Ziele? Vorwärts mit Kraft. Erhabenes Gelingen.
 
290. Großer Lohn = Der König erbringt ein großes Opfer und erhält dafür einen großen Lohn. Zehn Schildkrötenpanzer. Was musst du einsetzen (opfern), damit du deine Ziele erreichst? Vorwärts mit Kraft. Großes Gelingen.
 
291. Das Jadesiegel = Unheilvolle Ereignisse wirken sich für dich glücklich aus. Du stehst unter dem Schutz des Himmels. Dein Weg ist gesegnet. Vorwärts auf dem Weg der Weisheit und Liebe.
 
292. Die Treue = Obwohl die Situation schwierig ist, bleibst du dir selbst und deinem Weg treu. Mit Ausdauer auf dem Weg der Weisheit und Liebe voran. Gelingen.
 
293. Die Liebe = Ein Buddha der Liebe (Bodhisattva, Karma-Yogi) handelt nicht um etwas dafür zu bekommen, sondern um das Glück seiner Mitwesen zu vergrößern. Er ist unabhängig von Lob und Tadel seiner Mitmenschen. Er rettet die Welt auch dann, wenn es für ihn mit Leid (Schwierigkeiten) verbunden ist. „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen auf dem Weg der Liebe.
 
294. Das Wesentliche = Konzentriere dich auf das Wesentliche. Veranker dich in der Ruhe (in Gott, im eigenen inneren Glück), in deinen spirituellen Übungen (Meditation und Gedankenarbeit) und handel aus dem entspannten Sein heraus. Dann gelingt dein Weg.
 
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295. Der Durchbruch = Geh fest entschlossen auf deinem Weg der Wahrheit und Weisheit voran. Die Situation ist schwierig. Du befindest dich in einer Phase der Schwäche. Aber wenn du dich auf deine positiven Ziele besinnst und konsequent deinen Weg der Wahrheit weitergehst, siegst du. Mit Kraft voran. Breche ins Licht durch. Gelingen.

296. Die Stockung = Der kleine Yogi beginnt mutig und kommt dann ins Stocken. Aber er motiviert sich geschickt und siegt auf dem Weg ins Licht. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? „Mein Siegerweg ist …“ Gelingen.
297. Die Dunkelheit = Der kleine Yogi muss durch eine Zeit der Dunkelheit hindurch. Sei vorsichtig. „Mein Weg der Weisheit ist …“ Mit Klugheit voran. Gelingen.


298. Die Treue = Der kleine Yogi ist sich selbst und seinen Zielen treu. Ihn kümmert es nicht, was seine Mitmenschen sagen. Er verankert sich fest in seinem Weg der Wahrheit und siegt. Mit Optimismus voran. Gelingen.

 

299. Der mittlere Weg = Der kleine Yogi hat Schwierigkeiten beim Gehen. Ihm fällt es schwer an seinen spirituellen Weg zu glauben. Denke gründlich über dich und das Leben nach. Was führt dich langfristig ins Licht? Was macht dich auf die Dauer glücklich? Halte an deinen spirituellen Zielen fest. Aber gönne dir heute etwas Freude. Auf dem mittleren Weg voran. Gelingen.

 

300. Das Unkraut = Unkraut bevölkert den Garten deiner inneren Weisheit. „Mein negativer Gedanke ist … Mein positiver Gedanke ist …“ Pflanze Blumen der Liebe, des Friedens und des Glücks. Dann wird sich deine Welt in ein Paradies verwandeln. Geh konsequent auf deinem Weg der Weisheit und Liebe voran. Gelingen.

 

301. Der Sieger = Der Sieg ist nahe. Aber es gibt noch einige kleinere Schwierigkeiten. Bleibe fest auf deinem Weg der Weisheit und Richtigkeit. Erlaube dir heute keine Nachlässigkeit. Lebe als Sieger. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen. 

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302. Achtung Schwäche = Gib nicht deiner Schwäche nach. Bleib fest auf deinem Weg der Wahrheit und Richtigkeit. Erkenne die Gefahr. Wer im falschen Moment seiner Schwäche nachgibt, kann spirituell tief fallen. Mit Selbstdisziplin voran. Gelingen. 
 
303. Negative Gedanken = Negative Gedanken und weltliche Wünsche belästigen dich. Solange die Schwierigkeiten noch klein sind, kannst du sie gut kontrollieren. Hindere sie am wachsen. „Mein negativer Gedanke ist … Mein positiver Gedanke ist …“ Mit Beharrlichkeit auf dem Weg der Wahrheit und Weisheit voran. Gelingen. 
 
304. Großer Sieg = Der Fisch ist im Korb. Du hast gesiegt. Du bist jetzt etwas erschöpft. Freue dich über deinen Erfolg. Erhole dich von allen Anstrengungen. Geh mit kleinen Schritten weiter auf deinem Weg der Wahrheit und Liebe voran. 
 
305. Angeschlagen = Schwierigkeiten, aber kein Verstoß. Du bist etwas angeschlagen. Du gehst aber trotzdem konsequent auf deinem Weg weiter voran. Großes Lob. Vorwärts mit Kraft.
 
306. Der Korb = Der Fisch ist noch nicht im Korb. Du hast deine Ziele noch nicht erreicht. Fang den großen Fisch. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
307. Das Geschenk = Glück fällt vom Himmel. Der Himmel macht dir ein Geschenk. Etwas Gutes geschieht oder ist bereits geschehen. Freue dich. Sei dankbar: „Ich bin dankbar, weil ….“
308. Der Kampf = Ohne deine Schuld gerätst du in Schwierigkeiten. Aggressive Menschen machen dir das Leben schwer. Aber du kommst damit klar. Du wirst siegen. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
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309. Das Opfer = Der König geht in den Tempel und erbringt ein Opfer. Er bekommt den Segen des Himmels. Konzentriere dich auf deine Ziele. Was sind deine Ziele? Was ist das notwendige Opfer (der Einsatz) für deinen Erfolg? Mit Kraft und Ausdauer voran. Erhabenes Gelingen. 
 
310. Wankelmut = Du bist wankelmütig. Dein Geist schwankt hin und her. Deine Gefühle spielen verrückt. Wenn du konsequent auf deinem Weg der Weisheit vorangehst, gibt es keinen Schaden. Du wirst siegen.
 
311. Zielstrebigkeit = Zielstrebig voran. Erbringe das notwendige Opfer (Verzicht, Einsatz) für deinen Erfolg. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
 
312. Kleine Schwierigkeiten = Laß dich durch kleine Schwierigkeiten nicht beirren. Schreite konsequent weiter auf deinem Weg der Wahrheit und Liebe voran. Gelingen.
 
313. Das Glück = Deine Arbeit ist von Erfolg gekrönt. Mit Ausdauer auf dem Weg der Weisheit und der Liebe voran. Großes Glück. Große Freude. Erhabenes Gelingen.
 
314. Die Liebe =  Der kleine Meister geht konsequent auf seinem Weg der umfassenden Liebe voran. Die Menschen sammeln sich um ihn. Er kann ihnen gut helfen. Was ist heute deine Tat der Liebe? „Ich sende Licht zu … (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
315. Das Seufzen = Der Weise seufzt und jammert. Sein Weg ist im Moment etwas schwer. Aber es ist alles in Ordnung so. Kein Makel. Mit Ausdauer voran. Heute ist etwas Genuß erlaubt. Mach dir den Tag schön. Geh auf einem mittleren Weg voran.  
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316. Das Voranschreiten = Die Zeit ist günstig zum Voranschreiten. Geh weiter auf deinem Weg der Weisheit und Liebe. Mit Ausdauer voran. Der Segen des Himmels ruht auf dir. Erhabenes Gelingen.
 
317. Gutes Karma = Wer Gutes sät, wird Gutes ernten. Mit Optimismus auf dem Weg der Weisheit und Liebe voran. Eine gute Ernte wartet auf dich. Das Licht ist mit dir. Erhabenes Gelingen.
 
318. Ein kleines Opfer = Ein kleines Opfer führt zu einem großen Gewinn. Was ist dein Opfer (Einsatz), damit du dein Ziel erreichen kannst? Gelingen.
 
319. Der Aufstieg = Du nimmst die Dinge so an wie sie sind. Du überwindest deine falschen Wünsche (Anhaftungen). Großes Lob. Du steigst in eine höhere Bewusstseinsebene auf. Was läßt du heute los (Anhaftungen, falsche Wünsche)? Was nimmst du an?
 
320. Das große Opfer = Der König bringt auf dem Berg der Erleuchtung den Göttern (Buddhas) ein großes Opfer dar. Er opfert sein Ego (Eigenwillen), um seine Ziele zu erreichen. Er besinnt sich auf seine Aufgabe in der Welt. Was sind deine Ziele? Was ist dein Opfer dafür? Gelingen. 
 
321. Kleine Schritte = Auch (spirituell) kleine Menschen können auf dem spirituellen Weg siegen, wenn sie sich jeden Tag mit dem Himmel (den erleuchteten Meistern) verbinden und konsequent ihren Weg gehen. „Om alle erleuchteten Meister (Om Gott). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Mit kleinen Schritten voran. Gelingen. 
 
322. Das Licht = Aufstieg von der Dunkelheit ins Licht. Nach einer schwierigen Zeit wird es langsam besser. Halte bis zum Ende durch und du kommst ins Land des Lichts (ins Glück, Paradies). Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
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323. Bedrängnis = Die Göttin zieht sich an ihren eigenen Haaren selbst aus dem Sumpf. Der kleine Yogi kämpft sich zäh zum Licht durch. Bedrängnis, die dank Ausdauer auf dem spirituellen Weg überwunden wird. Gelingen.
 
324. Das finstere Tal = Der kleine Yogi wandert durch ein finsteres Tal. Die Wegstrecke bleibt noch längere Zeit schwierig. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
 
325. Der Baumstumpf = Der kleine Yogi sitzt erschöpft auf einem Baumstumpf. Er erholt sich von den Anstrengungen, gönnt sich etwas Freude, macht seine spirituellen Übungen und ist wieder da. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen.
 
326. Dornen und Disteln = Viele kleine Schwierigkeiten, die einen Weisen aber nicht von seinem Weg abbringen können. Rette dich mit deinen spirituellen Übungen. Mit Kraft und Ausdauer voran. Gelingen.
327. Der goldene Käfig = Du steckst in dem goldenen Käfig deiner weltlichen Wünsche fest. Du kannst dich mit deinen spirituellen Übungen (Gedankenarbeit, Körperarbeit) aus dem Käfig befreien. „Meine weltlichen Wünsche sind … Mein Weg der Weisheit ist … (Ich lasse meine Anhaftungen an andere Menschen los. Ich kann aus mit selbst heraus glücklich sein.“ Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
328. Der erschöpfte Bodhisattva = Es ist schwer anderen Menschen spirituell zu helfen. Es ist schwer die Welt zu retten. Die vielen Probleme haben den kleinen Yogi erschöpft. Aber er sieht bei dem Leid der Welt hin, opfert sein Ego (Trägheit, Faulheit, Lustlosigkeit), baut sich mit seinen spirituellen Übungen wieder auf und schreitet auf dem Weg der Liebe weiter voran. Was ist heute deine Tat der Liebe? Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
329. Schlingpflanzen = Weltliche Wünsche winden sich wie Schlingpflanzen um deinen Geist. Zerschneide alle Anhaftungen an äußere Dinge (andere Menschen) mit der Machete der Weisheit. Konzentriere dich auf deinen spirituellen Weg und du kommst wieder frei. „Unweise ist es … Weise ist es …“ Mit Kraft voran. Gelingen.
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330. Der Brunnen = Der Brunnen ist ein Symbol für die Kundalini-Energie. Sie ruht an der Basis des Körpers (Beckenboden) und wird aktiviert, wenn der Brunnen (der Körper, der mittleren Energiekanal, die Wirbelsäule) lange genug energetisch reinigt wird. Befreie deinen Brunnen von allen Verunreinigungen (inneren Verspannungen, Energieblockaden). Aktiviere deine Energie mit deinen spirituellen Übungen. Es gibt die fünf Grundübungen (Gehen, Meditieren, Lesen, Gutes tun, Genuss/Feiern) und die fünf besonderen Übungen (Körperhaltungen, Atemübungen, Visualisierungen, Mantras und Chakras). Grabe deinen Brunnen frei. Finde die spirituelle Übung, die deine Energie erweckt. Gelingen.
 
331. Der dreckige Brunnen = Das Wasser im Brunnen ist dreckig. Aus deinem Brunnen kann man nicht trinken. Reinige deinen Geist. Konzentriere dich nacheinander auf die fünf Grundsätze Weisheit, Kraft, Freude, Liebe und Frieden. Finde jeweils einen Satz, der ihr Potential aktiviert. In irgendeiner Eigenschaft bist du blockiert. Der richtige Satz bringt deine Energie zum Fließen: „Mein Satz der Weisheit (Kraft, Freude, Liebe, des Friedens) ist … (Ich bin ein Sieger. Mit Kraft voran. Gelingen).“
 
332. Der flache Brunnen = Dein Brunnen ist nicht tief genug. Du machst deine spirituellen Übungen nicht lange und kraftvoll genug. Spüre genau welche Übung gerade bei dir wirkt (deine Energie aktiviert) und praktiziere sie dann so lange, bis du voll Energie (Power) bist. Du kannst auch eine längere Zeit im Wechsel bestimmte Übungen machen (Yoga /Qi Gong und Meditation, Gehen und Meditation, Arbeiten und Meditieren, für Yogis in einer Beziehung Sex und Meditation im Wechsel [ohne Samenerguss], für Yogis ohne Beziehung Fernsehen und Spazierengehen). Deine Lebensenergie wird erwachen. Gelingen.
 
333. Der dumme Wasserschöpfer = Dein Brunnen ist voll Wasser, aber du verstehst es nicht daraus zu schöpfen. Welche spirituellen Übungen brauchst du? Was ist effektiv? Wenn du geschickt vorgehst, wirst du bald das Wasser des Lebens (das innere Glück) trinken können. Mit Klugheit und innerem Gespür voran. Gelingen.
 
334. Der gute Brunnenbauer = Dein Brunnen ist gut gebaut. Du kannst daraus trinken. Großes Lob. Du machst deine spirituellen Übungen regelmäßig und effektiv. Du reinigst systematisch deinen Körper und deinen Geist von inneren Verspannungen. Weiter so.
 
335. Wasser für alle = Dein Brunnen gibt gutes Wasser. Du kannst deine spirituelle Energie verstärken, in dem du allen Wesen etwas zu trinken gibst (Licht sendest, dein Wissen, deine Energie weitergibst). „Ich sende Licht zu … Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Meine Tat der Liebe ist … “ Großes Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe.
 
336. Der große Durchbruch = Der Brunnen sprudelt. Die Kundalini-Energie (Lebenskraft, Shakti, Chi) ist erwacht. Manchmal lösen sich Blockaden und es geschieht ein Durchbruch ins Licht. Freue dich. Die Gnade des Himmels ist mit dir. Vorwärts auf dem Weg der Weisheit und Liebe. Ein energetischer Durchbruch ist oder wird geschehen. Erhabenes Gelingen.
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337. Wandlung = Eine große Veränderung geschieht in deinem Leben geschehen. Mit Weisheit und Ausdauer voran. Erhabenes Gelingen.
 
338. Die beginnende Wandlung = Die Situation ist nicht einfach. Eine Wandlung ist im Gange. Bleib fest auf deinem Weg. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
339. Mitten in der Wandlung = Der Wandlungsprozeß ist mitten im Gange. Mit Ausdauer voran. Überdauer die schwierige Zeit mit den fünf Freunden (etwas Genuß, Gemächlichkeit, Geselligkeit, Kreativität und Lustprinzip). Mach dir den Tag schön. Was ist heute deine Tat der Freude?
 
340. Die endende Wandlung = Geduld. Warte ab, bis die Wandlung vollendet ist. Dann kannst du weiter voranschreiten. Gelingen.
 
341. Die aktive Wandlung = Die Wandlung ist schwierig und erfordert deinen Einsatz. Geh mit einem guten Plan durch den Tag. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Zielstrebig und mit Kraft  voran. Gelingen. 
 
342. Nach der Wandlung = Du hast einen schwierigen Veränderungsprozeß erfolgreich bewältig. Du bist wie ein Tiger durch die Wandlung hindurchgegangen. Erhole dich jetzt von allen Anstrengungen. Freue dich über deinen Sieg. Großes Lob.
 
343. Erfolgreiche Wandlung = Du hast die Wandlung erfolgreich vollzogen. Du wirst zum Himmelsmeister ernannt. Du darfst jetzt als spiritueller Meister oder Meisterin für deine Mitmenschen wirken: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Meine Tat der Liebe ist …“  Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe.
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344. Die Opferschale = Ein Erleuchteter ist ein Mensch ohne Ego. Er sieht sich in allem und allen. Wer in ein Leben im Licht (in Gott, im Einheitsbewusstsein) gelangen will, muss vorher zu einem Nichts werden. Das Ego ist die größte innere Verspannung. Wenn sich das Ego auflöst, entspannt sich der Mensch so tief in seiner Seele, dass die Glücksenergie erwacht. Der Mensch lebt dann im Zustand des Seins, Einheitsbewusstseins und Glück. Er ist voller Frieden, Kraft und Liebe zu allen Wesen. Der schnellste Weg ins Einheitsbewusstseins ist es allen Wesen Licht zu senden: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Erhabenes Gelingen.
 
345. Die Nichtswerdung = Der Weise dreht die Opferschale um und kippt alles Negative heraus. Überwinde deine negativen Gedanken: „Ich nehme die Dinge so an wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben.“ Was möchtest du heute annehmen oder loslassen? Lebe deine Trauer: „Ich bin traurig, weil …“ Konzentriere dich auf deine spirituellen Ziele. Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
 
346. Die Fülle = Die Opferschale wird mit Essen gefüllt. Der Erleuchtete lebt in der Leere (Egolosigkeit) und Fülle (Einheit, Glück, Freude) zugleich. Mach dir die Fülle in deinem Leben bewusst: „Die Fülle in meinem Leben ist …“ Mach dir heute den Tag schön. Genieße das Leben. Was ist deine Tat der Freude? 
 
347. Die Gnade = Das Opfer ist blockiert, aber plötzlich regnet es von alleine. Die Erleuchtung kann man nicht erzwingen. Sie geschieht aus Gnade. Der Weise kann nur konsequent seine spirituellen Übungen machen. Das innere Glück wird ihm zur angemessenen Zeit vom Himmel geschenkt. Wenn wir in der täglichen Führung durch die erleuchteten Meister (Gott, Tao, I Ging) leben und konsequent aus der Stimme unserer inneren Weisheit heraus handeln, ist die Erleuchtung sicher. Großes Gelingen durch beständiges Üben und Überlassenheit an das Leben (Gottüberlassenheit). „Om alle erleuchteten Meister. Om Gott (Tao, Buddha, Laotse, Shiva, Jesus). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
 
348. Die Effektivität = Die Beine der Opferschale knicken ein und die Opferspeise wird verschüttet. Das Ego löst sich nur auf, wenn man konsequent und mit innerem Gespür seine spirituellen Übungen macht. Formales Üben bewirkt nichts. Du musst das innere Glück auch wirklich wollen. Du musst es auch verstehen richtig zu opfern. Das Egoopfer darf nicht zu stark und nicht zu schwach sein. Wenn das Opfer zu groß für dich ist, verspannt es dich innerlich und bewirkt kein Glück. Wenn das Opfer zu klein ist, löst sich das Ego nicht auf. Mit Weisheit und innerem Gespür voran. Gelingen auf dem schmalen Grat der Richtigkeit (Effektivität). 
 
349. Die goldene Opferschale = Großes Lob. Du verstehst es richtig zu opfern. Du weißt, wann du die Dinge loslassen oder festhalten musst. Du weißt, wann du das Schicksal annehmen musst oder dein Schicksal gestalten kannst. Du praktizierst im richtigen Moment die jeweils richtige Eigenschaft Weisheit, Frieden, Kraft, Liebe oder Freude. Welche Eigenschaft brauchst du jetzt? Welches Mantra (positiver Satz) aktiviert diese Eigenschaft in dir? („Mein Weg der Weisheit ist … Kraft gibt mir …) Mit Ausdauer voran. Gelingen.
 
350. Der Jade-Buddha = Die Opferschale ist aus Jade. Du gehst konsequent deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis aus dir ein Buddha (ein Glücksgott, eine Göttin des Glücks) wird. Alles ist gut so. Auf dem mittleren Weg mit etwas Freude voran. Gelingen.
 
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351. Blitz und Donner = Eine innere oder äußere Erschütterung führt zum Fortschritt auf dem spirituellen Weg. Nimm die Dinge so an wie sie sind. Opfer dein Ego (deinen Eigenwillen gegenüber dem Kosmos). Fließe positiv mit dem Leben. „Mein Weg der Weisheit und Liebe ist … “ Gelingen.
 
352. Ein Donnerschlag = Ein Donnerschlag, der etwas Positives bewirkt. Was erschreckt dich? Inwieweit ist die erschreckende Situation hilfreich für dich? Was kannst du daraus lernen? Vorwärts auf dem Weg der Weisheit und Liebe. Gelingen.
 
353. Ein Gewitter naht = Eine Gefahr kommt auf dich zu. Schütze dich so weit du kannst. Sieh bei Problemen genau hin. Dann erkennst du den Weg, auf dem du am besten durch die Situation kommst. Die meisten Schwierigkeiten lassen sich bei rechtzeitiger Vorsorge vermeiden. Viele Probleme bleiben klein, wenn man richtig damit umgeht (innerlich oder äußerlich). Geh gelassen und klug durch alle Schwierigkeiten hindurch. Gelingen.
 
354. Mitten im Gewitter = Blitze und Donnerschläge. Die Situation ist schwierig. Geh weiter auf deinem Weg der Weisheit und Liebe voran. Vorwärts mit Kraft. Gelingen. 
 
355. Nach dem Unwetter = Das Unwetter ist vorbei. Aber die Wege sind voller Schlamm. Dein Geist ist noch voller Unruhe und Unklarheit. Bring dich wieder ins innere Gleichgewicht. Richte deinen Geist positiv aus. Mit Optimismus voran. Gelingen.
 
356. Ständige Donnerschläge = Der Donner kommt und geht im ständigen Wechsel. Der Weise läßt sich nicht davon beeindrucken. Das äußere Leben ist ein ständiges Wechselspiel von Freude und Leid. Der Weise verankert sich im inneren Glück (Gott, in seinen spirituellen Übungen) und kann so gelassen durch alle Probleme hindurchgehen. Vorwärts mit Kraft. Sei ein Sieger auf dem inneren Weg. Lache über das Leben. Der heiter gelassene Weise. Gelingen. 
 
357. Globales Donnerwetter = Die Unweisheit regiert die Welt. Hunger, Krankheiten, Krieg, Umweltzerstörung und seelisches Unglück (Ängste, Aggressionen, Depressionen) nehmen zu. Ständig gibt es vermeidbare Katastophen. Eine Minderheit rafft den globalen Reichtum an sich und die Mehrheit leidet unter dem globalen Kapitalismus. Hilf mit eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks aufzubauen. Sieh bei dem Leid deiner Mitmenschen hin und tue das dir Mögliche: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen.
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358. Die Ruhe = Komm zur Ruhe. Bring deinen Geist zur Ruhe. Such dir einen Ort der Ruhe. Nimm dir Zeit für dich selbst. Dir hilft der Weg der Ruhe. Praktiziere Yoga, Meditation und Selbstbesinnung. Finde zu dir selbst, zum Sein und zur inneren Harmonie. Veranker dich nicht im äußeren, sondern im inneren Glück. Sonst wirst du ewig sinnlosen Dingen hinterherlaufen, deine Energie in äußeren Aktivitäten verbrauchen und dein inneres Glück verfehlen.
359. Der Weise hält die Zehen still = Denke nach, bevor du zu handeln beginnst. Überlege dir gut deine Worte und Taten. Lebe nach einem klugen Plan. Veranker dich in der Weisheit und Liebe. Der Weg der Weisheit ist es in der Ruhe (im erleuchteten Sein) zu leben und nur so viel äußerlich zu handeln, wie es für ein einfaches Leben notwendig ist. Der Weise verzichtet auf überflüssigen Konsum und erlangt so viel Zeit für sich und seinen spirituellen Weg. Der Weg der Liebe ist es für eine glückliche Welt zu arbeiten. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
360. Der Weise hält die Beine still = Der Weise hält die Beine still und meditiert. Erleuchtung entsteht, wenn ein Mensch in seinem Leben viel meditiert, seine inneren Verspannungen auflöst und sein inneres Glück entwickelt. Wenn du viel beschäftigt bist, können bereits fünf Minuten Meditation am Tag hilfreich sein. Du gewöhnst deinen Geist an das regelmäßige Meditieren, kommst in dir zur Ruhe und findest immer wieder zum Wesentlichen. Wenn du etwas mehr Zeit hast, sind 15 bis 30 Minuten Yoga (Qigong) und Meditation gut. Wenn du viel Zeit hast, solltest du 3 bis 6 Stunden am Tag meditieren (in zwei bis drei Teilen). Dann ist die Erleuchtung nicht mehr weit. Finde die für dich passende tägliche Meditationsübung. 
361. Der weise Mann hält das Becken still = Zu viel Sex führt zum Verlust von Energie. Ein weiser Mann bevorzugt es im inneren Glück und in der umfassenden Liebe zu ruhen. Erleuchtung ist besser als Sex!! Diese Wahrheit ist für die meisten Männer schwer zu begreifen. Verbrauche deine Energie nicht in Beziehungen, sondern nutze sie um spirituell zu wachsen.  Vorwärts auf dem Weg der Weisheit. Finde das für deinen spirituellen Weg notwendige Maß an Abgeschiedenheit und Enthaltsamkeit. Mach dich nicht von Beziehungen abhängig, sondern veranker dich in deinen spirituellen Zielen. Sei aus dir selbst heraus glücklich. Dann kannst du auch glückliche Beziehungen leben oder ohne eine Beziehung glücklich sein.
362. Der Weise hält den ganzen Körper still = Der Weise lebt im Sein und in der Ruhe (im Wu wei). Er verbraucht seine Energie nicht in äußeren Aktivitäten, sondern entwickelt sein inneres Glück. An einem bestimmten Punkt der Ruhe wendet sich die Lebensenergie nach innen. Sie löst die Verspannungen im Körper und im Geist auf, heilt die (psychosomatischen) Krankheiten und erzeugt inneres Glück. Wu wei (Nichthandeln) bedeutet diesen Punkt der Energieumkehr zu kennen und nicht mehr äußerlich zu handeln, als es zur Bewahrung der inneren Energie erlaubt ist.
363. Die weise Frau hält den Mund still = Zu viel Reden führt zum Verlust von Energie. Wer sein inneres Glück entwickeln will schweigt am besten und redet nur, wenn es notwendig ist. Notwendig ist es nicht über andere Menschen zu lästern. Notwendig ist das Sprechen grundsätzlich nur dann, wenn es nützlich, hilfreich, wahr und liebevoll ist. Eine weise Frau bevorzugt es im inneren Glück und in der umfassenden Liebe zu leben. Aber wer ist heutzutage schon weise?
364. Der Weise lebt im erleuchteten Sein = Ruhe in der höchsten Form. Finde zum Wesentlichen. Veranker dich im Wesentlichen. Lebe aus dem Wesentlichen heraus und du wirst glücklich sein. „Om alle erleuchteten Meister. Om Gott (Tao, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Höre auf die Stimme deiner inneren Weisheit und handel konsequent aus deinem Gefühl der Richtigkeit heraus. Dann gelingt dein Leben.
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365. Die Wildgans = Die Wildgans ist ein Symbol für einen Yogi (spirituell Übenden). Ein Yogi ist wild, weil er sich nicht an die herrschende Konsumideologie anpasst. Er reinigt sich innerlich von seinen Verspannungen und wird dadurch von einer grauen zu einer weißen Gans (im indischen Yoga „Schwan“). Vorwärts auf dem Weg der Weis-Heit. Die mystische Heirat mit Gott (die Vereinigung von Mensch und Licht, innere Ganzwerdung, Heilung,  Erleuchtung). Mit Weisheit und Ausdauer voran. Gelingen (in diesem oder in einem der nächsten Leben).
366. Das rettende Ufer = Die Wildgans fliegt auf das Land des Lichts zu. Die Situation ist schwierig. Der Yogi ist in Gefahr vom spirituellen Weg abzufallen. Aber er besinnt sich rechtzeitig auf den Weg der Weisheit. „Mein Weg der Weisheit ist …(bis zur Erleuchtung den spirituellen Weg zu gehen.)“ Gelingen.
367. Der  Felsen = Die Wildgans fliegt auf einen Felsen zu. Mit Optimismus voran. Die Lage wird bald besser. Du kannst dich bald ausruhen.
368. Der Dschungel des Lebens = Die Wildgans verirrt sich auf ihrem Weg ins Licht. Sie praktiziert nur noch formal und kommt auf dem spirituellen Weg nicht voran. Weltliche Energien führen sie in Versuchung. Aber sie überwindet ihre weltlichen Gedanken, besinnt sich auf ihre spirituellen Ziele und findet zurück zum Weg der Weisheit (zum effektiven Üben). Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
369. Der Baum = Die Wildgans fliegt auf den Baum der Erleuchtung zu. Erwecke deine Kundalini-Energie (dein Chi, den mittleren Energiekanal / den Erleuchtungsbaum) durch den Vorbild-Yoga (Buddha, Laotse, Göttin), die Kosmos-Visualisierung (Natur, Sternenhimmel) und den Weg der umfassenden Liebe: „Ich sende Licht zu … (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Mach deine spirituellen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditieren [Computer-MeditationChakren-Meditation]) und es geht dir bald wieder gut. Gelingen.
370. Der Gipfel = Die Wildgans steigt auf den Berg der Erleuchtung. Viele Wege führen zum Berggipfel. Finde den spirituellen Weg, der zu dir passt und auf dem du das Ziel erreichen kannst [Meditationsgeschichte]. Es gibt den Weg der Philosophie (nachdenken über sich und das Leben), der Psychologie (sich selbst kennenlernen), der Religion (Suche nach Gott und Erleuchtung), der Esoterik (der innere Weg, viele Techniken) und der umfassenden Liebe (Gutes tun, Heilen, Helfen). Du kannst auch alle Wege auf deine Art verbinden. Mit Ausdauer und innerem Gespür auf dem für dich richtigen Weg voran. Gelingen.
 
371. Der Himmel = Die Wildgans fliegt am Himmel. Sie gelangt in die Ebene des Lichts. Ein Yogi kann in zwei Welten leben. Er kann in der Welt der Materie leben und dort körperlich handeln. Er kann aber auch mit seinen spirituellen Übungen (Mantras und Meditation) die Ebene der Dualität überwinden und in einem Einheitsbewusstsein (im Licht, in Gott) ruhn. In der Welt des Lichts (Sein-Einheit-Glück) kann er sich von den Anstrengungen des Lebens erholen, Energie tanken und auf einer tiefen Ebene glücklich sein. Ein guter Weg ins Licht ist die Paradies Meditation. Welcher Gedanke hilft dir deine Welt als Paradies zu erfahren: „Mein Paradiesgedanke ist … (Alles ist gut so. Ich lebe im Wesentlichen. Ich habe alles was ich brauche. Ich erkenne die Fülle in meinem Leben.).“ Bring dich ins Licht. Vorwärts. Gelingen.
 
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372. Die Heirat = Die Frau heiratet und gründet eine Familie. Der Weise vereinigt sich mit dem Licht und bringt das Licht und die Liebe in die Welt. Stell nicht dich, sondern das Glück deiner (spirituellen) Familie in den Mittelpunkt deines Lebens. Gelingen auf dem Weg der Liebe und nicht auf dem Weg des Egos. Verbinde dich regelmäßig mit den erleuchteten Meistern (Gott, dem Licht, deiner inneren Weisheit): „Om alle erleuchteten Meister. Om Gott (Tao, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
 
373. Der fehlerhafte Mann = Die Frau heiratet. Ihr Mann hat einige Fehler, aber sie werden trotzdem glücklich. Nimm dein Leben so an wie es ist, auch wenn es nicht perfekt bist. Wenn du dich im Wesentlichen (in Gott, in deinen spirituellen Übungen) verankerst, kann du trotz aller Unvollkommenheiten glücklich werden. Auch eine schwierige Beziehung kann gelingen, wenn beide Partner nicht das äußere, sondern das innere Glück ins Zentrum stellen.
 
374. Die einäugige Frau = Die Frau heiratet. Sie geht etwas blind in ihre Beziehung. Auf dem weltlichen Auge sieht sie gut und auf dem spirituellen Auge schlecht. Du kannst nicht klar das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden. Aber auch wer auf einem Auge blind ist, kann seinen Weg ins Licht finden. Unwesentlich ist, ob ein Partner äußerlich perfekt ist. Wesentlich ist, ob man in einer Beziehung glücklich werden kann. Ein äußerlich perfekter Partner bewirkt meistens innere Schwierigkeiten. Ein unperfekter Partner zwingt dich dazu an deinen eigenen Fehlern zu arbeiten. 
 
375. Die schwierige Beziehung = Akzeptiere deine Beziehung so wie sie ist. Überwinde dein Ego und lebe im Licht. Laß deinen Wunsch nach einer perfekten Beziehung los. Nimm die Dinge so an wie sie sind. Veranker dich im Wesentlichen. Konzentriere dich auf deine spirituellen Übungen. Lebe im Schwerpunkt für das Glück deiner Mitmenschen und nicht für dein Ego. „Ich sende Licht zu … Mögen allen Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen.
 
376. Vor der Hochzeit = Die Hochzeit verzögert sich etwas. Du brauchst lange, um dein nichtperfektes Leben annehmen zu können. Veranker dich im Wesentlichen. Verheirate dich mit dem Licht (Gott, dem spirituellen Weg). Konzentriere dich auf dein inneres Glück und das äußere Glück kommt von alleine. Mit Optimismus voran. Gelingen.
 
377. Die Hochzeit = Die Tochter des Kaisers von China heiratet, aber sie vermeidet jeden Stolz. Sie dient ihren Gästen und nicht ihrem Ego. Sie tritt als Dienerin auf und behandelt ihre Gäste als Könige. So gelingt die Hochzeit. Der Yogi verwirklicht die Erleuchtung. Er vereinigt sich mit dem Licht. Aber er bleibt bescheiden, zeigt es keinem und lebt weiter als Helfer aller Wesen. So gelingt sein Weg der Liebe und des Lichts. Bleib bescheiden und du bist erfolgreich. Gelingen.
 
378. Nach der Hochzeit =  Die Hochzeit ist erfolgt, aber das Glück läßt auf sich warten. Der Sex ist nicht so gut, wie beide es sich vorgestellt hatten. Alles geht irgendwie schief. Aber sie verzagen nicht, gehen konsequent ihren Weg der Weisheit und werden am Ende doch noch glücklich. Am Anfang Schwierigkeiten und am Ende Glück. Mit Ausdauer voran. Gelingen.  
 
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379. Die Fülle = Konzentriere dich auf das Positive. Mach dir die Fülle in deinem Leben bewusst. Was ist die Fülle in deinem Leben: „Die Fülle in meinem Leben ist … (Positiv in meinem Leben ist … zähl fünf positive Dinge auf.)“  Feier das Geschenk der Fülle. Mach dir den Tag schön. So überwindest du innerlich alle äußeren Schwierigkeiten. Gelingen.
 
380. Höchste Fülle = Das Wichtigste ist es im Wesentlichen zu leben. Im Buddhismus erinnert man sich jeden Tag an den Buddha (das spirituelle Vorbild), den Dharma (die spirituelle Lehre) und den Sangha (die spirituelle Gemeinschaft). Im Christentum wird gelehrt, dass es nichts Schlimmeres gibt als Gott zu verlieren. Die höchste Fülle ist es in Gott zu leben (erleuchtet zu sein). Der erste Schritt dahin ist seinen persönlichen spirituellen Weg zu kennen. Was ist dein spirituelles Vorbild (Buddha, Shiva, Jesus, Laotse, Epikur, eine Göttin zu sein)? Erinner dich regelmäßig an deinen Weg der Weisheit und dein Leben gelingt. „Mein Gedanke der Weisheit ist heute …“
 
381. Zunahme der Fülle = Im Moment erscheint dir das innere Glück noch wie ein winziger Stern der Hoffnung am Horizont. Inneres Glück ist innere Arbeit. Wenn du jeden Tag deine spirituellen Übungen machst, wird das Glück in deinem  Leben zunehmen. Mit Optimismus voran. Gelingen.
 
382. Fülle im Regen = Auch im Regen kann man glücklich sein. Geh gelassen durch alle Probleme hindurch und bewahre dein inneres Glück. Mach deine spirituellen Übungen. Bring so viel Freunde in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. Was ist heute deine Tat der Freude? Wie erweckst du dein Paradiesbewusstsein? „Ich kann mein Leben als Paradies sehen, weil … (ich im Wesentlichen und in der Liebe lebe. Und auch etwas Spaß habe.)“
 
383. Meister-Anrufung = Viele Schwierigkeiten, aber die erleuchteten Meister (Gott, deine innere Weisheit) retten dich. Denke das Mantra: „Om alle erleuchteten Meister. Om Gott (Tao, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“  Geh konsequent deinen Weg der Weisheit und alles wird gut. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
 
384. Nach der Krise =. Die Krise ist vorbei. Du hast gesiegt. Erhole dich von allen Anstrengungen. Mach deine spirituellen Übungen. Bau dein inneres Glück wieder auf. Freue dich über deinen Sieg.
 
385. Weitergabe der Fülle = In deinem Haus (in dir, in deinem Leben) gibt es Fülle. Teile deinen (spirituellen) Reichtum mit deinen Mitmenschen. Erwecke dein inneres Glück durch großzügiges Geben. „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Was brauchen deine Mitmenschen von dir? Was kannst du geben? Tue es!! Lebe deinen Weg der Liebe und die innere Fülle ist mit dir. Gelingen.
 
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386. Der Wanderer = Eine schwierige Phase auf dem spirituellen Weg wird abgeschlossen. Jetzt geht es wieder normal weiter voran. Finde zu deinem gewohnten Rhythmus zurück. Gibt nicht mit deinen Erfolgen an. Bleib bescheiden und du wirst Freunde auf deinem Weg finden. Mit Ausdauer voran. Gelingen. 
 
387. Das Unglück = Der Wanderer hat keine Lust mehr den Berg der Erleuchtung hochzusteigen. Er würde lieber ins Tal der Menschen gehen und dort weltliche Spiele spielen (Konsum, Karriere, Beziehungen, äußerer Reichtum). Konzentriere dich auf das Wesentliche. Nutze deine Lebenszeit um spirituell voranzukommen. Geh konsequent deinen Weg der Wahrheit und Weisheit. Sonst endest du im Unglück. „Mein Weg der Weisheit ist …“ Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
 
388. Das Gasthaus = Der Wanderer gelangt zu einem Gasthaus und trifft dort einen Mitwanderer. Ruhe dich nach deinem anstrengenden Weg jetzt erst einmal aus. Wer Freunde hat, für den bringt das Leben mehr Spaß. Spirituelle Freunde geben uns Kraft auf unserem Weg. „Mein Weg der Freundschaft ist …“  
 
389. Das Gasthaus brennt = Gefahr. Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern (Gott, deiner inneren Weisheit) und handel konsequent aus der Stimme deiner Richtigkeit heraus: „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Stimme). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Was ist die Gefahr (für deinen spirituellen Weg)? Wenn du bei der Gefahr genau hinsiehst, erkennst du den rettenden Weg. Gelingen.
 
390. Freude auf dem Weg = Der Wanderer kommt gut voran, aber ihm fehlt die Freude im Herzen. Was kannst du tun, damit dir dein Lebensweg Spaß bringt? Wie kannst du dich für deine (spirituellen) Ziele motivieren? Bringe so viele Elemente der Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. „Meine heutige Tat der Freude ist …“ Gelingen. 
 
391. Der goldene Fasan = Der Wanderer schießt auf den goldenen Fasan. Was sind deine Ziele? Wie kannst du sie erreichen? Achte bei deinen Übungen immer auf die Effektivität. Praktiziere nie formal, sondern immer zielorientiert. Was löst jetzt die Verspannungen in deinem Körper und deinem Geist? Was erweckt dein inneres Glück und deine innere Kraft? Was brauchst du jetzt? Kreativ und effektiv voran. Gelingen.
 
392. Lachen und Weinen = Der Vogel verbrennt sein eigenes Nest. Durch die spirituellen Übungen löst sich das Ego auf. Der Wanderer weint und lacht im ständigen Wechsel. Wenn die Übungen stark wirken, geht es dir auf dem spirituellen Weg innerlich gut und schlecht im Wechsel. Erst fließt die Glücksenergie. Dann lösen sich Verspannen und verdrängte Gefühle tauchen auf. Wenn du dich davon nicht beindrucken lässt und konsequent weiter übst, wird es langsam besser. Dein Weg wird leichter. Und irgendwann gelangst du dauerhaft ins Land des Lichts. Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Gelingen.
 
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393. Das Annehmen = Nimm die Dinge so an, wie sie sind. Lass deine falschen Wünsche los. Auf der Erde gibt es Freude und Leid im ständigen Wechsel. Nichts ist beständig. Alles ist vergänglich. Alles wandelt sich immer wieder. Man wird geboren, lebt eine kurze oder längere Zeit, wird alt und stirbt. Das ist der Tanz des Lebens. Unweise Menschen können daran verzweifeln. Der Weise erhebt sich über den Tanz des Lebens, fließt positiv mit allen Dingen und geht friedlich, wenn seine Zeit gekommen ist. Wer nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, kann versuchen den Tod gelassen anzunehmen. Wer an ein Leben nach dem Tod glaubt, für den hat der Tod seinen Schrecken verloren. Wer viel spirituell übt, kann sich sogar auf die Zeit nach dem Tod freuen. Er wird im Jenseits glücklich sein und im Paradies leben. Geh heute sanft mit dir um. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen.
 
394. Annehmen oder Gestalten = Der Weise erkennt, wann er handeln und wann er sich dem Schicksal unterordnen muss. Sieh in deiner Situation genau hin. Dann erkennst du den Weg des richtigen Verhaltens. „Richtig ist es jetzt … Mein Weg der Weisheit ist …“ Du siegst durch Selbstdisziplin. Mit Weisheit und Ausdauer voran. Gelingen.
 
395. Demut = Der Weise kniet vor dem göttlichen Divan (dem Schicksal). Er opfert seinen Eigenwillen (Ego) und gelangt ins Licht. Er ordnet sich den Gegebenheiten des Lebens unter und bewahrt so seinen Frieden und sein inneres Glück. Vorwärts.  „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Was ist dein Weg des inneren Friedens, der Gelassenheit, der Weisheit und des inneren Glück? Vorwärts mit Vertrauen in das Leben und das Licht. Gelingen.
396. Selbstvertrauen = Du hast zu wenig Vertrauen in dich selbst und deine Fähigkeiten. Überwinde die Zweifel an dir selbst und siege in deinem Leben. Sieh dich stark und erfolgreich. Kämpfe für deinen Erfolg. So leben Sieger. Ein Weiser denkt zuerst gründlich nach, dann entscheidet er sich klar und anschließend setzt er seine Entscheidung kraftvoll um. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Mit Selbstvertrauen voran. Gelingen.
397. Optimismus = Du erlangst durch deinen spirituellen Weg fünf Dinge: Weisheit, Frieden, Liebe, Kraft und Lebensfreude. Überwinde dein Leid. Mach deine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gehen, Lesen, Gutes tun). Sende allen Wesen Licht: „Ich sende Licht zu … (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Werde ein heiter gelassener Weiser (Himmelsmeister, Buddha, Glücksgott, Glücksgöttin). Mit Optimismus voran. Gelingen.
398. Ausdauer = Ein schwieriger Anfang, aber ein glückliches Ende. Gestalte dein Leben mit Weisheit und Tatkraft. Aus Fehlern kann man lernen. Was nicht funktioniert, wird geändert und zum Funktionieren gebracht. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
399. Der Gestalter = Knie nicht vor dem göttlichen Divan, sondern sei selbst ein Gott (Buddha, Shiva) oder eine Göttin (eine machtvolle Mutter aller Wesen). Sich jetzt dem Schicksal zu ergeben, wäre falsch. Nimm dein Schicksal in die Hand. Gestalte dein Leben. Rette dich und die Welt. Sieh bei deiner Situation genau hin. „Mein Weg der Lebensgestaltung ist …“ Vorwärts mit Kraft und Ausdauer. Die Macht ist mit dir. Gelingen.
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400. Das gemeinsame Glück = Der Weise trifft sich mit seinen Freunden. Passe dich an ihre Art an, aber bewahre deine innere Unabhängkeit. Veranker dich in dir und in Gott (im Licht). Bleib bescheiden und unauffällig. Wirke vorwiegend durch deine positive Ausstrahlung. Glück für alle. Mit Ausdauer voran. Gelingen.
401. Die harmonische Gruppe = In der Gruppe herrschen Liebe, Wahrhaftigkeit und Harmonie. Die Freunde arbeiten positiv zusammen. Das Glück in der Gruppe wächst. Großes Gelingen.
402. Wahrheit und Liebe = Du lebst in der Wahrheit, Weisheit und Liebe. Du strahlst Wahrheit aus. Die Menschen vertrauen dir. Du kannst deinen Mitmenschen spirituell gut helfen. Schenke ihnen die Weisheit vom inneren Glück. Gib ihnen das, was sie annehmen können. Mit Optimismus voran. Großes Gelingen.
403. Das Chaos = Ein spiritueller Meister muss mit dem Chaos tanzen können. Geh gelassen durch alle Schwierigkeiten hindurch. Nimm die Dinge so an, wie sie sich gestalten. Fließe positiv mit dem Leben. Bleib immer im Licht und in der Liebe. Sieh genau hin und tue das jeweils Richtige. Unheil auf dem Weg der weltlichen Süchte. Heil auf dem Weg des anhaftungslosen Seins, der Weisheit und der Liebe.
404. Innerer Widerstreit = Du lebst in einem Bereich mit weltlichen und spirituellen Energien. Geh mit Weisheit voran. Überlege genau, was du tust. Veranker dich im Wesentlichen und entwickel daraus klug deinen Weg. Erkenne deine Fehler und überwinde sie. Veranker dich in deiner Buddhanatur (Erleuchtungsenergie). Was würde dein spirituelles Vorbild (Buddha, Laotse, eine Göttin) in deiner Situation tun? „Mein Weg der Weisheit ist …“ Gelingen.
405. Die Liebe = Negative Energien bedrohen dein inneres Glück. Weltliche Menschen versuchen dich in die weltlichen Kämpfe, Süchte und Ängste zu ziehen. Aber der Meister der Liebe (Bodhisattva) tanzt geschickt mit dem Leben. Er bleibt im Licht und in der Liebe.  „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe? Gelingen.
406. Der gute Meister = Gute Meister bringen ihre Mitmenschen ins Licht, schlechte Meister bringen sie in die Hölle der weltlichen Ängste, Süchte und Aggressionen. Ein schlechter Meister strebt nach Geld, Macht, Sex oder Anerkennung. Ein guter Meister nimmt Leid in Kauf, um seinen Mitmenschen helfen zu können. Er arbeitet nicht für sein Ego, sondern für das Glück aller Wesen. Ein kluger Meister wird auch nicht ein Opfer der weltlichen Energien seiner Anhänger. Er erkennt ihre weltlichen Wünsche, geht weise damit um und zieht seine Anhänger zu sich ins Licht. Er plant seinen Weg so, dass alle gemeinsam ins Licht wachsen. Sei ein guter spiritueller Meister (Meisterin, Yogalehrerin, Taolehrerin). Laß dich nicht von weltlichen Energien verführen. Verbinde dich regelmäßig mit der Energie des Lichts (der Erleuchtung, der umfassenden Liebe, Gott) und folge genau der Stimme deiner inneren Weisheit (Richtigkeit). „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Gelingen.
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407. Die Auflösung = Der König nähert sich dem Tempel. Der Weise nähert sich der Erleuchtung. Das Ego beginnt sich aufzulösen. Eine Zeit der Überwindung weltlicher Wünsche und Orientierungen. In dir ringt es: „Gibt es die Erleuchtung? Gibt es Gott? Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ Was ist dein Weg der Wahrheit und Weisheit? Vorwärts mit Selbstdisziplin. Überwinde deine inneren Blockaden und gelange ins Licht. „Mein Weg der Weisheit ist …“
408. Das Pferd = Der König kämpft gegen das Böse (das Leid, den Egoismus) auf der Welt. Rette dich und die Welt. Überwinde deinen Egoismus durch den Weg der umfassenden Liebe. Sende allen Wesen Licht (den Guten und den Bösen) und du gelangst ins Licht: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist heute deine Tat der Liebe. Gelingen.
409. Der Altar = Der König opfert sein Ego auf dem Altar des Lichts. Rette dich durch deine spirituellen Übungen. Bring dich dich durch deine Übungen ins Licht (Yoga, Sport, Gehen, Lesen, Gedankenarbeit, Meditation). Was ist jetzt dein Weg ins Licht? Wie kannst du ins innere Glück durchbrechen. Mit Kraft voran. Gelingen.
410. Der Kosmos = Der König löst sein Ego dadurch auf, dass er eins mit dem Kosmos wird. Ordne dich in das große System des Kosmos ein und fließe positiv mit den Gegebenheiten. Nimm dein gegebenes Schicksal an. Visualisiere den Kosmos (die Natur, das Universum, die Sterne) um dich herum, mache große Kreise mit den Armen und denke: „Ich lebe in der großen Ordnung der Natur. Ich nehme die Dinge so an wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben.“
411. Die umfassende Liebe = Beschränke deine Liebe nicht auf die dir nahestehenden Menschen. Wünsche alle Wesen glücklich. Lebe im Schwerpunkt als Mutter aller Wesen. Eine Mutter liebt alle ihre Kinder, die guten und die bösen. Sie wünscht allen Kindern ein glückliches Leben und arbeitet für eine insgesamt glückliche Familie. Wenn du dich als Mutter der Welt (der Erde, aller Wesen) siehst, kommst du dadurch in ein kosmisches Bewusstsein und erweckst deine Erleuchtungsenergie. Was ist deine Tat für das Glück aller Wesen (der Erde, der Menschheit)? Inneres Glück durch den Weg der umfassenden Liebe. Gelingen.
412. Ein großer Gedanke = Auflösung des Egos durch eine positive Vision. Orientiere dein Leben an einem großen Ziel. Solch ein Ziel kann die Erleuchtung (ein Buddha, eine Göttin werden), eine glückliche Welt oder das Paradies nach dem Tod sein. Wer sich mit einem großen Ziel identifziert, verbindet sich mit der Energie des Ziels. Die Energie seines Ziel dringt im Laufe der Zeit immer mehr in seinen Geist. Gleichzeitig programmiert er sein Unterbewusstsein auf dieses Ziel und es lenkt ihn innerlich so, dass er sein Ziel erreicht. Wer ein Buddha oder eine Göttin werden möchte, läßt dadurch die Erleuchtungsenergie in sich wachsen. Wer sich auf das Paradies nach dem Tod konzentriert, gelangt dadurch bereits während seines Erdenlebens in die Paradiesenergie. „Mein großer Lebensgedanke ist … (Ich werde eines Tages ein Erleuchteter, ein Heiliger, ein Buddha, eine Göttin sein und im dauerhaften Glück (in Gott) leben. Ich lebe als Karma-Yogi (Bodhisattva, Friedenstifter) und arbeite für eine glückliche Welt. Ich komme nach meinem Tod ins Paradies und werde das höchste Glück erfahren. Es gibt viel, worauf ich mich freuen kann.)“
413. Die Gefahr = Gefahr bei Unweisheit. Glück durch ein weises Leben. Der Weise denkt langfristig. Er erkennt rechtzeitig das Leid, dass bei einer falschen Lebensweise auf ihn zu kommen würde. Er lebt klug und hält sich von Schwierigkeiten fern. Er vermeidet Probleme, in dem er ihnen aus dem Weg geht. Er macht einen guten Plan für sein Leben und erhält dadurch ein glückliches und erfülltes Leben. Wie musst du leben, damit dein Leben insgesamt gelingt? Vorwärts mit Weisheit und Ausdauer. Sei ein kluger Gestalter deines Lebens.
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414. Beschränkung auf das Wesentliche = Du hast im Moment wenig Kraft. Handel äußerlich wenig. Beschränke dich auf das Wesentliche. Geh langsam voran. Lebe im richtigen Verhältnis von Ruhe und Aktivität. Plane deinen Tag gut, so dass deine Kraft für den ganzen Tag reicht. So erreichst du deine Ziele.
415. Das Haus = Der Weise bleibt zuhause. Strenge Zurückgezogenheit ist in manchen Zeiten das Beste, was man tun kann. Gönne dir viel Ruhe. Schweigen ist gut, zu viel Reden (Handeln) ist ungünstig. Geh heute mit großer Selbstdisziplin deinen spirituellen Weg. Mach konsequent und ausreichend deine spirituellen Übungen (Yoga, Gehen, Meditation, Lesen, Selbstbesinnung). Handel äußerlich wenig. Mach viele kleine Pausen. Gelingen.
416. Die Welt = Der Weise rettet die Welt. Er hilft seinen Mitmenschen auf dem spirituellen Weg. Manchmal muss man handeln, auch wenn man wenig Kraft hat. Was ist heute deine Tat der Liebe? Veranker dich in der Ruhe (in Gott) und geh mit kleinen Schritten voran. „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinen Weg.“ Gelingen.
417. Ausreichende Abgrenzung = Du kannst dich nicht genug von deinen Mitmenschen abgrenzen. Sie rauben dir deine Kraft und ziehen dich in falsche weltliche Energien. Das größte Geheimnis des inneren Glücks ist die Abgeschiedenheit von der Welt. Erst wenn man sich von weltlichen Süchten, Ängsten und Kämpfen ausreichend abgrenzt, kann man dauerhaft im inneren Glück leben. Etwas darf auch ein Weiser in der Welt leben. Finde genau den für den richtigen Weg, auf dem du deinen inneren Frieden, deine Kraft und dein Glück bewahrst. Je mehr du dich innerlich abgrenzen kannst, desto weniger brauchst du äußerlich abgeschieden zu leben. Mit Selbstdisziplin voran. Gelingen.
418. Sanfte Beschränkung = Überforder dich nicht auf deinem spirituellen Weg. Lebe ausreichend den Genuß, die Geselligkeit, die Gemütlichkeit, die Lebensfreude und das Lustprinzip. Geh auf einem mittleren Weg voran. Praktiziere deinen spirituellen Weg so, dass du dich wohl fühlst. Gelingen. Was ist heute deine Tat der Freude?
419. Süße Beschränkung = Mach dir deine äußere Beschränkung leicht, in dem du dich auf deine positiven Ziele konzentrierst. Ein Sportler hat den Sieg vor Augen und spürt dadurch die Mühen des Kampfes kaum. Ein Yogi trägt das Ziel der Erleuchtung (ein Buddha, eine Göttin) und das Glück seiner Mitmenschen in seinem Herzen. Die Kraft seiner Liebe läßt ihn alle Anstrengungen auf seinem Weg leicht ertragen. Was sind deine Ziele? Was wünscht du deinen Mitmenschen? „Ich sende Licht zu … (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
420. Schmerzhafte Beschränkung = Eine Zeit der schmerzhaften Beschränkung, die aber eines Tages zuende geht. Du musst für eine gewisse Zeit auf etwas verzichten (zum Beispiel äußere Kontakte), damit du dich spirituell gut entwickeln kannst. Du musst dich in äußeren Wünschen beschränken, damit deine spirituelle Energie und dein inneres Glück wachsen. Die Beschränkung fällt dir schwer, aber sie ist im Moment notwendig. Wenn dein inneres Glück stabil ist, kannst du auch wieder mehr in der äußeren Welt leben. Was ist deine momentan spirituell notwendige Beschränkung? Gelingen.
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421. Die höchste Weisheit = Die höchste Weisheit ist es erleuchtet zu sein (in sich glücklich) und als Gebender (Mutter aller Wesen) zu leben. Der höchste Weg ist der Doppelweg der Liebe zu Gott (zum spirituellen Üben) und der Liebe zu allen Wesen. Die höchste Religion ist die Religion der Liebe. Hier verbinden sich in ihrer Essenz der Taoismus (Tao te king), der Mahayanabuddhismus (Bodhisattvaweg), der Neohinduismus (Meditation und Gutes tun) und das Christentum (Bergpredigt) zu einer Lehre. Der Weise kann dank der Kraft seiner Wahrheit seinen Mitmenschen gut auf dem Weg des Lichts helfen. Mit Ausdauer voran. Erhabenes Gelingen.
422. Der Weise = Der Weise hört von der Weisheit und folgt ihr. Der Unweise hört davon und lacht darüber. Wenn er nicht darüber lacht, ist es keine echte Weisheit. Für einen Unwissenden ist der Weg der Weisheit grundsätzlich verrückt. Es ist verrückt auf äußeres Glück zu verzichten, um sein inneres Glück zu entwickeln. Es ist verrückt im Schwerpunkt als Gebender zu leben. Sei etwas verrückt, aber nicht zu sehr. Der beste Weg für einen Weisen ist es meistens irgendwie immer dazwischen zu stehen. So haftet er nirgends zu sehr an und bewahrt er seine Erleuchtung. Die Menschen interessieren sich für ihn und seine Weisheit, weil sie nicht genau wissen, ob es nun verrückt oder genial ist. Vorwärts mit Weisheit und Humor. Gelingen, obwohl ein Weiser in äußeren Dingen auch nicht immer Erfolg haben muss. Hauptsache er ist ein Sieger in Gott.
423. Der Kranich = Der Kranich singt das Lied der Weisheit und seine Kinder singen es auch. Der Weise teilt seine Weisheit mit seinen Freunden. Die glückliche Familie (spirituelle Gruppe). Großes Gelingen auf dem Weg der Weitergabe von Weisheit.
424. Der inkonsequente Weise = Der inkonsequente Weise ist zwar vom Weg der Weisheit überzeugt, aber er folgt ihr nicht konsequent nach. Hüte dich vor zu viel Umgang mit weltlichen Energien (Fernsehen, Menschen, Gedanken). So wirst du nicht die Früchte eines weisen Lebens ernten. Du wirst wie ein Grashalm im Wind zwischen Freunde und Leid hin und her schwanken. Deine Gefühle (negativen Gedanken) werden dich beherrschen und nicht du deine Gefühle. Trainiere deine innere Kraft. Mit Weisheit und Selbstdisziplin voran. „Mein positiver Gedanke ist …“ Gelingen.
425. Der Mond = Der Mond ist beinahe voll. Der Weise nähert sich dem Tao (dem Leben in Gott). Der Unweise nähert sich dem Burnout. Orientiere dich nicht an den unweisen, sondern an den weisen Menschen. Lebe als Buddha (Göttin) und nicht als Workaholik. Pflege nicht deine Ängste, Süchte und Aggressionen, sondern dein inneres Glück und deine Liebe zu allen Wesen. Gelange ins innere Glück (Ganzheit, Einheit, Kreis, Vollmond) durch den Weg des Seins (der Ruhe, spirituelle Übungen) und des Gebens. „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Innere Heilung. Vorwärts. Gelingen.
426. Delfine = Delfine sind gesellige Tiere. Sie sind schwächer als die Haie, aber sie besiegen sie durch Klugheit und ein gemeinsames Vorgehen. Sie stupsen sie so lange mit ihren Nasen, bis die Haie genervt davon schwimmen. Das Böse in der Welt hat oft mehr Kraft als das Gute. Aber wenn sich die Guten verbünden und mit Weisheit vorgehen, können sie das Böse besiegen. Wenn jeder positive Mensch das ihm Mögliche tut, wird es ein goldenes Zeitalter auf der Welt geben. Durch viele kleine Bausteine kann ein goldener Palast aufgebaut werden. Durch viele kleine Taten der Liebe kann eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks entstehen. Gemeinsam retten wir die Welt. Was ist heute deine Tat der Liebe? Großes Gelingen.
427. Der Hahn = Der Hahn schreit sein Glück in den Himmel. Er gesiegt. Du wirst auf dem spirituellen Weg siegen, wenn du mit den fünf Grundsätzen Weisheit, Liebe, Frieden, Freude und Selbstdisziplin voranschreitest. Denke über dein Leben und deine Ziele nach. Beharrlichkeit auf dem Weg der Unweisheit bringt Unglück. „Meine Ziele sind … Mein Siegerweg ist … Om alle erleuchteten Meister (Tao, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Gelingen.
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428. Die Kleinen = Die Kleinen siegen. Halte dich klein. Bleibe unauffällig und du siegst. Mit kleinen Schritten voran. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Gelingen.
429. Der stolze Vogel = Ein stolzer Vogel fliegt zu hoch und kommt dadurch zu Fall. Gib nicht mit deinen Fähigkeiten und Erfolgen an. Halte dich klein und unauffällig. Sei ein geheimer Meister. Trete bescheiden auf und als Diener aller. Dann wirst du in deiner Angelegenheit Erfolg haben.
430. Ein kleiner Erfolg = Du erreichst nicht so viel wie erhofft. Gib dich mit einem kleinen Erfolg zufrieden. Der Weise macht sich nicht von äußeren Erfolgen abhängig, sondern verankert sich im inneren Glück. Er überläßt letztlich dem Kosmos (dem Leben, dem Schicksal) den Erfolg seines Tuns. So bleibt er immer im Licht.
431. Vorsichtiges Vorgehen = Wenn du nicht vorsichtig bist, erschlägt dich jemand von hinten. Das Böse ist manchmal listig und greift hinterrücks an. Der Kleine blickt nach allen Seiten, ob ihm eine Gefahr droht. Er versetzt sich geistig in seine Gegenspieler und kann so ihr Verhalten im Voraus erahnen. Er plant alle denkbaren Angriffe mit ein und schützt sich so optimal. Gelingen auf dem Weg des vorsichtigen Vorgehens: „Mein Ziel ist … Mein Gegner ist … Mein Weg der Weisheit ist …“ Handel sensibel und genau richtig dosiert, eher klein als groß. So siegst du.
432. Beharrlichkeit = Erzwinge nichts. Geh einfach nur konsequent deinen Weg der Weisheit und Liebe. Der Erfolg kommt von alleine und zu seiner Zeit. „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Was ist dein Weg der Weisheit und Liebe? Mit Ausdauer voran. Gelingen.
433. Der Kleine trifft den Weisen = Die Situation ist günstig, aber der Erfolg bleibt noch aus. Der Kleine holt sich Rat von einem Weisen. So finden er den richtigen Weg. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was sind deine Ziele? Wie ist genau deine Situation? Welche Potentiale hast du (Möglichkeiten, Fähigkeiten, Reichtümer)? Wenn du klug die günstige Situation nutzt, kannst du viel erreichen. Vorwärts mit Weisheit und Ausdauer. Gelingen.
434. Bündnis des Kleinen mit dem Großen = Der Kleine geht am Weisen vorbei und das Glück verlässt ihn. Kraft ohne Weisheit hat langfristig keinen Erfolg. Die Energie wird für falsche Ziele und Wege verbraucht. Veranker dich in der Ruhe (im Sein, in Gott), folge dem Weg der Liebe und geh mit Weisheit und Ausdauer voran. Auch Kleine können siegen. „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Gelingen.
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435. Nach der Vollendung = Ein großer Sieg. Du hast einen großen Erfolg auf dem spirituellen Weg errungen. Was ist heute dein Sieg? Freue dich über deinen Erfolg. Feier den Tag. Alles ist gut so. Die Dinge sind im Zustand der Harmonie. Geh vorsichtig weiter voran. Gefährde nicht deinen Sieg. Entwickel die Dinge sensibel und mit Weisheit. Es gibt im Moment nichts Großes mehr zu tun. Konzentriere dich auf die Bewahrung des Sieges. Gelingen.
436. Der kleine Fuchs = Der kleine Fuchs steckt im Schlamm. Bringe dich nach dem äußeren Sieg auch innerlich ins Licht. Reinige dich von deinem inneren Schlamm (negativen Gedanken, Selbstzweifeln).  Mache deine spirituellen Übungen. Richte deinen Geist positiv aus. „Mein positiver Gedanke ist …(Alles ist gut so. Ich habe gesiegt. Ich gehe optimistisch in meine Zukunft.“
437. Die siegreiche Göttin = Die Göttin verliert den Vorhang ihrer Sänfte. Alle Menschen können sie jetzt sehen. Das ist ungünstig, aber für einen kurzen Moment nicht zu vermeiden. Bleibe bescheiden und unauffällig. Lebe als geheime Meisterin. So kannst du deinen Sieg am besten bewahren. Gelingen.
438. Die Ausdehnung = Der Kaiser von China hat sein Land in Ordnung gebracht. Jetzt geht es um die Expansion seiner Ideale. Er braucht drei Jahre, um sich weltweit (konkret bei den Mongolen) durchzusetzen. Geh nach deinem Sieg sensibel weiter voran. Gelingen auf dem Weg der Weisheit und der Ausdauer. Was ist jetzt der nächste Schritt nach deinem Sieg?
439. Schwarze Flecken auf dem Gewand = Auf dem weißen Mantel des spirituellen Meisters gibt es noch einige schwarze Flecken. Arbeite an deinen negativen Eigenschaften. Die gefährlichsten negativen Eigenschaften auf dem spirituellen Weg sind Stolz, Machtgier, Geldgier, Aggressivität, Egoismus, Genußsucht, Beziehungssucht und Anerkennungssucht. Ungünstig sind auch Ängstlichkeit, Traurigkeit und Mutlosigkeit. „Meine negative Eigenschaft ist …“ Arbeite an deinem Geist und trainiere ein positives Verhalten. Gelingen.
440. Das kleine Opfer = Ein kleines Opfer zur richtigen Zeit bringt mehr Gewinn als ein großes Opfer zur falschen Zeit. Geh konsequent weiter auf deinem Weg voran. Was sind deine nächsten Ziele? Welches kleine Opfer musst du erbringen, damit du diese Ziele erreichst? Gelingen.
441. Die erfolgreiche Zukunft = Blicke nicht zurück, sondern nach vorne. Trauer nicht dem Vergangenen nach. Laß die Vergangenheit los. „Mein Gedanke des Loslassens ist …“ Konzentriere dich auf eine erfolgreiche Zukunft. „Meine positive Zukunft ist …“ Schreite mit Ausdauer auf deinem Weg der Weisheit und Liebe voran. Gelingen. „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“
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442. Vor der Vollendung = Die Verhältnisse sind schwierig. Die Aufgabe ist groß und verantwortungsvoll. Es geht darum, die Welt aus der Verwirrung in die Ordnung zu führen. Geh vorsichtig vor wie ein Fuchs der über das Eis geht, das jederzeit brechen kann. Ein kleiner Fehler kann das ganze Vorhaben gefährden. „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Meine Aufgabe / Mein Beitrag ist … “ Sensibel und mit Klugheit voran. Gelingen auf dem Weg der umfassenden Liebe.
443. Schwierigkeiten = Beim Überqueren des großen Flusses wird der kleine Fuchs etwas naß. Es gibt noch einige Schwierigkeiten, bevor du das Ziel erreichst. Sieh bei allen Problemen genau hin und handel aus der Stimme deiner inneren Weisheit (Richtigkeit) heraus. „Om alle erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Was ist das Problem? Was die Lösung? Gelingen.
444. Der mittlere Weg = Der kleine Fuchs bremst seine Geschwindigkeit etwas. Er geht auf dem mittleren Weg voran. Er lebt ausreichend die fünf Freuden (etwas Genuß, Gemächlichkeit, Geselligkeit, Kreativität, Lustprinzip). Dadurch bleibt er im Sein (in sich zentriert), im inneren Glück und positiv gestimmt. Gelingen. „Mein Weg der Freude ist …“
445. Gottüberlassenheit = Erzwinge die Dinge nicht. Mach eine Pause. Geh gelassen voran. Fließe klug mit dem Leben. Veranker dich im Sein (in Gott, in dir selbst) und im Geben. Pflanze im richtigen Moment die richtigen Ursachen (Samen), greif wenn erforderlich helfend ein und die Frucht kommt von alleine. Oder auch nicht, oder so wie das Leben es will. Hafte auch nicht am Ziel an. Dann kannst du innerlich im Licht bleiben, auch wenn es im Leben manchmal nicht so funktioniert, wie du es gerne möchtest. Mit Vertrauen voran. Gelingen.
446. Der Kampf = Dem Ziel einer glücklichen Welt widersetzt sich der Egoismus der Einzelnen. Es gibt viele Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Verbinde dich mit dem Allgemeininteresse (dem Ziel des Glücks aller). Schwierigkeiten, aber du wirst siegen. Ein Kampf, auf den ein großer Lohn folgt. Die Macht ist mit dir. Was ist dein Siegerweg? Vorwärts mit Kraft. Gelingen.
447. Das Glück = Glück kommt auf dich zu. Dein Leid wird vergehen. Bleibe weiter konsequent auf deinem Weg der Weisheit und Liebe. Das Licht ist mit dir. Mit Ausdauer voran. Großes Glück für alle. „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“
448. Die Geduld = Übe dich in Geduld. Habe Vertrauen in das Leben. Der Sieg ist sicher. Du hast getan, was zu tun war. Jetzt kannst du abwarten und Tee trinken. Der kleine Fuchs feiert mit seinen Freunden. Er freut sich auf den zu erwartenden Erfolg. Mit Optimismus voran. Gelingen.
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