Die besten Witze aus dem Internet

von Nils Horn

Citation
, XML
Autoren

Abstract

Ich habe die besten Witze im Internet gesammelt, einige heitere Beiträge aus Foren hinzugefügt und dazu einige lustige Geschichten aus meinem Leben erzählt. Viel Spaß beim Lesen.

Leicht zu leben ohne Leichtsinn, das ist die Kunst des Lebens. (Theodor Fontane)

———————————————————————-

Klettern zwei Streichhölzer einen Berg hinauf. Sagt das erste: „Ähhh, ich kann nicht mehr.“ Antwortet das zweite: „Es ist nicht mehr weit zum Gipfel.“ Plötzlich kommt ein Igel um die Ecke… Darauf das erste Streichholz: „Ich wusste gar nicht, dass hier oben auch Busse fahren.“

—> Lach Yoga mit Yogi Nils (Video 3 Min.)

72 Jungfrauen im Paradies

In Sure 78 ist die Rede von Jungen schönen Mädchen die auf die gestorbenen Moslems warten, und in [55:56] sind keusche Mädchen erwähnt, die Zahl 72 stammt allerdings von einem Kommentar zum Koran.

1) Was ist, wenn der Attentäter ein Mädchen mit mehr Erfahrung möchte?

2.) Was ist, wenn eine der Jungfrauen nicht gut im Bett ist? Wird sie ausgetauscht oder muss er mit 71 auskommen?

3.) Wenn er schwul ist, bekommt er dann männliche Jungfrauen?

4.) Was ist, wenn er zölibatär leben will? Was kriegt er dann?

5.) Was ist, wenn er noch nicht in die Pubertät gekommen ist? Kriegt er dann 72 Gameboys bis er volljährig ist?

6.) Wenn er bi ist, bekommt er dann 36 von jeder Sorte?

7.) Wenn er sich in die Luft sprengt, während er die Bombe baut, wird ihm das dann trotzdem gut geschrieben?

8.) Wie nennt man ein Verhältnis mit 72 Frauen? Eine menage-a-soixante-deux ?

9.) Sind sie wie 72 Ehefrauen oder wie eine Ehefrau und 71 Konkubinen?

10.) Was ist, wenn er hässlich ist oder schlecht riecht und die Jungfrauen nichts mit ihm zu tun haben wollen?

11.) Gibt es im Paradies Viagra? Nur für den Fall, dass…

12.) Gibt es dort ein Ehemündigkeitsalter?

13.) Wenn die Jungfrauen entjungfert sind, werden sie dann durch neue Jungfrauen ersetzt oder werden sie „wiedergeboren“?

14.) Werden sie langfristig zu seinen Ehefrauen?

15.) Wenn er eine Verabredung mit einer 73. Jungfrau hat, betrachten die anderen das dann als Betrug?

16.) Haben die Jungfrauen eine Gewerkschaft? Wenn ja, können sie streiken, wenn sie nicht befriedigt sind?

17.) Gibt es dort eine Zeitarbeitsfirma, die die Jungfrauen ersetzt, wenn sie mal unpässlich sind?

18.) Was ist, wenn der Selbstmordattentäter auf Tiere stand? Wird er zufrieden gestellt?

19.) Warum 72? Sind 71 zu wenig? Sind 73 zu viele?

20.) Wenn es ein weiblicher Selbstmordattentäter war, wie beweisen dann die männlichen Jungfrauen, dass sie noch Jungfrau sind?

21.) Was passiert, wenn dem Paradies die Jungfrauen ausgehen?

22.) Kann ein Selbstmordattentäter Reservierungen auf bestimmte Jungfrauen vornehmen, bevor er sich in die Luft sprengt?

23.) Wenn gerade keine Jungfrauen mehr zur Verfügung stehen, wird er auf eine Warteliste gesetzt?

24.) Wenn er katholischer Priester ist, bekommt er dann 72 kleine Jungs?

25.) Würde man einen weiblichen Selbstmordattentäter einen Knaller nennen?

26.) Würde man Kind als Selbstmordattentäter Bombino nennen?

27.) Sind es keine 73 Jungfrauen aus Respekt vor Barry Bonds Homerun Rekord im Baseball?

28.) Wenn der Attentäter früher mal mit einer der Jungfrauen ausgegangen ist, wird das irgendwie peinlich?

29.) Gibt es ein Selbstmordkommando im Paradies, für den Fall, dass eine der Ladungen nicht hochgegangen ist?

30.) Wurde mit den weiblichen Selbstmordattentätern begonnen, weil man keine Jungfrauen für die Jungs mehr hatte?

31.) Wenn sie Lesbierin ist, drehen sie dann die Jungfrauen um oder genügen ihr dann Hetero-Mädchen?

32.) Kriegt ein Zwitter auch zwittrige Jungfrauen?

33.) Wenn ja, stehen überhaupt 72 zur Verfügung?

34.) Wenn ihnen die Jungfrauen ausgehen, bekommen die Attentäter dann aufblasbare Puppen, bis neue Jungfrauen gefunden wurden?

35.) Wenn ein Attentäter einen Heiden im Paradies vorfindet, darf er ihn dann in die Luft jagen und bekommt dafür 72 weitere Jungfrauen?

36.) Könnte es auch einen Schreibfehler im Koran gegeben haben und es wird einem nur eine 72jährige Jungfrau zur Verfügung gestellt?

37.) Ist die muslimische Hölle, eine der 72 Jungfrauen zu sein?

38.) Würde eine weibliche Attentäterin statt der 72 Männer auch einen einzigen nehmen, der aber den Abwasch macht und den Müll wegbringt?

39.) Ruiniert der Valentinstag die Attentäter?

40.) Wenn er monogam ist, sucht er sich dann eine der 72 aus oder bekommt er ein Supermodel?

41.) Was ist, wenn er keines der beiden Geschlechter mag? Hängt er dann nur ab im Paradies?

42.) Die Ewigkeit ist lang und irgendwann langweilen ihn die 72 Frauen. Was passiert dann?

43.) Wie sucht er sich überhaupt zu Anfang die 72 aus? Gibt es eine Lotterie? Einen Schönheitswettbewerb? Eine polizeiliche Gegenüberstellung?

44.) Darf er seines Nachbarn Jungfrauen begehren?

45.) Haben die Jungfrauen Agenten und/oder Verträge?

46.) Wenn ja, kann die Jungfrau verlangen, ausgetauscht oder ausgelassen zu werden, wenn sie unglücklich ist?

47.) Was sollte er antworten, wenn eine der Jungfrauen ihn fragt „Sehe ich in dieser Burka dick aus?“

48.) Was passiert, wenn er die falsche Antwort gibt?

49.) Wie kann man von irgendjemand erwarten, einen Streit zwischen 72 Frauen zu schlichten?

50.) Kriegen eigentlich die Flugzeugentführer vom 11. September, die nicht damit gerechnet haben zu sterben, auch 72 Jungfrauen?

51.) Gibt es spezielle Talentscouts für Jungfrauen?

52.) Gehen die Jungfrauen jemals in Pension oder bleiben sie Jungfrauen für immer?

53.) Wenn sie in Pension gehen sollten, was für eine Rente erhalten sie?

54.) Wäre es nicht interessant zu wissen, ob sie deshalb Jungfrauen sind, weil sie hässlich sind?

55.) Sind es 72 muslimische Mädchen oder irgendwas wie eine Jungfrau von jeder Kultur?

56.) Wäre es nicht entzückend, wenn Lorena Bobbit (die ihrem Mann mit einem Küchenmesser den Penis abschnitt, weil er ihr keinen Orgasmus verschaffte…) als eine der Jungfrauen eingestellt würde?

57.) Was würde Gloria Steinem (amerikanische Feministin) zu all dem sagen?

58.) Wenn er nach Hause kommt, muss er dann alle 72 Jungfrauen fragen „Wie war dein Tag?“

59.) Haben sie eine Beratung für Sexsüchtige im Paradies?

60.) Wenn die Jungfrauen anfangen, die Fernbedienung zu bunkern, ist das dann für ihn die Hölle?

61.) Muss man ein ganzes Filmtheater anmieten, wenn man mal ins Kino will?

62.) Gibt es im Paradies Restaurants, die Reservierungen für 73 annehmen?

63.) Wenn eine Jungfrau an gespaltener Persönlichkeit leidet, wird sie dann als zwei Jungfrauen betrachtet?

64.) Bekommt er eigentlich alle Jungfrauen auf einmal oder gibt es eine Art Ratenzahlung?

65.) Hat der Attentäter Recht auf Ersatz, Austausch oder Rückerstattung?

66.) Was ist, wenn es um nichts in der Welt gelingen will, den Attentäter wieder zusammen zu setzen?

67.) Gilt „Nicht heute Nacht, Liebling, ich habe Kopfschmerzen“ als gültige Entschuldigung im Paradies?

68.) Gibt es eine Garantie auf die Jungfrauen?

69.) Wenn ja, liefert das Paradies Ersatzteil- und vor-Ort-Service?

70.) Was könnte eine lebenslange Garantie sein, wenn man tot ist?

71.) Bekommen siamesische Zwillinge als Attentäter 144 Jungfrauen?

72.) Wer muss die ganzen dreckigen Bettlaken sauber machen?

Artgerechte Haltung von Männern

Artikel 1 – Allgemeine Bestimmungen Sich einen Mann zu halten, ist bei weitem nicht mehr so problemlos wie zu Großmutters Zeiten, und es erhebt sich die Frage ob sich die Haltung eines Mannes überhaupt noch lohnt.

§ 1: Grundlegende Eigenschaften Abs 1: Er sollte nützlich sein (handwerkliche Fähigkeiten, fleißig im Haushalt und im Bett gut zu gebrauchen) Abs 2: Er sollte herzeigbar sein. Abs 3: Er sollte reich sein.

§ 2: Anschaffung Gehen Sie bei der Auswahl Ihres Männchens sorgfältig vor, und lassen Sie sich genügend Zeit, um sich von seinen tatsächlichen Fähigkeiten zu überzeugen. Bedenken Sie, dass das Männchen stets versucht, sich von seiner besten Seite zu zeigen, danach aber häufig in sein altes Rollenverhalten zurückfällt. Oft offenbaren sich versteckte und offensichtliche Mängel erst später. In der letzten Zeit steigt die Zahl der ausgesetzten Männchen rapide an.

§ 3 Ernährung Der Mann ist ein Allesfresser. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte man ihm neben dem Dosenfutter ab und zu frisches Gemüse oder Salat vorsetzen. Alkohol sollte nicht grundsätzlich verboten werden, da er ihn sich sonst zusammen mit anderen Artgenossen anderweitig beschafft. Für Süßigkeiten gilt im wesentlichen das Gleiche. Vorsicht vor Überfütterung. Bedenken Sie, daß ein fetter Mann schnell unbeweglich wird und damit im Bett und im Haushalt nicht mehr so leistungsfähig ist.

§ 4 Artgerechte Haltung Was die Unterbringung angeht, so ist der Mann relativ anspruchslos. Im allgemeinen genügen ein Bett und ein Fernseher. Bei Vorhandensein eines Computers kann eventuell auf den Fernseher verzichtet werden. Man sollte ihn nicht den ganzen Tag einsperren, da er sonst depressiv wird, das Essen verweigert und bald eingeht. Für die allgemeine Beweglichkeit und eine regelmäßige Sauerstoffzufuhr hat sich Gartenarbeit bestens bewährt. Außerdem sollte man ihn möglichst einmal täglich ins Freie führen, damit er etwas Auslauf hat. Denken Sie daran, ihn immer an der langen Leine zu lassen.

§ 5 Pflege Sorgen Sie dafür, daß er sich einmal am Tag wäscht. Tauschen Sie getragene Kleidung regelmäßig gegen neue aus.

§ 6 Ausbildung Männer werden schnell handzahm, wenn man sie richtig behandelt. Das Befolgen der wichtigsten Regeln wie „Fuß, Platz, kusch und hol’s“ beherrschen die meisten bei regelmäßigem Training und einer Belohnung durch Leckerli oder ein paar Streicheleinheiten bereits nach wenigen Tagen.



Nur für Frauen!

Fun discussion

(Sex-Thread in einem Philosophie-Forum)

Lady Rhetorix: Die Sommerferien sind bekanntlich journalistische Saure-Gurken-Zeit. Wenn einem nix einfällt, schreibt man über Sex. Das geht zur Not immer. Ich wittere daher eine Saure-Gurken-Marktlücke und eröffne hiermit einen Sex-Stammtisch für Frauen. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, an dieser Stelle über die sauren Gurken der Männer zu fachsimpeln. Das Motto lautet: Es nutzt nichts, dass der „Mann“ eine Gurke hat, er muss sie auch benutzen können. Das ist genau so, wie mit dem Gehirn. Nur eben tiefer wohnend. >> Es ist richtig was Jean Cantos schrieb: Der Körper einer Frau ist wie eine kostbare Geige, deren Beherrschung jahrelange Übung erfordert. Mit Technik, Liebe und Feingefühl kann ein guter Solist ihr grandiose Akkorde entlocken. Doch selten sind die Männer, die ehrlich auf ihr zu spielen wissen, und noch seltener die wahren Virtuosen, denn die meiste Zeit über begnügen sie sich damit, sich des Instrumentes zu bedienen, anstatt ihm zu dienen.<< Tja, das ist natürlich nichts für die oben erwähnten „Rammelbrüder“, die nur eine „Hackmatte“ suchen. Und zum Schluss von E.W. Heine: „Den meisten Sex verbreitet eine Frau die weiß, dass sie es verdient, geliebt zu werden.“ Das ist dann aber was für fortgeschrittene Liebhaber, die über die reine „Bumsen-Phase“ und do it yourself hinaus sind.

Rebecca: Warum schauen sich Frauen Pornofime immer bis zum Schluss an? Weil sie denken, am Ende wird geheiratet. Was war der erste Mann auf dem Mond? Ein guter Anfang! Schießt alle Männer auf den Mond!! Und was soll eine Frau tun, wenn ein Mann in ihrem Garten herumhüpft? Weiterschießen! Freundliche Grüße, Rebecca

Rhetorix: Ein Mönch und eine Nonne reiten auf einem Kamel durch die Wüste. Plötzlich bricht das Tier tot zusammen. Nach mehreren Tagen sind der Mönch und die Nonne dem Tode nah. Der Mönch sagt: „Schwester, ich sterbe bald. Aber vorher möchte ich noch einmal sehen, wie eine nackte Frau aussieht. Würdest Du mir den Gefallen tun?“ Die Nonne tut es und zieht sich aus. Dann sagt sie: „Bruder, mir fällt ein, ich habe auch noch nie einen nackten Mann gesehen. Tust Du mir den Gefallen?“ Der Mönch zieht sich ebenfalls aus. Da sagt die Nonne: „Was hast Du denn dort zwischen den Beinen?“ „Das hat mir der Herrgott gegeben. Wenn ich es in Dich hineinstecke, entsteht neues Leben.“ Sagt die Nonne: „Dann steck es in das Kamel und laß uns weiterreiten…“

Rhetorix: hahahahahahahahahahahahahahahaha!

Männlicher User: Die Frauen kommen nicht mehr, weil sich die Männer halt… wie Männer benehmen. Männer: Schämen!!!

Christina: Ihr wollt, dass wir kommen? Naja, dann müsst ihr euch schon besser anstellen, ihr benehmt euch ja echt wie irgendwelche pupertierenden Knaben… Wisst ihr denn nicht, dass eine Frau gleich mehrmals hintereinander kommen kann? Ihr müsst durchhalten, Männer. Alles ist möglich…

Shui: Also Scherz beiseite, der Geschlechtsakt macht zu zweit einfach mehr Spass… naja sollte er zu mindestens. Für einen Mann ist das eh leichter, Mann grunzt bissl, schwitzt und am Ende ist mann befriedigt. Für eine Frau ist das schon schwieriger. Ich glaube, deshalb wurde das Vorspiel eingeführt… quasi um den Frauen einen Vorsprung zu geben. Als Mann hat man das Problem welche Technik, wie viel Kuscheln, mag sie es eher sanft oder hart und sollte ich am nächsten Morgen nen schönen Gruß da lassen oder merkt sie auch so, dass ich nicht mehr anrufe?

Archibald: Heutzutage wird nicht mehr oft geheiratet. Oft nur noch Patchwork oder Wochenbeziehung inclusive nem Kind obendrauf. Da kannste Dir nehmen, wen Du willst, heutzutage alles kein Problem mehr, ausser Du bist zu kritisch mit Deiner Traumfrau – egal, ab die nächste ins Bett.

Sun: Jetzt bin ich beleidigt! Aber egal, ich komm drüber hinweg.



Götter im PhilTalk

Danbrown: Soso! Nur der erleuchtete Nils kann dem dummen Atheisten zeigen, wie das so mit dem Denken und dem Wissen geht, basierend auf dem Beweis der eigenen Erleuchtung! Beweise mir bitte eine (Deine) Erleuchtung! Komm mal vom Karussell runter!

Musemus: Hi, Nils, ‚unser Freund‘. Wenn die Gottesbeweise nur ein Scherz sind, können sich die Atheisten und Agnostiker beruhigt zurücklehnen und den Glauben an Gott/Götter und Erleuchtung den Gläubigen überlassen.

Nils: Liebe Freunde, ich freue mich wie lebhaft ihr plötzlich geworden seid. Habe ich euch aus eurem Philosophenschlaf aufgeweckt. Das tut mir aber – nicht – leid!! @ danbrown: Warum so böse? Du bist mein Freund!! Lies meine Argumente, denke darüber nach, bewege sie in deinem Herzen und plötzlich wird auch die wahre Erkenntnis in deinem Bewusstsein aufdämmern. Dann brauchst du keinen Beweis von einem kleinen dummen Yogi mehr. Du bist selbst Gott. Du beweist Gott durch dich selbst. Alles andere ist letztlich Bullshit. Viel Spaß auf deinem Weg. Wie lange willst du noch deine Zeit mit leerem philosophischen Geschwafel verbringen? Werde ein Yogi wie ich. Das ist der Weg des wahren Philosophen. Vorwärts Dan, ich glaube an dich. @ Musemus: Hi, meine Freundin. Dass mein Gottesbeweis ein Scherz ist, war ein Scherz. Ich liebe dich und möchte so gerne deine arme Seele retten. Du musst mir aber ein bisschen auf dem Weg entgegenkommen. Liebe kann auch wehtun, aber letztlich ist sie sooo schööön.

Danbrown: Wo stelle ich mich böse dar? Selbstverständlich bin ICH Gott! Dazu bedarf es keinen gesonderten Beweises! Vielen Dank für Dein freundliches Angebot, es Dir gleich zu tun. Doch das ist nicht meins! Ich sitze lieber auf meinem „Thron“ und belächele die erschaffenen Kleingeister. Dennoch segne ich Euch alle und ganz besonders Dich, Nils.

Musemus: Is‘ ja schön, daß Du meine arme Seele retten willst, doch Deine Sorge ist unbegründet: Meiner Seele geht’s fantastisch. Liebe kann auch schon mal weh tun; da gebe ich Dir recht. Das hat sogar die Werbung festgestellt, die da einmal verlauten ließ: – Die Liebe bringt oft große Qual, NIVEA hilft beim ersten Mal. –

Danbrown: Hi Musemus. Und in göttlicher Verbundenheit, aber mit mysthischer Codierung hier die Lottozahlen für kommendes Wochenende: (zusammen) 139. Sollten andere Ergebnisse herauskommen, habe ich mich am Samstag Abend wieder einmal selbst überrascht.

Musemus: Hi, danniboy, vielen Dank. Der Porsche ist bereits bestellt.

Danniboy: He, so dürfen mich sonst nur meine Engel nennen!

Musemus: Bin ich etwa kein Engel???

Danbrown: OK, da Du mich eh schon mit meinem Kosenamen angesprochen hast… Also, Du bist angestellt. Ich zahle aber nur himmlischen Tarif.

Musemus: Angenommen, aber: Geengelt wird nur am 1. Advent!

Danbrown: Im Advent „teufel“ ich immer ein wenig rum, aber wir finden eine Lösung – nichts ist unmöööglich!

Musemus: Da gibt es aber tollen Schmuck für Mädels? Only diamonds are the girls best friend!

Nils: @ Danbrown: Danke für deinen Segen. Ich segne dich auch. @ Musemus: Warum so bescheiden? Du bist eine Göttin und kein Engel. Oder überschätze ich dich?

Spruch des Tages von Guru Nils: „Diamanten zu haben ist langweilig, selbst ein Diamant zu sein ist wirkliche Erfüllung.“

Danbrown: Hier muss ich intervenieren! Musemus befindet sich derzeit in Arbeitsplatz-Verhandlungen mit mir. Ausgeschriebene Stelle ist die eines Engels. Die göttlichen Planstellen sind derzeit alle belegt. Aber ein späteres Aufsteigen in die Stellung eines Gottes ist durchaus denkenswert.

Musemus: Hi, Nils, woher nimmst Du die gewagte These, ich sei bescheiden? Wenn ich für Dich eine Göttin bin, vielleicht stell‘ ich dann den Engeljob bei danniboy zur Disposition?! – Jeder träumt vom Aufstieg. @ Danniboy: Hi, (evtl.) Chef, bisher habe ich noch nicht unterschrieben und Nils‘ Angebot klingt sehr verlockend. Wenn sich allerdings bei Deinen Planstellen was drehen ließe. Vielleicht eine kleine Versetzung eines unbequemen Mitgottes zu Bruder Luzifer? Späteres ‚Aufsteigen‘ hat so einen lasziven Beigeschmack. Man(n) sieht mich hin- und hergerissen.

Nils: Gut. Ich stelle dich als Göttin ein. Ich sehe alle Frauen als Göttin an. Schließlich bin ich ja ein Tantra-Meister. Ich zahle in himmlischer Münze. Armer danniboy. Du musst dir einen neuen Engel suchen. Aber es gibt genug Engel für alle auf der Erde. Gott ist Fülle. Ich wünsche euch allen weiterhin viel himmlisches Vergnügen. Tagesspruch von Guru Nils: Unbescheidenheit zur rechten Zeit erfreut das Herz mit Seligkeit.

Danbrown: Interne Veränderungen haben dazu geführt, dass ich Dir, liebe Musemus, erfreut mitteilen kann, dass Du ohne größere Umwege sofort ins Allerallerheiligste aufgenommen werden kannst – es liegt einzig an Deiner Zustimmung. Über Deine Vergütung lässt sich verhandeln, hier jedoch ist ein Kontostand von sehr geringer Bedeutung und Geld zu haben nicht notwendig. Du siehst, die Götter reißen sich um Dich, oh holde Weiblichkeit.

Musemus: Ich brauche noch etwas Zeit zum Nachdenken.

Nils: Wenn du eine richtige Frau sein willst, sei schwierig. Spiele die Männer gegeneinander aus. Entscheide dich nie. Weine. Wenn du dich verliebst, verlange sofort, dass dein Freund sich grundlegend verändert. Egal was er tut, einer deiner Ex-Freunde konnte es besser. Sei immer unzufrieden.



Der perfekte Mann

Es waren einmal ein perfekter Mann und eine perfekte Frau. Sie heirateten sie und führten eine perfekte Ehe. An einem Weihnachtsabend fuhr dieses perfekte Paar eine verschneite Straße entlang, als sie am Straßenrand jemanden bemerkten. Es war der Weihnachtsmann mit einem riesigen Sack voller Geschenke. Irgendetwas stimmt an dieser Geschichte nicht. Richtig. Es gibt keine perfekten Männer!!!



Die Geschichte eines Mannes

Ich war männlich, verwegen, frei und hatte lange Haare. Alle Frauen waren von mir begeistert. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans, Bikerstiefel und lange Haare. Ich mochte mich und mein Leben. So lernte sie mich kennen. „Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei.“ Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, als wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich, verwegen, frei und ich hatte lange Haare. Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: „Du könntest wenigstens zum Friseur gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung.“ Ich ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll’s, ich war männlich, verwegen und fast frei.

„Schatz ich liebe Dich so, wie Du bist“, hauchte sie. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins, bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pollunder und eine neue Hose hervor und sagte: „Probier‘ das bitte mal an.“ Ich trug von da an Hemden, Pollunder und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe, Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen und totchic.

Dann folgte der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug lässt es sich nicht gut Motorradfahren. Außerdem drückten die Lackschuhe. Aber was soll’s, ich war männlich, spiessig, fast frei und fuhr einen Kombi. Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte deutsche Schlager auswendig, trank Wein und ging sonntags spazieren. Ich war ein Weichei und fühlte mich scheisse.

Eines Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: „Ich verlasse Dich.“ Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. „Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann, den ich mal kennengelernt habe. Du bist nicht mehr männlich, so verwegen und so frei.“



Mann und Frau

Ein Mann hat durchschnittlich fünf Dinge in seinem Bad: Zahnbürste, Zahnpaste, Rasierer, Seife und ein Handtuch. Eine Frau hat durchschnittlich 337 Dinge in ihrem Bad. Die meisten kann ein Mann nicht einmal benennen.

Eine Frau weiß alles über ihre Kinder: Zahnarztbesuche, erste Liebe, beste Freunde, Lieblingsessen, Ängste und Hoffnungen. Ein Mann nimmt lediglich wahr, dass kleine Leute bei ihm wohnen.

Eine Frau sorgt sich um ihre Zukunft, bis sie heiratet. Ein Mann sorgt sich nie um seine Zukunft – bis er heiratet.

Eine Frau heiratet einen Mann in der Hoffnung, dass er sich ändert. Tut er aber nicht! Ein Mann heiratet eine Frau in der Hoffnung, dass sie sich nicht ändert. Tut sie aber!



Positive Eigenschaften von Frau+Mann

Männer und Frauen sind unterschiedlich. Darüber bestehen keine Zweifel. Aber anstatt sich auf die negativen Eigenschaften von Männern und Frauen zu konzentrieren, warum nicht die Positiven loben? Lasst uns mit den Frauen anfangen: Frauen sind mitfühlend, liebevoll, und sozial. Frauen weinen, wenn sie glücklich sind. Frauen bringen Freude und Lachen in diese Welt. Sie sind liebenswürdig und loyal. Sie werden auf keinen Fall aufgeben um das Beste für ihre Kinder zu bekommen (beste Schule, bester Arzt,…). Frauen haben die Fähigkeit zu lächeln, wenn sie so müde sind, dass sie kaum aufstehen können. Sie wissen wie man ein einfaches Essen in ein Festmahl verwandelt. Sie wissen wie man einen traurigen Freund tröstet. Sie wissen wie man Kinder für endlose Stunden beschäftigt! Sie wissen wie man einem Mann das Gefühl gibt ein König zu sein. Frauen machen die Welt zu einem glücklicheren Ort. Die Männer: Dazu fällt mir im Moment nichts ein.



Weiterbildungskurse für Männer und Frauen

Thema 1 – IST ES MÖGLICH ZU PINKELN, INDEM MAN DIE KLOBRILLE HEBT UND DEN FUSSBODEN, DIE WÄNDE UND DIE NEBENSTEHENDE BADEWANNE TROCKEN LÄSST?

Thema 2 – SCHMUTZIGES GESCHIRR UND BESTECK: KÖNNEN DIESE VON SELBST IN DIE KÜCHENSPÜLE FLIEGEN?

Thema 3 – Wie erkenne ich, dass ich wirklich schon genug Alkohol getrunken habe???“ Praktische Prüfung (mit Ramazzotti, Wodka/Red Bull und Batida/Kirsch)

Thema 4 – Für Frauen: Wie lasse ich einen Mann so sein wie er ist, ohne ihn verändern zu wollen?

Thema 5 – Für Männer: Wie leide ich im Krankheitsfall, ohne nervig aufzufallen?

Thema 6 – IHR BLUMEN MITZUBRINGEN IST NICHT SCHÄDLICH FÜR DIE GESUNDHEIT.

Thema 7 – IST ES GENETISCH MÖGLICH STILL ZU SITZEN, WÄHREND SIE EINPARKT?

Thema 8 – Wie ich es schaffe, zu einer Frau DAS RICHTIGE zu sagen.

Thema 9 – WIE WERDE ICH DER IDEALE EINKAUFSBEGLEITER. Übungen und Atemtechniken

Thema 10 – SICH AN GEBURTSTAGE UND WEITERE WICHTIGE TERMINE ERINNERN.



Die fünf schwierigsten Fragen

Liebe Betroffene, die 5 schwierigsten Fragen, die Frauen Männern stellen können und die richtigen Antworten aus Psychologensicht:

FRAGE 1: An was denkst Du gerade? Die richtige, stressvermeidende Antwort ist: „Entschuldige Schatz, wenn ich gerade unaufmerksam war. Ich dachte nur gerade, was für eine wunderbare, warmherzige, intelligente und schöne Frau Du bist und was für ein Glück ich habe, mit Dir zusammen sein zu dürfen.“

FRAGE 2: Liebst Du mich? Die korrekte Antwort ist natürlich „JA!“, oder, falls Sie gerade gesprächig sind: „JA, Schatz!“ Inkorrekte Antworten (also absolut tabu) sind u.a.: a) Ich glaube schon b) Würdest Du dich besser fühlen, wenn ich JA sage? c) Kommt drauf an, was Du mit „Liebe“ meinst

FRAGE 3: Findest Du, daß ich dick bin? Die richtige Antwort ist: „Natürlich nicht!“ (mit einem leicht empörten Unterton; wie kann sie nur so eine Frage stellen!) Falsche Antworten sind u.a.: a) Verglichen mit was? b) Ich würde nicht dick sagen, aber richtig dünn bist Du auch nicht c) Die paar Extra-Kilos stehen Dir gut d) Ich hab‘ schon Dickere gesehen

FRAGE 4: Findest Du sie hübscher als mich? Ähnlich wie bei Frage 3 ist die Antwort: „Natürlich nicht!“ Auf keinen Fall sollten Sie dieses antworten: a) Ja, aber Du hast einen besseren Charakter b) Nicht hübscher, aber auf jeden Fall dünner c) Nicht so hübsch wie Du, als Du in ihrem Alter warst

FRAGE 5: Was würdest Du tun, wenn ich sterbe? Eine äußerst hinterhältige Frage, da es hier keine definitiv richtige Antwort gibt. Die ehrliche Antwort wäre so etwas wie „vom Geld deiner Lebensversicherung würde ich einen Porsche kaufen“, aber das ist natürlich tabu. Egal, was Sie hier antworten, stellen Sie sich auf eine längere (mind. 60 min) Diskussion ein, die sich so oder so ähnlich anhören wird: SIE: Würdest Du wieder heiraten? ER: Auf keinen Fall! SIE: Warum nicht – bist Du nicht gerne verheiratet? ER: Ja schon. SIE: Warum würdest Du dann nicht nochmal heiraten? ER: Ok, ich würde wieder heiraten. SIE: Du würdest? (mit einem leicht entsetzten Gesichtsausdruck) ER: Ja. SIE: Würdest Du mit ihr in unserem Bett schlafen? ER: Wo sollte ich sonst schlafen? SIE: Würdest Du meine Bilder wegtun und anstelle dessen Bilder von Ihr aufstellen? ER: Das wäre dann ja wohl angebracht. SIE: Ich hasse dich!



Das traurige Leben einer 16-Jährigen

Mein Leben ist scheiße, einfach nur scheiße. Das denke ich und stopfe einen Keks in mich rein. Ich schaue auf den Keks, der nur noch aus ein paar Krümeln besteht, und muss seufzen. Naja, soooo scheiße ist mein Leben doch nicht. Ich habe wenigstens Kekse, die ich in mich „reinstopfen“ kann. Aber trotz dem Keks und noch einer ganzen Packung davon im Keller bin ich irgendwie unzufrieden.

Ich schaue mich um und sehe ein normales Jugendzimmer, etwas chaotisch, aber mit System und in sommerlichem Gelb gestrichen. Mein neues Notebook summt und gerade hat Sunny gemailt. In ihrer Message steht, dass sie ihren Schatz ganz dolle liebt und dass sie uns Ladies grüßt. Jetzt macht sich Einsamkeit in mir breit.

Ich habe keinen Freund, bin 16 Jahre alt und in meinem Leben klappt nichts, so wie ich mir das vorstelle. Nein, ich bin kein pubertärer und pessimistischer Teenager, zumindest glaube ich das nicht. Meine Freundin meinte letztens zu mir, dass ich vollkommen normal sei. Ich möchte aber nicht normal sein, lieber etwas Besonderes.

Aber trotz dem ganzen Normalen in meinem Leben, wie täglich Schule, ein paar Freunde und einer doch ganz netten Familie, bin ich nicht zufrieden. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wieso ich keinen Mann abbekomme. Gibt es denn in meiner Umgebung keinen Jungen, der witzig, gut aussehend und auch noch ganz nett ist?

Irgendwie ist das alles ganz schön verzwickt. Meine Mama meint, ich bin zu anspruchsvoll. Gestern war Valentinstag und ich hatte eigentlich geplant, meinen Freundinnen Rosen zu schenken, aber die meisten haben schon von ihren Freunden welche bekommen. Hmpf. Na, wollen wir hoffen, dass das nächstes Jahr besser wird. Zumindest ein bisschen. „Hab dich lieb“ oder so ähnlich.

]Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?

Pädagoge Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, dass es besser ist, wenn du es selber herausfindest.

Sozialpädagoge Ich weiß es auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können.

Sozialarbeiter Keine Ahnung, aber ich fahre dich eben hin.

Neurologe Sie haben also die Orientierung verloren? Passiert Ihnen das öfter?

Gesprächstherapeut Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend.

Psychoanalytiker Sie meinen dieses lange, dunkle Gebäude, wo die Züge immer rein und raus fahren.

Verhaltenstherapeut Heben Sie zuerst den rechten Fuß und schieben Sie ihn vor. Dann setzen Sie ihn wieder auf. Sehr gut! Hier haben Sie ein Bonbon.

Gestalttherapeut Du, lass das einfach voll zu, dass du zum Bahnhof willst.

Psychodramatherapeut Zum Bahnhof. Fein. Das spielen wir einmal durch. Geben Sie mir ihren Hut, ich gebe Ihnen meine Jacke und dann…

Bioenergetiker Ihr Körper kennt die Antwort schon … Machen Sie mal sch… sch… sch…

Humanistischer Therapeut Wenn Sie da wirklich hinwollen und ganz fest an sich glauben, dann werden Sie den Weg auch finden.

]Psychatrie-Hotline

Tuuut … tuuut … tuuut … klick. „Guten Tag, bei der Psychiatrie-Hotline.

Wenn Sie sich bedroht fühlen, so drücken Sie die 1! Aber schnell!

Wenn Sie kein Selbstvertrauen haben, dann bitten Sie jemand anderes, die 2 zu drücken!

Wenn Sie nicht wissen, wer sie sind, drücken Sie bitte die 3, die 4 oder die 5.

Wenn Sie sex- oder beziehungssüchtig sind, dann drücken Sie bitte die 6!

Falls Sie depressiv sind: Es ist egal welche Nummer Sie drücken. Niemand hört Ihnen wirklich zu. Niemand liebt sie. Alles ist schrecklich.

]Blondinenwitze

Wie kann man eine Blondine dauerhaft beschäftigen? Man gebe ihr ein leeres Blatt Papier und schreibe auf beide Seiten „Bitte Wenden“. (Yogi Nils: Tatsächlich geschieht dieses bei vielen Menschen oft, weil sie nicht über die Ebene ihres geistigen Systems hinausblicken. Sie praktizieren zum Beispiel jahrzehntelang ihre spirituellen Übungen, ohne sich Gedanken über die Effektivität, ihre Ziele oder ihren Weg zu machen. Sie leben routinemäßig nach einem äußeren Muster, ohne darüber nachzudenken, ob es sie glücklich macht und ob es eine bessere Art zu leben gibt.)

Was ist klein und grün und sitzt im Kopf einer Blondine? Ein Gehirnfresser. Und was macht der Gehirnfresser auf dem Kopf einer Blondine? Verhungern.

Warum können Blondinen nicht die „ELF“ schreiben? Sie wissen nicht, welche „EINS“ zuerst kommt.

Kommt eine Blondine zur Bank und sagt zum Angestellten: „Ich muss SOFORT ein neues Konto eröffnen.“ Darauf der Angestellte: „Sie haben bei uns doch schon ein Konto.“ Erwidert die Blondine: „Ja, aber da ist kein Geld mehr drauf…“

Warum braucht eine Blondine so lange, um das Salz in den Streuer zu füllen? Weil es nicht so einfach ist, die Körner durch die kleinen Löcher zu bekommen.

Warum fällt eine Mauer um wenn sich eine Blondine dagegen lehnt? Der Klügere gibt nach!

Warum muss man Briefe an Blondinen langsam schreiben? Weil sie nicht so schnell lesen können.

Was haben Blondinen im Kopf? Einen Zettel mit der Aufschrift „Gehirn“.

Wieso streuen Blondinen Pfeffer auf ihren Fernseher? Weil dann das Bild schärfer wird!

Warum essen Blondinen ihren Joghurt immer gleich im Supermarkt? Weil auf dem Deckel steht: Hier öffnen…

]Der perfekte Tag für eine Frau

(von Gabi): 08.15 – Mit Schmusen und Küssen geweckt werden.

08.30 – Zwei Kilogramm weniger als am Vortag wiegen.

08.45 – Frühstück im Bett mit frisch gepresstem Orangensaft und Croissants.

09.00 – Geschenke öffnen, z.B. teuren Schmuck vom Partner.

09.15 – Heißes Bad mit Duftöl nehmen.

10.00 – Leichtes Workout im Fitnessclub mit humorvollem Trainer.

12.00 – Mittagessen mit der besten Freundin im In-Lokal.

13.00 – Einkaufen mit Freundinnen, unbegrenzter Kreditrahmen.

15.00 – Rosen werden angeliefert von einem geheimen Bewunderer.

20.00 – Candle Light Dinner für zwei Personen.

23.00 – Ins Bett getragen werden, dass frisch gewaschen und gebügelt ist. Glücklich einschlafen.

]Lebenslauf eines Mannes

Als ich 14 Jahre alt war, wollte ich eine Freundin haben. Als ich 16 wurde, fand ich endlich eine, aber sie war mir nicht leidenschaftlich genug.

Als ich 18 war, ging ich mit einer leidenschaftlichen Frau aus, aber sie war sehr sensibel. Für sie war immer gleich alles furchtbar, sie war die Königin der Dramatik. Ich erkannte, dass ich doch lieber eine ruhigere Freundin haben wollte.

Als ich 21 wurde, begegnete ich einer ruhigen Frau, aber sie war langweilig und nichts konnte sie antörnen. Das Leben war so langweilig, dass ich mich entschloss, eine aufregende Freundin zu suchen.

Mit 24 traf ich eine aufregende Frau, konnte aber mit ihrem Rhythmus nicht Schritt halten. Sie wechselte ständig die Interessen, war impulsiv und stritt mit jedem. Anfangs war ich darüber amüsiert, aber ich erkannte bald, dass unsere Verbindung keine Zukunft haben konnte.

Mit 28 traf ich sie: intelligent, zielstrebig, schön und bodenständig. Sie war eine Kollegin von mir, meine Stellvertreterin. Sie war so zielstrebig, dass sie mit meinen Chef schlief und meine Stelle bekam.

Jetzt bin ich 30 Jahre alt, vernünftig, Single und arbeitslos. Ich werde wohl noch einmal von vorne anfangen. Bis ich endlich den tieferen Sinn des Lebens begreife.

]Welcher Bett-Typ sind Sie?

Ein Psychotest für Frauen.

1. Können Sie sich noch erinnern, was Sie nach dem ersten Mal empfanden? A Ich war jung und brauchte das Geld. B Ich habe keine Erinnerung, denn ich war total besoffen. C Der Zweck heiligt die Mittel. D Ich hatte noch kein erstes Mal.

2. Sie sind sehr gestresst und verärgert. Wie entspannen Sie sich jetzt am besten? A Ich gehe Shoppen. B Ich esse viel Schokolade. C Ich sehe fern. D Ich mache Yoga.

3. Für welche lukullischen Genüsse entscheiden Sie sich bei einem Büfett? A Alles was teuer und außergewöhnlich ist. (typisch Frau) B Ich nehme eine Bockwurst und ein Bier. (typisch Mann) C Ich falle über den Kellner her. (Manche Frauen sind so) D Ich breche das Brot und verteile es unter die Armen. (Yogi Nils)

4. In welcher dieser Fantasien erkennen sie sich am ehesten wieder? A Als Prinzessin mit einem Traumprinzen. B Als Nonne unter Kreuzrittern. C Angetrunken mit dicken Männern in einer Kneipe. D Einzelunterricht im Yoga bei Yogi Nils.

5. Sie flirten mit einem attraktiven Mann. Woraus schließen Sie, dass Sie mit ihm im Bett harmonieren? A Er hat die gleichen Interessen wie ich. B Er trinkt das gleiche Bier wie ich. C Er ist mein Traummann. D Er ist Yogalehrer.

]Opas letzte Nummer

Irgendwann kommt sie, die letzte Nummer…;-) Der Lockruf der Taube war an diesem Abend gar so drängend gewesen. Seit dem letzten Gurren waren mittlerweile schon viele Monate vergangen. Er fletschte sein Gebiss wie ein Kampfhund und grinste sein Spiegelbild ironisch an. Es war nicht mehr allzu viel Staat mit ihm zu machen, gewiss. Andererseits sah er, abgesehen von dem ausgedünnten Haar, so übel auch wieder nicht aus. „Oh je“, heute meinte sie es wirklich ernst. Einst hatte es ihn wahnsinnig angemacht, dieses gurrende Lachen. Doch mittlerweile klang es ihm eher wie eine Drohung in den Ohren. Zwar war er willens, doch erst musste er sich noch ein wenig sammeln. So einfach funktionierte das alles nicht mehr… Als er sich zur Seite drehte, vernahm er ihr lautes Schnarchen. Das hast du prima gemacht, sagte er anerkennend zu sich. Und damit wollen wir es auch endgültig bewenden lassen. Einmal muss Schluss sein. Mehr als hundert Jahre Laufzeit kann niemand verlangen.

]Gedanken einer Schülerin

Happy Girl

Männer und Frauen sind absolut verschieden und so ist die Zuneigung zum anderen Geschlecht für mich nicht rational erklärbar. Kann es trotzdem etwas wirklich Dauerhaftes geben, wenn Frauen und Männer aufeinander treffen?

Man lernt sich kennen, findet sich innerlich wie äußerlich attraktiv und denkt sich: “Hey, den/ die will ich wieder sehen!“ Doch schon da fangen die gravierenden Unterschiede zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht an. Während wir Frauen beim ersten Date darauf achten, ob wir auf einer Wellenlänge liegen, liegt die Aufmerksamkeit des Mannes doch eher auf den weiblichen Rundungen.

Ich vertrete den Standpunkt, dass Männer viel oberflächlicher orientiert sind als wir. Gerechterweise muss ich aber zugeben, dass wir Frauen den Männern gegenüber absolut im Vorteil sind. Während sich die Herren der Schöpfung ein Gehirn mit ihrem Geschlechtsorgan teilen müssen, können wir alleine mit unserem Verstand entscheiden, was wir tun.



Warum müssen Frauen so viel reden?

(von einer Frau)

Wo ist der Knopf zum Abstellen…, bitte. Mann kommt von der Arbeit heim, hat noch nicht ganz die Türe verschlossen – schon steht seine Holde vor ihm und es geht los „weißt du bla bla bla balaalalabballl“. Mann guckt schon komisch, aber sie hört einfach nicht auf zu quatschen. Er braucht ne geschlagene halbe Stunde, bis er die Jacke an der Gardarobe aufhängen kann. Er ist müde und abgeschlagen, hat Hunger und möchte doch so gerne seine Ruhe haben … bla bla bla dröhnt es in seinen Ohren.

Als sie endlich mal Luft holt, wirft er sofort dazwischen „was gibt’s zu essen und vor allem wann?“ Sie bemerkt beiläufig „gleich“, stellt sich an den Herd, macht das Essen warm und labert immer noch. Der Mann denkt sich, mein Gott, wieso können Frauen so viele Dinge auf einmal erledigen? Reden, kochen, Geschirr rausholen und immer noch Reden?

Kaum sitzt er am Tisch und freut sich auf sein Essen, kommt sie doch glatt hinterher und erzählt ihm was sie so den ganzen Tag gemacht hat. Worüber sie sich aufregt, den neusten Nachbarschaftsklatsch, Mutter hat angerufen, mit Schwiegermutter gestritten, die Kinder haben wieder mal so schlimme Dinge angestellt.

Ich denke, dass werden Männer nie begreifen. Frauen müssen immer erzählen, was ihnen passiert ist. Sie müssen ihren Seelenmüll loswerden. Wenn es sein muss – bei der besten Freundin oder wenn kein anderer da ist – beim Mann. Frauen können fast nichts für sich behalten. Geheimnisse bewahren? Oh weh, das ist ja nun mal völlig ausgeschlossen. Tratschen, lästern es gibt nichts Schöneres für Frauen. Männer könnten sich einen Abend in Schweigen hüllen, Skat mit Kumpels zocken und trotzdem ihren Spaß haben. Schweigende Frauenrunde, nee, das gibt’s nicht. Also, Männer, was raus muss – muss raus… So einfach ist!

]Ich will einen richtigen Mann!

(von einer Frau)

Keinen weichgespülten Frauenversteher. Einen Kerl mit Stoppeln im Gesicht und Haare auf der Brust, der nach Mann riecht und schmeckt. Mit einer Mindestzahl an Zentimetern, die mich morgens ordentlich begrüßen.

Der Blumen nur bringt, wenn er ein schlechtes Gewissen hat und beim Essen gehen immer zahlt. Mich wie ein Weib behandelt, ohne schleimigen Bodensatz. Ich will keinen der mich umhuddelt, mir die Wünsche von Augen liest, den Tisch abräumt und sonntags Frühstück macht.

Hach ein Kerl, ein richtiger Mann, der schmutzig von der Arbeit kommt und immer gleich an Sex denkt. Reden muss er nicht viel, aber am Wochenende das Auto waschen, den Rasen mähen und Sportschau gucken. Das macht echte Kerle sexy. Das Geld soll er ranschaffen und saufen sollte er können. Wir befinden uns im zweiten Jahrtausend, die Zeit der Keule schwingenden Emanzen ist vorbei. Männer, Ihr dürft wieder Haare haben, wo sie wachsen.

Nils: Danke

]Sex-Sprüche

Hallo mein süßes Früchtchen! Darf ich an dir naschen?

Du bist mein Lichtschalter. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, machst du mich an!

Endlich gibt es den passenden Mann zu deiner Bettwäsche.

Dein Körper ist viel zu schade, um alleine unter der Decke zu liegen!

Ich würde gerne mit dir frühstücken! Darf ich dich zum Abendessen einladen?

Nicht das du denkst, ich will mit dir ins Bett! Der Küchentisch reicht mir auch.

]Amie

Aus einem Internetblog: Aloha!! Ich bin Amie und das hier ist der beste Blog der Welt, denn hier geht es um MICH! Ich bin eine 23-jährige sexy Lady und habe einen platzenden Kleiderschrank, eine Highheel-Armee, mindestens 50000 Makeup-Produkte und auch noch Brüste! Ihr MÜSST mich einfach lieben!! o(°?°)o

]Aus einem Marathon-Blog

Jogging Woman

Läuferin: So, es gibt kein Zurück mehr. Ich habe mich soeben für den Leipzig-Halbmarathon angemeldet. Jetzt muss ein Plan her, der mich optimal auf den Halbmarathon vorbereitet. Läufe müssen geplant werden!

Nils: Ein spirituelles Leben muss gut geplant werden. Wer positive Ziele und genügend Ausdauer hat, siegt in seinem Leben.

Läuferin: Ich habe noch kein Gramm abgenommen. Meine Kondition hat sich auch noch nicht merklich verbessert. Wenn man mich so sieht, würde man nicht denken, dass ich tatsächlich irgendetwas anderes Sportliches treibe, außer vielleicht Trink- oder Bettsport. Es gibt jedoch ein großes ‚Aber’: Ich fühle mich wohler in meiner Haut. Immer öfter bekomme ich das Kompliment, dass ich gut aussehen würde – ohne dass ich Frisur, Klamotten oder etwas anderes geändert hätte. Und das allein motiviert! Ganz schön doll sogar.

Nils: Frauen sind verrückt. Sie machen Sport nicht um gesund zu bleiben, sondern um schön auszusehen.

Läuferin: O’zapft is! Schön wär’s, denke ich mir. Ich sollte wirklich keinen Alkohol trinken. Vor allem kein Bier, denn das hat viel zu viele Kalorien. Das Problem ist nämlich: jedes Kilo, das ich zu viel wiege, muss ich beim Laufen mitschleppen. Meine Vernunft ist in diesem Fall also mein Engelchen auf der linken Schulter. Und das Teufelchen auf der rechten Schulter sagt: „Es ist doch nur ein Bier. Ein ganz leckeres Oktoberfest-Bier.“ Nein! Mein neues Motto heißt: Laufen statt Saufen.

Nils: Das ist ein gutes Lebensmotto. Ich formuliere es etwas um: Inneres statt äußerem Glück. Heiligkeit statt Eiligkeit.

Läuferin: Ich will und muss meinen Laufplan durchziehen. Und jetzt hab ich den Salat. Nur, weil ich unbedingt feiern gehen musste, kann ich nicht laufen und habe den ersten Rückschlag in meiner bisher eher kurzen Laufkarriere. Doch zum Glück gibt es einen Ausweichplan: Krafttraining. Das heißt: Bauch, Beine, Po, Rücken, Arme und Knie bekommen jetzt meine vollste Aufmerksamkeit. Das ist eigentlich auch gar nicht so schlecht, denn in jedem Lauf-Buch steht geschrieben, dass Krafttraining äußerst wichtig ist, damit die anderen Muskelgruppen nicht vernachlässigt werden.

Nils: Der beste Gesundheitsweg ist die Verbindung von Yoga (Gymnastik) und Gehen (oder nach Geschmack auch Laufen).

Läuferin: Boah, hatte ich Schiss. Da laufe ich gemütlich im Dunkeln und auf einmal sehe ich rote Punkte leuchten, die wie die Augen eines Aliens aussehen. Die ‚Augen‘ waren ungefähr 20 Zentimeter über dem Boden und plötzlich wurden sie gelb, kamen sogar immer näher auf mich zu. Langsam aber stetig. Plötzlich waren sie weg und dann auf einmal wieder da. Sie kamen immer näher auf mich zu und dann konnte ich es erkennen: Ein Hund mit einem leuchtenden Halsband.

Nils: Bei Angst ist der beste Rat immer genau hinzusehen. Dann findet man einen Weg und oft entpuppt sich ein Monster als harmloses Windspiel.

Läuferin: Ein kleiner Trost für meinen Ehrgeiz. Der ist auch Schuld daran, dass ich dieses Lauftraining durchziehe. Denn eigentlich tut mir jeder Muskel in jedem erdenklichen Körperteil weh. Vor allem morgens, wenn ich aus dem Bett krabble, spüre ich jede einzelne Muskelfaser im Oberschenkel und vor allem in den Waden. Aber jammern gibt es nicht. Ich muss und will durchhalten!

Damit ich das schaffe, habe ich mir jetzt auch meinen Trainingsplan auf ein A1-Poster geschrieben und an meine Schlafzimmertür gehängt – ein Geschenk an meinen inneren Schweinehund. An dieser Tür kann ich den Plan nicht ignorieren und werde stetig daran erinnert, wie viele Läufe ich pro Woche schaffen muss, wie lange ich jeweils laufen muss und welche Kilometerzahl ich insgesamt zu schaffen habe.

Nils: So mache ich das auch als Yogi. Ein guter schriftlicher Plan. An die Wand hängen und dann konsequent durchziehen. Dann ist der Yogi mit sich zufrieden. Das große Ziel im Yoga ist ja: Sei am Ende deines Lebens mit dir und deinem Weg zufrieden. Ich bin auf dem Weg.

]Sexy Laufkleidung

Läuferin: Vier Wochen Lauftraining liegen hinter mir und das schreit regelrecht nach einer Belohnung. Shopping!!! Yeah! Das Ziel: Neue Laufkleidung. Ich hab auch gar keine Ansprüche. Die Klamotten sollten einfach nur sexy, trendy, bequem und vielleicht auch alltagstauglich sein. Doch so toll wie ich es mir vorgestellt habe, ist der Einkaufstrip doch nicht. Wer in meiner Statur Laufkleidung möchte, bekommt einen kleinen Depressionsschub gratis dazu. Denn in meiner Größe gibt es natürlich nichts Modisches. Geschweige denn sexy Sportkleidung. Sollen ich etwa nackt sporteln?

Nils: Ja.

Läuferin: In der Männerabteilung werde ich dann doch noch fündig. Meine Ausbeute: Renn-Leggins, T-Shirts, eine langärmlige Jacke – alles in einem unauffälligen, klassischen, stilvollen Schwarz – und eine knallrote Weste. Ein Traum. Zumal die Leggins echt toll sind. Am Abend probiere ich das neue Outfit natürlich gleich aus und das nicht im Fitnessstudio, sondern an der frischen Luft. Beim Laufen fängt es an leicht zu nieseln. Die Kleidung ist wasserfest. Wow! Und ich laufe auch viel schneller als sonst. Das kann nicht nur am Regen liegen, oder?

Nils: Frauen sind verrückt!!

Läuferin: „Hast du eigentlich schon abgenommen, seitdem du läufst?“ So oder ähnlich werde ich in letzter Zeit immer wieder zu meinem Gewicht ausgefragt. Und ja, ich habe abgenommen. Zwei Kilogramm in acht Wochen. Ich fühle mich verdammt gut! Es ein tolles Gefühl, wenn die Kilos purzeln und die Waage einem das bestätigt. Abnehmen streichelt das Ego, motiviert und ist ein wahnsinnig gutes Argument, wenn mein innerer Schweinehund sich zu Wort meldet.

Nils: Es ist egal wie man/frau sich motiviert. Hauptsache man/frau kommt ans Ziel.

Läuferin: Erstaunlicherweise sehnt sich mein Körper auch nach gesundem Essen: Obst, Gemüse…

Nils: So einen Körper hätte ich auch gerne. Ich kann wochenlang nur von Kuchen leben. Das darf aber keiner wissen.

Läuferin: Ich bin ein absoluter Stadtmensch. Ich brauche einen Coffee-Shop um die Ecke, der alle Tageszeitungen ausliegen hat, den China-Imbiss nebenan und vor allem Menschen! Egal ob dick, dünn, hässlich oder schön – Menschen sind Pflicht! Das Problem ist: Ich hab Urlaub und bin durch einen bösen, fremden Wald gejoggt. Meine Freunde wissen: Ich fürchte mich vor der Natur!

Nils: Sehr witzig. In meinem Wald gibt es nur einen Menschen. Und das ist ein ganz lieber kleiner Yogi.

Läuferin: Das Tagesziel: 50 Minuten durchlaufen – das schreibt mir mein Trainingsplan vor. Und wenn das da so steht, dann mach ich das auch.

Nils: Sehr gut!! So leben Sieger.

Läuferin: So, ihr Zweifler, jetzt hab ich’s euch aber gezeigt. Über sieben Kilometer in einer Stunde! Jippieh!!! Die Läuferin in mir ist wieder da! Der Lauf hat wirklich total viel Spaß gemacht – und das, obwohl meine Motivation gleich null war. Erstaunlich, wie ein paar schnelle Schritte und gute Musik die Laune so extrem verändern können.

Nils: Gehen und Laufen machen den Geist positiv und den Körper gesund. So einfach ist das Geheimnis des Glücks.

Läuferin: Langsam wird es mir zu langweilig beim Laufen.

Nils: Das passiert nach einiger Zeit auf dem Yogaweg. Dann baue Elemente der Freude in deinen Weg ein. Höre schöne Musik. Belohne dich mit Süßigkeiten und schönem Essen. Motiviere dich mit deinen Zielen. Warum läufst du? Warum gehst du den Yogaweg? „Meine Ziele sind …“ Geh durch die Langeweile hindurch und gelange ins Licht. In der Erleuchtung gibt es keine Langeweile. Erleuchtung ist Sein im Glück und Einheitsbewusstsein. Geh oder lauf jeden Tag so lange, bis du erleuchtet (im Glück) bist.

Läuferin: „Ja, ich bin eine Memme. Ein Weichei. Ein Warmduscher. Ein richtiges Mädchen. Eine Sonnenanbeterin. Eine Eis-aus-dem-Weg-Geherin. Oder was auch immer man sagen will. Aber bei -8 Grad hilft auch keine winddichte, gefütterte Hose mehr. Das ist einfach zu kalt zum Laufen. Da gönne ich meinem Körper lieber ein paar lauffreie Tage und hoffe, dass es langsam wieder ein wenig wärmer wird.“

Nils: „So wird das nichts mit der Erleuchtung. Ich geh auch bei -15 Grad, wenn mein Gesicht beim Atmen einfriert. Ich walke auch bei Regen und Sturm, wenn mir die Mütze von der Halbglatze zu wehen droht. Ich bin ein He-Man, ein Sieger-Typ.“

Läuferin: „Ich sattel bei solchen Temperaturen auf ein Laufband im Fitnessstudio um.“

Nils: „Flexiblität und Kreativität sind auf dem Yogaweg okay. Man/frau darf nie aufgeben, aber gegen eine warme Dusche ist nichts einzuwenden. Auch nichts gegen richtige Mädchen. Alles hat seinen Ort und seine Zeit.“

Läuferin am nächsten Tag: „Das Wetter nervt heute! Erst ist alles vereist, so dass man beim Laufen nur kleine Schritte machen kann. Und jetzt regnet es auch noch! Meckern hilft nicht. Leider. Ich bin trotz des strömenden Regens gelaufen.“

Nils: „Großes Lob. Kleine Yogis siegen mit kleinen Schritten. Meckern hilft nicht. Nur positives Denken und kluges Voranschreiten.“

Läuferin: „Ich bin heute auch zum ersten mal beim Sonnenaufgang gelaufen. Eine ganz andere Perspektive. Und da ist es passiert: Mit Windeseile huschte eine Maus an mir vorbei und hat mich rotzfrech überholt. Tippel, tappel, tippel, tappel. Ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie die geflitzt ist. Total süß. Vielleicht treffe ich sie ja bei der nächsten Runde noch einmal?!?!“

Nils: „Frau gelangt durch das Joggen in ein kosmisches Bewusstsein. Und plötzlich weitet sich der Blick. Frau sieht auch die Welt um sich herum. Großes Lob!!“

]Glückstipps von Anselm Grün (Bendiktiner-Mönch)

1. Nimm deine Grenzen an!

2. Nimm dich nicht zu ernst!

3. Prüfe dein Denken!

Wir sollen prüfen, was wir denken, wie weit wir uns mit unseren Gedanken selbst schaden. Entspricht unser Denken der Wirklichkeit oder verfälschen wir die Realität? Wenn ich meinen Beruf und meine Arbeit negativ deute, werde ich sie auch so erleben.

4. Lerne zu sein!

Lerne die Kunst zu sein, intensiv zu leben. Probiere es einfach einmal, bewusst langsamer zu gehen, wenn du in der Arbeit von einer Bürotüre zur andern willst. Versuche, beim Spazierengehen bewusst jeden Schritt zu spüren; wahrzunehmen, wie du die Erde berührst und sie wieder lässt.

5. Lerne zu warten!

Warten bewirkt die Achtsamkeit auf den Augenblick, auf das, was wir gerade erleben, auf die Menschen, mit denen wir gerade sprechen. Warten macht das Herz weit.

6. Wage Neues, zeige Mut!

Wir leben in einer Welt und in einer Gesellschaft, die Schwächen gegenüber nicht nachsichtig gesinnt ist. Gewiss, es ist notwendig, dass man sich in seinem Beruf bemüht, fehlerfrei zu arbeiten. Aber in den Betrieben zeigt sich oft auch, dass diejenigen, die absolut keine Fehler begehen wollen, nie etwas Neues schaffen.

7. Öffne dein Herz!

Richtig sprechen, das heißt das Herz aufbrechen und es für die anderen öffnen, dem anderen Zutritt gewähren zum eigenen Herzen, so sprechen, dass Beziehung wächst und Vertrauen entsteht.

8. Genieße – es ist später als du denkst!

Der Mensch weiß nicht, wie lange sein Leben währt. Daher soll er den jetzigen Augenblick auskosten. Den hat Gott ihm geschenkt.

9. Verdränge nichts!

Wer seine Wunden nicht beachtet, der wird von ihnen bestimmt. Sie verfälschen seine Lebensspur. Er meint vielleicht, dass er sein eigenes Leben lebt. In Wirklichkeit wiederholt er nur die Verletzungen seiner Kindheit.

10. Gehe deinen eigenen Weg!

Du musst deinen ganz persönlichen Weg finden. Da genügt es nicht, sich nach den andern zu richten. Du musst genau hinhören, was dein Weg ist. Und dann musst du dich mutig entscheiden, diesen Weg zu gehen, auch wenn du dich dort sehr einsam fühlst.

]Eine Liebesgeschichte

Happy Kjersti

An einem grauen Donnerstag stand ich aufgrund meiner Langeweile vor der Entscheidung – Fahrradfahren oder im Internet surfen. Ein Blick aus dem Fenster machte mir klar: Internet! Also wählte ich mich ein, besuchte verschiedene Seiten, doch nichts interessierte mich wirklich.

Ich kam mir leicht verloren vor, bis mich ein Mann in meinem Alter anschrieb. Wir kamen schnell ins Gespräch und obwohl ich ihn nicht besonders toll fand, schrieben wir an diesem Abend noch lange weiter. Einige Wochen unterhielten wir uns nun Tag für Tag übers Internet, und trotz meiner anfänglichen Abneigung ihm gegenüber, hatte ich ihn bald richtig liebgewonnen. Zu lieb, meiner Meinung nach, denn zwischen uns stand eine Entfernung von 650 Kilometern.

Im Laufe der Zeit fragte er mich mehrmals, ob ich mir eine Beziehung mit ihm vorstellen konnte – doch ich verneinte immer wieder, aufgrund der weiten Strecke zwischen uns. Letztendlich gab ich dann, nicht zuletzt wegen meiner Gefühle für ihn, nach.

Nach vier Monaten besuchte mein Schatz mich. Bis zu diesem Augenblick war mir tierisch übel und ich hatte Angst, richtige Angst. Ich weiß nicht mehr, wovor genau, doch ich weiß, dass diese Angst augenblicklich verschwand als ich ihn endlich vor mir stehen sah. Ich konnte nicht anders und sprang ihm um den Hals und aus dem eigentlich auf die Wange gezielten Kuss, wurde ein richtiger.

Die folgenden drei Wochen waren die schönsten meines Lebens, wir verbrachten Tag und Nacht gemeinsam, redeten Ewigkeiten und lachten gemeinsam. Es war wundervoll, wäre da nicht immer die Aussicht auf den Abschied gewesen. Und vorigen Sonntag war es dann soweit, um 9.54 Uhr fuhr sein Zug Richtung Heimat.

Die letzte Stunde redeten wir kaum noch, hielten uns nur gegenseitig fest und weinten. Als dann der Zug im Bahnhof einrollte gab es noch einige Küsse, bevor sich die Tür schloss. Doch sie schmeckten salzig, nach Tränen, nach Abschied. Und jetzt?! Jetzt sitzen wir beide wieder, wie vorher, in unseren Zimmern und vermissen den anderen.

Nils: Das ist der ewige Liebeswahn. Irgendwann suchst du das Glück hauptsächlich in dir selbst. Du zentrierst dich in deinen täglichen spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Gehen, Orakel/Gebet/Mantra, Meditation). Und kannst dann erheblich lockerer mit dem Chaos des Lebens tanzen.

]Traummänner

Das Phänomen ist schon erschreckend, alle Frauen stehen irgendwie auf den gleichen Typus Mann. Wie oft höre ich Frauen sagen, also mindestens 180 cm groß muss der Kerl sein, dann mag ich dunkelhaarige lieber als blonde. Durchtrainierte Figur und sportlich. Ausstrahlung muss er haben. Gepflegte Hände, bitteschön. Klamottentechnisch muss man sich mit ihm sehen lassen können. Also von sportlich bis elegant. Einen Knackarsch, schöne Augen, schöne Lippen, super Lächeln. Einfach zum dahin schmelzen. Klug, ehrlich, treu, humorvoll und gut aussehend. Kein Langweiler. Genau, so ein Bild von einem Idealmann spukt in weiblichen Single-Hirnen herum.

Er soll sportlich sein, aber dann heulen wir der Freundin die Ohren voll, dass unser Kerl kaum Zeit hat. Ewig hängt er auf dem Fußballfeld rum. Bäh, dass finden wir echt ätzend. Und wie oft kommt es vor, das ein schöner Traumprinz einen gar nicht so schönen Charakter hat. Er ist in sich selbst verliebt, nicht fähig wirklich jemand anders zu lieben. Auch wenn es schwer ist, sollte man sich das Bild vom Traummann aus dem Hirn verbannen.

Nils: Warum? Es gibt doch mich. Ich bin klug, ehrlich, gut aussehend, zuverlässig, durchtrainiert und humorvoll. Leider nur 179 cm groß. Na dann eben nicht!! So wird man ein armer einsamer Yogi. Trotz super Lächeln, Knackarsch, dunklen Haaren und schönen Augen.

]Über Typen

Ich bin 17 Jahre alt. Ich hatte schon viele Typen, die ich ganz nett und ansprechend fand. Einer war wirklich ein Zuckerstück. Im Eiscafe übernahm er die Rechnung, auf der Kirmes schoss er Blumen und schenkte sie mir. Wir gingen zwei Jahre lang, ohne dass je was Engeres gelaufen ist.

Mein erster, „richtiger“ Freund war ein Klammeräffchen sondergleichen. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus und machte Schluss. Der Aktuellste in meiner Liste ist etwas jünger, aber unwahrscheinlich süß. Nur dass es mich wahnsinnig macht, wenn er nicht anruft und im Chat nicht zurück schreibt. Aber was wäre das Leben ohne die Männer? Langweilig!!

]Der Traumprinz

Man sagt: „Du mußt viele Frösche küssen, bevor du deinen Prinzen findest.“ Wer hat eigentlich dieses Gerücht in die Welt gesetzt? Da hat wohl jemand die Brüder Grimm nicht richtig gelesen!

Noch mal zur Erinnerung: Da gab es einmal eine Prinzessin, die so dusselig war, neben einem Brunnen eine goldene Kugel in die Luft zu werfen. Und so passierte es, dass sie die Kugel nicht festhalten konnte und diese in den Brunnen plumpste.

Worauf ein häßlicher Frosch aus dem Brunnen krabbelte. Als er nun die hübsche Prinzessin sah, kam ihm die Idee, ihre Notlage für sich auszunutzen. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, wenn die so dämlich ist, wegen einer Kugel derart rumzuzetern, dann ist die auch dämlich genug für was anderes. Und so ein Frosch hat schließlich auch seine Bedürfnisse!

Kurz und gut: er bot ihr an, die Kugel wieder herauf zu holen, wenn sie ihn dafür belohnen würde. Als er auch noch mit in ihr Bett wollte, hatte sie die Faxen endgültig dicke. Sie überwand ihren Ekel, packte ihn und warf ihn mit aller Kraft gegen die Wand. Und siehe da! Als er herunterfiel verwandelte er sich in einen schönen Prinzen!

Warum ich das erzähle? Ganz einfach, Mädels. Meldet euch im Fitnessstudio an und macht Krafttraining. Dann werdet ihr ja sehen, was passiert wenn ihr den Frosch an die Wand klatscht. Oder macht es wie ich: Begrabt den Traum vom Prinzen! Ich bin ja schließlich auch keine Prinzessin!!

]Tausend Menschen auf der Welt

Tausend Menschen auf der Welt. Was ist es was wirklich zählt? Ich bin so allein und möchte gerne glücklich sein.

Tausend Menschen und einer. Es liebt mich keiner! Keiner sieht mich, bin wie durchsichtig. Ich fühle mich so unwichtig.

Tausend Menschen ohne Zeit. Leere, Stille, Einsamkeit. Keiner der mich wirklich mag. Träume begleiten meinen Tag.

(Schülerin)

Nils: Viele Menschen fühlen sich einsam in der heutigen Zeit. Es gibt eine geheimnisvolle Quelle des inneren Glücks. Finde genau den Weg, der für dich funktioniert. Geh mit Weisheit, Liebe und Ausdauer voran. Erarbeite das Glück in dir. Anderswo wirst du es nicht wirklich dauerhaft finden. Der spirituelle Weg ist eine unermeßliche Gnade. Inneres Glück kommt aus der Ruhe, den spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Meditation, Gedankenarbeit) und der umfassenden Liebe. Sende allen Wesen Licht. Nimm deine Mitwesen wichtiger als dich. Arbeite jeden Tag etwas für das Ziel einer glücklichen Welt. Halte deinen Körper gesund und deinen Geist positiv. Mach jeden Tag eine Tat der Freude.

]Beziehungsratgeber für Männer

Sage ihr, dass du sie liebst

Sage ihr, dass sie gut aussieht

Bemerke, dass die Wohnung geputzt ist

Wenn du die Klopapierrolle aufgebraucht hast, hänge eine neue hin

Lasse sie entscheiden wohin es im Urlaub geht

Sag: „Ich liebe dich“

Koche für sie

Schreibe ihr Gedichte

Sei ausdauernd im Bett

Bring Blumen mit

Denke an den Hochzeitstag

Überrasche sie mit kleinen Aufmerksamkeiten

Toleriere ihre Launen

Sag ihr, dass sie hinreißend aussieht

Gehe mit ihr shoppen

Freue dich über ihr zweihundertsechsundfünfzigstes Paar Schuhe

Höre ihr zu

Erfreue dich an Esoterik

Finde Yoga gut!!

Bringe ihr das Frühstück ans Bett

Trinke nicht zuviel Bier

Lerne Gedanken zu lesen

Sag ihr, dass du sie liebst

Freue dich über die hohe Telefonrechnung

Lerne im Sitzen zu pinkeln

Klappe den Klodeckel runter

Pupse nicht in ihrem Beisein

Trage sie auf Händen

Lobe ihren Geschmack

Interessiere dich für ihre Arbeit

Finde zickig sein okay

Gehe mit ihr Hand in Hand

Vergleiche sie nicht mit deiner Ex

Sage, dass du sie liebst

Gucke keinen anderen Frauen hinterher

Schmuse gerne

Küsse gerne

Liebe romantische Musik bei Kerzenschein

Interessiere dafür was sie letzte Nacht geträumt hat

Wenn du ihre Träume deutest, sei vorsichtig was du sagst

Höre auf Fußball zu mögen

Backe ihr einen Kuchen

Ich-liebe-dich-sagen geht immer, aber übertreibe es nicht

Der kleine Nils

############

Als Nils zur Welt kam, regnete es. Seine Mutter meinte, er sähe aus wie eine Ratte. So war seine Mutter. Sehr realitätsbezogen. Keine falsche Sentimentalität. Immer klar die Wahrheit im Auge. Seine Mutter hätte natürlich auch denken können: „Ist er nicht süß.“ Nils war tatsächlich ein süßer kleiner Kerl. Das fiel ihr aber erst später auf. Im ersten Moment sah sie zunächst einmal die Dinge wie sie waren. Wir können also davon ausgehen, dass Nils bei seiner Geburt eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Ratte hatte.

Wenn ein großer Yogi geboren wird, erklingen normalerweise Glocken, Regenbogen erscheinen, Wunder geschehen und die Eltern haben verheißungsvolle Träume. Bei Nils geschah nichts dergleichen. Daraus können wir entnehmen, dass Nils möglicherweise kein großer Yogi war. Diese Interpretation ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Andererseits gab es da diese Geschichte mit der Ratte. Forschen wir hier einmal nach. Die Ratte oder auch die Maus ist im Yoga das Krafttier des Glücksgottes Ganesha. Ganesha besitzt die Fähigkeit auch unter schwierigen Umständen zu siegen. Er ist der Gott des Gelingens. Er ist der Meister der fünf Elemente. Je nach Situation siegt er mit Weisheit, Liebe, Egoopferung, Selbstdisziplin oder Freude.

Er kann sich ganz klein und unauffällig machen. Dafür steht die Maus (oder die Ratte) als Symbol. Er kann geschickt alle Hindernisse umgehen. Wie die Schlange, die er als Gürtel um den Bauch trägt. Oder er geht mit dem Kopf durch die Wand. Deshalb hat er einen Elefantenkopf. Seine Ziele läßt er nie los. Mit dem Seil, dass er in der linken Hand trägt, bindet er sich an seinen Zielen fest. Notfalls motiviert er sich mit Süßigkeiten. Die hat Ganesha in einer kleinen Schale ebenfalls immer dabei.

Jetzt wird uns auch klar, warum es bei der Geburt von Nils regnete. Der Regen deutet auf schwierige Lebensumstände hin. Ganesha braucht schwierige Umstände, um seine Fähigkeiten gut trainieren zu können.

Wenn wir die Ereignisse bei der Geburt von Nils genau betrachten, erkennen wir, dass hier eine Ganesha-Seele zur Welt kam. So eine Ganesha-Seele ist normalerweise ziemlich faul, verspielt und vernascht. Und tatsächlich hatte Nils diese Eigenschaften vom Beginn seines Lebens an.

Das Tagebuch ——————-

Zum Glück für die Nachwelt hat seine Mutter über die ersten zehn Jahre seines Lebens genau Tagebuch geführt. Dieses Tagebuch liegt uns jetzt vor. Die wichtigsten Abschnitte daraus wollen wir zitieren: „Nun ist unser kleiner Sohn schon vier Wochen alt. Am 16. Mai 1952 um 14.25 Uhr krähte zum ersten Mal sein zartes Stimmchen. Ich war ja so froh über den kleinen Kerl. Was sein Vater wohl sagen würde? Wie groß sein Glück über seinen kleinen Sohn wohl sein mag?“

Hier müssen wir kurz einfügen, dass damals die Väter bei der Geburt nicht dabei waren. Sie konnten ihre Kinder erst einige Zeit später sehen. Das war natürlich ein sehr spannender Moment. Bei Nils kommt hinzu, dass sein Vater sich dringend einen Sohn wünschte. Er hatte schon drei Töchter aus einer früheren Beziehung. Aber fahren wir mit dem Bericht seiner Mutter fort:

„Alle bestaunten das süße Kerlchen. Denn das ist er bestimmt. Ich habe noch nie so ein wonniges Baby gesehen. Am niedlichsten ist sein Lachgesicht. Tausend Kosenamen rufe ich ihm zu. Ich erzähle ihm hundert liebe Dinge. Ich kann stundenlang mit ihm spielen und ihn betrachten. Sein Gesichtsausdruck ist so interessant und klug, als verstünde er manches und wollte alles ergründen.“

Hier finden wir schon die ersten Formen der Verehrung. Das Rufen der tausend Kosenamen erinnert an die Technik der tausend Namen Gottes.

Einige Monate später heißt es in dem Tagebuch: „Unser Nils ist ein vergnügliches Kind. Wenn ihn jemand freundschaftlich anlacht, lacht er sofort wieder. Und so herzhaft klingt sein Lachen. Und neugierig ist unser Nils. Alles, was sich bewegt, ist für ihn interessant. Er will immer beschäftigt sein. Legt man ihn in sein Bettchen, wird er ärgerlich und knurrt.“

„Sitzen ist jetzt sein Hauptvergnügen. Mit einer Hand hält er sich irgendwie fest, dann geht es eine Zeitlang bis das Köpfchen schwer wird. Und plumps, da liegt er.“ Später als Yogi hat Nils dann herausgefunden, dass man im Liegen doch besser meditieren kann. Er entwickelte die Technik Liegen, Lesen, Gehen und Gutes tun. Der optimale spirituelle Weg für faule Yogis.

Auf dem Töpfchen ———————–

Aber hören wir weiter den Bericht seiner Mutter: „Spielen kann unser Kind stundenlang allein. Am besten ist es, wenn man sich gar nicht um ihn kümmert. Heute war Nils aber sehr ungezogen. Als er auf dem Töpfchen saß, klaubte er sich eine Handvoll heraus und wollte es gerade in den Mund stecken. Ich schrie: Igitti gitti gitt.“

Die Mutter von Nils wusste nicht, dass für einen Yogi alles gleich ist. Die Identifikation mit einem Stück Scheiße kann ein großer Fortschritt auf dem spirituellen Weg sein. Der Weg zur Erleuchtung führt durch die Nichtswerdung. Wer sich in einem Stück Scheiße sieht, sieht sich als ein Nichts. Er sieht sich als unwichtig, als irgendwie bedeutungslos. Er löst sein Ego auf. Er macht sich ganz klein und kann durch die Tür der Nichtswerdung ins Paradies eintreten. Er läßt alle Anhaftungen los und befreit dadurch sein inneres Glück.

Als Nils fünfzig Jahre alt war, trat er einmal aus Versehen in ein Stück Hundescheiße. Spontan identifizierte er sich damit. Er wurde selbst zu einem Stück Scheiße, zu einem Nichts, und gelangte dadurch in einen Zustand des inneren Glücks. Kurz nachdem er sich vollständig als ein Stück Scheiße empfand, überrollten ihn Wogen des inneren Glücks. Er hatte sich selbst losgelassen und war so in die Welt des Glücks eingetreten. Das nennt man Erleuchtung durch ein Stück Scheiße.

Ein berühmter Zen-Meister beschrieb seinen Erleuchtungszustand einmal mit den Worten: „Scheiße am Stock“. Da erschauderten alle seine Schüler vor Ehrfurcht. Dieser Witz wird immer noch gerne Zen-Schülern als Prüfungsfrage gestellt: „Was bist du?“ Der Schüler denkt dann monatelang über die Frage nach: „Wer bin ich?“ Wenn er erkennt, dass er nur Scheiße am Stock ist, wird er zum Priester ernannt.

Nichtswerdung und inneres Glück gehören zusammen. Erleuchtung und Leerheit bedingen einander. Wie sollte die Mutter von Nils das erkennen. Die Welt des Yoga ist eine geheimnisvolle Welt. Wie sollte seine Mutter begreifen, dass Gott auch in einem Stück Scheiße zu finden ist. Das würden auch heute noch viele Christen als Gotteslästerung empfinden. Sie verstehen nicht, dass man über seine einfachen Gottesvorstellungen hinaus wachsen muss, um zu einem Leben in Gott zu gelangen.

Vier Schritte voran ———————–

Aber kehren wir zum kleinen Nils zurück, der inzwischen ein Jahr alt geworden ist: „Jetzt macht er schon vier Schritte im Zimmer. Dann plumps. Und weiter voran auf allen Vieren. Bei ihm geht es nicht immer sachte zu. Ein blauer Fleck löst den anderen ab. Manchmal gibt es dann ein furchtbares Geschrei. Dann sucht er Trost bei Mutti.“

„Neulich ist Nils in die Speisekammer gekrochen und hat mit beiden Händen die Butter bearbeitet. Aber man kann ihm nicht böse sein. Er muss eben alles kennenlernen.“

„Bemerkenswert war die Bekanntschaft mit einem kleinen Mädchen. Nils sah sie, eilte auf sie zu, stellte sich vor sie hin und lächelte sie holdselig an.“ Kurz gesagt: Er kam, sah und siegte. Das kennen wir von Julius Cäsar. Schon der kleine Nils wußte genau, wie man am besten mit dem weiblichen Geschlecht umgeht. Erst anlächeln und dann vernaschen. Jetzt haben wir etwas verwechselt. Vernaschen tat Nils damals nur Süßigkeiten. Das dafür aber umso mehr.

„Nils liebt Schokolade sehr. Aber auch Marzipan findet er sehr gut. Weihnachten ist Nils in die Gute Stube geschlüpft, hat ein Marzipanbrot ausgewickelt und es von allen Seiten angebissen. Das war zu witzig. Ja, unser Nils weiß was gut schmeckt.“

Der kleine Atheist ———————–

Nils wurde langsam größer: „Für sein Alter ist Nils geistig weit fortgeschritten. Oma meint, sie könne sich mit ihm unterhalten wie mit einem Erwachsenen. Er weiß über alles Bescheid.“

„Vor kurzer Zeit ist sein Onkel Max gestorben. Seine Tante Liese war sehr traurig. Sie sagte, Onkel Max käme nun in den Himmel. Da erklärte Nils Onkel Max würde doch in der Erde begraben und nicht mit seinem Sarg zum Himmel transportiert werden.“

An dieser kleinen Diskussion wird die atheistische Erziehung von Nils deutlich. Von einem Leben nach dem Tod und vom Aufstieg in das Paradies hatte Nils noch nie etwas gehört. Auch heute noch glauben viele Menschen, dass das Leben mit dem Tod zuende ist. Sie berufen sich dabei auf die Wissenschaft. Obwohl die Wissenschaft in den letzten fünfzig Jahren erheblich vorangeschritten ist. Die moderne Atomphysik hat eindeutig nachgewiesen, dass der ganze Kosmos in seiner Grundsubstanz aus Energie besteht und dass es höhere Energiedimensionen gibt. In der Spiritualität nennt man das Himmel.

Die Nahtodforschung belegt, dass der Mensch eine vom Körper unabhängige Seele besitzt. Wenn das Gehirn bei Operationen materiell ausgeschaltet ist, kann der Mensch trotzdem mit seiner Seele die Operation beobachten und später darüber Auskunft geben. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es ein Leben nach dem Tod. Das atheistische Weltbild muss durch die Lehre vom Paradies erweitert werden.

Es gibt das Flugzeug ins Paradies. Dieses Flugzeug hat zwei Flügel. Der eine Flügel ist die tägliche Verbindung mit den erleuchteten Meistern und der zweite Flügel sind die persönlichen Übungen (Lesen, Gehen, Yoga, Meditation). Wenn wir in unserem Leben ausreichend spirituell üben und uns dabei durch die erleuchteten Meister führen lassen, haben wir eine gute Chance, dass wir nach dem Tod ins Paradies aufsteigen. Das ist auch Atheisten möglich, da Gott über allen Begriffsvorstellungen steht. Wer in seinem Leben den Weg der Wahrheit, der Liebe und des Friedens geht, kann ins Paradiesbewusstsein gelangen.

In der Schule —————–

Im Alter von sieben Jahren kam Nils zur Schule. Die Lehrerin stellte fest, dass Nils sehr eigenwillig ist. Er musste drei Sätze aufschreiben und bei sich zuhause aufhängen: „Ich will nicht eigenwillig sein. Ich will tun, was meine Lehrerin sagt. Ich will immer im Unterricht aufpassen.“

Viel genützt haben diese Sätze nicht. Auch einige Jahre später stand noch in seinem Zeugnis: „Die Haltung von Nils ist nicht immer einwandfrei. Er scheint den Sinn einer Schulordnung nicht zu erfassen.“

Als er zehn Jahre alt war, schrieb er in sein Tagebuch: „Was ich von der Schule halte: Morgens muss ich immer so früh aufstehen. Ich würde gerne viel länger schlafen. Schularbeiten machen ist schrecklich. Ich kann dann nicht draußen spielen.“

Nach dem vierten Schuljahr kam er auf das Gymnasium. Weil er aber so faul war, musste er nach der sechsten Klasse auf die Realschule abgehen. Dort verbrachte er vier Jahre. Dank eines guten Abschlußzeugnisses durfte Nils dann wieder auf das Gymnasium.

Als Nils sechzehn Jahre alt war, schrieb er über sich selbst: „Meine Stärken sind mein Verantwortungsbewusstsein, meine Wahrheitsliebe und meine Verlässlichkeit. Ich lebe mein Leben nach den Grundsätzen des Philosophen Emanuel Kant: ‚Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung dienen kann.‘ Als ich einmal bei einer langen Gebirgswanderung alleine in Eis und Schnee nicht mehr gehen konnte, habe ich an Emanuel Kant gedacht: ‚Du kannst, denn du sollst!‘ So erreichte ich die rettende Berghütte.“

Die Wanderschuhe ———————–

Den ersten zarten Kontakt zum weiblichen Geschlecht hatte Nils im Alter von zwölf Jahren. In seiner Klasse gab es ein Mädchen, das Wanderschuhe trug. In dieses Mädchen verliebte sich der kleine Nils. Er war aber noch sehr schüchtern. Er traute sich nicht das Mädchen anzusprechen. Stattdessen hängte er an der Garderobe seinen Mantel über ihren Mantel. Das tat er viele Tage lang mit Ausdauer. Und eines Tages hing ihr Mantel über seinem Mantel. Sie hatte ihren Mantel über seinen Mantel gehängt. Sie hatte seine Liebe angenommen und erwidert. Da war Nils sehr glücklich.

Als Nils fünfzehn Jahre alt war, verliebte sich ein Mädchen namens Ursula in ihn. Bis dahin hatte sich Nils nach seinem ersten Liebesabenteuer nicht weiter um Mädchen gekümmert. Aber mit fünfzehn wurde er auf eine Party eingeladen. Auf dieser Party tanzte er mit Ursula. Als die Musik langsam wurde, wurde eng getanzt. Ursula schmiegte sich an ihn. Da merkte Nils, dass es Männer und Frauen auf der Welt gibt. Noch wochenlang warfen sich die beiden Blicke auf dem Schulhof zu.

Ein Teufel ————–

Ein Jahr später hatten fast alle Jungen in seiner Klasse eine Freundin. Nur Nils nicht. Er wollte auch eine Freundin haben. Aber leider ging wieder alles schief.

Bärbel war ein schönes Mädchen und die Tochter eines reichen Beerdigungsunternehmers. Alle Jungen wollten mit Bärbel gehen. Auch Nils war an Bärbel sehr interessiert. Als Bärbel eine Party veranstaltete, wollte er sich an Bärbel heranmachen.

Es war Faschingszeit. Die Mutter von Nils kam auf die Idee ihn als Teufel mit einer roten Strumpfhose und einem schwarzen Schwanz zu verkleiden. Der schwarze Schwanz wurde hinten an die Strumpfhose angenäht. So machte er sich mit seinem Fahrrad auf den Weg zur Party.

Nils klingelte an der Haustür. Bärbel öffnete ihm. Hinter ihr standen die anderen Jungen aus seiner Klasse. Alle hatten vornehme Anzüge an. Sie sahen so erwachsen aus. Nils wurde klar, dass er sich wohl etwas unpassend angezogen hatte. Der Rat seiner Mutter war doch nicht so gut gewesen. Nils wäre am liebsten sofort in der Erde versunken.

Er hatte vollständig seiner Mutter vertraut. Wenn seine Mutter sagte, dass man sich verkleiden muss, dann verkleidete sich Nils. Woraus wir lernen können, dass es manchmal gut ist selbständig zu denken.

Bärbel reagierte völlig cool. Sie erfasste die Peinlichkeit der Situation sofort. Sie schlug Nils vor, nach Hause zu fahren und sich umzuziehen. Das tat er dann auch. Er kehrte in einem Anzug zur Party zurück. Auch er besaß ein derartiges Bekleidungsstück. Aber die Sache mit Bärbel war gelaufen. Sein dritter Versuch eine Freundin zu bekommen war gescheitert.

Bärbel freundete sich dann mit Klaus-Dieter an. Später heirateten sie. Klaus-Dieter wurde Beerdigungsunternehmer und sehr reich. Nils wurde Yogalehrer und blieb arm wie eine Kirchenmaus. Auf der Party von Bärbel stellte das Schicksal die Weichen. Unerbittlich zwang es Nils weise zu werden und nicht reich. Nils machte dann aus der Not eine Tugend und erklärte das innere Glück zum höchsten Ziel des Lebens.

Die Glück- und Pech-Theorie ———————————–

Im Alter von vierzehn Jahren stellte Nils die Glück und Pech-Theorie auf. Nach dieser Theorie hat ein Mensch in seinem Leben manchmal Glück und manchmal Pech. Das beobachtete Nils jedenfalls. Hatte er einmal viel Pech, erinnerte er sich von nun an daran, dass jetzt auch viel Glück folgen muss. Darauf freute er sich dann.

Nachdem Nils die Glück und Pech-Theorie aufgestellt hatte, interessierte ihn die Frage, wie man sich über das ewige Spiel von Glück und Pech erheben kann. Wie kann ein Mensch dauerhaft auf einem hohen Niveau glücklich sein? Die Antwort auf diese Frage ist die Lehre vom inneren Glück. Sein inneres Glück kann jeder Mensch unabhängig von äußeren Umständen durch bestimmte körperliche und psychische Techniken entwickeln.

Den Weg des inneren Glücks entdeckte Nils im Alter von dreißig Jahren. Da traf er auf den griechischen Philosophen Epikur. Hätte Nils Epikur schon früher kennengelernt, wäre ihm viel Verwirrung erspart geblieben. So ging er erst einmal den ganz normalen Weg des Lebens. Er spielte das Spiel der chaotischen Beziehungen. Er verliebte sich, war traurig und verliebte sich auf das Neue.

Eltern ——–

Die Mutter von Nils hieß Ella und war von Beruf Kindergärtnerin. Als Nils zur Welt kam, gab sie ihren Beruf auf. Sie widmete sich der Erziehung von Nils. Damit hatte sie genug zu tun. Sie war eine strenge Mutter und nahm alles sehr genau. Und Nils war ein ziemlich ungezogenes Kind. Er versuchte die Erziehungsmaßnahmen seiner Mutter zu unterlaufen, soweit er konnte.

Oft flüchtete er sich zu seinem Vater und suchte bei ihm Schutz. Nils schrieb in sein Tagebuch: „Mein Vater ist sehr nett. Ich finde nur schade, dass er fast nie zuhause ist. Meine Mutter ist auch nett. Doch manchmal kann sie sehr wütend werden.“

Sein Vater hieß Friedrich Horn und arbeitete als Buchhalter in einer kleinen Firma. Nils sah ihn selten, weil er meistens arbeiten musste. Der Vater sang gerne, war gerne fröhlich und hatte ein großes Herz. Wenn er sang, sang er oft falsch. Aber das störte ihn nicht. Von ihm hat Nils gelernt, wie man falsch singt.

Nils sang gerne laut und falsch. Im Alter von neun Jahren trat er den Pfadfindern bei und blieb dort bis zum Alter von sechzehn Jahren. Dort kam es hauptsächlich darauf an laut zu singen.

Von seinem Vater hieß es in der Schule: „Einer singt hier falsch!“ Und dann zeigten alle immer auf Friedrich Wilhelm Horn. Nils bekam im Musikunterricht in der Oberstufe eine gute Note als Belohnung dafür, dass er nicht mitsang.

Die Eltern von Nils hatten sich nach dem zweiten Weltkrieg kennengelernt. Sein Vater hatte in Rußland an der Krim gekämpft. Nach dem Zusammenbruch der Ostfront schlug er sich alleine und verwundet nach Deutschland durch.

Dort heiratete er erst eine andere Frau, mit der er drei Mädchen hatte. Aber er verstand sich nicht mit dieser Frau und beide trennten sich. Dann lernte er die Mutter von Nils kennen. Er heiratete ein zweites Mal und es entstand Nils.

Nils wuchs im Nachkriegsdeutschland auf. Alle Menschen dachten an den Wiederaufbau, das Reichwerden und den Genuß des Lebens. Es ging immer weiter aufwärts und alle waren sehr optimistisch. Dieser Optimismus hielt in Deutschland bis in die 80iger Jahre an. Dann stagnierte die Wirtschaft, das Privatfernsehen wurde eingeführt, die positiven Werte verfielen, der Egoismus und die Perspektivlosigkeit zogen in Deutschland ein.

Geschwister —————

Nils war weitgehend ein Einzelkind. Im Alter von zehn Jahren bekam er eine Schwester. Sie hieß Sabine und sah als Kind wie ein kleiner Buddha aus. Sie war voller Glück und Wonne. Wenn sie hinfiel, weinte sie nicht. Schmerzen machten ihr nichts aus. Das wunderte ihren Bruder Nils sehr. Er schrie als Kind immer sehr laut, wenn ihm etwas weh tat.

„Meine Schwester Sabine lacht alle Menschen an. Wenn ich aus der Schule komme, steht sie im Laufgitter und freut sich. Sie hat einen guten Appetit. Sie ißt alles, was sie kriegen kann. Neulich hat sie sogar schon meine Schildkröte in den Mund gesteckt.“

Sabine war eine spirituell weit entwickelte Seele. Aber in der Schule hatte sie große Probleme. Sie litt sehr unter dem Leistungsdruck. Sie beendete deshalb die Schule frühzeitig und machte eine Lehre im ökologischen Landbau. Sie heiratete, baute mit ihrem Mann einen Biohof auf und bekam zwei Kinder. Später trennte sie sich von ihrem Mann und lebt jetzt als Ziegenhirtin.

Sabine ist eine Anhängerin von Sai Baba. Sie erhielt von Mutter Meera einen Darshan. Sie macht jeden Tag ihre spirituellen Übungen und ist stolz darauf, dass ihr Bruder ein Yogi ist. Manchmal schickt sie ihm Ziegenkäse, den er dann in seinen Gruppen als heiliges Essen (Prasad) verschenkt.

Zu seinen drei anderen Schwestern aus der ersten Ehe seines Vater hat Nils wenig Kontakt. Viele Jahre lang sahen sie sich überhaupt nicht. Aber jetzt haben Gesa und Inge ihren Bruder gerade in seiner Yogi-Hütte besucht. Sie redeten über ihren Vater, über die Spiritualität und auch etwas über sich. Sie verstanden sich sehr gut.

Die drei Stiefschwestern von Nils heißen Inge, Gesa und Ursel. Inge ist die Älteste und hat viele Jahre als Deutschlehrerin am Goethe-Institut gearbeitet. Das Goethe-Institut bemüht sich weltweit um die Verbreitung der deutschen Kultur und um die Unterstützung der Menschen in den armen Ländern der Welt. Inge hat in ihrem Leben als Deutschlehrerin viele Länder kennengelernt. Sie war lange in Afrika und ist spirituell sehr interessiert. Nils kann sich immer gut mit ihr unterhalten.

Die zweite Stiefschwester heißt Gesa und ist ein fröhlicher Mensch. Sie war Lehrerin in einer Dorfschule in Niedersachsen. Sie liebt die Geselligkeit und wandert gerne. In ihrem Haus finden oft große Feiern statt. Im Gegensatz zu Nils ist sie sehr musikalisch. Sie singt viel und gerne.

Die jüngste Stiefschwester ist Ursel. Als sie älter wurde, zog sie nach Berlin. Sie wurde eine Anhängerin von Wilhelm Reich und seiner psychoanalytischen Sexualtheorie. Danach ist Sex das Wichtigste im Leben eins Menschen. Wer viel Sex hat, wird ein glücklicher Mensch.

Im Yoga heißt es dagegen, wer Sex nicht im richtigen Maß lebt, verbraucht schnell seine Lebensenergie. Das kann man deutlich bei vielen Menschen in der westlichen Tantra-Szene beobachten. Nach einigen Jahrzehnten mit viel Sex sind sie innerlich ausgebrannt.

Ursel gehörte zur Berliner Tantra-Szene. Sie experimentierte mit der freien Liebe. Sie hatte in ihrem Leben viel Sex. Aber sie bekam viel zu wenig Liebe. Echte Liebe kann sich in offenen Beziehungen nicht entwickeln. Bei Sex ohne Treue wird das Herzchakra ständig verletzt. Es verschließt sich deshalb zu seinem Schutz immer mehr.

Auf dem Weg des Tantra-Yoga ohne Treue verspannt man sich im Laufe seines Lebens immer mehr. Man wird innerlich unglücklich und bekommt psychosomatische Krankheiten. Ursel starb im Alter von fünfzig Jahren an Krebs. Darüber war Nils sehr traurig. Er hatte Ursel trotz ihrer spirituellen Irrtümer sehr gerne gemocht.

Großeltern ————–

Neben seinen Geschwistern und seinen Eltern gab es für Nils auch noch die Großeltern mütterlicherseits. Nils war in seiner Kindheit oft bei seinen Großeltern. Er bewunderte seinen Großvater, weil dieser eine große innere Kraft besaß.

Sein Großvater wuchs in einer Tischlermeister-Familie auf. Nach der Schule wurde er Soldat und diente in der kaiserlicher Garde (einer Eliteeinheit). Er war in Berlin stationiert und hatte dort viele Liebesabenteuer. Einiges davon hat er Nils später erzählt.

Im ersten Weltkrieg zog er mit seiner Kompanie nach Rußland. Nachdem die deutschen Soldaten das russische Heer in der Schlacht von Tannenberg besiegt hatten, trat als neuer Gegner Frankreich auf den Plan. An den Franzosen scheiterte der deutsche Imperialismus. In Frankreich wurde der Großvater durch eine Granate schwer verwundet. Danach konnte er sein Leben lang nur noch mühsam humpeln. Auf diese Weise trug er das schlechte Karma aus dem Krieg ab.

Nach dem Krieg heiratete er die Großmutter von Nils. Sie hatte im Ersten Weltkrieg ihren Mann verloren und war auf der Suche nach einem neuen Partner. Die Großmutter hatte viel Liebe. Von ihr fühlte sich Nils vollständig und bedingungslos geliebt. Das war für ihn eine wichtige Erfahrung, weil seine Mutter meistens sehr streng zu ihm war. Von seiner Mutter lernte Nils die Wahrhaftigkeit und von seiner Großmutter den Weg der bedingungslosen Liebe. Und von seinem Großvater erhielt er seine Kraft und Zähigkeit.

Sein Großvater wurde Kommunist und trat in die KPD ein. 1923 nahm er unter der Führung von Ernst Thälmann am Hamburger Aufstand teil. Die Kommunisten wollten damals aus Deutschland eine Räterepublik machen. Die Hamburger Kommunisten waren besonders militant. Sie stürmten die Polizeiwachen und versorgten sich so mit Waffen. Es gelang dem Staat aber den Aufstand niederzuschlagen und viele Aufständische zu verhaften.

Einer davon war der Großvater von Nils. Er wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das war ein sehr mildes Urteil, weil bei dem Aufstand über 100 Menschen getötet wurden. Vielleicht trug dazu bei, dass der Großvater als Gardesoldat und Teilnehmer an der siegreichen Schlacht von Tannenberg von den Richtern verehrt wurde. Er bekam eine Sonderbehandlung und durfte im Gefängnis ständig von seiner Frau besucht werden.

Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden war, kehrte das Glück bei ihm ein. Die Großmutter erbte etwas Geld. Davon kauften sie sich ein Grundstück am Stadtrand von Hamburg und bauten ein kleines Haus. Dort wohnten sie dann mit der 1924 geborenen Mutter von Nils als kleine Familie. Das Haus erbte später Nils und lebt dort jetzt als Yogi.

Während des Nationalsozialismus war der Großvater im Widerstand aktiv. Wieder hatte er großes Glück. Seine ganze Widerstandsgruppe wurde bei einem Treffen verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht. Der Großvater wurde von einer Nachbarin gewarnt und nahm deshalb nicht an dem Treffen teil. Er erzählte Nils viele kreative Aktionen, mit denen sie die Nazis ausgetrickst haben. So hatten sie im Herbst Tulpen an einer Bahnstrecke gepflanzt, die dann im Frühjahr aufblühten. Alle Reisenden konnten deutlich am Bahndamm lesen: „Nazis weg!“

Drei Visionen —————–

Wer eine große Vision hat, hat Kraft für ein positives Leben. Alles positive Denken beginnt mit einer Vision. Der Mensch braucht Ideale, positive Ideen und inspirierende Ziele. Er braucht Hoffnung, Optimismus und eine Aufgabe.

Nils hat drei Visionen. Er hat die Vision einer glücklichen Welt, die Vision der spirituellen Selbstverwirklichung und die Vision des Paradieses nach dem Tod.

Die Vision einer glücklichen Welt ist sehr wichtig. Wir leben im Zeitalter der Globalisierung. Die Menschheit kann entweder gemeinsam untergehen oder gemeinsam eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks aufbauen. Damit eine glückliche Welt entsteht, bedarf es einer großen Anstrengung. Wir müssen den globalen Egoismus, das rein materielle Denken und die Trägheit bei uns selbst überwinden. Wir brauchen global positive Werte wie Liebe, Frieden und Toleranz. Jeder sollte in seinem Bereich und im Rahmen seiner Möglichkeiten am Aufbau einer glücklichen Welt mitarbeiten.

Glück ist …

Hallo an alle, ich würde gerne mit euch das geheimnisvolle Konzept „Glück“ besprechen. Was ist Glück für euch? Was kann dich glücklich machen? Glaubst du daran, dass „jedes Hindernis“ eine Chance sein kann?

Aber bevor ich meine Gedanken zum Glück mit euch teile, möchte ich mich gerne vorstellen. Ich bin ein 23-jähriges ukrainisches Mädchen. Ich bin ein glücklicher Mensch (mit einigen Ausnahmen natürlich). Ich studiere seit fünf Jahren das Fach Diplomübersetzerin. In Kürze werde ich meinen Abschluß machen. Ich liebe es zu lachen, zu träumen und wenn die Menschen lächeln.

Die Menschen um mich herum halten mich für ein helles fröhliches Mädchen, obwohl viele keine Ahnung haben, wie ich in meiner Situation glücklich sein kein. Ich bin als körperlich schwer behinderter Mensch geboren worden. Ich kann nicht gehen und nicht alleine stehen. Wenn ich zuhause bin, kann ich zu 99 % alles machen. Ich fühle mich wie eine Königin. Aber wenn ich außerhalb meiner Wohnung bin, bin ich so hilflos wie ein Baby.

Ich kann mich ein wenig bewegen, aber es ist nicht genug, um irgendwo ohne Begleitung hingehen zu können. Meine Mutter ist meine Beine. Sie ist mein Ein und Alles. Ohne ihre Hilfe würde ich nicht in der Lage sein zu studieren.

Gott sei Dank sind meine geistigen Fähigkeiten nicht betroffen. Ich bin ein normaler Mensch, mit meiner eigenen Würde, mit Träumen und Wünschen. Ich wünschte nur, dass ich überall hingehen könnte, wo ich hingehen möchte.

Manchmal bin ich traurig bei dem Gedanken, dass ich nie ein Mensch sein werde, der ganz normal das Leben „draußen“ mit seinen Freuden genießen kann. Ich kann nie auf Parties oder in Diskotheken gehen, einfach Freunde besuchen oder an einem weißen Strand in der Südsee unter Palmen Hand in Hand mit einem geliebten Menschen lustwandeln.

Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass meine Welt nicht wirklich das Schlimmste ist. 🙂 Es passiert nichts umsonst. Das ist es, was ich in meinem Leben gelernt habe. Ich glaube, dass ich mit dem Auftrag auf die Welt gekommen bin, einen Unterschied zu machen.

Das innere Glück im Leben zu finden und es zu halten ist eine echte Kunst. Ich versuche über alle kleinen Freuden glücklich zu sein. Mein großer Schatz ist es die Momente des kleinen Glücks sehen und genießen zu können. Zum Glücklichsein braucht man nicht den Körper einer hochgewachsenen schönen Frau. Man braucht nicht den Körper eines Models. Glück ist, wenn man die Schönheit des Lebens auch mit einem Nicht-Standart-Körper sehen kann.

Ich will es nicht verbergen. Manchmal frustriert es mich behindert zu sein. Aber ich stehe zu mir und meinem andersartigen Körper. Ich wünschte nur, die Leute könnten mich sehen, wie ich wirklich bin – hinter meinem Körper. Ich bin froh, dass einige meiner Freunde das tatsächlich können. Sie sehen mich als liebenswerten Menschen, der ganz normal wie alle anderen Menschen auch glücklich sein und geliebt werden möchte.

Das Leben ist schön. Egal wie es äußerlich ist. Es ist das größte Geschenk, das wir von Gott bekommen konnten. Dankbarkeit ist mein Hauptweg zum inneren Glück. Wofür bist du heute dankbar?

Kommentar: Gott segne dich, Daria

Leid annehmen können

———————————-

(Oria)

Es interessiert mich nicht, was du alles besitzt.

Ich möchte wissen, wonach du dich sehnst.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.

Ich möchte wissen, ob du ein Narr der Liebe bist.

Ich möchte von dir erfahren,

ob du bereit bist für deinen Traum Wagnisse einzugehen.

Ich möchte wissen, ob du den Kern deiner Trauer berühren kannst.

Ich möchte wissen, ob du den Schmerz zulassen kannst,

ob du bei meinem oder deinem Schmerz hinsehen kannst.

Ich möchte wissen, ob du dich freuen kannst,

ob du mit Wildheit tanzen kannst

und die Ekstase bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen fühlen kannst.

Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst,

auch wenn es nicht schön ist.

Ich möchte wissen, ob du mit Schicksalsschlägen leben kannst,

und immer noch am Rande des Sees stehen

und das Silber des Vollmondes stehen kannst.

Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung,

und tun kannst, was getan werden muss um die Kinder zu füttern.

Manifest für eine glückliche Welt —->Kostenlose Downloads(PDF)