Globalisierung, glückliche Welt, Glück als Schulfach

Der Weg zu einer glücklichen Welt von Nils Horn

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Abstract

Die kapitalistische Globalisierung bedroht die Welt. Wie können wir eine glückliche Welt aufbauen? Die Glücksforschung zeigt den Weg.

 

Eine glückliche Welt

Wenn wir eine glückliche Welt aufbauen wollen, müssen wir als erstes das Ziel klar sehen. Nur dann können wir den richtigen Weg finden. 90% des Glücks eines Menschen kommt aus seinem Inneren. Wir müssen deshalb das innere Glück aller Menschen in das Zentrum der glücklichen Welt stellen. Wir müssen den Schwerpunkt auf die Verstärkung der Liebe, der Weisheit und der Lebensfreude setzen.

Danach können wir uns auch dem äußeren Wohlstand zuwenden. Dabei sollten wir zuerst auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Menschen achten. Hunger, Krankheit und Krieg müssen als erstes beseitigt werden, damit sich das innere Glück auf der Erde gut entfalten kann.

Dann können wir mit dem Ausbau des allgemeinen Wohlstandes beginnen. Wir sollten darauf achten, dass er gerecht verteilt wird und alle Menschen die gleichen Chancen erhalten. Die drei großen Forderungen der französischen Revolution lauten: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es wird Zeit, dass wir diese drei Grundwerte gleichgewichtig auf der Erde verwirklichen.

In Deutschland sollte der Schwerpunkt des Wachstums in Zukunft nicht auf das äußere, sondern auf das innere Glück gelegt werden. Politik, Wissenschaft, Religionen und Massenmedien sollten gemeinsam einen Weg entwickeln, wie sie die positiven Werte in der Gesellschaft verstärken können. Wir müssen gemeinsam eine Glückskultur auf der Basis der Wissenschaft, der Vielfalt, der Liebe und des positiven Denkens aufbauen.

Der Schwerpunkt muss dabei auf der positiven Erziehung der Kinder in der Schule liegen. Die Kinder müssen die Grundgesetze des inneren Glücks kennen, den klugen Umgang mit dem Fernseher erlernen und eine gesunde Ernährung einüben. Sie müssen wissen, wie man eine glückliche Beziehung aufbaut und eine glückliche Familie erreicht.

In den Schulen müssen Yoga, Meditation und positives Denken gelehrt werden. Jeder Schüler muss in die Lage gebracht werden, selbstverantwortlich seinen persönlichen Glücksweg zu finden und zu gehen.

Glück als Schulfach 

Jeder vierte Schüler leidet unter psychosomatischen Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Einschlafstörungen. Die Tendenz ist zunehmend. Der übergroße Leistungsdruck macht die Schüler krank. Vor allem Mädchen greifen zur Abhilfe häufiger zu Medikamenten. Fast ein Drittel der Schüler schätzt seine gesundheitsbezogene Lebensqualität gering ein. Das hat 2008 eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ergeben, woran in Berlin 1300 Schüler zwischen 11 und 15 Jahren teilgenommen haben.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich Kinder unter sieben Jahren zu 90 % als sehr glücklich bezeichnen. Danach fällt das Glücksgefühl stark ab. Nach einigen Jahren in einer normalen staatlichen Schule bezeichen sich nur noch 40 % der Kinder als sehr glücklich. Die leistungsorientierte westliche Schule ist einer der großen Glückszerstörer in der westlichen Welt. Wir müssen eine neue Glückskultur im Westen aufbauen. Nur dann können wir zu unserer wahren menschlichen Bestimmung finden. Unsere wahre Bestimmung ist es, glücklich zu sein und glückliche Beziehungen untereinander zu haben. Es ist nicht das evolutionäre Ziel der Menschheit, geistig verwirrt falschen Lebensidealen nachzurennen. Leistung um der Leistung willen ist eine Lebensidee, die nur neurotischen Gehirnen einer fehlgeleiteten westlichen Kultur entspringen konnte.

Vom Verstand her sollte die westliche Kultur völlig neu geordnet werden. Wir sollten auf die Glücksforschung hören und ihre Erkenntnisse auch in den Alltag unserer Schulen eindringen lassen. Die Kinder sollten an den Schulen lernen, wie man positiv denkt, wie man sein inneres Glück pflegt, wie man mit Gefühlen umgeht, wie man sich entspannt, wie man positive Beziehungen bekommt, wie man positiv fernsieht und wie man ein langes, gesundes und glückliches Leben erhält.

    @ blauclever: „Warum das alles auch noch den Schulen/Lehrern aufbürden? Wo bleiben da die Eltern als erste Ansprechpartner, wenn es um Erziehung geht?“
Yogi Nils: Natürlich sind die Eltern primär gefordert. Dazu habe ich gerade einen Artikel geschrieben http://de.wikihow.com/Wie-man-in-einer-Familie-glücklich-wird

Leider sind heute die meisten Eltern durch Berufsstreß, Beziehungsstreß und Fernsehträgheit nicht mehr in der Lage ihre Kinder zu positiven Werten zu erziehen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen tut es auch nicht, weil es die Konkurrenz der privaten Sender fürchtet. Also bleiben nur der Kindergarten und die Schule zur Vermittlung des Wissens vom glücklichen Leben. 

@ Bingi: „Glück kann man nicht erlernen – es geschieht. Glück hängt mehr von Gefühlen – als von Ereignissen ab.“

Yogi Nils: Positive Gefühle entstehen durch positive Gedanken. Inneres Glück ist eine Folge positiver Werte wie Gelassenheit, Weisheit, Liebe und Lebensfreude. Die heutige Glücksforschung hat eindeutig nachgewiesen, dass man Glück lernen kann. Die Essenz des heutigen Glückswissens ist http://de.wikihow.com/Die-zehn-wichtigsten-Punkte-der-Glücksforschung

Offensichtlich werden die Menschen in unserem Land immer unglücklicher. Das ist wissenschaftlich bestätigt worden. Eine aktuelle Pressemeldung: „Die Verschreibung von Antidepressiva hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt.“ Immer mehr Menschen und insbesondere Kinder leiden an psychosomatischen Krankheiten. Inneres Unglück hat äußere Ursachen, die man verändern kann. Es ist möglich eine Glücksgesellschaft aufzubauen, wenn wir es wollen. Wir müssen nur die dazu notwendigen Strukturen schaffen.


@ Sindy: „Ja, so etwas sollte es geben. Nur nicht als Einzelfach, sondern als Gesamtkonzept „Glück“!“

Yogi Nils: Du hattest wirklich Glück mit deiner Schule. Wir brauchen letztlich Glück als Gesamtkonzept „und“ als Spezialunterricht. Die Menschen heutzutage brauchen eine positive Lebensphilosophie. Sie sollten lernen, wie man eine glückliche Beziehung bekommt, wie man eine glückliche Familie erreicht, wie man gesund lebt und wie man positiv fernsieht. Das muss speziell vermittelt und vor allem geübt werden. Die aktuelle Glücksforschung sollten allen Lehrern und Schülern bekannt sein.

@ Dana: „Ich vertrete bereits seit Jahren die Ansicht, dass es in der Schule ein Fach „Lebenskunde“ geben sollte.“

Yogi Nils: Sehr gut. Ich liebe dich. 

@ Sternenfrau: „Ich hoffe es wird auch einmal eingeführt.“

Yogi Nils: Das hoffe ich auch. Es gibt einige Bestrebungen in Deutschland. An einigen Schulen wird es unterrichtet. Aber als bundesweiter Unterricht ist es noch ein weiter Weg. In England und den USA sind die Schulen schon weiter als bei uns. Ich hoffe Glück wird ein Pisa-Kriterium. Dann würden die Menschen in Deutschland aufhorchen.

@ Glücksfuchs: „Glück wäre ein tolles Schulfach. Es tut mir immer so leid zu sehen, wieviel Menschen von Angststörungen gebeutelt und unterdrückt werden.“

Yogi Nils: Mir tut es auch weh, dass wir in Deutschland fast die Hälfte aller Schüler seelisch ruinieren. Ich wünsche eine glückliche Welt voller glücklicher Menschen und nicht ein Wachstum ins Elend. Wir haben bereits entsetzlich viele depressive junge Menschen in Deutschland. Die Familien zerfallen. Es gibt immer mehr Selbstmörder. Die Gewalt unter den Menschen nimmt zu. Statt eine Kultur des inneren Leidens sollten wir eine Kultur des gemeinsamen Glücks aufbauen.
(Zitate aus Yahoo Clever August 2010)

Zitate von Ernst Fritz-Schubert,  Willy-Hellpach-Schule Heidelberg

Die Einführung des Fachs Glück trägt der Tatsache Rechnung, dass traditionelle soziale Netzwerke, wie z. B. die Familie, nicht mehr durchgehend in der Lage sind, herkömmliche Normen, Traditionen, Verhaltensweisen, Konventionen etc. zu vermitteln, die aber Grundlage für ein zufriedenes und erfolgreiches Leben sind und die Basis für eine intakte Gemeinschaft darstellen.

Der Unterricht in der zweijährigen Berufsfachschule im Fach Glück und der Seminarkurs im Wirtschaftsgymnasium sollen dazu beitragen, Lebenskompetenz zu vermitteln und die Macht des Optimismus’ als Weg zum Glück und Erfolg zu begreifen. Ziel ist es, junge Menschen zu zufriedenen und selbstsicheren Frauen und Männern auszubilden. Dabei geht es nicht darum, das Negative zu beseitigen, sondern das Positive zu verstärken.
 
Das Konzept ist ganzheitlich orientiert, beinhaltet Themen wie “Freude am Leben“, Ernährung, “Körper in Bewegung“, “Seelisches Wohlbefinden“, “Glück des Augenblicks“, “Das Ich und die soziale Verantwortung“ und vieles mehr.

Schulstart in Hamburg mit „Glück“ als Schulfach

19. August 2010 (Hamburger Abendblatt) 

An der Stadtteilschule Harburg-Süd werden die Schüler ab der fünften Klasse jetzt auch im Unterrichtsfach „Glück“ unterrichtet. Unter anderem in Hessen steht das Fach schon seit dem vergangenen Jahr auf dem Stundenplan. Eine klassische Übung im Glücksunterricht ist etwa die sogenannte „Warme Dusche“. Dabei sagen die Schüler reihum etwas Positives über einen Klassenkameraden, der ihnen den Rücken zugedreht hat. Dies soll das Selbstbewusstsein der Schüler stärken. Schüler der Glücksklassen gingen deutlich lieber zur Schule, seien selbstbewusster und seltener krank, heißt es aus Hessen. (Zitat)

Das Schulsystem in Finnland

(Zitate aus der TAZ 2008)

Wie gut ist das Schulsystem wirklich? Vor einem knappen Jahr der Amoklauf eines Abiturienten an der Schule von Jokela, der erst acht Menschen ermordete und dann sich selbst tötete, nun die tragische Wiederholung in Kauhajoki mit elf toten Schülern.

In Finnland hat das eine Schuldebatte wiederbelebt, die in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit weithin verdrängt worden war. Denn wozu auch an einer Schule etwas ändern wollen, welche bei allen Pisa-Tests Spitzenwerte erzielt, zu der BildungspolitikerInnen aus halb Europa wallfahrten und die überall als das große Vorbild verkauft wird?

„Finnlands Schule ist vielleicht wirklich die beste, wenn es darum geht, wie die Lehrer es schaffen, den Schülern das Wissen zu vermitteln“, sagt der Chefredakteur Melin: „Aber ihre Kompetenz, sich auch menschlich um sie zu kümmern, lässt zu wünschen übrig.“

Viel zu wenig habe in der Vergangenheit das Wohlergehen der Schüler im Fokus gestanden. Auf dem Papier sieht alles vorbildlich aus. Kein Notendruck, keine Angst vorm Sitzenbleiben, Anspruch auf Gruppen- und Einzelförderunterricht, jede Schule hat Zugang zu psychologisch geschultem Personal. Erforderlich sei auch ein gutes soziales Klima. Doch daran fehle es in Finnland.

Die Gymnasiallehrerin Kinu aus Helsinki meint: „Oft scheinen es nur wir Lehrer zu sein, die die Schüler haben. Sie reden mit uns über ihre Eltern, die geschieden sind, über Beziehungen, die in die Brüche gegangen sind, über ihre Angst, nicht tüchtig genug zu sein. Können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn ein Schüler ins Lehrerzimmer kommt, einen umarmt und sagt, dass er sonst niemanden hat, den er umarmen könne?“

Das Klima an den Schulen ist geprägt von Stress, Einsamkeit und Angst. Vergleichende Untersuchungen zeigen an finnischen Schulen den höchsten Anteil an Depressionen in ganz Skandinavien und die größten Mobbingprobleme. Kinu wünscht sich eine Schule, die nicht so sehr vom Leistungsdruck geprägt ist, sondern die die Schüler auch zu glücklichen Menschen macht.

Krank machende deutsche Schulen

Jeder vierte Schüler leidet unter psychosomatischen Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Einschlafstörungen. Die Tendenz ist zunehmend. Der übergroße Leistungsdruck macht die Schüler krank. Vor allem Mädchen greifen zur Abhilfe häufiger zu Medikamenten. Fast ein Drittel der Schüler schätzt seine gesundheitsbezogene Lebensqualität gering ein. Das hat 2008 eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ergeben, woran in Berlin 1300 Schüler zwischen 11 und 15 Jahren teilgenommen haben.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich Kinder unter sieben Jahren zu 90 % als sehr glücklich bezeichnen. Danach fällt das Glücksgefühl stark ab. Nach einigen Jahren in einer normalen staatlichen Schule bezeichen sich nur noch 40 % der Kinder als sehr glücklich. Die leistungsorientierte westliche Schule ist neben dem kapitalistischen Konsumfernsehen einer der großen Glückszerstörer in der westlichen Welt. Wir müssen eine neue spirituelle Glückskultur im Westen aufbauen. Nur dann können wir den zerstörerischen Kräften Einhalt gebieten und zu unserer wahren menschlichen Bestimmung finden.

Unsere wahre Bestimmung ist es, glücklich zu sein und glückliche Beziehungen untereinander zu haben. Es ist nicht das evolutionäre Ziel der Menschheit, geistig verwirrt falschen Lebensidealen nachzurennen. Leistung um der Leistung willen ist eine Lebensidee, die nur neurotischen Gehirnen einer fehlgeleiteten westlichen Kultur entspringen konnte.

Beginnen wir wieder am Anfang, bei Sokrates, bei der Vernunft und dem Ziel eines glücklichen Lebens. Besinnen wir uns wieder auf unsere christlichen Wurzeln der Liebe und des Lebens im Licht.  Vom Verstand her muss das Leben im Westen völlig neu geordnet werden. Wir sollten auf die Glücksforschung hören und ihre Erkenntnisse auch in den Alltag unserer Schulen eindringen lassen.

Studie: Fast jeder dritte Schüler leidet an depressiven Stimmungen

29. April 2011 News 24 Magazin
Der Stress in der Schule und der Leistungsdruck fordern scheinbar bei den Schülern in Deutschland ihren Tribut. Einer Studie zufolge steigt der Anteil der Schüler mit depressiven Stimmungen bis zum 18. Lebensjahr stetig an. Eine neue Gesundheitsstudie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) und der Leuphana Universität Lüneburg ergab, dass jeder dritte Schüler an depressiven Stimmungen leidet und sich unverstanden oder antriebslos fühlt. Demnach leiden die Betroffenen oft unter Schulstress, einem belastendem Klima in der Klasse und Leistungsdruck. Der Studie zufolge sind Haupt- und Realschüler stärker betroffen als Gymnasiasten. Mit 36 Prozent ist der Anteil bei Schülern mit Migrationshintergrund besonders hoch. Der Anteil der Schüler mit depressiven Stimmungen steigt dabei von 23 Prozent im elften Lebensjahr auf 33 Prozent im 18. Lebensjahr stetig an. Ein Unterschied zwischen den Geschlechtern konnte nicht festgestellt werden.

Bericht eines Lehrers

(Zitate aus der TAZ 2008)
 
Wolfgang Schenk, 59 Jahre alt, unterrichtete 35 Jahre lang an drei Berliner Hauptschulen.  Am 1. Dezember ging er vorzeitig in den Ruhestand. Die Diagnose: Burn-out-Syndrom. „Ich wollte den Kindern etwas beibringen, die am ärmsten dran sind“, sagt Wolfgang Schenk.

“Als im Jahr 2000 die erste Pisa-Studie herauskam, haben meine Kollegen und ich den Kopf geschüttelt und gelacht. Erschüttert hat mich nur, dass Politik und Verwaltung erst durch Pisa gemerkt haben, was an deutschen Schulen eigentlich los ist.

Ein Hauptschüler hat in der Regel wenig Selbstbewusstsein, er geht davon aus, nichts zu können. Er wehrt Schule und Lernen ab, ist abgelenkt durch exzessiven Konsum von Fernsehen, DVDs und Computerspielen. Wir haben das immer an den Montagvormittagen gemerkt. Dann bricht das Gesehene aus den Schülern förmlich heraus, zahllose Horror- und Pornofilme, alle nur flüchtig durchgezappt, nicht besprochen, kaum verstanden. Fast alle Kinder kommen aus zerrissenen Familien. Viele sind verhaltensgestört.

Erpressungen und Bedrohungen sind Alltag, die Betroffenen gestehen höchst selten unter vier Augen: Der quält mich. Manche Jungen sind so verroht, dass alle Lehrer kapitulieren. In diesem Fall tritt das Rotationssystem in Kraft, über das sich keiner zu sprechen traut: Ganz harte Fälle werden an eine andere Schule abgeschoben, dafür bekommen wir von dort die schwierigen Fälle. So geht es munter im Kreis herum.

Viele Hauptschüler haben keine positiven Vorbilder und gefestigten Wertvorstellungen. Wer an der Hauptschule als Lehrer tätig ist, vollbringt eine große Leistung, wenn es ihm gelingt, ein Minimum an Sachwissen zu vermitteln. Den Kindern fehlen erwachsene Vorbilder, sie leben ohne jede Struktur, sie wissen nicht, zu wem sie gehören.“

Die kapitalistische Globalisierung

Der äußere Reichtum hat sich im Westen in den letzten fünfzig Jahren verdoppelt. Gleichzeitig ist die Anzahl der Depressionen um das Zehnfache angestiegen. Wenn wir genau hinsehen, können wir feststellen, dass der westliche Kapitalismus zu großem äußeren Reichtum bei einigen wenigen Menschen und zu großem inneren Unglück bei immer mehr Menschen führt.

Das Modell des westlichen Konsumkapitalismus ist ein schlechtes Vorbild für die Welt. Die kapitalistische Globalisierung wird einige wenige Superreiche hervorbringen, etwas Reichtum für eine kleine Mittelschicht und eine massive Verelendung für eine große Unterschicht. Sie wird äußerlich riesige Slums, viel Kriminalität und große Suchtprobleme erzeugen. Die Masse der Menschen wird durch die vorwiegende Orientierung auf äußere Werte innerlich nicht glücklicher, sondern unglücklicher.

Wenn wir ohne Weisheit bei der kapitalistischen Globalisierung so weiter machen, wird die Umwelt zerstört, die Armut unkontrollierbar groß und die psychische Verelendung der Menschen entsetzlich werden. Es wird ewig sinnlose Verteilungskriege geben. Die Welt muss auf der Basis des inneren Glücks und der umfassenden Brüderlichkeit neu organisisiert werden. Wir brauchen eine Globalisierung der Liebe und der Vernunft.

Ich glaube, dass eine glückliche Welt erreicht werden kann, wenn sich Wirtschaftswissenschaft und Glückswissenschaft verbinden. Die Weltgemeinschaft sollte sich in den Grundsätzen umfassende Liebe, weltweiter Frieden, inneres Glück bei allen, genug Arbeit für alle, genug Essen für alle und eine ausreichende Gesundheitsvorsorge für alle zentrieren.

Die Aufteilung in Arbeitende und Arbeitslose muss überwunden werden. Das Menschenrecht auf Arbeit muss weltweit durchgesetzt werden. Genug Land für landlose Bauern. Ausbau der gemeinnützigen Arbeit. Gerechte Aufteilung der Arbeit und des Ertrages. Jeder Mensch hat Anspruch mindestens auf eine Halbtagstätigkeit und genug Geld zum Leben. Diese Planungsaufgabe muss die Weltgemeinschaft in Zukunft bewältigen. Möglich ist alles, wenn ein politischer Wille dahintersteht.

In meiner Idealwelt arbeiten die Menschen halbtags, beschäftigen sich halbtags mit der Entwicklung des inneren Glücks oder dem kostenlosen Dienst an ihren Mitmenschen, haben glückliche Beziehungen und feiern fröhliche Feste. Und sie wachsen ihr ganzes Leben lang in ihrem Glück und in der Liebe zueinander.

Es gibt Glücksbeauftragte, die die Einzelnen beraten, die Familien unterstützen, in den Unternehmen das Glück fördern und in der Gesellschaft das Glück organisieren. Yogis entwickeln in der Abgeschiedenheit ihr inneres Glück, Priester bringen das Licht in die Welt, und Selbsthilfegruppen stärken sich gegenseitig auf dem Glücksweg. Ihre gemeinsamen Grundlagen sind die Wissenschaft, die Vielfalt und die Toleranz. Sie betonen die Liebe, den Frieden und überwinden den engstirnigen Fundamentalismus.

Eine derartige Welt ist erreichbar, wenn man soziales Denken und Spiritualität (Glückswissenschaft) miteinander verbindet. Das ist das große Geheimnis. Die Wirtschaftswissenschaft muss mit der Glückswissenschaft verbunden werden, wie es Richard Layard gut erkannt hat. Eine große Weise ist für mich auch die Heilige Elisabeth von Thüringen: „Es genügt nicht, dass wir den Armen etwas zu essen geben. Wir müssen sie glücklich machen!“

Durch die Verbindung von ökologischem, sozialem und spirituellem Denken kann der Aufbau einer glücklichen Welt gelingen. Dafür gibt es viele positive Beispiele, zum Beispiel bei den Urchristen. Sie haben ihr Vermögen miteinander geteilt und sich im inneren Glück (in Gott) zentriert.

Die meisten alten Glückskulturen beweisen die Richtigkeit dieses Weges. Wir brauchen deshalb die traditionellen Kulturen (Afrika, Indianer …) als Bündnispartner. Wir können viel von ihnen lernen. Wir sollten einen Weg finden, altes Glückswissen und moderne Zeit miteinander zu vereinigen.

Wie würde für euch eine glückliche Welt aussehen?

(Schulkinder, Zitate aus Yahoo! Clever 2008)

Von was für einer Welt träumt ihr?
Was soll sich ändern im Gegensatz zu heute?
 
1. Beste Antwort – Ausgewählt von der Fragestellerin
Keine Kriege, keine Hungersnöte, keine Obdachlosen mehr. Jeder sollte „normal“ leben können. Wichtig wäre auch, dass die Menschen an sich arbeiten, positiver zu sich selbst und netter zu ihren Mitmenschen sind.

2. Dass es Frieden gibt, und dass die Menschen freundlicher werden und nicht bei jeder Kleinigkeit rumzicken, keine Drogen, und dass es keine Arbeitslosen mehr gibt und jeder einen guten Job hat.
 
3. Keiner ist zu reich und keiner ist arm.

4. Dass die Menschen friedlich, satt, glücklich und schmerzfrei sind. Wenn jeder seine positiven Anlagen frei verwirklichen kann.
 
5. Ohne Hass wäre die Menscheit besser dran.

Gegen den Krieg

Frieden ist ein wesentlicher Bestandteil einer glücklichen Welt. Es ist wichtig, dass es uns gelingt, eine Welt des Friedens aufzubauen. Die Zeit ist im Moment günstig. Keine der Großmächte USA, Russland, China und Europa hat ein Interesse an einem weltweiten Krieg. Sie wollen wirtschaftlich wachsen und sich nicht gegenseitig zerstören.

Aber die Situation kann sich ändern, wenn wir nicht aufpassen. Im Moment beginnt die Volksrepublik China gerade mit einer massiven Aufrüstung. Die USA werden ihre Rolle als größte Militärmacht der Welt verteidigen. Die USA und China sind Konkurrenten um die weltweiten Rohstoffe (Öl, Stahl) und Absatzmärkte. Wer militärisch der Stärkere ist, kann politisch seine wirtschaftlichen Interessen besser durchsetzen.

Zum Glück befindet sich China noch in der wirtschaftlichen Entwicklungsphase. Und die USA sind mit ihrer Rolle als Weltpolizist mit den islamischen Terroristen gut beschäftigt. Und es gibt die UNO, in der alle Staaten der Welt miteinander reden und einen Weg des friedlichen Ausgleichs finden können. Und es gibt viele friedliebende Menschen auf der Welt. In den USA und in Europa haben wir in den letzten Jahren viele große Antikriegsdemonstrationen gesehen. Da die Regierungen im Westen demokratisch gewählt werden, müssen sie auf die Massenbewegungen in ihren Ländern Rücksicht nehmen.

Eine weltweite Abrüstung ist notwendig, um die Gefahr eines dritten Weltkrieges zu verringern. Die Großmächte müssen positiv für das Wohl aller Menschen zusammenarbeiten. Sie müssen ihre Konflikte friedlich regeln. Sie müssen darauf verzichten, sich gegenseitig mit Krieg zu bedrohen. Denn aus der Kriegsdrohung kann ein Kriegspoker werden, der sich unvorhersehbar entwickelt.

Der materielle Reichtum auf der Welt sollte nicht in Waffen investiert werden, sondern zur Überwindung des Hungers und der Armut genutzt werden. Wenn alle Staaten auf der Welt nur 10% abrüsten würden, könnte eine blühende Welt der Liebe und des Glücks aufgebaut werden. Aller Hunger könnte überwunden werden. Allen Menschen könnte das Notwendige zum Leben gegeben werden. Das ist der richtige Weg zur Verwendung des materiellen Reichtums.

Swami Shivananda (1887-1963) ist einer der größten indischen Heiligen der Neuzeit. Er ist einer der Begründer des modernen Hatha-Yoga. Er engagierte sich intensiv für das Ziel einer glücklichen Welt. Er erlebte den zweiten Weltkrieg mit und sah die Grausamkeit des Krieges. Er rief: „Krieg ist unmenschlich. Krieg ist unmoralisch. Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Schafft den Krieg ab. Überwindet die Habgier und den Egoismus auf der Welt. Warum kämpfen Brüder und Schwestern untereinander? Warum kämpfen Moslems gegen Christen? Sie sind spirituell blind. Sie sehen die Einheit aller Menschen nicht. Sie brauchen Weisheit, Liebe und Frieden in sich selbst. Dann können sie als Friedensstifter eine glückliche Welt aufbauen.“

Gegen den Hunger

Etwa 1,4  Milliarden Menschen auf der Welt leiden unter extremer Armut. Extreme Armut bedeutet chronische Unterernährung, schlechte Gesundheitsversorgung, nicht genug zum Leben zu haben. Mehr als zehn Millionen Kinder sterben jährlich an Unterernährung und vermeidbaren Krankheiten.

Die meisten extrem Armen leben in Afrika. Es gibt auch extreme Armut in Indien, China und Südamerika. Aber diese Länder befinden sich in einem wirtschaftlichen Aufwärtstrend. In Afrika dagegen steigt das Elend immer mehr an.

Der Weltwährungsfond (IWF) hat vierzig Jahre lang versucht, mit einer neoliberalen Wirtschaftspolitik (Staatsunternehmen privatisieren, die Märkte liberalisieren, Sozialausgaben einsparen) die Wirtschaft Afrikas in Gang zu bringen. Sie hat das Gegenteil bewirkt. Sie ist in Afrika gescheitert.

Der Harvard-Professor Jeffre Sachs hat 2005 das Buch „Das Ende der Armut“ veröffentlicht. Darin macht er konkrete Vorschläge, wie die extreme Armut in Afrika überwunden werden kann. Seine wichtigste Erkenntnis besteht darin, dass Afrika sich nicht selbst aus der wirtschaftlichen Not befreien kann. Die reichen Staaten des Westens müssen den Menschen finanziell und personell helfen. Afrika kann nur durch einen klugen Marshallplan wirtschaftlich gerettet werden, der von der westlichen Welt finanziert werden muss.

Jeffrey Sachs hat einen konkreten Plan der Armutsüberwindung in Afrika ausgearbeitet: 1. Die landwirtschaftlichen Erträge der Bauern könnten durch gute Beratung und bestimmte Hilfsmittel (Bewässerungsanlagen, Dünger, Hochleistungssaatgut) leicht verdoppelt werden. 2. Damit die größere Ernte nicht gleich wieder aufgegessen wird, muss das Bevölkerungswachstum durch eine gezielte Familienberatung und die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln eingedämmt werden. 3. Die Hilfsgelder müssen demokratisch von den Dorfgemeinschaften selbst verwaltet werden, damit sie nicht in der staatlichen Korruption verschwinden. 4. Die armen Länder müssen von ihrer Schuldenlast befreit werden, damit sie Geld zur Überwindung der Armut übrig haben. 5. Es muss eine ausreichende Infrastruktur (Schulen, Straßen, Gesundheit, Elektrizität) aufgebaut werden.

Dass nachhaltige Entwicklungshilfe funktioniert, hat der Filmschauspieler Karl Heinz Böhm in Äthiopien bewiesen. Er hat vier Dörfer persönlich betreut, Spenden in Deutschland gesammelt, eine ökologische Landwirtschaft aufgebaut und so einen ganzen Landstrich vor dem Hungertod bewahrt. Es hat über ein Jahrzehnt gedauert, aber heute können sich die Dörfer selbst mit allem Notwendigen versorgen.

In Indien setzt sich die soziale Basisbewegung Ekta Parishad (Solidarischer Bund) mit gewaltfreien Methoden für die Rechte der unterdrückten Landbevölkerung ein. Ihr Gründer und Leiter Rajagopal erklärt: „Die Globalisierung hat der Mittelklasse Indiens viel gebracht, den Armen jedoch geschadet. 80 Prozent der Inder leben von der Arbeit auf dem Land. Wenn sie kein Land haben, gibt es auch keine Nahrung für sie.“

In den westlichen Industrieländern gilt Land als Gut, das man kaufen und verkaufen kann. Die industrielle Landwirtschaft führt zu kapitalistischen Agrarkonzernen, einem Massensterben bei den kleinbäuerlichen Betrieben und zur Massenarbeitslosigkeit bei der Landbevölkerung.

Unter dem Begriff «Entwicklung» wird diese Idee nach Indien exportiert, sagt Rajagopal. Land ist aber kein kapitalisierbares Gut, sondern Nahrungsgrundlage für die Landbevölkerung. Er zitiert Gandhi, der gesagt hat, dass Indien nicht eine Massenproduktion braucht, sondern eine Produktion durch die Massen. Die Hauptlösung des Welthungerproblems ist das Prinzip der Selbstversorgung durch eigenes Land, ein effektiver ökologischer Landanbau, verbunden mit kooperativen Strukturen und einem fairen weltweiten Handel.

Die landlosen und landarmen Bauern in den Ländern der so genannten Dritten Welt stellen den Großteil der Unterernährten. Was sie brauchen, ist vor allem ein Stück Land, von dem sie sich selber ernähren können. Agrarreformen sind zur wirksamen Armutsbekämpfung, zur nachhaltigen Sicherung der Welternährung und zur Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung von zentraler Bedeutung. Sie müssen eingebettet sein in ein umfassendes Konzept zur Förderung einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung.

Das globale Dorf

(nach Rademacher/Beyers, Welt mit Zukunft (2007))

Wenn die Welt ist ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, dann
 
– ist ein Mensch superreich. Ihm gehören ein Drittel des Landes und 30 % des Dorfvermögens.

– 20 Menschen gehören 80 % des gesamten Reichtums des Dorfes.

Anmerkung des kleinen Yogi Nils: „Ihnen geht es materiell gut. Sie haben weitaus mehr, als sie brauchen. Sie schwelgen im Wohlstand. Sie bilden die reiche Oberschicht des Dorfes, die Großgrundbesitzer, die Kapitalisten, die herrschende Klasse. Ihnen gehören die meisten Zeitungen, Radiosender und Fernsehanstalten. Sie können damit stark die öffentliche Meinung beeinflussen. Wenn eine Partei die Wahlen gewinnen will, muss sie mindestens einen Teil der Massenmedien hinter sich bringen. Manche Dorfhäuptlinge bevorzugen es, das Fernsehen direkt zu kontrollieren. Das nennt man dann gelenkte Demokratie.“

– 40 Menschen haben ausreichend Geld. Sie leben als Kleinbauern, Arbeiter, Angestellte und kleine Selbständige.

– 40 Menschen (40 %) sind die Armen. Die Hälfte von ihnen ist unterernährt oder direkt am verhungern. In ihrem Lebensbereich gibt es keine ausreichende Krankheitsvorsorge, starke Suchtprobleme (Drogen, Alkohol) und eine ausufernde Kriminalität. Sie wohnen in einem Slum am Rande des Dorfes und ernähren sich von der Müllkippe. Jeden Abend versammeln sie sich um ein Fernsehgerät, das an eine Autobatterie angeschlossen ist. Sie sind dadurch gut über die Lebensgewohnheiten der Reichen informiert.

Anmerkung von mir: „Sie halten die Welt der Reichen für das Paradies. Mit ihrem eigenen Leben sind sie völlig unzufrieden, weil sie sich immer mit den Reichen vergleichen. Selbst wenn sie genug zu essen und Arbeit hätten, wären sie immer noch unglücklich in ihrem Leben. Sie glauben an die Ideologie des äußeren Glücks und  schaffen sich dadurch beständig ihre eigene innere Hölle, der sie durch Drogen und Alkohol zu entkommen suchen.“

Weitere Anmerkung des kleinen Yogi Nils: „Es ist alles so traurig. Aber es gibt Lösungen. Nach der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen ist ausreichende Nahrung ein Menschenrecht. Die Reichen sind deshalb verpflichtet, den am Hunger leidenden Menschen (etwa eine Milliarde Menschen) von ihrem Geld so viel abzugeben, dass sich alle genug zu essen kaufen können. Darüber hinaus gibt es in der Menschenrechtscharta das Menschenrecht auf Arbeit. Die Reichen sind deshalb außerdem verpflichtet, für die gesamten Arbeitslosen der Erde Arbeit zu schaffen, ihnen ausreichend Land zur Verfügung zu stellen oder den Staaten der Welt genug Geld für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu geben.

Falls die Reichen nicht freiwillig ihren Verpflichtungen nachkommen, muss die Weltgemeinschaft dafür sorgen. Es gibt die Möglichkeit von ausreichender Besteuerung, Schutzgesetzen für die Armen oder einer Agrarreform. Es gibt die Möglichkeit eines globalen Mashallplans und einer globalen ökosozialen Marktwirtschaft. Und es gibt die Möglichkeit, dass die Armen sich organisieren und gemeinsam ihre Rechte durchsetzen. Es gibt viele Organisationen auf der Erde, die für eine bessere Zukunft arbeiten. Ich rufe dazu auf, sie zu unterstützen. Jeder Mensch sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beitragen, dass unsere Welt nicht eines Tages im Chaos versinkt, sondern in eine glückliche Zukunft gelangt.

Letztlich brauchen wir eine globale Philosophie des Friedens, der Liebe und des inneren Glücks, damit sich die Menschheit nicht in ständigen Verteilungskämpfen und in der unvernünftigen Ideologie des äußeren Glücks verliert. Der erste Schritt ist mit der UN-Menschenrechtscharta, den Milleniumszielen für eine bessere Welt (die Hälfte des Hungers bis 2015 überwinden) und dem vom Weltparlament der Religionen verabschiedeten Weltethos gemacht. Der entscheidende Schritt ist aber die neue von Richard Leyard begründete Human Ökonomie, die das innere Glück und nicht die einseitige äußere Wachstumsphilosphie in das Zentrum der Weltwirtschaft stellt.“

Glücksrangliste

(Zitate aus Wikipedia, Stichwort Glück)

Das Streben nach Glück hat als individuelles Freiheitsrecht Eingang gefunden in die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.

Einiges Aufsehen erregt hat die 1998 erschienene weltweite Studie der London School of Economics and Political Science, aus der eine Rangliste der Einzelstaaten gemäß Glücksempfinden der Befragten abgeleitet wurde. Demnach lagen mit Bangladesch, Aserbeidschan, Nigeria, Philippinen und Indien solche Staaten auf den ersten fünf Plätzen, die weder eine fortgeschrittene Industrialisierung aufwiesen noch zu den im Bevölkerungsdurchschnitt gut bemittelten zählten. Überraschend und erklärungsbedürftig schien, dass die Menschen in den Industrieländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen demgegenüber deutlich abfielen (Großbritannien an 32., Frankreich an 37., Deutschland an 42., USA an 46. Stelle).

Eine Mitte 2006 erschienene Studie der britischen New Economics Foundation (NEF) setzte die Einwohner des Inselstaates Vanuatu an die Spitze der Glücksrangliste. In die Auswertung dieser ökologisch ausgerichteten Stiftung flossen neben dem Grad der bekundeten Zufriedenheit der Menschen auch die Messwerte Lebenserwartung und Umgang mit der Umwelt ein. Gut schnitten außerdem Kolumbien, Costa Rica, Dominica und Panama ab, während unter den europäischen Industriestaaten Österreich (Platz 61), die Schweiz, Island und Italien (Plätze 64 bis 66) relativ am besten platziert waren. Deutschland erreichte den 81. Platz, die USA landeten auf dem 150. Platz.

Eine „Weltkarte des Glücks“ ergab sich aus einer weiteren 2006 erschienenen Studie des britischen Sozialpsychologen Adrian G. White, der als Glücksgradmesser vorrangig die Faktoren Gesundheit, Wohlstand und Bildung berücksichtigte. Hiernach belegten Dänen, Schweizer und Österreicher die drei ersten Ränge, die Menschen im Kongo, in Simbabwe und Burundi als die am wenigsten glücklichen dagegen die drei letzten Plätze.

Unterschiedliche Kulturen  beeinflussen das Glücksempfinden erheblich: „Japaner sind notorisch unzufrieden, Mittelamerikaner eher fröhlich.“ In der Summe zeigen auch die vielfältigen internationalen Erhebungen, dass Glück und Glücksempfinden von vielerlei Einflussfaktoren abhängen, insbesondere von individueller Wahrnehmung und soziokulturellem Umfeld. So erklärt sich auch das sogenannte Wohlstandsparadox, in dem zum Ausdruck kommt, dass trotz einer durchschnittlichen Einkommensvervielfachung in westlichen Gesellschaften während der vergangenen 50 Jahre die davon begünstigten Menschen nicht glücklicher und teilweise sogar unglücklicher geworden sind.

Glück in Deutschland

(Zitate aus der Zeit 28/2007)

Die Nation wird reicher – und dabei unzufriedener. Die Ökonomen Anke Zimmermann und Richard Easterlin haben untersucht, wie sich die Lebenszufriedenheit in Deutschland entwickelt hat. Ergebnis der Studie: Im Jahr 2004 empfanden die Westdeutschen insgesamt eine deutlich niedrigere Lebenszufriedenheit als im Jahr 1984. Der Durchschnittswert fiel von 7,40 auf 6,79. Das Einkommen eines durchschnittlichen Haushalts stieg im selben Zeitraum von etwa 25 000 Euro auf 30 000 Euro.

Die glücklichsten Menschen leben in der Südsee

(Zitat dpa 2006)
 
Am besten lässt es sich im Südsee-Inselstaat Vanuatu leben, fand eine britische Studie heraus. Die Studie wurde auf der Grundlage von Daten zur Lebenserwartung, Lebenszufriedenheit und Umweltbelastung erstellt. Daraus ermittelten die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Friends Of The Earth («Freunde der Erde») den so genannten Happy-Planet-Index. Die Studie zeigt, wie wir lange, glücklich und im Einklang mit der Umwelt leben können.

Der Südsee-Inselstaat Vanuatu ist danach der glücklichste Ort der Welt. Die Inselgruppe im Pazifik mit ihren etwas mehr als 200.000 Einwohnern ist nach Einschätzung der Stiftung New Economics Foundation (NEF) der Ort, an dem es sich weltweit am besten leben lässt. Die meisten Industriestaaten landeten weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen. Deutschland rangierte auf Platz 77.

Die Zeitung «Vanuatu Online» berichtete: «Die Leute hier sind glücklich, weil sie mit wenig zufrieden sind. Das Leben dreht sich um die Gemeinschaft, um die Familie und um das, was man anderen Leuten Gutes tun kann.»

Glücksland Bhutan

Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand ist ein Zusammenspiel von innen und außen notwendig. Äußerlich ist es notwendig, dass alle Menschen genug zu essen haben, dass es keinen Krieg gibt, dass eine funktionierende Umwelt existiert und dass die Bewohner von positiv, sanftmütig und liebevoll miteinander umgehen.

Entscheidend ist aber das innere Glück der Bewohner. Das Glück eines Menschen kommt nach der heutigen Forschung zu 90 % aus seinem Inneren. Das innere Glück sollte gepflegt werden, von jedem auf seine Art und nach seinem Glauben. Die Atheisten können sich an der heutigen Glücksforschung orientieren und die Spiris an den vielen positiven/gewaltfreien Religionen.

Das Hauptproblem heutzutage ist das westliche Konsumfernsehen. Es orientiert die Menschen auf falsche Glückswege (Sex, Gewalt, Kampf, Egoismus). Es macht, wissenschaftlich nachgewiesen, die Menschen innerlich unglücklich (pro Stunde Fernsehen 5 % unglücklich). In einer glücklichen Welt sollte deshalb dringend ein positiver Umgang mit dem Fernsehen/Internet gelehrt werden. Jeder Mensch sollte fest im positiven Denken verankert sein.

Es gibt ein Land auf der Welt, das sich das Glück seiner Bewohner zum Ziel gesetzt hat: Bhutan. Gerade jetzt wurde dort die Demokratie eingeführt. Alle arbeiten ernsthaft am Glück des Landes. Wir sollten genau hinsehen und für uns daraus lernen. Es gibt dort viele positive Ansätze, von denen wir in Deutschland nur träumen können. Aber sie haben auch das Problem des Konsumfernsehens seit 1999. Und es zerstört die Moral und das Glück der Menschen. Anderseits haben die Menschen den tibetischen Buddhismus als positive Gegenkraft. Es bleibt spannend, wie es sich dort in den nächsten Jahren entwickelt. Im Moment löst sich das Problem dadurch, dass die meisten Menschen nur wenig fernsehen. Es gibt nur wenige staatlich zugelassene Programme.

Wissenschaftlich an einem Indianerstamm in Kanada wurde erforscht, dass die vor der Einführung des Fernsehens in sich glücklichen Menschen plötzlich unzufrieden wurden, sich viel stritten und schwierige Beziehungen untereinander bekamen. Die alte schamanische Kultur zerfiel. Die Menschen wurden fett, faul und negativ. Sie lebten wie viele Menschen mit sozialen und gesundheitlichen Problem in Deutschland: zu viel Fernsehen, zu viel Fastfood und zu wenig Bewegung.

Bhutan liegt im Himalaya zwischen Nepal und Tibet. Die Bewohner leben überwiegend als ökologische Bauern. Die Glücksphilosophie des Landes beruht auf vier Säulen: eine gesunde Umwelt, eine gute Volkswirtschaft, eine demokratische Regierung und die Verankerung in einer positiven Religion/Kultur. In der Hauptstadt wurde sogar die Abwasserbeseitigung ökologisch organisiert (von einer dänischen Firma).

Ich bin auf Bhutan durch einen Bericht im Fernsehen gestoßen. Es gibt einige Bücher im Internet, die aber nur begrenzt aufschlussreich sind. Am besten zum Thema “Glückskultur“ ist immer noch das Buch von Helena Norberg-Hodge: „Faszination Ladakh“. Ladakh ist ein Teil von Indien und ein Nebengebiet von Bhutan. Es wurde hinsichtlich des Glücks gründlich erforscht.

Bhutan ist aus meiner Sicht zur Zeit ein sehr wichtiges Projekt für die Welt. Dort wird konkret und sehr ernsthaft Ökologie, Ökonomie und Spiritualität zu einer Einheit verbunden. Das Ganze wird hauptsächlich vom König getragen. Er wünscht sich ein glückliches Volk und hat deshalb sogar auf seinen Thron verzichtet und die Demokratie eingeführt. Er hat sein Land in die weltweite Demokratiebewegung, Umweltschutzbewegung und auch in die globalisierte Wirtschaft integriert. Natürlich gibt es dabei tausend Probleme. Aber der Weg ist das Ziel.

Von Ladakh hat Bhutan gelernt, dass die westlichen Werte die Menschen in den Entwicklungsländern unglücklich machen. Die westlichen Werte werden hauptsächlich durch Touristen und durch das Fernsehen übertragen. Das Touristenproblem hat Bhutan gelöst, indem es durch hohe Einreisegebühren nur wenige Touristen ins Land lässt.

Zu Bhutan fällt mir jetzt nicht mehr viel ein. Nur dass sich dort 97 % der Menschen als glücklich bezeichnen. In Deutschland haben wir 14 % Menschen mit Depressionen, mit wachsender Tendenz. Immer weniger Menschen bezeichnen sich als glücklich. Der Arbeitsdruck nimmt zu. Die Beziehungen der Menschen zerfallen. Die meisten Menschen haben viele Probleme. Viele denken negativ. Besonders dramatisch ist es nach meiner Beobachtung bei den alten Menschen und bei vielen Jugendlichen. Es ist eine große Umkehr in Deutschland notwendig. Dazu brauchen wir erst einmal positive Lebensvorstellungen.

Die zehn Yoga-Gesetze

Die drei Grundwerke des Hatha-Yoga sind das Yoga-Sutra von Patanjali, die Hatha-Yoga-Pradipika von Goraksha (aufgeschrieben von seinem Schüler Swatmarama) und die Bhagavad-Gita von Krishna. Daraus ergeben sich zehn Grundsätze für das erfolgreiche Üben des inneren Glücks.

1. Gewaltlosigkeit (Ahimsa) = Keine anderen Wesen töten. Friedfertig sein. Sanftmütig leben.

2. Wahrhaftigkeit (Satya) = In der Wahrheit leben. Grundsätzlich ehrlich zu sich selbst und anderen sein. Konsequent aus der persönlichen Wahrheit (Richtigkeit) heraus leben. Eine Lüge ist nur in gut begründeten Ausnahmen zulässig, zum Beispiel wenn man mit einer Lüge das Leben eines anderen Menschen retten kann. Ein Yogi schweigt in einer Zweifelssituation. Wer konsequent in der Wahrheit lebt, der strahlt Wahrheit aus.

3. Rechtschaffenheit (Asteya) = Nicht stehlen und nicht betrügen. Ein Yogi ist im Berufsleben grundsätzlich ehrlich. Er strebt nicht nach ungerechtfertigtem Vorteil, sondern sucht den gerechten Ausgleich (fairer Handel). Einem Yogi kann man im Berufsleben grundsätzlich vertrauen. Er gibt seinem Geschäftspartner eher etwas zu viel als zu wenig. Wer im Geschäftleben gerecht handelt, erzeugt kein schlechtes Karma.

4. Weisheit (Brahmacharia) = Im Schwerpunkt spirituell leben (in der Weisheit leben/Brahmacharia). Nicht dem Geld, sondern Gott dienen. Das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden.

5. Einfachheit (Aparigraha) = Mäßigung in äußeren Genüssen. Ein spiritueller Mensch lebt grundsätzlich äußerlich bescheiden und innerlich reich.

Ein Yogi verbraucht seine Energie nicht im äußeren Tun, sondern lebt so ruhig, dass sie sich nach innen wendet und seinen Körper von innen her reinigt. Eines Tages ist er dann in der Lage dauerhaft aus Gott (dem Kosmos) Energie zu erhalten, sie durch sich hindurchfließen zu lassen und sie durch Taten der Liebe an seine Mitwesen weiterzugeben. Dann wächst er ewig in seinem inneren Glück, in seiner Energie und in seiner Liebe.

6. Verehrung des spirituellen Ziels (Ishvara-Pranidhana) = Damit wir unseren spirituellen Weg nicht verlieren, ist es notwendig, dass wir uns immer wieder auf unser spirituelles Ziel besinnen. Wir können ein Bild verehren, uns vor einer Statue verbeugen oder ein Mantra (Gebet) sprechen.

Ich praktiziere den Weg der vier Vorbilder Lakshmi (Liebe), Shiva (Kraft), Brahma (in der Ruhe leben) und Ganesha (Freude). Lebe im Schwerpunkt für das Ziel einer glücklichen Welt. Trage deinen Teil zum Glück aller Wesen bei. Sorge gut für dich selbst. Lebe aus der Ruhe heraus (Brahma) und im täglichen spirituellen Üben (Shiva). Gehe auf dem Weg voran, auf dem du deine spirituellen Ziele erreichen kannst. Sende allen Wesen Licht und wünsche eine glückliche Welt.

7. Egoopfer (Shaucha) = Läuterung/Reinigung. Der Weg ins Licht führt durch die Kreuzigung. Die zehn Ego-Eigenschaften sind Stolz, Neid, Habsucht, Genusssucht, Angst, Wut, Trauer, Unmäßigkeit, Faulheit, Unweisheit. Was ist heute deine negative Eigenschaft? Welcher positive Gedanke hilft dir sie zu überwinden? Ohne ein großes Egoopfer gibt es keine Erleuchtung. Mein heutiges Opfer ist …

Richtig zu opfern ist eine Kunst. Wer zu viel opfert, verspannt sich innerlich. Wer zu wenig opfert, löst seine Egoverspannung/Anhaftung nicht auf. Wie gelangst du heute zum inneren Frieden, zur inneren Kraft und in die umfassende Liebe?

8. Zielstrebigkeit (Tapas) = Ein klarer Entschluss (Gelöbnis), ein klarer Lebensplan und ein konsequenter Weg des Übens. Tapas bedeutet ein diszipliniertes Leben zu führen. Wer eine klare Zielorientierung und große Ausdauer hat, der siegt auf dem spirituellen Weg. Was ist heute dein Entschluss (spirituelles Gelöbnis)? Bitte die erleuchteten Meister um Führung und Hilfe, folge deiner inneren Weisheit und du wirst auf deinem spirituellen Weg siegen.

9. Lesen (Svadhyaya) = Die tägliche Lesemeditation hält uns auf dem spirituellen Weg, reinigt unseren Geist, verbindet uns mit den erleuchteten Meistern und macht uns letztlich zu spirituellen Siegern. Wer sich nicht jeden Tag mit der Spiritualität beschäftigt, verliert im Zeitalter des Konsumfernsehens seinen Weg des inneren Glücks.

10. Zufriedenheit (Santosha) = Gelange in die große Zufriedenheit mit dir und deinem Leben. Welcher Gedanke hilft dir in die Zufriedenheit zu kommen? „Mein Gedanke der Zufriedenheit ist heute …“

Der Autor

Geboren wurde ich am 16. Mai 1952 in Hamburg. Nach dem Abitur studierte ich Rechtswissenschaft. Ich arbeitete fünf Jahre als Rechtsanwalt. Dann wandte ich mich dem spirituellen Weg zu. Ich machte eine Ausbildung in Rational Emotiver Therapie (Positives Denken) und eine Ausbildung als Yogalehrer. 1988 zog ich in mein Haus am Stadtrand von Hamburg und begann als abgeschiedener Yogi zu praktizieren.

Ich vertrete die Einheit aller Religionen und die positive Zusammenarbeit aller Menschen. Ich habe mich intensiv mit der Glückswissenschaft, dem Buddhismus, dem Hatha-Yoga und dem Christentum beschäftigt. Beim Dalai Lama habe ich 1998 das Bodhisattva-Gelöbnis abgelegt. Ich habe mich verpflichtet für das Ziel einer glücklichen Welt zu arbeiten und allen Wesen auf dem Weg des Glücks zu helfen. Meine konkrete Aufgabe sehe ich in der Weitergabe meines in den letzten Jahrzehnten erworbenen Wissens.
 
Weiteres auf meiner Homepage unter www.nilshorn.gmxhome.de. Dort gibt es auch jeden Monat die neuesten Berichte aus meinem Leben als Yogi in Deutschland.

Kostenlose Ebücher zum Downloaden

von meiner Homepage (Google/Nils Horn oder Yogi Nils):

Das große Glücksbuch = Glück in einer Beziehung, Familie, als Single, im Alter und im Beruf, Glückliche Welt, Glückstest, Glückszitate. Das Buch enthält das gesamte Wissen der heutigen Glücksforschung.

Glücksorakel = Positive Gedanken für jeden Tag. Das Glücksorakel besteht aus 78 Zahlen. Zu jeder Zahl gehört eine Tarotkarte. Du hast verschiedene Möglichkeiten mit dem Glücksorakel zu spielen. Du kannst dir eine Zahl zwischen 1 und 78 ausdenken und dann die Zahl im Glücksorakel nachlesen. Du kannst das Orakelbuch (Paperback bei Lulu) intuitiv irgendwo aufschlagen. Du kannst aber auch einen Zufallsgenerator im Internet (Google) anklicken (1 und 78 einfügen) und dir dort deine Zahl geben lassen. Was sagt dir das Orakel heute? Kostenlos zum Downloaden von meiner Homepage.

Sex-Meister und andere Geschichten = Witze, Der kleine Nils, Ganesha, Glücksspiele, Dalai Lama , Sex-Meister, Der Narr.
 
Yoga, Sex und Rock ’n‘ Roll = Heitere Geschichten. Aus dem Leben eines westlichen Yogis. Die Autobiographie.

Yoga und Meditation = Über 120 spannende Yogageschichten und Yogaübungen für jeden. Die Übungen sind so aufgebaut, dass man die meisten einfach im Sitzen am Computer praktizieren kann. Die Yogageschichten enthalten die gesamte Weisheit des Yoga in einer leicht verständlichen Form. Was ist Yoga? Wie übe ich Yoga? Die fünf Grundsätze der Gesundheit. Mehr Energie im Beruf. Kostenloses eBook zum Downloaden (PDF, 808 KB).

Buddha-Orakel = Werde ein Buddha. Überlege dir eine Zahl von 1 bis 64. Lies den Text im Buddha-Orakel nach.

Atheisten und Christen= Im Internet treffen in den verschiedenen Foren oft spirituelle Menschen (Yogis, Christen, Esoteriker) und Atheisten aufeinander. Es gibt dann oft hitzige Debatten. Ich habe die besten Argumente beider Seiten zusammengefaßt und in einer humorvollen Weise aufgeschrieben. Spannend und informativ.

Der wissenschaftliche Gottesbeweis =  Was ist Gott? Beweise für ein Leben nach dem Tod. Der erste atheistenfeste Gottesbeweis. Die große Atheistendiskussion 2009. Gott ist durch die Tatsache der Erleuchtung zu beweisen.

Zitate zum Glück

Warte nicht darauf, dass die Umstände dich glücklich machen. Du bist für ein erfülltes Leben selbst verantwortlich.
(Reinhard K. Sprenger)

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All unser Streben ist ausgerichtet auf ein glückliches Leben.
(Aristoteles)

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Das Glück wohnt nicht im Besitz, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.
(Demokrit)

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Das Glück deines Lebens wird bestimmt von der Beschaffenheit deiner Gedanken.
(Marc Aurel)

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Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
Epikur (341-270), griechischer Philosoph

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Wir brauchen nur wenig, um glücklich zu sein. Aber wir steigern die Bedingungen für unser Glück ins Endlose und beklagen dann unser Unglück.
(Kristiane Allert – Wybranietz)

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Verzeihen schließt Entschiedenheit nicht aus. Wer verzeiht, kann sich vornehmen: „Ich werde niemals wieder zulassen, dass mir oder anderen solches Leid geschieht.“ Vergeben heißt auch nicht, dass wir mit denen weiter Umgang pflegen, die uns schaden.

Vergeben heißt weder vergessen, noch, dass man die Vergangenheit verdammt. Vergebung ist weise. Sie findet heraus, was ungerecht, schädlich und schlecht ist. Sie würdigt die Leiden der Vergangenheit und analysiert ihre Gründe. Vergeben bedeutet, dass man niemanden aus seinem Herzen verbannt.
(Aus der Naikan-Praxis)

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Chinesische Weisheit

Willst du einen Tag glücklich sein, dann feiere ein Fest.
Willst du ein Jahr glücklich sein, dann heirate eine schöne Frau.
Willst du zehn Jahre glücklich sein, dann suche dir einen guten Beruf.
Willst du immer glücklich sein, dann werde ein Buddha.

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Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie andere Menschen glücklich machen.
(Cicero)

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Wir können in Frieden, Liebe und Nachsicht leben. Doch Lieben ist Übungssache. Wir müssen unser natürliches Mitgefühl entwickeln und kultivieren.
(Nelson Mandela)

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Alles für die Welt. Das ist das Geheimnis eines erleuchteten Lebens.
(Nelson Mandela)

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Das höchste Glück im Leben ist es, seine Bestimmung gefunden zu haben.
(Amandra)

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Wer das Wort GENUG nicht kennt, findet niemals zur Zufriedenheit.
(Epikur)

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Wer beständig glücklich sein möchte, muss flexibel mit dem Leben fließen.
(Konfuzius)

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Die Welt, in der wir leben, hat uns mit viel Pracht umgeben.
Freue dich in Dankbarkeit und nutze deine Lebenszeit!

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Es geht in unserem Leben öfter was daneben.
Dann hilft uns der Spruch zum Siegen:
Wir lassen uns nicht unterkriegen!

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Du willst im Leben viel erreichen,
darfst nicht vom richtigen Wege weichen.

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Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.
Finde deinen Weg der umfassenden Liebe,
lebe im Schwerpunkt für das Glück deiner Mitwesen
und übergib alle deine Sorgen dem Kosmos.
(Yogi Nils 2009)