Goldenes Engel-Orakel

Citation
, XML
Autoren

Abstract

Was sagen die Engel heute zu dir? Lass dich durch die Engel in den Eigenschaften inneren Frieden, Liebe, Weisheit und Glück stärken.

Was sagen die Engel zu dir? Finde den Engel, den du heute brauchst. Das Engel Orakel ist ein Spiel, dass dir hilf positive spirituelle Eigenschaften zu entwickeln. Lege die Antwort so aus, dass sie den Grundsätzen Wahrheit und Liebe entspricht. Tipp die Zahlen 1 und 31 in einen Zufallsgenerator ein und klick auf generieren. Lies dann die erhaltene Zahl im Orakel. Du kannst auch die Zahlen von 1 bis 31 auf kleine Zettel (Karteikarten) schreiben. Das Engel Orakel kann ausgedruckt und auch als Weihnachtskalender verwendet werden.

Wikipedia Engel

Engel sind Geistwesen, die in den Lehren der monotheistischen abrahamitischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams durch Gott geschaffen wurden und diesem untergeordnet sind. Insbesondere verbreitet sind die zahlreichen Engelvorstellungen der Esoterik. In der Esoterik sind sie Wesen, die grundsätzlich von Menschen verschieden sind, da sie aus einem anderen Teil Gottes heraus geschaffen sind. Daher sind sie nicht in der Lage zu lügen und stehen Gott näher und vollziehen dessen Willen. Sie können aber durch Gebete oder Gedanken um Hilfe gebeten werden.

Engel der Weisheit

Kleiner Engel an der Hand der Mutter Weisheit

1. Geh den Weg der Wahrheit und der Weisheit. Der Engel der Weisheit. Wahr ist, dass es den Weg des inneren Glücks gibt. Die Glücksforschung hat ihn genau untersucht und festgestellt, dass das innere Glück für einen Menschen normalerweise wichtiger als das äußere Glück ist. 90% des Glücks eines Menschen kommt aus seinem Inneren. Es ist wichtig regelmäßig Gedanken des Friedens, der Liebe und des Glücks zu pflegen. Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen. Positive Gefühle machen den Körper gesund und den Geist glücklich. Werde ein Engel des Glücks. Mit kleinen Schritten voran. Gelingen. Was ist heute dein Weg der Weisheit? „Weise ist … Unweise ist …“

Hallo mein Engel

Ulla: Wie findet man den richtigen spirituellen Weg?

Nils: Der Weg des effektiven spirituellen Übens ist sehr individuell. Wir finden ihn mit Weisheit und innerem Gespür. Es geht darum, innere Verspannungen (Blockaden, Energiestockungen) aufzulösen. Was persönlich hilft, muss man erspüren. Grundsätzlich verspannen uns Dogmen und hindern uns an einem Leben in Gott. Aber sie geben auch Kraft und können uns helfen weltliche Anhaftungen zu überwinden. Wenn wir den Weg der Wahrheit finden wollen, sollten wir überlegen, was in der jeweiligen Situation richtig ist.

Ulla: So ist es.

Nils: Ich habe gerade eine spannende Diskussion über den Papstbesuch im Fernsehen gesehen. Es ging darum, ob die katholische Kirche reformiert werden muss. Gleichberechtigung von Frauen, kein Zölibat usw.

Ulla: Klar! Ist ja auch alles ganz schön veraltet.

Nils: Bist du katholisch?

Ulla: Nein! Evangelisch. Eigentlich bin ich nur meiner Kirchengemeinde zuliebe evangelisch geworden.

Nils: Wann bist du in die Kirche eingetreten?

Ulla: Vor 2 Jahren.

Nils: Ich bin Mitglied bei Jesus.de im Internet. Dort diskutieren Christen aller Richtungen miteinander.

Ulla: Na also! Mein Pastor ist ein echter Kumpel!

Nils: Das ist schön.

Ulla: Du fragst mich ja wieder ganz schön aus.

Nils: Ich will alles wissen von dir! Ich mag dich.

Ulla: Danke. Dann frage mich mal weiter aus.

Nils: Wie stehst du zur Bibel?

Ulla: Na ja, nettes Buch.

Nils: Betest du zu Jesus?

Ulla: Ich bete zu Gott.

Nils: Ich mag dich.

Ulla: Danke Lieber! Aber noch hast Du mich nicht persönlich kennengelernt! Also Vorsicht! Vielleicht bin ich sehr nervig.

Nils: Na gut. Erzähl. Welche Macken hast du?

Ulla: Welche Macken? Ich weiß es nicht. Das können andere immer viel besser beurteilen.

Nils: Dann hast du keine Macken. Habe ich es mir doch gedacht. Du bist ein Engel.

Engel des Friedens

Engel des Friedens

2. Gelange zum inneren Frieden. Innerer Frieden ist das Ergebnis guter Gedankenarbeit und ausreichender Entspannung (Pausen, Meditation, Erholung). Der Engel des inneren Friedens. Was willst du heute annehmen? Welchen falschen Wunsch willst du heute loslassen? „Ich nehme an … Ich lasse los …“ Welcher Gedanke hilft dir heute zum inneren Frieden zu kommen?

Löse deine emotionalen Probleme

Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems?

Die Gefühle: Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper?

Die Gedanken: Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf. (Meine Gedanken sind …)

Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Was bringt dich zur Liebe, Begeisterung, Erfüllung, zum Glück, zur Zufriedenheit? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammle alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung.

Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Denke immer wieder deinen positven Leitsatz als Mantra. Beginne jeden Tag mit einem positiven Vorsatz oder einem Gebet. Was ist jetzt dein positiver Satz? „Mein positiver Satz ist …(„Ich nehme an … Ich lasse los …“ ).“

Der Engel der Macht

Der Engel der Macht

3. Selbstdisziplin. Bleibe auf deinem Weg der Wahrheit und der Weisheit. Was sind deine Ziele? Was ist der Weg auf dem du deine Ziele erreichst? Wie wirst du zu einem Sieger in deinem Leben? Selbstdisziplin ist der Schlüssel zum Erfolg. Gelingen.

Die Existenz Gottes

Wolfgang (Atheist): Was berechtig zu der Annahme, dass es Gott gibt?

Nils: Ich habe sieben Argumente:

Die Aussagen der Erleuchteten. Sie können durch ihr erweitertes Bewusstsein Gott als Licht in der Welt sehen und als Liebe, Frieden und Glück in sich spüren. Gott ist ein Begriff aus der Wahrnehmung eines Erleuchteten. Jede echte Religion gründet sich auf einen erleuchteten Meister. Jede echte Religion hat ihr Wort für Gott (Tao, Nirvana, Brahman, Allah, Jahwe).

Die Nahtodforschung verweist auf die Unabhängigkeit der Seele vom Körper und auf ein Weiterleben nach dem Tod. Wikipedia ( Nahtod-Erfahrung ) unterstützt meine Sicht der Dinge. Gleichzeitig bringt Wikipedia auch alle Gegenargumente. Jeder kann die Diskussion dort nachlesen. Die wichtigste Zeugin ist Pam Reynolds . Sie hat das Licht Gottes im Jenseits gesehen und erfahren, dass es dort einen Paradiesbereich gibt. Sie hat auch nachgewiesen, dass ihre Jenseitserfahrung echt ist. Sie hat die Ärzte während ihrer Außerkörperlichkeit gehört und das Gespräch später genau wiedergegeben. Die Messgeräte zeigten während der Außerkörperlichkeit an, dass ihr Gehirn nicht denken konnte. Es flossen keine Gehirnströme. Und trotzdem hat sie das Gespräch gehört. Pam Reynolds konnte das Gespräch der Ärzte nur mit ihrer Seele gehört haben. Ihre Ohren waren wegen ihrer Operation verstöpselt.

Die Reinkarnationsforschung hat viele Fälle von Wiedergeburt aufgelistet. Buddha kannte seine früheren Leben. Amma hat ebenfalls davon berichtet. Der wichtigste und am besten untersuchteste Reinkarnationsfall ist Shanti Devi .

Die Physik weist auf die Existenz des Jenseits (Amit Goswami, Gott als höheres Bewusstsein) hin. Die String-Theorie unterstützt diese Sichtweise. Die Quantenphysik hat die Existenz eines höheren Informationsfeldes (Alain Aspect 1982) nachgewiesen. Vieles deutet auf eine Annäherung von Physik und Spiritualität.

Die Parapsychologie erforscht spirituelle Fähigkeiten wie Gedankenübertragung, Zukunftserkennen und die Wahrnehmung über große Distanzen. Am besten erforscht ist die Gedankenübertragung. Hierzu gab es in den letzten hundert Jahren tausende von Untersuchungen, vor allem in England, den USA und Russland. In den Untersuchungen wurden diese Fähigkeit bestätigt. Den endgültigen Beweis erbrachte 1984 der amerikanische Psychologe Charles Honorton von der Princeton-Universität. Er führte seinen Versuchspersonen einen Videoclip von einer Minute Dauer vor und bat sie, diesen Film geistig auf eine in einem schalldichten Nebenraum sitzende Person zu übertragen. Der Person im Nebenraum wurden zusätzlich drei weitere Videos gezeigt. Von den vier Filmen sollte sie das von der Versuchsperson übertragene Video auswählen. Zuvor hatte Honorton mit einfachen Fotos experimentiert. Aber erst die Videoclips brachten die für einen wissenschaftlichen Beweis geforderte ausreichende Trefferquote. Honorton setzte sich mit seinem Hauptkritiker Professor Hyman zusammen und diskutierte mit ihm gründlich alle Kritikpunkte. Anschließend gaben sie eine gemeinsame Erklärung heraus: „Wir stimmen darin überein, dass ein signifikanter Effekt in den Daten vorhanden ist, der nicht rational erklärt werden kann.“

Die wissenschaftliche Glücksforschung hat den Zusammenhang von Erleuchtung, Frieden, Glück und Liebe nachgewiesen. Sie hat Gesetzmäßigkeiten erkannt, die zu einem glücklichen Leben führen. Sie hat Matthieu Ricard als erleuchteten Menschen gründlich untersucht. Er wurde vom New Yorker Time Magazin zum glücklichsten Menschen der Welt gewählt.

Nils: Ich lebe als Eremit. Ich war oft in verschiedenen Erleuchtungszuständen. Ich habe Gott als Licht in der Welt gesehen und als Glück, Liebe, Frieden und Wahrheit in mir gespürt. Ich bezeuge, dass es die Erleuchtung und Gott gibt. Ich bezeuge, dass es besser ist erleuchtet als unerleuchtet zu sein.

Engel der frohen Botschaft

Engel Gabriel

4. Teile deine Fülle mit deinen Freunden. Was ist die Fülle in deinem Leben? Womit kannst du deine Mitmenschen glücklich machen? Sorge zuerst gut für dich selbst (jeden Tag ausreichende spirituelle Übungen) und gib dann dein Glück an deine Mitmenschen weiter. Dadurch wächst du ins Licht und verwandelst deine Welt in ein Paradies. Überlege dir, wie deine Mitmenschen deine spirituelle Weisheit am besten annehmen können. Denke das Mantra: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Gelingen.

Eine Welt der Liebe und des Friedens

Klaus (Christ, t2te.de): Wenn es einen Gott gibt, gibt es auch eine Wahrheit. Ich suche nach dieser Wahrheit, es ist auch mir wichtig die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religionen zu verstehen, aber es gibt eben auch Unterschiede und die muss man ernst nehmen.

Nils: Das hast du wunderbar geschrieben. Das ist auch meine Meinung. Es gibt nur eine Wahrheit. Es gibt nur einen Gott. Aber dieser Gott ist für einen unerleuchteten Menschen nicht begreifbar. Er kann mit Worten wie Liebe, Frieden, Wahrheit, Glück und Licht beschrieben werden. Aber alles das sind nur Worte, die die Gotteserfahrung nicht ersetzen können. Der Hauptweg zur Gotteserfahrung ist es die Übungen seiner jeweiligen Religion konsequent und mit Weisheit (echtem Gefühl, nicht formal) zu praktizieren. Jeder sollte den Weg finden, der zu ihm passt und auf dem er spürbar spirituell vorankommt

Klaus: Natürlich können Angehörige verschiedener Religionen gemeinsam meditieren, aber das löst keine Unterschiede auf. Dadurch entsteht keine gemeinsame transzendente Erfahrung, da man sich nicht an den gleichen Gott wendet.

Nils: Wenn man wirklich begreift, was Gott ist, richten sich alle Religionen letztlich an den gleichen Gott. Jede Religion darf ihre eigenen Rituale praktizieren. Wir sollten aber auch Wege finden, wie wir gemeinsam spirituell üben können. Die Meditation ist dafür ein guter Weg. Und auch das gemeinsame Beten, Singen und Feiern. Beim Beten darf jeder gerne seinen Gottesbegriff verwenden. Das ist für mich kein Problem.

Richtig verstanden führt uns jeder Gottesbegriff zum inneren Frieden und in die umfassende Liebe. Ich wünsche eine Welt der Liebe und des Frieden und keine Welt der ewigen Religionskriege. Ich möchte, dass die Religionen sich nicht mehr gegenseitig bekämpfen, sondern dass sie sich lieben und unterstützen.

Engel des Glücks

Zwei Engel gehen gemeinsam ins Licht.

5. Stärke dein inneres Glück. Was ist heute deine Tat des Glücks? Wie kannst du dein inneres Glück erwecken (spirituelle Übungen, Meditation, Spazierengehen, positives Denken, etwas Schönes tun)? Gelingen.

Die glückliche Beziehung

In einer Beziehung sollten beide Partner sensibel ihren speziellen Weg einer positiven Beziehung herausfinden. In der Glücksforschung (John M. Gottman, Arnold Lazarus, Kass Perry Otterweich) wurde genau untersucht, wie eine Beziehung langfristig funktioniert. Die wichtigsten Regeln sind:

1. Ehe ist Arbeit. Es ist eine falsche Aufassung, dass man sich zuhause völlig gehen lassen kann. Es bedarf einiger Anstrengung, um eine Beziehung gelingen zu lassen.

2. Übertreibe es nicht. Sei auch in deiner Beziehung du selbst. Lebe auch dich selbst und deine Bedürfnisse, so dass du dich in dir wohl fühlst.

3. Vermeide zu viel Kritik. Äußere Kritik sachlich, sensibel und im richtigen Moment. Sanft formuliert kann ein Mensch meistens Kritik annehmen. Die Grundregel für jede Beziehung lautet mindestens 2/3 Lob und höchstens 1/3 Kritik.

4. Vermeide es, deinem Partner zu häufig seine Wünsche abzuschlagen. Sage ja, so oft es vertretbar ist.

5. Löse Konflikte konstruktiv. Klärt sachlich die genaue Situation. Überlegt euch verschiedene Lösungswege. Findet den guten gemeinsamen Weg.

6. Verbringe regelmäßig eine bestimmte Zeit mit Tätigkeiten, die dir und deinem Partner Freude machen. Zum Beispiel Sex, Essengehen, Reisen, Ausflüge, ein gemeinsames Hobby.

7. Erfreue deinen Partner regelmäßig mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Zum Beispiel Blumen, kleine Geschenke und Zärtlichkeiten. Sage ihm, dass du ihn liebst. Nimmt euch in den Arm.

8. Vermeide Dinge, die dein Partner nicht mag.

9. Arbeite an deinen eigenen negativen Eigenschaften.

10. Grenze dich ausreichend gegen negatives Verhalten deines Partners ab (zum Beispiel gegen Wutanfälle, Verstöße gegen positive Lebensgrundsätze). Belohne nicht negative Verhaltensweisen, indem du darauf eingehst. Verhalte dich neutral oder sage in angemessener Form: „Nein“.

11. Eine gute Beziehung beruht auf Teamwork. Seid ein gutes Team. Ein gutes Team hat ein gemeinsames Ziel. Es kennt seinen Siegerweg. Es bestärkt sich durch positive Rituale (Sätze).

12. Geht sanft miteinander um. Geht euch aus dem Weg, wenn ihr aggressiv seid. Kommt erst einmal für euch selbst zum Frieden, ehe ihr miteinander kommuniziert.

13. Macht einander Komplimente. Männer lieben Bewunderung. Frauen lieben Gesten der Zärtlichkeit. Oder auch umgekehrt.

14. Seid aufrichtig zueinander. Lebt in der Wahrheit. Die Wahrheit und das Vertrauen ist die Basis jeder guten Beziehung.

15. Verankert eure Beziehung in einem höheren positiven Prinzip. Findet einen zu euch passenden Namen für dieses höhere Prinzip. Nennt es Glück, Liebe, Wahrheit oder Gott. Verbindet euch regelmäßig und insbesondere vor allen schönen und allen schwierigen Situationen mit eurem höheren Prinzip. Lebt im Zentrum eurer Beziehung aus eurem höheren Prinzip heraus.

16. Wünscht alle Wesen glücklich. Lebt den Grundsatz der umfassenden Liebe. Er stärkt auch die Liebe in eurer Beziehung. Denke das Mantra: „Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Das tiefste Geheimnis des Glücks ist es im Sein (in der Ruhe, Gelassenheit) zu leben und aus dem Sein zu geben. Beide Partner sorgen ausreichend für ihr eigenes inneres Glück (Gesundheitsübungen, Entspannungsübungen) und leben die Beziehung vorwiegend aus dem Geben heraus. So erhalten wir eine glückliche Beziehung und wachsen gleichzeitig in unserem eigenen inneren Glück.

Der heilige Nikolaus

Der heilige Nikolaus

6. Große Freude. Der heilige Nikolaus ist gekommen. Welches Geschenk hat er dir mitgebracht? Erkenne die Geschenke in deinem Leben. Sieh die Gnade in deinem Leben. Die größte Gnade ist es seinen spirituellen Weg zu kennen und kosequent zu praktizieren. Sei dankbar für das, was du an Geschenken im Leben erhalten hast.

Jesus als Lichtgestalt

Nils: „Meine Eltern sind Atheisten. Nach meinem Studium wurde ich Rechtsanwalt. Im Alter von 30 Jahren fand ich zum spirituellen Weg. Neben meiner beruflichen Tätigkeit machte ich jeden Tag etwa drei Stunden spirituelle Übungen. Im November 1986 hatte ich mein erstes großes Erleuchtungserlebnis. Bei einer Meditation im Liegen stieg eine warme Energiesäule aus dem Unterbauch in der Mitte meines Körpers langsam aufwärts. Als die Energie meinen Kopf erreicht hatte, löste sich mein Ich-Bewusstsein auf. Ich wurde eins mit der umfassenden Liebe des Kosmos. Ich empfand höchste Glückseligkeit. Ich war plötzlich in der Lage, die Heiligen Schriften der Menschheit auf einer tiefen Ebene zu verstehen.

Den Höhepunkt meiner spirituellen Erfahrungen bildete das, was ich als den Eintritt des Heiligen Geistes empfand. Ein dicker Energiestrahl floss vom Himmel herab und in mein Scheitelchakra hinein. Die Energie durchflutete meinen ganzen Körper und füllte ihn ganz aus. Auf meinem Kopf bildete sich eine kleine Energieflamme. Vergleichbar ist diese Erfahrung mit dem Pfingstereignis, bei dem auf den Köpfen der ersten Christen kleine Energiezungen erschienen. In mir entstand spontan der Gedanke, dass ich jetzt vom Heiligen Geist gesegnet worden bin. Ich empfand den Energiestrahl als ein Herabkommen des Heiligen Geistes.

Und kurze Zeit später hatte ich noch eine weitere erstaunliche Erfahrung. Als ich eines Abends meinen täglichen Spaziergang machte, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ich vom Himmel her gesehen wurde. Es war, als ob sich am Himmel ein großes Auge befand, das mich sah. Die Botschaft dieses Auges war: „Du kannst vertrauensvoll deinen Weg gehen. Du wirst gesehen.“

Ich las die Bibel gründlich von vorne bis hinten durch. Durch meine Erleuchtungserfahrungen konnte ich jetzt die tiefe Weisheit in der Heiligen Schrift begreifen. Ich verstand auch was mit dem Begriff „Gott“ gemeint war. Eines Tages lag ich auf meinem Bett und meditierte. Meine Gedanken kamen immer mehr zur Ruhe. Plötzlich stand Jesus Christus als große Lichtgestalt mitten in meinem Zimmer. Damals lebte ich bereits sechs Jahre als Eremit in der Abgeschiedenheit. Ich wusste sofort, dass diese Lichtgestalt Jesus Christus war. Jesus kam auf mich zu und floß in mich hinein. Ich war erfüllt mit Glückseligkeit. Ich ruhte in einer unvorstellbar großen Energie aus Liebe, Frieden und Licht.“

Schutzengel

Schutzengel

7. Dein Schutzengel ist mit dir. Gib nicht auf. Trotz aller Schwierigkeiten. Bleib deinen Zielen treu: „Meine Ziele sind … Mein Weg ist …“ Dein Weg ist gesegnet. Glück erwartet dich.

Die Religion der Zukunft

Ulla: Ich freue mich so sehr!

Nils: Warum?

Ulla: Ich habe mich den ganzen Tag schon auf Dich gefreut. Ich lache so gerne mit Dir!

Nils: Danke. Bei dir kriege ich auch gute Laune.

Ulla: Ich habe gehört, wenn alle Frauen der katholischen Kirche streiken würden, es bald dort Gleichberechtigung gäbe!!

Nils: Das hat Ester Vilar propagiert. Leider sind die Frauen in der katholischen Kirche nicht von der Art, die gerne streikt.

Ulla: Sie sind zu brav!

Nils: Es sind Frauen, die die Männer anhimmeln. Obwohl ich das auch nicht schlecht finde.

Ulla: Das liegt in der Natur der Männer.

Nils: Deshalb werden die Männer in der katholischen Kirche auch die Strukturen nur begrenzt verbessern.

Ulla: Sie könnten ja von Ihrem Sockel gestoßen werden! Um Himmels willen!!!

Nils: Allerdings muss ehrlicherweise gesagt werden, dass die evangelische Kirche alle geforderten Reformen verwirklicht hat und genauso an Mitgliederschwund leidet. Das Hauptproblem ist der Glaubensverlust in der heutigen Zeit.

Ulla: Ja, die Leute glauben nicht mehr.

Nils: Darauf hat auch der Papst hingewiesen. Nur leider hat er kein Rezept dagegen.

Ulla: Für uns beide ist das einfach!

Nils: Wir verbinden Wissenschaftlichkeit mit echter Gotteserfahrung und Humor. So sollte der Glaube der Zukunft aussehen.

Ulla: Ja

Nils: Ich glaube, dass immer mehr Menschen diesen Weg finden werden. Einfach weil es der Weg der heutigen wissenschaftlich denkenden Zeit ist.

Mutter Maria

Mutter Maria und Jesus


Mutter Maria und Jesus
Copyright, Wikimedia.

Mutter Maria

8. Mutter Maria . Tag der Gnade. Gnade entsteht durch eine weise Lebensführung. Mach jeden Tag auf deine Art mindestens 1 Minute spirituelle Übungen. Du kannst über dein Leben nachdenken (tägliche Selbstbesinnung), eine Orakelkarte ziehen (mit den Engeln sprechen), in einem spirituellen Buch lesen, beten oder meditieren. Regelmäßigkeit ist der Weg zum Sieg. Ohne Ausdauer und Regelmäßigkeit gibt es keinen Durchbruch ins Licht.

Mitleid und Mitgefühl

Ulla: Gerade besprach ich mit einer Freundin das schwierige Thema Mitleid und Mitgefühl.

Nils: Mitgefühl ist eine wichtige spirituelle Eigenschaft.

Ulla: Ihre Schwester macht immer wieder denselben Fehler, die gleiche Art Mann zu nehmen, die ihr nicht gut tut.

Nils: Aus Fehlern zu lernen ist gut. So entsteht Weisheit.

Ulla: Meine Freundin tut sich damit sehr schwer, weil sie zu viel mitfühlt mit ihrer Schwester.

Nils: Man / frau muss sich auch ausreichend von dem Leid seiner Mitmenschen abgrenzen können. Sonst geht man kaputt.

Ulla: Ja, das sagte ich ihr auch.

Nils: Buddha lehrte es im Gleichgewicht von Gelassenheit und Mitgefühl zu leben.

Ulla: Mitfühlen ist gut, mitleiden ist zu viel.

Nils: Ich trenne nicht so gerne zwischen Mitgefühl und Mitleid. Ich leide auch manchmal mit den leidenden Menschen. Aber ich kann mich immer wieder ausreichend aufbauen und ins Gleichgewicht bringen.

Ulla: Manche Dinge können wir nicht lösen. Das muss auch erkannt werden.

Nils: Es nützt keinem etwas, wenn man aus Mitgefühl krank wird.

Ulla: Richtig!

Nils: Ich konnte mich früher auch nicht ausreichend abgrenzen. In meiner Positiv Denken Gruppe hatte eine Frau Krebs. Das hat mich sehr mitgenommen.

Ulla: Das kann ich mir gut vorstellen. So geht es meiner Freundin jetzt auch.

Nils: Es ist ein Kunst das richtige Gleichgewicht zu bewahren. Mir gelingt es durch die Meditation und das positive Denken. Ich leide mit, fühle mit, und dann heile ich mich und dadurch gleichzeitig auch meine Mitmenschen. Weil innerlich alles verbunden ist.

Ulla: Ja, wir alle sind durch unsichtbare energetische Bande miteinander verbunden.

Nils: Du kannst deine Freundin ja beraten. Sie sollte ihren Weg des seelischen Gleichgewichts und ihre Techniken finden.

Ulla: Leider verblendet die Show des äußeren Lebens die meisten Menschen.

Nils: Mich leider auch manchmal. Aber ich besinne mich immer wieder. Wer Gott kennt, verläuft sich nicht so leicht.

Ulla: Stimmt! Denn Deine innere Stimme lässt Dich nicht mehr falsch gehen. Sie warnt Dich früh genug. Es sei denn, Du hörst nicht auf sie. Dann kannst Du den falschen Weg einschlagen.

Nils: Es ist wichtig immer auf die innere Stimme zu hören. Ich nenne sie die Stimme der Weisheit. Weisheit ist für mich die Verbindung von Vernunft und innerem Gespür. Es ist wichtig gut mich sich in Kontakt zu sein.

Der Meister des Lebens

Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist (Engel)

9. Der Meister des Lebens. Du besitzt das Wissen vom inneren Glück und vom Weg der umfassenden Liebe. Stehe dazu ein Meister und eine Meisterin des Lebens zu sein. Wie kannst du das spirituelle Wissen deinen Mitmenschen erfolgreich vermitteln? Was ist deine Aufgabe in deiner Welt? Gelingen.

Gott und Erleuchtung

Caro: Für mich ist Gott d e r Vater des Kosmos, Vater und Mutter aller Wesen. Meine Heimat. Gott als Sohn ist der Christus (der Gesalbte, der Messias), Mensch geworden als Jesus von Nazareth. Mein Freund, der das Menschsein selbst durchgelebt hat.

Nils: Für mich ist jeder Erleuchtete ein Gesalbter, ein Gesegneter, ein Helfer aller Wesen. Der Titel Christus entspricht im Buddhismus dem Titel Buddha und im Hinduismus dem Begriff Avatar. Diese Begriffe verwende ich nur für erleuchtete Meister auf der höchsten Ebene. Dazu zählt für mich Jesus Christus.

Caro: Gott als der Heilige Geist der Tröster, der innerliche Führer, der Herzenserfüller, das lebendige Wasser, das die Einheit zwischen Gott und Menschen bringt, der Schöpfer und Neuschöpfer…. Gott auch in mir.

Nils: Ich spreche einfach von Erleuchtungsenergie. Man kann es aber auch in deinen Worten formulieren. Spannend ist hier die Frage, ob der Heilige Geist nur aus Gnade zu einem kommt oder auch durch spirituelle Übungen (Yoga, Gebet, Meditation) in einem erweckt werden kann.

Caro: Sag mal Nils, was ist für dich eigentlich Erleuchtung? Du schreibst viel davon, und viele reden davon. Geist-Erfüllung? Erkenntnis? Gott in dir? Paulus betet ja auch, „Gott erleuchte eure Herzen, daß ihr die Länge, Breite, Tiefe und Höhe der Liebe Gottes erkennen könnt, die unseren Verstand übersteigt“. Also, in christlichen Kreisen spricht man eigentlich nie über Erleuchtung. Es hört sich auch sehr ….großartig an. Bzw. Angeberisch. Ich würde das jetzt nicht von einem Menschen sagen. Aber Paulus betet es ohne Skrupel.

Nils: Erleuchtung ist für mich Heiligkeit, innere Heilung, mit dem Heiligen Geist gefüllt sein. Es gibt viele Stufen der Erleuchtung. Sie beginnt für mich bereits damit, dass man Liebe, Frieden und Glück in sich spürt. Das man in Harmonie mit sich, Gott und der Welt ist. Auf höheren Stufen der Erleuchtung bekommt man spirituelle Fähigkeiten, wie zum Beispiel andere Menschen zu heilen oder ihre Gefühle zu spüren. Wirkliche Erleuchtung beginnt für mich da, wo man sein Ichbewusstsein übersteigt und in ein Einheitsbewusstsein gelangt.

Christlich gesehen wird Erleuchtung vielschichtig verwendet. Bereits wenn das Licht Gottes in einen eintritt, beginnt man zu leuchten. Das ist ja logisch. Häufig wird davon die höhere Stufe der Gotteseinigung unterschieden. Ich mache diese Trennungen nicht. Auch in der Esoterik trennt man oft Erleuchtung und Erwachen. Und schnell gibt es den Streit, wer jetzt der größte Erleuchtete ist. Ich persönlich sehe mich als den kleinsten und mickrigsten Menschen, den Gott je erschaffen hat. Aber er hat mich so gewollt. Alles ist genau richtig wie es ist. Erleuchtung ist Geistfüllung. Erleuchtung ist Erkenntnis. Erleuchtung ist Gott (der Heilige Geist) in mir.

Caro: Betest du für dich um Erleuchtung? Ich tu das nicht, aber vielleicht sollte ich es tun.

Nils: Mein Weg ist es spirituelle Zielstrebigkeit und die Gnade Gottes zu verbinden. Ich tue meinen Teil und Gott tut dann seinen Teil. Letztlich sind meine spirituellen Übungen mein tägliches Gebet um Erleuchtung. Also spazierengehen, lesen, Yoga, Meditation und auch meine Arbeit für das Wohl meiner Mitmenschen. Direkt für Erleuchtung bete ich nicht, aber um Führung und Hilfe auf meinem Weg.

Paradies

Das Paradies ist ein Ort des Friedens, der Liebe und des Glücks. Wenn Gott (die Spiritualität) in der Mitte des Lebens steht, entwickelt sich das innere Glück und die Welt wird als Paradies erfahren.

10. Gelange in ein Leben im Licht. Erkenne deine Welt als Paradies. Entwickel dein Paradiesbewusstsein. Welcher Gedanke hilft dir deine Welt als Paradies zu empfinden. „Mein Paradies-Gedanke ist … (Ich habe alles was ich brauche um glücklich zu sein. Alles ist gut so wie es ist. Ich lebe im Wesentlichen.)“

Paradies Meditation

Körper = Wir konzentrieren uns auf unseren Körper und bringen dadurch unseren Geist zur Ruhe. Wir spüren in unsere Beine und Füße hinein. Wir lassen Licht um unsere Beine und Füße kreisen. Wir denken dabei das Wort „Licht“ als Mantra. Wir lassen Licht um unsere Arme und Hände kreisen. Wir denken „Licht“. Wir konzentrieren uns auf unseren Kopf, lassen Licht um unseren Kopf kreisen und denken das Mantra „Licht“. Wir hüllen unseren ganzen Körper mit Licht ein und denken „Licht.“ Dann entspannen wir uns. 2. Energiewolke = Wir beginnen jetzt unseren Aufstieg in den Himmel. Zuerst gehen wir in die Astralwelt. Wir werden zu einer Seele. Wir visualisieren eine Wolke aus feinstofflicher Energie um unseren Körper herum. Wir sind diese Wolke. Wir konzentrieren uns auf die Wolke und nicht auf unseren Körper. Wir lassen unseren Körper los. Wir denken mehrmals das Mantra: „Ich bin eine Wolke. Ich bin eine Seele. Ich bin unabhängig von meinem Körper.“ Wir denken das Mantra so lange, bis wir uns als Wolke um unseren Körper herum fühlen.

Sterne = Wir visualisieren den ganzen Kosmos um uns herum voller Sterne. Unsere Seele kann überall hinreisen, wenn sie es will. Wir meditieren auf den Kosmos. Wir denken mehrmals das Mantra: „Sterne.“ Wir machen dabei große Kreise mit den Armen. Bis in uns das Gefühl des Einsseins mit dem Kosmos entsteht. Wir fühlen uns geborgen in der großen Ordnung des Kosmos.

Welt der positiven Seelen = Wir gelangen in die oberste Astralwelt, die hinter dem materiellen Kosmos liegt. Das ist die Welt der positiven Seelen. Wir werden in uns positiv. Wir überlegen uns die positiven Punkte in unserem Leben. Wir denken das Mantra: „Positiv in meinem Leben ist …“ Wir zählen so viele positive Dinge auf, bis unser Geist positiv wird.

Welt der glücklichen Seelen = Über der Welt der positiven Seelen liegt die Welt der glücklichen Seelen (Seligen). Wir sind jetzt im Paradies. Wir stellen uns vor, dass alle unsere Wünsche erfüllt werden. Welche Wünsche hast du? Werde dir aller deiner Wünsche bewusst. Erfülle sie dir oder lasse sie los. Definiere deinen Genugpunkt. Verlange nichts darüber hinaus. Gelange zur Zufriedenheit mit dir und deinem Leben: „Mein Weg der Zufriedenheit ist …“

Welt der Heiligen = Über der Welt der glücklichen Menschen liegt die Welt der Heiligen (Erleuchteten). Wir visualisieren uns als Erleuchteter, Heiliger, Engel, Buddha oder Göttin der Liebe. Wir wünschen eine glückliche Welt. Wir bewegen segnend eine Hand und denken: „Ich sende Licht zu … (zähle mehrere Menschen auf und hülle sie in Licht und Liebe ein). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Große Umwandlung = Wir bewegen weiter segnend unsere Hand. Wir füllen den ganzen Kosmos mit Liebe und Licht. Wir durchstrahlen auch alle Leidbereiche mit Licht. Wir senden allen leidenden Wesen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: „Ich sende Licht zu …“ Wir denken an die Probleme in unserem Leben und senden allen Problemen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: „Meine Probleme sind … Ich sende ihnen Licht.“ Wir hüllen unsere Probleme so lange mit Licht ein, bis wir sie annehmen und in unser Leben integrieren können. Wir werden zu einem Meister des Lebens, der in allen Lebenssituationen im Licht bleiben kann.

Siebter Himmel = Wir kommen in den siebten Himmel. Wir visualisieren um uns herum eine Sonne aus starker Energie von Liebe und Glück. Wir denken das Mantra: „Om Sonne, Licht, Liebe, Frieden, Glück.“ Wir laden unsere Seele vollständig mit Licht und Glück auf. Wir ruhen einige Zeit in der Energie aus Licht, Liebe und Glück.

Gott (erleuchtete Meister) = Wir verbinden uns mit Gott (Allah) oder den erleuchteten Meistern (Buddha, Jesus, Mohammed, dem Yogaweisen Patanjali). Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra und denken je nach persönlichem Glauben: „Lieber Gott“ („Jesus Christus“, „Buddha“, „Om alle erleuchteten Meister“). Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Wir fühlen uns mit Gott oder den erleuchteten Meistern real verbunden. Wir spüren, wie mit dem Mantra die Energie Gottes (der erleuchteten Meister) in uns hineinfließt und uns erfüllt.

Zurückkommen = Wir bewegen die Füße. Wir strecken und räkeln uns. Wir sind wieder auf der Erde und in unserem Leben. Mit Optimismus voran. Geh auf deine Weise deinen Weg der Wahrheit und Liebe.

Der Engel der Veränderung

Der Weg von der Dunkelheit ins Licht (in ein Leben in Gott, in der Erleuchtung).

11. Wandlung. Das Erleuchtungsbewusstsein besteht aus den Eigenschaften Einheit, Frieden, Liebe, Klarheit und Glück. Oft fehlt uns nur ein bestimmter positiver Gedanke, um die Erleuchtungsenergie zum Fließen zu bringen und unser Bewusstsein ins Glück zu heben. Welcher Gedanke hilft dir heute ins Licht zu kommen? „Mein negativer Gedanke ist heute … Mein positiver Gedanke ist …“

Wie lernt man positives Denken?

Nils: Positives Denken führt zu positiven Gefühlen. Positive Gefühle machen den Körper gesund und die Seele glücklich. Was ist eure Technik positiv durch das Leben zu gehen?

Sabrina: Man kann jeden Abend einige Dinge aufschreiben, die schön waren. So wird man positiver.

Frau: Es geht einem selber dann besser, wenn man anderen etwas Gutes tut.

Sternenfrau: Mein positives Denken besteht darin zu denken: „Kopf hoch, nicht unterkriegen lassen.“

Jenny: In allem steckt etwas Gutes. Man muss es nur finden bzw. erkennen können.

Monika: Abwertende Gedanken stoppen. Sage dir ganz bewusst „Stopp – so nicht!“, wenn sich abwertende Gedanken in dir breit machen wollen. Ersetze negative Gedanken auf der Stelle durch neue, aufmunternde Gedanken.

Helga: Nach dem Tode meines Mannes habe ich über 1 Jahr lang regelmäßig „autogenes Training “ gemacht . Seitdem gelingt es mir, positiv zu denken. Das war bei mir nicht immer so. Mit dem positiven Denken lebt es sich leichter und erfreulicher.

David: Man sollte in sich selbst ruhen. Höre auf dich selbst und lass dich nicht von anderen negativ beeinflussen.

Mann: Alles nicht so ernst nehmen. Nach dem Regen kommt der Sonnenschein. Es gibt immer auch eine positive Seite bei allen Geschehnissen.

Mathilde: Alles liegt in Gottes Hand. Gott liebt mich und ich muss keine Angst haben. Was ich nicht ändern kann, akzeptiere ich!!! Nicht ärgern! Nicht ärgern lassen.

Dana: Mir hat immer die Bibel und die Religion geholfen. Sie haben mich mein Leben lang begleitet und geprägt. Ich versuche mein Leben so zu gestalten, dass ich dabei glücklich bin. Ich bemühe mich, im Einklang mit mir selbst zu leben. Ich habe in meinem Leben viel Negatives erfahren. Ich bin aber ein Stehaufmännchen mit einem starken Überlebenswillen.

Gott

12. Der geheime Meister. Du kannst deine Energie am besten bewahren, wenn du aus der Ruhe heraus lebst. Positioniere dich klein, unauffällig und bescheiden. Rede nur, wenn es notwendig und hilfreich ist. Bleibe in deiner Mitte (zentriere dich in Gott, in deinen spirituellen Übungen) und sei ansonsten vorwiegend ein Helfer deiner Leute. Lehre sie spirituell sich selbst zu retten. Handel wenig.

Was ist Gott?

Der Begriff Gott bezeichnet ein höheres Prinzip im Kosmos. Dieses Prinzip ist mit dem normalen dualistischen Verstand nicht vollständig zu erfassen. Gott ist ein Mysterium, das man in der Erleuchtung erfährt. Von Gott kann man nur sagen, dass es gut ist, in Gott zu leben. Es ist besser, erleuchtet zu sein, als nicht erleuchtet zu sein. Erleuchtung (Heiligkeit, innere Heilung) ist der tiefere Sinn des Lebens. Erleuchtung bedeutet innerer Frieden, inneres Glück und umfassende Liebe zu allen Wesen. Jeder Erleuchtete kann Gott sehen und fühlen. Er lebt in Gott. Er sieht Gott als eine Art Licht in der Welt. Er fühlt Gott als Energie um sich herum und in sich. Er spürt Gott als inneres Glück, inneren Frieden und innere Kraft. Er ist sich bewusst, dass er sich in einer höheren Wahrheit befindet, die man auch als universelle Liebe beschreiben kann.

In allen grossen Religionen gibt es verschiedene Definitionen von Gott. Es gibt in den Religionen den persönlichen und den abstrakten Gottesbegriff. Manche Erleuchtete (Mystiker) empfinden Gott eher als Person und manche als höhere Dimension im Kosmos. Im Buddhismus und im Hinduismus dominiert die abstrakte Gottesvorstellung. Im Buddhismus wird das oberste Prinzip Nirwana und im Hinduismus Brahman genannt.

Jesus spricht von Gott als Vater. Bei Moses dominiert der abstrakte Gottesbegriff. In seiner zentralen Definition beschreibt Moses Gott mit den Worten: „Ich bin.“ Diese Worte verweisen auf Gott als glücklichen Seinszustand, den man in der Erleuchtung erfährt. In den Worten „Ich bin“ ist der Hauptweg zur Erleuchtung enthalten. Der Mensch muss ein kosmisches Bewusstsein (Einheitsbewusstsein) entwickeln. Dabei verliert er sein Ich-Bewusstsein (sein Ego). Er erfährt sich als reines Bewusstsein, als eins mit allem und kann von sich nur sagen: „Ich bin.“ Er kann nicht sagen: „Ich bin der… (Name).“ Er identifiziert sich mit allem, empfindet sich persönlich als Nichts (Egolos) und seinen Bewusstseinszustand als Sein.

Der Engel des Todes

13. Es gibt Leid in deinem Leben. Was ist dein Weg das Leid zu überwinden? Hilfreiche Gedanken, Trauer, Meditation, Lesen, Gehen, Yoga? Wenn du durch das Leid hindurchgehst, ist es ein Weg ins Licht. Um glücklich zu sein brauchst du nichts weiter als eine spirituelle Lehre, einen Ort des Übens (dein Zimmer) und einen Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun). Der Engel des Todes. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Opfer dein Ego (Eigenwillen) und gelange ins Licht. Mit Vertrauen und Optimismus voran. Gelingen.

Ulla trifft Gott

Nils: Guten Tag, liebe Freundin! Erzählst du mir etwas von deinem Leben?

Ulla: Als ich in den Kindergottesdienst geschickt wurde, hörte ich gerne die Geschichten von Jesus. Dann folgte eine lange Zeit des Schlafens, wie ich es heute beschreiben würde. Ich hatte mehrere Freundschaften, aber immer das Gefühl, es war nicht der Richtige. Bis ich so richtig an den Falschen geriet, mit dem ich über 30 Jahre eine verzweifelte Beziehung hatte. Einerseits wollte ich immer weg von ihm, weil er mir nicht gut tat und auch gar nicht zu mir passte. Andererseits gelang es mir aus den verschiedensten Gründen nicht. Aber diese negative Beziehung hatte immerhin den Vorteil, dass ich mich langsam für Religionen und Esoterik interessierte. Da mein Mann immer sehr früh ins Bett ging, ich aber lange noch auf war, beschäftigte ich mich mit den verschiedenen Religionen. Ich bete aus Gewohnheit seit dem Kindergottesdienst immer zu Gott. Ich kam ins Schwanken. Gott oder Göttin? Ich wollte es wissen. Ich machte eine Fantasiereise. Ich wollte die Göttin auf einer Lichtung treffen! Ich stellte mir vor, wie ich mich wandermäßig anzog, mein kleines Haus durch das Gartentor verließ und einen wunderschönen Waldweg mit Blumen am Rand entlang wanderte, bis ich zu der Lichtung kam, auf der die Göttin auf mich warten würde! Diese Meditation untermalte ich mit einer bestimmten Musik.

Ganz allmählich machte sich die Meditation selbstständig. Der Weg stieg langsam an, ohne beschwerlich zu wirken, und die Vegetation verlor sich. Als ich um mich sah, war links und rechts vom Weg plötzlich nur Leere und der Weg bekam eine sanfte hellbraune Tönung von den Steinen, die den Weg pflasterten. Als ich höher gestiegen war, sah ich vor mir ein strahlendes Licht, auf das ich genau zuging. Beim Näherkommen sah dieses wunderbare, warme Licht aus wie eine griechische Götterstatue. Das war für mich der Beweis, dass es nicht meine Phantasie sein konnte, die mir da einen Streich spielte. Denn die griechischen und römischen Götter hatte ich nie für voll genommen mit ihrem allzu menschlichen Verhalten.

Ich ging auf diese wunderbare strahlende, Liebe aussendende Licht zu und fragte einfach nur: „Also doch keine Göttin?“ Das Lichtwesen drehte sich zu mir, änderte seine Gestalt und ich blickte in mein eigenes Gesicht. Und als ob dieses Wesen zu meinem Inneren sprach, wusste ich plötzlich, dass das Göttliche alles in sich trägt, weiblich, männlich und alles andere. Ich erkannte, dass jeder von uns ein winziger Teil von diesem Göttlichen Wesen ist, welches sich nichts sehnlicher wünscht, als sich wieder mit uns zu vereinen. Aber dafür müssen wir wie dieses Göttliche Wesen werden, voller Liebe und Selbstlosigkeit. Und das ist oft ein langer Weg.

Mich überkam eine so wundervolle Wärme, eine so tiefe Liebe und so viel Frieden, dass ich am liebsten immer bei Gott geblieben wäre. Aber leider war ich danach schnell wieder in meinem Körper. Ich fand keine Ruhe mehr und wollte immer und immer wieder zurück zu Gott. Ich meditierte Abend für Abend und war ganz unglücklich, dass das nicht klappte. Dann hatte ich plötzlich den Weg wieder gefunden, aber ich sah viele Wege abzweigen. Ich erkannte, dass man immer acht auf seinen eingeschlagenen Weg haben soll, um nicht wieder zurück zu fallen. Und dann hörte ich in meinem Innersten die Stimme wieder, die sagte: „Warum verbrauchst Du unnötige Zeit, mich wieder zu sehen? Lebe Dein Leben und sei glücklich und mache andere glücklich. Dann hast Du viel getan.“ Seit dem Tag hat sich mein Leben radikal verändert. Ich habe keine Ängste mehr, kann in die Herzen der Menschen sehen, habe keinen Ehemann mehr, kein Haus mehr, kein Geld mehr und bin absolut glücklich.

Engel der Kreativität

Engel der Kreativität

14. Was sind deine Ziele? Die beiden größten Ziele, die ein Mensch haben kann, sind die Erleuchtung und die Errichtung einer glücklichen Welt. Beide Ziele sind schwer zu erreichen. Sie erfordern große Weisheit und große Ausdauer. Ständig tauchen Probleme auf, die man aber mit Weisheit und Kreativität meistern kann. Spüre in deine innere Stimme hinein und finde kreativ den Weg durch den Tag. Kreativ voran. Gelingen. Bewege segnend eine Hand und denke: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Die Rettung der Welt

Nils: Reden wir über die Rettung der Welt.

Ulla: Es ist sehr wichtig, dass die Liebe auf der Welt größer wird.

Nils: Wenn ich den Fernseher anschalte, sehe ich sehr viel Leid auf der Welt. Ich sehe viele überflüssige Kriege. Ich sehe Hunger. Ich sehe Armut. Ich sehe Ungerechtigkeit. Auf der Welt gibt es zu viel Hass und Egoismus. Und zu wenig Liebe unter den Menschen.

Ulla: Ich würde die Lehrer lehren, ihren Schülern Liebe und Hilfsbereitschaft beizubringen.

Nils: Was würdest du noch machen?

Ulla: Ich würde für eine gerechte Verteilung aller Güter sorgen.

Nils: Meine erste Forderung wäre, dass kein Mensch auf der Welt verhungern darf. Der Weg ist sicherlich lang und schwierig. Die Gegenkräfte sind stark. Aber die Macht ist langfristig mit den Guten. Es wird ein goldenes Zeitalter auf der Erde geben. Wir werden siegen.

Ulla: Ich mache mit.

Nils: Weltweit breitet sich der Egoismus immer mehr aus. Das liegt meines Erachtens an der kapitalistischen Globalisierung. Des weiteren tritt weltweit das kapitalistische Konsumfernsehen seine Siegenszug an. Es gelangt bereits bis in das letzte Dorf in Afrika. Die Menschen dort haben zwar nichts zu essen, aber einen Fernseher haben sie im Dorf alle. Sie alle werden mit Konsumsucht und Egoismus injiziert.

Ulla: Diejenigen, die die Probleme auf der Welt erkannt haben, werden immer mehr. Wir müssen uns vereinigen.

Nils: Ja. Die globalisierungskritische Bewegung wird immer stärker. Gegen die Macht des Konsumfernsehens können wir im Internet wirken.

Ulla: Wie können wir dazu beitragen, dass es eine Welt der Liebe und des Friedens gibt?

Nils: Vielfältig. Jeder Mensch hat bestimmte Möglichkeiten für eine bessere Welt zu arbeiten. Jeder Mensch sollte seine persönlichen Möglichkeiten nutzen. Aus vielen kleinen Wassertropfen wird dann irgendwann ein mächtiger Fluss. Das geschieht manchmal sehr plötzlich und unvorhersehbar für die Mächtiger auf der Welt. Und das ist gut so.

Ulla: Im Kleinen anfangen!

Nils: Die Kleinen fangen klein und die Großen machen große Sachen. Alle wirken zusammen.

Ulla: Richtig!

Nils: Mutter Teresa sagte: „Was du kannst, kann ich nicht machen. Und was ich kann, kannst du nicht machen.“

Ulla: Genau so ist es! Jeder hat irgendwelche Fähigkeiten, um dem Göttlichen und damit allen Lebewesen zu dienen.

Nils: Das Wunderbare ist, dass Gott jedem Menschen eine Möglichkeit gegeben hat Gutes zu tun.

Ulla: Genau!

Nils: Und wenn gar nichts geht, kann man immer noch jeden Tag allen Wesen auf der Erde Licht senden. Und durch diese kleine Übung kann man bereits zur Erleuchtung gelangen.

Ulla: Also kann eigentlich jeder helfen!

Nils: So ist es. Jeder kann zumindest allen Wesen Licht senden. Oder christlich ausgedrückt für seine Mitmenschen beten.

Ulla: Was ist noch beim Aufbau einer glücklichen Welt zu beachten?

Nils: Im Moment ist die Welt nach dem Prinzip des Egoismus organisiert. Dieses Prinzip muss durch die Liebe ersetzt werden. Wir müssen uns als Weltfamilie begreifen, wo alle vorwiegend für das Gesamtwohl arbeiten. Wir sollten es lernen, nicht gegeneinander, sondern miteinander zu arbeiten.

Ulla: Ja, das ist richtig.

Nils: Damit eine glückliche Menschheit entsteht, sollten die Menschen das innere Glück in das Zentrum ihres Lebens stellen.

Ulla: Ja. Wenn die Menschen in sich selbst glücklich sind, können sie auch glückliche Beziehungen aufbauen. Aus vielen glücklichen Beziehungen entsteht dann eine glückliche Welt.

Engel der Selbstdisziplin

Der Erzengel Michael bringt das Licht in die Welt.

15. Geh mit kleinen Schritten voran. Mit Selbstdisziplin und kleinen Schritten siegst du. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Was ist der Weg, auf dem du deine Ziele erreichst? Welches Opfer (Verzicht, Einsatz, Aufwand) musst du erbringen, damit du auf deinem Weg erfolgreich bist? „Meine Ziele sind … Mein Siegerweg ist …“ Vorwärts. Gelingen. Die Engel helfen dir auf deinem Weg.

Wie kann man Gott spüren?

Mion (Jesus.de): Ich fühle mich Gott nie wirklich nah. Vielleicht kommt das ja noch.

Nils: Du musst nur den Weg finden, durch den du Gott nah sein kannst. Es gibt viele spirituelle Techniken. Finde heraus, welche für dich funktionieren. Wenn du wirklich willst, findest du deinen Weg zu Gott. Ich gelange jeden Tag ins Licht, in dem ich das Gebet denke und visualisiere: „Ich sende Licht zu …. (Name). Mögen alle Menschen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Ein guter Weg Gott zu spüren ist es sich in der Gegenwart heiliger (erleuchteter) Menschen aufzuhalten. Ich bin zu Frere Roger aus Taize gegangen, als er in Hamburg war. Es war eine große Veranstaltung in den Messehallen. Ich saß ganz hinten in der großen Halle. Und ganz vorne saß Frere Roger inmitten seiner Mönche. Und plötzlich kam der Heilige Geist vom Himmel herab und erfüllte mich. Ich gab das Licht weiter an alle Menschen in der Halle, damit auch sie der Freude Gottes teilhaftig werden konnten. Ich weiß nicht, ob jemand das gespürt hat. Jedenfalls glaube ich, dass Frere Roger mir die Gotteserfahrung ermöglicht hat. Vielleicht solltest du einmal nach Taize reisen. Jeder kann dort für einige Wochen sein und die heilige Atmosphäre genießen. Vielleicht erfährst du dort Gott. Oder bei einem anderen Heiligen. Es gibt so viele heilige Menschen auf der Welt. Mir wurde schon oft in ihrer Gegenwart Erleuchtungsenergie übertragen.

GreySoul: Und wenn mir Gott begegnet, woher weiß ich, dass er nicht eine Einbildung ist? Wenn du Gott in der Meditation suchst, dann findest du ihn auch, aber das sagt nichts darüber aus ob der nicht eingebildet ist.

Nils: Es ist eine wichtige Frage, ob Gott eingebildet oder real ist. Tatsächlich ist das oft nicht leicht zu unterscheiden. Beides ist möglich und kommt vor. Ich habe zwei Kriterien zur Überprüfung, meinen Verstand und empirische Überprüfung. Ich frage mich zunächst einmal was für eine Einbildung und was für eine echte Erfahrung spricht. Ich vergleiche meine Erfahrungen zum Beispiel mit dem, was in der Bibel und in anderen heiligen Büchern beschrieben wird. Spirituelle Erfahrungen sind oft mit besonderen Fähigkeiten verbunden, die man nachprüfen kann. Ich kann zum Beispiel die Frau aus meiner Gruppe fragen, ob sie die Energieübertragung gespürt hat. Wenn ich spüre, was bei einer entfernt lebenen Person vor sich geht, kann ich sie anrufen und nachfragen. In Amerika gab es eine Untersuchung, bei der die hellseherischen Fähigkeiten von normalen Mitmenschen mit denen von bekannten spirituell weit entwickelten Menschen verglichen wurde. Die Medien hatten mit ihrer Aussage über Dinge an entfernt liegenden Orten eine Trefferquote von 83%, während es die Kontrollgruppe nur auf 36% brachte. Du hast Erleuchtung und Meditation missverstanden. Deshalb möchte ich versuchen die Dinge etwas zu klären.

1. Erleuchtung entsteht, wenn die Verspannungen im Körper und im Geist aufgelöst werden. In der Bibel wird das mit den Worten beschrieben: „Gott ist in der Stille zu finden.“ Die Verspannungen entstehen durch den Stress des Lebens und falsche geistige Reaktionen darauf. Verspannungen können zu geistigen Fehlhaltungen (Neurosen) und psychosomatischen Krankheiten führen.

2. Man kann es so ausdrücken: „Ein unerleuchteter Mensch ist innerlich krank. Ein erleuchteter Mensch ist innerlich heil (ein Heil-iger).“

3. Meditation und Gedankenarbeit sind die beiden Haupttechniken, um die inneren Verspannungen aufzulösen. Bei der Meditation gibt es verschiedene Techniken. Man kann mit Vorstellungen arbeiten. Positive Vorstellungen können innere Verspannungen und geistige Fehlhaltungen auflösen. Das Zentrum der Meditation ist aber die innere Ruhe. Dann tauchen alle gespeicherten Stresssituationen letztlich von alleine auf und lösen sich auf.

4. Der erleuchtete Geist zeichnet sich durch innere Ruhe aus. Gott ist deshalb keine Vorstellung, sondern aus der inneren Ruhe entfaltet sich ein höheres Bewusstsein. Der Mensch kann plötzlich besser denken. Die vielen Fremdeinflüsse fallen weg. Seine geistige Kapazität verfielfacht sich. Er kann ganzheitlich denken.

5. Durch das gereinigte Denken kann er erkennen, was Gott ist. Gott ist also keine Vorstellung, sondern die Urwahrnehmung des Menschen. Der Mensch sieht alle Dinge wie sie wirklich sind. Er sieht alles im Zusammenhang. Wo vorher der Mensch durch sein Ego auf sich fixiert war, denkt er nun egofrei und empfindet sich als eins mit dem Kosmos.

6. Wenn die Verspannungen im Menschen verschwinden, entsteht aus der tiefen inneren Ruhe ein tiefes inneres Glück. Der Mensch ist eins mit sich und der Welt. Er spürt Frieden, Glück, Kraft, Liebe und Klarheit in sich. Er hat eine höhere Wahrnehmung. Er kann plötzlich über die höheren Dimensionen im Kosmos denken. Die Raum-Zeit-Begrenzung ist aufgehoben. Er kann in die Vergangenheit und Zukunft spüren. Er kann Dinge an entfernten Orten sehen. Und er kann Gedanken und Energien übertragen.

7. Ein erleuchteter Mensch sieht Gott als Licht in der Welt. Er erkennt, dass es ein höheres Bewusstsein gibt, dass alles durchdringt und lenkt. Er ist mit diesem Bewusstsein (Gott) verbunden.

8. Ein erleuchteter Mensch kann ins Jenseits blicken und die verschiedenen Welten dort erkennen.

Der Engel der Intuition

Sei du selbst. Lebe dich selbst. Verwirkliche dich selbst. Der Engel der Selbstverwirklichung.

16. Handel von innen heraus. Spüre in jedem Moment genau was du willst, was du brauchst und was du gerne tust. Folge deinen spontanen Bedürfnissen, ohne dir dabei durch Unweisheit zu schaden. Erwecke heute deine Lebensfreude, in dem du genau dich selbst lebst. Vorwärts mit dem Lustprinzip. Gelingen.

Beziehungshimmel und Beziehungshölle

In der Beziehungshölle leben die Menschen aus dem Egoismus und dem Haben-Wollen heraus. Sie leben eher aus dem Nehmen als aus dem Geben heraus. Sie gehen Beziehungen ein, um etwas von dem Partner zu bekommen. Sie wollen Sicherheit, Kontakt, Genuss und Anerkennung. Im Laufe der Zeit artet ihre Beziehung immer mehr in Machtkämpfe aus. Beide versuchen so viel wie möglich zu bekommen und machen sich dadurch gegenseitig immer unglücklicher. Im Beziehungshimmel leben die Menschen aus der Liebe und dem Geben heraus. Sie sind in sich selbst glücklich. Beziehungen gehen die Menschen dort ein, um ein Glücksteam zu bilden. Ein Glücksteam arbeitet für das Glück der Welt. Es hat eine soziale oder spirituelle Aufgabe. Beide Partner helfen sich gegenseitig materiell, emotional und spirituell. Sie unterstützen sich gegenseitig auf dem Weg des inneren Glücks. In ihrer Beziehung steht das innere Glück (die Spiritualität) und nicht das äußere Glück im Mittelpunkt. Sie bauen ihre Beziehung auf den Werten Wahrheit, Treue, Liebe und Frieden auf.

Es gibt die Geschichte von der Hölle, in der Menschen an reich gedeckten Tischen einander gegenüber sitzen. Sie können nichts essen, weil die Löffel länger sind als ihre Arme. Sie können den Löffel deshalb nicht zum Mund führen. Im Himmel haben die Menschen ebenfalls lange Löffel. Sie füttern sich damit aber gegenseitig, und alle werden satt. Im Himmel leben die Mensche den Grundsatz der Liebe. In der Hölle kommen die Menschen gar nicht auf die Idee, dass es den Weg des Gebens gibt. In der Hölle suchen die Menschen das Glück am falschen Ort. Sie sehen noch nicht einmal den gedeckten Tisch.

Der gedeckte Tisch im Kosmos ist das innere Glück. Wer weder den Weg des inneren Glücks noch den Grundsatz des Gebens für seine Beziehung kennt, kann langfristig nie satt an Glück werden. Er kann nie langfristig eine glückliche Beziehung führen. Er wird nie wirklich mit sich und der Welt zufrieden sein. Er wird nie zum tiefen inneren Frieden und zum tiefen inneren Glück finden.

In einer spirituellen Beziehung sorgen wir als erstes gut für uns selbst. Wir sorgen dafür, dass unser inneres Glück langfristig wächst. Wir achten auf genügend Erholung, auf genug Zeit für uns selbst und machen jeden Tag ausreichend unsere spirituellen Übungen (Yoga, Lesen, Gehen, Meditation). Wir leben das kleine Geben. Wir geben nur so viel, wie wir Energie übrig haben. Wenn wir dann eines Tages ein Buddha (eine selbstverwirklichte Seele) sind und viel Glück in uns haben, dann können wir primär das Geben leben. Dann wird das Geben das innere Glück in uns noch verstärken. Wenn wir vorher zuviel geben, verbrauchen wir uns und werden langfristig unglücklich. Der höchste Weg ist es, geschickt inneres Glück (spirituelle Übungen) und äußeres Lebens (Beziehungen, Beruf) miteinander zu verbinden. Wenn wir nach diesem Prinzip leben, können wir glückliche Beziehungen erreichen.

In einer spirituellen Beziehung kann jeder Partner seinen eigenen spirituellen Weg gehen. Wichtig ist nur, dass beide Partner das spirituelle Ziel erreichen wollen. Sie müssen jeder für sich innerlich beschließen, auf das spirituelle Ziel orientiert zu leben. Dabei ist es egal, wie jeder Partner das Ziel für sich definiert. Er kann es Selbstverwirklichung, inneres Glück, Erleuchtung, Paradies oder Gott nennen. Er kann als Vorbild Jesus, Buddha, Shiva oder ein anderes Symbol der Erleuchtung haben. Menschen mit unterschiedlichen spirituellen Wegen in einer Partnerschaft können ein positives Beispiel für die Zusammenarbeit aller Menschen sein. Es ist auch möglich, dass in einer Partnerschaft ein Partner den schnellen und ein Partner den langsamen spirituellen Weg geht. Wir müssen nicht alle gleichzeitig das Ziel erreichen. Wer zuerst ankommt, kann dann sehr gut dem anderen Partner auf seinem spirituellen Weg helfen. Wer den langsamen Weg geht, kann sehr gut seinen Partner auf dem schnellen Weg, der oft schwer zu gehen ist, unterstützen.

Cherub

Cherub. Die Kraft eines Stieres und die Weisheit eines Menschen.

17. Der Engel (Cherub) mit den Eigenschaften Kraft und Weisheit. Geh mit einem klaren Tagesplan voran. Teile deine Zeit gut ein. Überforder und unterforder dich nicht. Mache öfters Pausen und spirituelle Übungen. Praktiziere im jeweils richtigen Moment, in der richtigen Länge und auf die richtige Art Bewegung (Yoga, Sport, Arbeit), Ruhe (Meditation, Entspannung) und Gedankenarbeit (Nachdenken, positive Sätze finden), Löse so deine inneren Verspannungen (Energieblockaden) und gelange ins Licht. Die Macht ist mit dir. Gelingen.

Der spirituelle Tagesplan

Für Nils ist der spirituelle Tagesplan die zentrale Technik auf dem Weg ins Licht. Hauptsächlich mit einem sehr sensibel und gleichzeitig sehr konsequent praktizierten Tagesplan löst er die Verspannungen in seinem Körper und seinem Geist. Wenn wir jeden Tag genug spirituell üben, sind wir eines Tages erleuchtet. Wie viele Stunden ein Mensch am Tag üben muss, um das Ziel des dauerhaften Lebens im Licht (im Glück) zu erreichen, ist individuell verschieden. Es hängt von den Fähigkeiten und der äußeren Situation des Menschen ab.

Nils meditiert jeden Tag etwa sechs Stunden (in drei bis vier Teilen) und geht zweimal eine Stunde spazieren. Er macht eine Stunde Yoga (zweimal dreißig Minuten) und liest zwei Stunden in einem spirituellen Buch. Drei bis vier Stunden am Tag arbeitet er für das Glück seiner Mitmenschen. Letztlich übt er immer. Er verteilt seine spirituellen Übungen so über den Tag, dass ein ständiger innerer Reinigungsprozess aufrechterhalten wird. Wenn man vor den Schlafen meditiert, geht die Meditation während des Schlafes von alleine weiter. Wenn man entspannt arbeitet, wird die Arbeit zu einer Meditation. Auch essen, schlafen, arbeiten und fernsehen sind für Nils spirituelle Übungen.

Ein spiritueller Mensch spürt genau, wann er welche Technik braucht. Wenn der Körper schlaff wird, geht er spazieren. Wenn der Geist zu unruhig ist, macht er etwas Yoga oder meditiert. Wenn der Geist sich gegen den spirituellen Weg wehrt, liest er so lange in einem spirituellen Buch, bis er sich selbst wieder von der Großartigkeit der Erleuchtung überzeugt hat. Ein spiritueller Mensch spürt in seine innere Verspannung hinein und wendet die Techniken an, mit denen sie aufgelöst wird. Das ist meistens genau das, was der Körper und der Geist gerade nicht wollen. Da wo die neurotische Abwehr ist, da liegt der Weg ins Licht. Andererseits muss man dem Körper und dem Geist auch etwas das geben, was sie möchten. Sonst verspannt man sich. Der Weg des inneren Glücks erfordert viel Weisheit und inneres Gespür. Er muss jeden Tag sensibel und sehr individuell entwickelt werden.

Kahlan (Jesus.de): Was ich sehr interessant fand, dass du eine Tagesstruktur hast, ein System…..denn das war und ist ja auch im monastischen Leben so, dass es eine Struktur, eine Ordnung gibt….und dass genau dies für viele Klosterurlauber/besucher ein Anziehungspunkt ist und sie darin zur Ruhe kommen können.

Nils: Genauso ist es. Man kommt durch eine spirituelle Tagesstruktur in sich zur Ruhe. Aber in den meisten Klöstern besteht die Gefahr, dass man zu viel arbeitet, zu viele Rituale macht oder zu viele Kontakte zu seinen Mitmenschen hat. Dann verbraucht man seine Energie in äußeren Dingen. Sie kann sich nicht nach innen wenden. Wenn man extrem in der Ruhe und im Nichtstun lebt, wendet sich die Lebensenergie ab einem bestimmten Punkt nach innen. Dann beginnt sie die inneren Verspannungen aufzulösen, den Menschen innerlich zu heilen und ins Licht wachsen zu lassen. Dieser Punkt ist schwer zu finden und schwer zu halten. Erst fühlt sich die Stille unerträglich langweilig an, dann beginnt es in einem zu brodeln, und dann ist der Eremit plötzlich in Gott und im Glück.

ma.be (Jesus.de): Ich muss und will lernen mich in den Liegestuhl in die Sonne zu setzen, denn Jesus hat alles für uns vollbracht.

Nils: Jesus hat alles vollbracht, in dem er uns den Weg gezeigt hat. Gehen müssen wir den Weg aber selbst. Finden können wir den Weg nur, wenn wir die Bibel mit Weisheit und innerem Gespür auslegen. Der Weg ins Licht (Heiligkeit, Paradies) besteht im Wesentlichen aus drei Punkten. 1. Dem Weg der Ruhe (entspannt im Liegestuhl liegen, Gottüberlassenheit) 2. Dem Weg des Übens (Beten, Meditieren) 3. Dem Weg der umfassenden Liebe (Gutes tun, seine Mitmenschen wichtiger nehmen als sich). Alle drei Punkte sind wichtig. Damit unser spiritueller Weg gelingt, müssen sie alle im richtigen Moment, in der richtigen Dauer, auf die richtige Art und im persönlich richtigen Verhältnis praktiziert werden.

Seraph

Seraph mit einem Adler, Stier und Löwen.

18. Schwierige Situationen wechseln sich ab. Tanze mit dem Chaos der Lebens. Akzeptiere die Gegebenheiten und fließe positiv mit den Dingen. Der obige Engel (Seraph) besitzt die vier Eigenschaften Weisheit (Adler), Kraft (Löwe), Liebe (Engel mit heiligem Buch vor dem Herzen) und Gelassenheit (Stier, Ego opfern). Er wendet im richtigen Moment die richtige Eigenschaft an und gelangt dadurchin ein Leben im Licht (in Gott). Gelingen.

Finde deinen Sinn im Leben

Geh in die Stille. Ich spreche von der tiefen Stille, ganz tief in Dir. Dort findest Du das ICH BIN, und das ist verantwortlich für Deinen Lebenssinn. Wenn Du die Anbindung an diese innere Stille verlierst, verlierst Du Deinen Lebenssinn und jagst nur unsinnigen Dingen hinterher, um diese Lücke auszufüllen. Am besten ist es in sich selbst glücklich zu sein und aus der Verankerung im eigenen inneren Glück (in sich selbst, im Ich Bin) heraus für eine glückliche Welt zu arbeiten. Die höchste Erfüllung im Leben bringt der Doppelweg aus Liebe zu Gott (spirituelles Üben, Erleuchtung, inneres Glück) und Liebe zu allen Mitwesen (Gutes tun, als „Weltretter“ leben). Das ist die Essenz des Christentums, des Buddhismus, des Yoga und der Glücksphilosophie (Epikur). Finde deinen persönlichen Weg. Betrachte genau deine Fähigkeiten, deine Lebenssituation und die Welt um dich herum. Dann weißt du, was du zu tun hast.

Lenke deinen Blick auf das Positive. Denke positiv. Erkenne die Chancen und Möglichkeiten in deinem Leben. Und nutze sie. Was sind deine Fähigkeiten? Welche Chancen hat dir das Leben gegeben? Ein sinnvolles Leben entsteht aus positiven Gedanken und Zielen. Man erfährt sein Leben als sinnvoll, wenn man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat.

Lebe nach einem klugen Plan. Die Zeit des Lebens ist begrenzt. Nutze sie optimal. Definiere deine Ziele. Finde den Weg, auf dem du sie verwirklichen kannst. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Was ist dein Weg eines erfüllten Lebens?

Das Leben sollte auch etwas Spaß bringen. Bringe so viele Elemente der Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. Suche dir etwas, was du dich begeistert. „Meine Tat der Freude ist …“

Lebe so, dass du am Ende zufrieden mit dir und deinem Leben bist. Lebe in der großen Zufriedenheit. Zufriedenheit ist eine Vorstufe der Erleuchtung. Finde jeden Tag deinen Weg der Zufriedenheit. „Mein Weg der Zufriedenheit ist …“

Der Teufel

Gott und Teufel. Ein Symbol für das innere Ringen in einem Menschen.

19. Auf der Erde gibt es Gut und Böse. Sei dir deiner negativen Eigenschaften klar bewusst. Dann kannst du sie kontrollieren, erziehen und überwinden. Welche negative Eigenschaft hast du? Wut, Trauer, Angst, Sucht, Sehnsucht, Stolz, Habgier oder Neid? Wenn du deine negativen Eigenschaften mit der richtigen Technik überwindest (Gedankenarbeit, Meditation), gelangst du ins Licht. Wenn du im Licht bist, befindest du dich einem Einheitsbewusstsein. Die Dualität (Gut und Schlecht) ist aufgehoben. Alles ist richtig so wie ist. Du bist im Sein, in Gott und im Glück. In gewisser Weise befindest du dich über der Welt der Engel und Teufel. Wenn du in der Welt handeln willst, musst du dich wieder in die Dualität begeben. Ein weises Leben auf der Erde besteht darin, die Dualität zu nutzen, um immer weiter ins Licht zu gelangen. Wenn du bereits im Licht lebst, kannst du in die Dualität herabsteigen, um deinen Mitwesen zu helfen. Was ist heute dein negativer Gedanke? Welcher positive Gedanke hilft dir? Wie kommst du ins Licht (in ein Leben in Gott)?

Gut und böse

Wir sind Lichtwesen. Wir sind Kinder Lichts. Der Kosmos ist unsere große Mutter und unser großer Vater. Wir spielen in der großen Mutter/im großen Vater Glücksspiele und vermehren damit ewig das Glück aller Wesen.

Das Problem der meisten unserer Mitwesen besteht darin, dass sie nicht zwischen guten und schlechten Spielen unterscheiden können. Schlechte Spiele machen langfristig und oft sogar bereits kurzfristig alle Beteiligten unglücklich. Schlechte Spiele sind alle Spiele, bei denen die weltlichen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Wenn wir uns in den äußeren Dingen verankern, haften wir langfristig immer mehr an. Wir verspannen uns innerlich, unser inneres Glück nimmt ab und es zieht alle Beteiligten nach unten. Wir dürfen die äußeren Dinge leben. Wir dürfen Beziehungen haben. Wir dürfen Beziehungsspiele spielen. Wir dürfen uns die äußere Welt schön machen.

Aber wir müssen uns im Schwerpunkt in der Spiritualität verankern. Wir müssen die Spiritualität in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen. Wir müssen im Schwerpunkt unsere Lebensspiele aus der Spiritualität heraus spielen. Wir müssen auf der Basis von Weisheit, Liebe und Frieden spielen. Nur solche Spiele nützen uns.

Das ist schwer zu begreifen. Es gibt viele kleine Teufel auf der Welt, die negative Spiele spielen. Kleine Teufel sind immer arme Teufel. Ihnen fehlt es an Weisheit und sie schaden letztlich vorwiegend sich selbst. Wir brauchen viele Engel auf der Welt, die den kleinen Teufeln das richtige Spielen beibringen. Wenn die Engel sich in der Weisheit, in ihren spirituellen Übungen und im Weg der umfassenden Liebe zentrieren, dann siegen sie und es werden gute Spiele für alle Beteiligten.

Wenn wir die Bibel genau betrachten, fällt auf, dass von einem Teufel kaum die Rede ist. Moses berichtet nur von einer Schlange, die im Paradies lebt und sich um einen Baum windet. Die Schlange ist im Yoga ein Symbol für die aufsteigende Kundalini-Energie. Sie windet sich um den Baum der Erleuchtung, den mittleren Energiekanal. Die Schlange verkörpert damit die Weisheit vom inneren Glück. Die Bibel spricht vom Teufel, als Jesus vierzig Tage in der Wüste sitzt und meditiert. Kurz bevor Jesus zur Erleuchtung durchbricht, erscheint ihm der Teufel. Der Teufel will ihn davon abhalten sein Ego aufzulösen und in ein dauerhaftes Leben im Licht zu gelangen. Bevor sich starke innere Verspannungen auflösen, wehren sie sich noch einmal kräftig. Es entstehen starke Unlustgefühle gegen den spirituellen Weg. Die weltlichen Bedürfnisse gaukeln einem Menschen vor, dass sie wichtiger sind als Gott, als das Leben im Licht. Sie treten als großer Verwirrer und Versucher auf.

Man kann den Teufel als das Ego sehen, das sich gegen die Erleuchtung wehrt. Aber dieser Teufel ist kein von uns getrenntes Wesen, sondern ein Teil unser selbst. Er ist eine visualisierte Egoverspannung. In der Bibel wird bildlich beschrieben, was in Wirklichkeit nur das innere Geschehen eines Menschen kurz vor seinem Durchbruch zur Erleuchtung ist. Im Buddhismus heißt der Teufel Mara. Kurz vor der Erleuchtung erscheint Mara dem Buddha. Buddha streckt eine Hand zur Erde, aktiviert damit sein Wurzelchakra und löst die Egoverspannung auf. Mara und seine ganze Armee aus Versuchern verschwinden. Nachdem Buddha den Teufel besiegt hat, fließt das Licht der Erleuchtung in ihn hinein. Bei Jesus heißt es, dass die Engel kamen und ihm dienten, nachdem er sein Ego überwunden hatte.

Es gibt keinen Teufel an sich. In seiner Grundsubstanz besteht der Kosmos aus Licht. Alles ist Gott. Alles ist rein. Man kann nur die Dinge im Kosmos falsch leben. Man kann sein Ego in den Mittelpunkt stellen. Den richtigen Weg findet man durch die Grundsätze Wahrheit und Liebe. Mit diesen beiden Eigenschaften besiegt man den Teufel. Wer konsequent mit Weisheit und umfassender Liebe durch das Leben geht, kommt eines Tages im Licht (in einem Leben in Gott) an.

Engel der Heilung

20. Genug gearbeitet. Erhole dich jetzt. Gönne dir eine Pause. Komm zur Ruhe. Entspanne dich. Heile dich vom Stress des Lebens. Praktiziere die fünf Prinzipien der Gesundheit . Gelange in ein Leben im Licht (in Gott, im Sein). Lebensfreude entsteht aus der inneren Ruhe, aus der Auflösung der Verspannungen im Körper (Körperübungen) und im Geist (Gedankenarbeit), und aus dem daraus folgenden inneren Umschwung ins Glück (in eine positive Weltsicht).

Heilung durch den Weg der Erleuchtung

Nils: „Nach fünf Jahren Dauerstress verbunden mit einer schwierigen Beziehung erlitt ich vor 30 Jahren einen Burnout. Ich habe ich dann versucht mich zu heilen. Ich habe alles ausprobiert, was die derzeitige Medizin zu bieten hat. Aber nichts hat geholfen. Meine Theorie ist, dass durch den überstarken Stress viele innere Verspannungen aufgebaut werden. Heilung müsste dann eintreten, wenn diese Verspannungen wieder abgebaut werden. Einige Male bin ich durch meine spirituellen Übungen zur Erleuchtung durchgebrochen. Dann war die Kraftlosigkeit weg und ich war für kurze Zeit geheilt. Leider tauchten dann neue Verspannungen auf und die Erleuchtung verschwand. Ich kann aber sagen, dass Erleuchtung letztlich ein Weg der Heilung ist. Insofern gibt es auch für dich eine Hoffnung.

Der Hauptweg der Heilung besteht nach meiner Erfahrung darin, dass man vorwiegend in der Ruhe lebt (etwas abgeschieden), ausreichend lange spirituelle Übungen macht und anderen Menschen hilft. Hinzu kommen die fünf Grundsätze der Gesundheit (gesunde Ernährung, Schadstoffe wie Rauchen und Alkohol vermeiden, regelmäßig Sport, positives Denken und genug Schlaf). Grundsätzlich sollte man in seinem Leben nicht mehr Energie in äußeren Dingen verbrauchen, als man hat. Wenn man ruhig genug lebt, wendet sich die Lebensenergie nach innen und heilt einen Menschen. Bei mir verschwanden im Laufe der Jahre als Eremit die verschiedensten Krankheiten. So wird das auch in der Hatha-Yoga Pradipika beschrieben. Und hier scheint mir dein erstes Problem zu liegen. Du hast bis jetzt dein Leben so organisiert, dass du immer kranker und unglücklicher wirst. Du bist umgeben von Dingen, die dir deine Energie rauben. Dieses System muss umgestellt werden. Wie, darfst du kreativ selbst ausprobieren und herausfinden. Du solltest so viel Ruhe in dein Leben bringen, dass dir sogar etwas langweilig wird. Denn genau an diesem Punkt beginnt sich deine Lebensenergie nach innen zu wenden und dich zu heilen. Das ist das große Geheimnis des schnellen spirituellen Wachstums und der inneren Heilung.

Konkret empfehle ich für dich, da du einen Beruf und eine Familie hast, jeden Tag 3 Stunden spirituelle Übungen. Da darfst selbst erspüren, was für dich richtig ist und dich optimal spirituell voranbringt. Hilfreich sind Gehen (Joggen, Walking), Yoga , in einem spirituellen Buch lesen und meditieren. Meditation ist grundsätzlich ganz einfach. Du siehst dir ein Video mit spirituellen Übungen im Internet an (zum Beispiel Heilende Energieübungen, Computer Yoga Advanced), machst die Übungen mit, löst so deine Energieblockaden und aktivierst deine Heilungsenergie. Dann legst du dich entspannt hin und hörst dann schöne Meditationsmusik (zum Beispiel New Age Musik aus dem Internet). Du bringst durch die Musik deine Gedanken immer mehr zur Ruhe. Du liegst oder sitzt so lange, bis du ganz entspannt bist und innerlich positiv wirst. Die Verbindung von kurzer Energieaktivierung durch Yogaübungen (Atemübungen, Mantras, Visualisierungen) und anschließender langer Ruhephase bring dich schnell in eine gute Energie. Das machst du jeden Tag und wirst so im Laufe der Jahre immer gesunder und glücklicher.“

Engel des Verzeihens

21. Sei heute ein Engel des Verzeihens. Was ist heute dein Satz des Verzeihens? Welcher positive Gedanke hilft dir zum Verzeihen zu gelangen? „Ich verzeihe meine Freunden (Feinden, Kindern, Partner), dass … (Ich verzeihe heute dem Kosmos (Gott), dass mein Weg so schwer ist).“

Verzeihung

Frau: Verzeihen ist etwas für Heilige. Es genügt, dass ich mir selbst verzeihe. Was mir andere angetan haben, mögen sie mit sich selbst ausmachen. Das muss genügen.

Nils: Das genügt nicht. So bleibst du innerlich verhärtet. Du blockierst deine Glücksenergie. Du belastest alle deine zukünftigen Beziehungen. Es ist sehr wichtig zum Verzeihen zu gelangen. Auch wenn es manchmal sehr schwierig ist. Verzeihen ist etwas für Heilige und für Unheilige, damit sie innerlich heil (ganz, gesund) werden. Wer Frieden in sich und auf der Welt möchte, sollte es lernen zu verzeihen.

Frau: Einem Anderen zu verzeihen heißt, mich selbst größer zu machen, als ich bin.

Nils: Wer verzeiht, macht sich nicht größer, sondern läßt ein Stück von seinem Ego los. Er verweist die ewigen Egokämpfe zwischen den Menschen auf eine untere Ebene und erhebt sich mit seinen Mitmenschen auf die Ebene der Liebe, des Friedens und des Lichts.

Eine glückliche Beziehung ist der größte Wunsch der meisten Menschen. Für die meisten Menschen ist Glück hauptsächlich mit einer glücklichen Beziehung verbunden. Glückliche Beziehungen entstehen, wenn die Menschen in einer Beziehung nach den Regeln des Glücks leben. Die allgemeine Philosophie der heutigen Zeit ist die Habgier, die Genusssucht, die Unverbindlichkeit und der Egoismus. Das ist der Weg des äußeren Glücks und des inneren Unglücks. Es ist kein Wunder, dass glückliche Beziehungen in der heutigen Zeit selten sind. Glückliche Beziehungen beruhen auf den Prinzipien des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Bei glücklichen Beziehungen sollte man eher den gemeinsamen guten Weg im Auge haben als den persönlich optimalen Genussweg. Man sollte zu Kompromissen bereit sein. Man sollte verzeihen können, geben können und manchmal auch auf etwas verzichten können.

Wir sollten die Liebe, den Frieden und das positive Denken pflegen. Wir sollten beständig an unserer Beziehung arbeiten, damit sie sich dauerhaft glücklich entwickelt. Das größte Geheimnis einer glücklichen Beziehung ist, dass beide Partner als Gebende leben. Wenn beide Partner vorwiegend geben, dann wächst das Glück in einer Beziehung. Das gelingt, wenn wir uns klar in der Spiritualität (dem Licht) verankern, uns ausreichend Freiraum für unsere spirituellen Übungen schaffen und uns jeden Tag mit den erleuchteten Meistern verbinden. Lebe im Schwerpunkt aus dem inneren Glück und der umfassenden Liebe heraus. Dann werden dein Leben und deine Beziehung gelingen.

Egoopfer

Engel mit einem Schwert.

22. Nimm die Dinge so an, wie sie sind. Lass deine falschen Wünsche los. Besinne dich auf deine positiven Ziele. Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Wer große Ziele erreichen will, muss dafür etwas opfern. Er muss auf etwas verzichten und mit Selbstdisziplin seinen Weg gehen. „Meine Ziele sind … Mein Weg ist… Mein Opfer (Einsatz) ist …“ Vorwärts mit Kraft. Gelingen.

Jesus und Epikur

Rhetorix: Wenn man überlegt, wie man es gleichzeitig mit Jesus und mit Epikur halten könnte, wird die Sache aber problematisch. Pierre Gassendi meint, dass man mit dem Versuch der Vereinigung von Christentum und epikureischer Philosophie in einen schweren Konflikt kommt, aus dem letztlich vielleicht kein anderer Weg herausführt als nur die Heuchelei. Selbst wenn man nämlich akzeptieren wollte, dass Gott die Welt bzw. die Gesamtheit der Atome sowie den Raum geschaffen hat, was für einen Epikureer im äußersten Notfall noch angehen mag, so wäre die Erlösung der Welt durch die Hinrichtung eines Gottes eine ganz abstruse Vorstellung. Im Übrigen kann man feststellen, dass die Welt offenbar nicht erlöst ist. Auf das Strikteste abzulehnen ist die Drohung mit dem Jüngsten Gericht!

Nils: Jesus und Epikur widersprechen sich nicht. Wir können Jesus und Epikur als Erleuchtete begreifen und sie von der Erleuchtung her verstehen. Epikurs Atomismus interessiert mich nicht wirklich. Mich interessiert die moderne Atomphysik, und dort gibt es starke Annähungen an die Spiritualität.

Die Erlösung der Welt durch die Hinrichtung eines Gottes ist nur für unerleuchtete Menschen eine abstruse Vorstellung. Zur Erleuchtung gelangt man durch das Egoopfer. Man muss sein individuelles Ich-Bewusstsein überwinden und in ein Einheitsbewusstsein kommen. In das Einheitsbewusstsein kommt man, in dem man das Glück der Welt (seiner Mitmenschen) wichtiger nimmt als sein eigenes Glück. Das ist der Weg der umfassenden Liebe. Die Kreuzigung von Jesus ist nur äußerlich die Hinrichtung eines Gottes, innerlich geht es um ein Egoopfer. Jesus erbrachte das aus seiner Sicht notwendige Egoopfer und stieg dadurch in die höchste Stufe der Erleuchtung auf, in die Stufe eines vollendeten Meister (Gottes, Buddhas, Avatars). Er erlangte umfassende spirituelle Kräfte, mit denen er über alle Zeiten seinen Anhängern helfen kann.

Es gibt zwei Formen der Erlösung der Welt. Du kannst die Welt in deinem eigenen Bewusstsein erlösen, in dem du sie aus einer erleuchteten Perspektive betrachtest. Dann ist alles richtig so wie es ist. Du siehst Gott (das Licht, das Positive) in allem. Ein äußeres Paradies können wir gemeinsam auf der Erde schaffen, wenn wir es wollen. Das dazu notwendige Wissen und der notwendige materielle Reichtum sind vorhanden, nur am ausreichenden Bewusstsein der Menschheit fehlt es bislang. Ich arbeite dafür, das zu ändern.

Mit dem Jüngsten Gericht zu drohen halte ich für falsch. In der modernen Spiritualität wird die Liebe und nicht die Strafe in den Mittelpunkt gestellt (Bede Griffiths). Selbstverständlich erhält ein spirituell Übender seinen Lohn im Diesseits (in Form eines erfüllten Lebens) und im Jenseits (er steigt in eine höhere Bewusstseinsdimension auf). Beim Tod findet nach den Erkenntnissen der Nahtodforschung eine Selbstbewertung statt. Die Seele entscheidet, in welchen Bereich des Jenseits sie am besten hinpasst. Das mag man als Jüngstes Gericht bezeichnen. Es geht hier aus meiner Sicht aber nicht um eine Bestrafung, sondern um die spirituelle Weiterentwicklung. Die Seele (oder Gott) überlegt, welchen Weg sie braucht, um sich zum Licht hin entwickeln zu können.

Heilige Christen

Bede Griffiths

23. Wer jeden Tag einen Schritt vorwärts geht, kommt eines Tages bei seinem Ziel an. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Was ist heute deine Tat für das Glück aller Wesen? Denke das Mantra: „Ich sende Licht zu (Name). Möge es eine glückliche Welt geben. Mögen alle Wesen glücklich sein.“

Bede Griffiths

David Steindl-Rast

Bede Griffiths Bede Griffiths wurde 1906 in England geboren und starb 1993 in Indien. Er machte Vortragsreisen durch den Westen und löste dort Wellen der Begeisterung aus. Er schrieb viele Bücher. Ein gutes Buch über sein Leben und seine Lehre hat Shirley du Boulay geschrieben: „Überwindung der Dunkelheit“ (2001).

Bede Griffiths war eine große Inspiration für viele heutige Christen. Bei ihm fanden sie die Liebe, die Authentiziät und den inneren Frieden, den sie schon immer gesucht hatten. Seine letzten Worte waren: „Ich bin so glücklich, ich bin so voller Liebe. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt. In diesem Gebot ist das ganze Evangelium enthalten.“

Bede Griffiths ist der christliche Meister der Einheit aller Religionen und der Anpassung des Christentums an die heutige Zeit. Er lehrte, dass sich die Offenbarungen aller Religionen ergänzen. Erst alle heiligen Bücher aller Religionen ergeben gemeinsam das Ganze. Als spiritueller Mensch kann und sollte man aus den Büchern aller Religionen lernen.

Bede Griffiths war wie viele große Heilige für seine Kirche sehr unbequem. Er erklärte, dass sich die katholische Kirche verändern müsse. Sie sollte neue Wege finden, um die christliche Botschaft auszudrücken. Sie sollte die Liebe und nicht die Sünde in den Mittelpunkt stellen.

Bede Griffiths trat für die Abschaffung des Zwangszölibates für Priester, das Priestertum der Frauen und für die Einrichtung interreligiöser Kommunitäten ein. In seinen Ashram in Indien kamen Menschen aus allen Religionen. Er schickte seine christlichen Schüler zu Meistern anderer spiritueller Traditionen, damit jeder genau den zu ihm persönlich passenden Weg zur Erleuchtung finden konnte.

Ähnlich wie Bede Griffiths vertritt auch David Steindl-Rast eine pluralistische Religionstheologie. David Steindl-Rast wuchs in Österreich auf. Er schloss in Wien ein Kunst- und ein Psychologiestudium ab, daneben studierte er Anthropologie. Nach seiner Promotion in Psychologie emigrierte er 1952 in die USA. 1953 trat er in das Benediktinerkloster Mount Saviour in Elmira, NY, ein. 1965 wurde er, als einer der ersten Mönche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, von seinem Abt beauftragt, sich mit dem interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus zu befassen. Er praktizierte daraufhin Zen bei mehreren japanischen Zen-Meistern. Im Internet betreibt Steindl-Rast das internationales Netzwerk gratefulness.org (siehe 24. Zünde eine Kerze an).

—> Videos: Bede Griffiths talks about the love of God (3 min.) , Bede Griffiths talks about God (5 min.)

—> Videos: David Steindl-Rast – Was ich glaube (5 Min.) , Mit dem Herzen hören (Interview des Schweizer Fernsehens, 30 Min.)

Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum symbolisiert die Erleuchtung.

24.Der Weihnachtsbaum symbolisiert die Erleuchtung des Menschen. Heute bringt der Weihnachtsmann Geschenke. Sei du der Weihnachtsmann. Nicht Haben-Wollen führt ins Glück, sondern der Weg des Gebens. Sei großzügig und übersieh die Schwächen deiner Mitmenschen. Sende allen Wesen Licht: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Die psychologische Lerntheorie

Die psychologische Lerntheorie geht davon aus, dass positive Gedanken gelernt werden können. Ein Sportler trainiert einige Wochen oder Monate ein äußeres Verhalten. Er übt bestimmte Verhaltensweisen ein und nach einiger Zeit beherrscht er sie. Gedanken können wir als das innere Verhalten eines Menschen verstehen. Wenn wir bewusst längere Zeit ein positives geistiges Verhalten gezielt einüben, dann gewöhnt sich unser Geist an das positive Denken. Er reagiert auf bestimmte äußere Situationen automatisch mit positiven Gedanken.

Wie lernt man positive Gedanken? Der Lernweg besteht aus vier Schritten. Als erstes brauchen wir ein positives Gedankensystem, das zu uns passt. Wir üben die fünf Eigenschaften Frieden, Liebe, Weisheit, Selbstdisziplin und Freude. Wir sehen uns jeden Tag genau an und überlegen uns, welche positive Strategie für diesen konkreten Tag am besten geeignet ist. Wir legen unsere Ziele fest und machen einen positiven Tagesplan. So wachsen wir jeden Tag ein kleines Stück weiter ins Licht.

Der zweite Schritt ist es, positive Gedanken systematisch einzuüben. Wir stellen uns auf jeden Tag positiv ein. Wir stehen mit einem positiven Gedanken auf. Wir bewahren den Gedanken tagsüber. Und abends denken wir noch einmal über den Tag nach und überlegen, was wir am nächsten Tag besser machen können. Wir spüren in unsere negativen Gefühle (Angst, Wut, Trauer, Sucht) hinein. Welcher negative Gedanke ist damit verbunden? Mit welchem positiven Gedanken können wir ihn überwinden? Welcher Gedanke bringt uns heute in ein positives Lebensgefühl? Hilfreiche positive Sätze sind: „Ich lebe als Sieger. Ich erreiche meine Ziele. Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg. Ich lebe in der Wahrheit, Richtigkeit und Weisheit. Weisheit ist es sein Leben so zu organisieren, dass man seine Gesundheit bewahrt und in seinem inneren Glück wächst.“

Der dritte Schritt besteht darin, den ganzen Tag über konsequent seine Gedanken zu beobachten und alle negativen Gedanken sofort zu stoppen. Wenn wir einen negativen Gedanken erkennen, schieben wir ihn sofort weg. Wir überlegen, welcher Gedanke jetzt richtig ist. Wir entwickeln einen positiven Gedanken und setzen ihn an die Stelle des negativen Gedankens. Wenn wir das langfristig machen, werden unsere negativen Gedanken immer weniger und unsere positiven Gedanken immer mehr. Die ständige Gedankenbeobachtung ist die Essenz des positiven Denkens. Oft reicht schon die ständige Beobachtung aus, um unsere negativen Gedanken im Laufe der Zeit immer mehr zu überwinden. Wir sind uns unserer negativen Gedanken bewusst und haben sie dadurch schon wesentlich ihrer Macht beraubt. Manchmal müssen wir aber auch kraftvoll intervenieren. Und gerade am Anfang unseres Weges sollten wir längere Zeit relativ streng mit unseren Gedanken sein. Wenn unsere inneren Kinder erst einmal gut erzogen sind, können wir ihnen später etwas mehr Freiheit geben.

Der vierte Schritt besteht in der Stabilisierung des positiven Denkens. Es ist nicht einfach den ganzen Tag seine negativen Gedanken zu kontrollieren. Wir brauchen starke Helfer, damit wir langfristig auf unserem Weg des inneren Glücks bleiben. Solche Helfer sind das tägliche Gebet zu einem erleuchteten Meister, das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch, die tägliche Meditation, die Yoga-Übungen und das Spazierengehen. Sehr gut ist es, mehrere Helfer über den ganzen Tag zu verteilen. Wir können zum Beispiel morgens vor dem Aufstehen einen positiven Tagesvorsatz fassen. Dann machen wir einige Yoga-Übungen. Wir lesen einige Seiten in einem spirituellen Buch. Abends machen wir etwas Sport oder eine längere Meditation. Wir schaffen uns kreativ unser System der täglichen spirituellen Übungen. Wir bauen so viele Übungen in für uns richtigen Abständen in den Tag, dass wir uns beständig auf dem Weg des Positiven halten.

—> Zünde eine Kerze für jemanden an

Jesus Christus

Geburt von Jesus Christus.

25. Beginn. Geburt von Jesus Christus. Der Weg der umfassenden Liebe. Geh auf deine Art den Weg der Liebe und des Lichts. Was beginnt heute? Dein Beginn ist gesegnet. Gelingen.

Die Bergpredigt

1.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

Werde arm im Geiste (Lutherbibel). Mit den Armen meint Jesus seine Jünger, weil sie allen weltlichen Besitz losgelassen haben. Der Begriff „arm“ bezieht sich auf etwas Inneres und nicht etwas Äußeres. Äußere Armut führt nicht automatisch zu innerem Glück. Wer in seinem Geist aber alle äußeren Anhaftungen losläßt, gelangt zum Ich Bin und zu einem Leben in Gott.

2.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Nimm das Leid in deinem Leben an. Leid an sich macht nicht glücklich. Aber wer das Leid in seinem Leben annimmt und sich durch seine spirituellen Übungen darüber erhebt, der wird durch das innere Glück getröstet. Lebe deine Trauer. Trauer kann für das innere Loslassen hilfreich sein. Wir dürfen aber nicht in der Trauer versinken. Nicht die Trauer ist das Zentrum des Lebens, sondern das innere Glück.

3.

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Sei sanftmütig. Wer in der Grundeinstellung der Gewaltlosigkeit und des Sanftmutes gegenüber seinen Mitwesen lebt, der ist innerlich entspannt und gelangt so in ein kosmisches Bewusstsein.

4.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Geh den Weg der Richtigkeit. Gerechtigkeit bedeutet in der Bibel Richtigkeit. In der Bibel geht es nicht um ein unparteiisches Urteilen und Handeln, sondern um das Leben und Handeln gemäß dem Willen Gottes: „Nur dann werden wir (vor Gott) im Recht sein, wenn wir darauf achten, dieses ganze Gesetz vor dem Herrn, unserem Gott, so zu halten, wie er es uns zur Pflicht gemacht hat“ (Dtn 6,25). Nach dem richtigen Leben zu hungern, heißt nach einem Leben im Licht (Erleuchtung, Heiligkeit) zu hungern. Wer hungrig nach innerem Glück ist, der wird eines Tages durch ein Leben in Gott gesättigt werden.

5.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Sei mitfühlend. Wer voller Mitgefühl ist, wird das Mitgefühl des Kosmos erfahren. Wer auch seine Feinde liebt, in dem entsteht innere Harmonie. Wer im Schwerpunkt für das Glück seiner Mitwesen lebt, den füllt Gott mit umfassender Liebe.

6.

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Reinige dich innerlich. Innerlich rein wird man durch das konsequente spirituelle Üben. Um die inneren Verspannungen aufzulösen, braucht man Übungen für den Körper (Gehen, Arbeiten, Meditation) und Übungen für den Geist (Lesen, Beten, Gedankenarbeit). Wer jeden Tag ausreichend spirituell übt, gelangt eines Tages zur Erleuchtung (Heiligkeit). Dann sieht er das Licht Gottes in der Welt.

7.

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Lebe als Friedenstifter. Ein Friedenstifter ist ein Mensch, der in sich selbst und auf der Welt Frieden stiftet.

8.

Selig sind, die wegen ihres Glaubens an das Gute verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden.

Erbringe ein Opfer für deinen spirituellen Weg. Ohne ein Opfer kann kein Mensch zur Erleuchtung durchbrechen. Letztlich geht es um die Opferung des Egos und um die Einfügung in den Willen Gottes (des Lebens). Wer konsequent nach der Bergpredigt lebt, erbringt ein Opfer. Richtig zu opfern ist eine große Kunst. Wer falsch opfert, verspannt sich innerlich. Wir sollten nicht zu viel und nicht zu wenig opfern. Wer richtig opfert, löst dadurch seine inneren Verspannungen auf.

Die zentrale Botschaft der Bergpredigt lautet: Ein Mensch kann nicht zwei Herren zugleich dienen. Er kann nicht Gott (dem inneren Glück) und dem Geld (dem äußeren Glück) dienen. Er muss sich für eine Glückssorte entscheiden. Er sollte als weiser Mensch im Schwerpunkt den Weg der Ruhe, der Liebe und des spirituellen Übens gehen. Auf diesem Weg wird er eines Tages glücklich werden und dauerhaft in Gott (im Licht) leben.

Der erleuchtete Meister

Jesus Christus

26. Ein großer Schatz im Leben ist es einen erleuchteten Meister zu haben. Zu wem hast du Vertrauen (Jesus, Buddha, Sokrates , Patanjali , Laotse )? Wessen spirituelle Lehre findest du gut? Wer sich jeden Tag auf seine Art mit einem erleuchteten Menschen verbindet (Gebet, Meditation, Orakel, Lesen), der wächst ins Licht. Denke das Mantra: „Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.“ Du kannst auch den Namen deines persönlichen spirituellen Vorbildes in das Mantra einfügen (Jesus Christus, Gott). Fühl dich wirklich mit deinem erleuchteten Meister verbunden. Visualisiere ihn über oder vor dir. Dann fließt seine spirituelle Energie mit dem Mantra in dich hinein und stärkt dich auf deinem Weg.

Transzendente Meister (erleuchtete Seelen in einer höheren Dimension)

Christus bedeutet der Gesalbte, der König, der transzendente Meister. Nach Amritanandamayi (Amma) gibt es im Kosmos große erleuchtete Wesen (vollständig erleuchtete Seelen). Diese Wesen besitzen ein kosmisches Bewusstsein. Sie fühlen sich eins mit dem Kosmos (dem Licht). Und sie empfinden sich auch untereinander letztlich alle als eins. Man kann deshalb sagen, dass sie alle ein Wesen (ein Gott) sind. Wir können deshalb nach freier Wahl zu Gott oder zu den erleuchteten Meistern im Jenseits beten. Es ist auch möglich, dass ein erleuchteter Meister gleichzeitig auf der Erde in einem Körper und als Seele im Jenseits anwesend ist. Als Seele kann er oder sie uns immer sehen und uns helfen.

Nach Amma fühlt sich bei einem Gebet immer eines dieser höheren Wesen angesprochen und reagiert. Dabei ist es egal, welchen Namen ein Mensch verwendet. Es ist egal, ob man Allah, Gott, Jesus, Krishna oder Buddha anruft. Wichtig ist nur, dass man von einer höheren Instanz im Kosmos Hilfe haben möchte. Die höheren Wesen können ihre Lichtstrahlen in alle Bereiche des Kosmos senden. Oft wirken sie durch Symbole (Bücher, Bilder, Statuen). Als spirituell fortgeschrittener Mensch spürt man die Energiestrahlen, die aus den Statuen und Bildern der erleuchteten Meister kommen. Sie verwandelten sich dann zu innerer Kraft, Frieden, positiven Gedanken oder spirituellen Visionen (im Traum oder Wachbewusstsein).

Gott wird im Christentum oft als Wolke beschrieben. Dieses Bild passt gut zu den großen erleuchteten Wesen. Sie sind Energiewolken aus einem hochentwickelten Bewusstsein. Sie können in allen Dimensionen des Kosmos handelnd eingreifen. Sie können ihre Lichtstrahlen in alle Bereiche des Kosmos senden. Oft wirken sie durch Symbole (Bücher, Bilder, Statuen), die an bestimmten Orten stehen. Als spirituell fortgeschrittener Mensch spürt man die Energiestrahlen, die aus den Statuen und Bildern der erleuchteten Meister kommen. Sie verwandeln sich dann zu innerer Kraft, Frieden oder einem positiven Gedanken.

Engel der Liebe

Mutter Maria als Himmelskönigin. Sie sendet Liebe und Licht zu ihren Kindern.

27. Du wirst geliebt. Gott liebt dich. Jesus liebt dich. Liebe dich auch selbst. Werde ein Engel der Liebe. Was ist heute deine Tat der Liebe? Bewege segnend eine Hand: „Ich sende Licht zu (Name). Mögen alles Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“

Wer ist ein Christ?

ma.be (Jesus.de): Was macht dich zu einem Christen?

Nils: Du denkst vom Wortlaut der Bibel her und ich vom Inhalt (vom tieferen Sinn). Ich akzeptiere deinen Weg. Es ist ein möglicher christlicher Weg. Du solltest aber auch meinen Weg als möglichen christlichen Weg anerkennen. Es gibt viele christliche Gruppen. Wir sollten uns nicht gegenseitig bekämpfen. Wir sollten uns lieben, uns gegenseitig achten und zusammenarbeiten. Das ist aus meiner Sicht christlich. Für mich wird man grundsätzlich ganz einfach zu einem Christen . Man erkennt Jesus als spirituelles Vorbild an, verbindet sich regelmäßig mit ihm und folgt seinen Geboten. Das sind insbesondere die Liebe zu Gott und die Liebe zu seinem Nächsten. Man muss nicht mit jedem Wort der Bibel einverstanden sein.

ma.be: Hast du erkannt, dass du ein Sünder bist und Vergebung brauchst, um vor dem heiligen Gott zu bestehen und Gemeinschaft mit ihm haben zu können.

Nils: Was ist Sünde ? Sünde ist es ein Ego zu haben. Dadurch fällt man aus der Erleuchtung, aus dem Paradies, aus einem Leben in Gott heraus. Jeder unerleuchtete Mensch ist insofern ein Sünder. Seine Aufgabe ist es durch seine spirituellen Übungen sein Ego zu überwinden und ins Licht zu gelangen. Unsere Sünden sind uns in dem Moment vergeben, wo wir ernsthaft beginnen den spirituellen Weg zu gehen. Dann wird sich die Gnade zu ihrer Zeit entfalten.

ma.be: Wer hat Recht, wem kann man vertrauen?

Nils: Vertrauen sollte man in erster Linie sich selbst. Sonst verläuft man sich auf dem Weg des Lebens und besonders in der Spiritualität. In zweiter Linie sollte man den Menschen vertrauen, die vertrauenswürdig sind. Und das sind für mich die Weisen der Welt, zu denen ich auch Jesus zähle. Alle Weisen sagen im tiefsten Kern dasselbe: „Geh den Weg des Friedens, der Liebe und des inneren Glücks.“

Chaja (Christin, Treffpunkt Leben): Was ist das Ego?

Nils: Das Ego ist eine Entwicklungsphase des Menschen. In einer materiellen Welt braucht man ein starkes Ego, um als Einzelner überleben zu können. Für die Gesamtmenschheit kann ein zu starkes Ego ihrer einzelnen Mitglieder gefährlich werden. Wenn die Menschen zu sehr auf ihr Einzelinteresse achten und das Gesamtinteresse zu wenig berücksichtigt wird, kann sich die Menschheit selbst ausrotten. Im Moment beobachten wir den Wahnsinn, dass in einer globalisierten Welt einige wenige Menschen unermesslich reich sind und etwa eine Milliarde Menschen am Verhungern ist. Das ist für mich ein übertriebener Egoismus der Reichen. Sie sollten den Armen so viel von ihrem Geld abgeben, dass alle Menschen gut leben können. Das werden die Reichen aber nur tun, wenn sie begreifen, dass das innere Glück das Zentrum des Menschen ist. Inneres Glück entsteht, wenn man den Egoismus überwindet und in der umfassenden Liebe lebt. Das innere Glück wird durch die Verspannungen im Körper und Geist eines Menschen blockiert. Diese Verspannungen gilt es durch körperliche (Yoga, Gehen, Meditation) und geistige Übungen (Gedankenarbeit, positives Denken, philosophieren) aufzulösen. Die Verspannungen entstehen hauptsächlich durch Ängste (Ablehnung von Leid) und durch Anhaftung an äußere Genüsse. Das Ego ist eine Folge der inneren Verspannungen. Je mehr ein Mensch sich innerlich reinigt, je mehr seine Seele heil wird, desto kleiner wird das Ego. Wenn die Liebe und das Glück in einem Menschen sehr groß werden, verschwindet das Ego von alleine und der Mensch gelangt in ein kosmisches Bewusstsein (Einheitsbewusstsein, Gottesbewusstsein). Dann sieht sich der Mensch in allen seine Mitwesen, empfindet Liebe zu allen Wesen und ist im Einklang mit sich und der Welt.

Engel der Dankbarkeit

Engel der Dankbarkeit

28. Dankbarkeit. Wofür bist du dankbar? Praktiziere heute ein Ritual der Dankbarkeit. Fülle dich mit der Energie der Dankbarkeit. „Ich bin dankbar für …“

Segnung

Alice (im folgenden A genannt): Es hat sich in den letzten 3-4 Monaten etwas verändert. Immer stärker. Es gelang mir nicht mehr wirklich wütend zu werden, ich sah die Menschen in Buss und Bahn plötzlich als „leuchtende“ Wesen aus dem Herzen heraus. Alle auf dem gleichen Weg. Alle im Kern gut. Egal was geschah. Vor ca. 2 Monaten ist in einer tiefen Meditation etwas geschehen… und ich kanns mir gar nicht erklären.

Nils: Wenn du alle Wesen als leuchtend sehen kannst, bist du schon sehr weit. Das ist sehr gut. Du kannst das Licht in allen sehen. Ich bin zum Beispiel positiv zu allen. Ich sehe vorwiegend das Gute in allen.

A: Ich habe am Abend meditiert, wie oft. Meistens bin ich dann tief in mir und einfach in Kontakt. Diesmal war es anders. Ich wurde auf einmal ganz tief in mich hineingezogen, beschleunigt und befand mich plötzlich in einem universumartigen Raum, ganz weit, dunkel, eine warme Dunkelheit. Vor mir ein grosses „Wesen“ aus dunkelgoldenem Licht, ins braune übergehend, pulsierend, unendlich warm, liebevoll. Es war wie ein Kreis, aber lebendig. An seinem äusseren Rand hatte es einen Kranz aus weissem Licht. Und es übermittelte Gefühle, Ruhe, Klarheit, Konzentration… und Macht. Ich hatte Kontakt und dehnte mich auf einmal aus, wurde riesig, grenzenlos fast. Das Wesen war in mir. Und vermittelte „das bist du“. Es hat mehrere Tage gedauert, bis ich wieder „geschrumpft“ bin und in einen alltagsbewussten Zustand kam. Bis dahin gab es nur noch ein unglaubliches Bewusstsein, dass alles einschloss, alles und jeden, Liebe, nur noch absolute Klarheit.

Nils: Das ist eine Erleuchtungserfahrung. Du warst im Einheitsbewusstsein.Das ist die kosmische Sicht. Das haben nur wenige. Du bist sehr gesegnet.

Engel der Freude

Engel der Freude

29. Ein Tag der Freude. Stärke dein inneres Glück. Konzentriere dich auf das Positive im Leben. Gib dir jeden Tag so viel Freude, dass du deinen spirituellen Weg positiv gehen kannst. „Meine Tat der Freude ist …“ Gelingen.

Das Paradies im Christentum

Das Paradies ist ein Ort, an dem glückliche Menschen in einer glücklichen Umgebung leben. Der Ort kann im Diesseits und im Jenseits existieren. Spirituell entsteht das größte Glück durch die Erleuchtung. Das Reich Gottes ist grundsätzlich ein innerer Zustand, in dem man Gott in sich spürt und gleichzeitig auch das Licht Gottes in der Welt sieht. Durch Übungen wie Meditation und Gedankenarbeit (positives Denken) kann ein Mensch erreichen, dass er in einem großen inneren Glückszustand lebt. Ist ein Mensch innerlich glücklich, sieht er auch das Positive in der Welt. Er kann seine Welt als Paradies wahrnehmen. Desweiteren ist es möglich, seine Umwelt als Paradies zu visualisieren, dadurch seine Kundalini-Energie zu aktivieren und zur Erleuchtung zu gelangen. Das ist eine Aufgabe der Paradiesvorstellungen in den verschiedenen Religionen. Man sieht sich in der Mitte einer goldenen Stadt (Palast Brahmas, Neues Jerusalem) oder in einer schönen Landschaft (Garten Eden, Avalon). Die Kundalini-Energie kann erweckt werden, wenn man sich oder sein spirituelles Vorbild ( Brahma , Jesus, Gott) in der Mitte des Paradieses visualisiert. Hilfreich ist es auch sich einen Paradiesbaum mit vielen Äpfeln vorzustellen, um den sich eine Schlange (die Schlange der Heilung und Erleuchtung) windet. Verstärkt wird die Glücksenergie, wenn man um das Paradies herum eine Mauer (Himmlisches Jerusalem), ein Meer (um den indischen Weltenberg Meru mit dem Sitz der Götter auf seiner Spitze) oder einen Fluss (vier Flüsse in der Bibel) visualisiert.

Alle Religionen der Welt gehen davon aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.Grundsätzlich gibt es im Jenseits zwei Bereiche, den Himmel und die Hölle. Den religiösen Begriff Himmel kann man auch mit den Worten Paradies oder Lichtwelt beschreiben. Wer auf der Erde ein Erleuchtungsbewusstsein entwickelt hat, behält es auch nach seinem Tod und steigt mit seiner Seele in die Jenseitsbereiche des Lichts auf. Wer vor seinem Tod nicht erleuchtet ist, kann mit Hilfe eines erleuchteten Meisters (Jesus,Krishna,Buddha Amitabha) oder mit seinen spirituellen Übungen (Kundalini-Yoga, Mantra, Meditation, Gebet) ins Paradies gelangen.

Neubaugoere (Christin): Vom Paradies spricht die Bibel (Gott) sehr selten, je nach Übersetzung 3-5 Mal.

Nils: Das Paradies ist eine zentrale spirituelle Lehre. Bei Moses steht sie an erster Stelle. Er beschreibt damit symbolisch den Weg zur Erleuchtung. Der Paradiesbaum ist der mittlere Energiekanal im Körper (die Wirbelsäule), um den sich die Kundalini Schlange windet. Durch spirituelle Übungen wie die Visualisierung seiner Umwelt als Paradies, den Paradiesbaum mit Schlange in sich oder sich als Adam (in sich ganzer Mensch) kann man zur Erleuchtung (in ein Paradiesbewusstsein) gelangen.

Neubaugoere: Mir fällt ein, daß Jesus mal gefragt wurde, wie man das „Reich Gottes“ erlangen könnte … und ER sagte nicht nur, daß ER der Weg zum Vater (Gott) sei, sondern daß man sich das Reich SCHENKEN lassen muss wie ein Kind … man kann es nicht „erobern“ oder „etwas zahlen für den Eintritt“ oder eben „gute Dinge tun als Eintrittsgeld“.

Nils: Jeder Erleuchtete kennt Gott, kann den Weg zu Gott beschreiben und ist insofern ein Weg zu Gott. Jeder Erleuchtete sagt den Satz: „Niemand kommt zum Vater als durch mich.“ Dabei geht es nicht darum alle anderen Religionen und ihre erleuchteten Gründer als falsch zu diffamieren, sondern um das Praktizieren der typischen Erleuchtungseigenschaften (Liebe, Frieden, Wahrheit). Moses war auch erleuchtet. Auch Moses kannte den Weg. Jesus wollte das Judentum nicht abschaffen, sondern zum echten spirtuellen Üben zurückführen. In das Reich Gottes gelangt man durch die Verbindung von spirituellem Üben und Gnade. Spirituelles Üben bedeutet, dass wir Jesus in Gedanken und in Taten nachfolgen müssen. Wir müssen die Eigenschaften von Jesus üben. Wir müssen alle äußeren Dinge innerlich loslassen (ein Armer werden), um innerlich reich werden zu können. Wir müssen die umfassende Liebe üben, um in ein Gottesbewusstsein zu gelangen. Und wir müssen mediteren, weil Gott in der Stille zu finden ist. Jesus hat oft meditiert. Er hat 40 Tage und Nächte in der Wüste meditiert. Und er hat sich auf einen Berg gesetzt und meditiert, bis ihm der Geist Gottes erschien. Wir müssen Jesus in allen Dingen nachfolgen, um zur Heiligkeit (inneren Heilung, Erleuchtung) zu gelangen.

Joe: Rabindranath hat als Erleuchteter gesagt, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist.

Nils: Ich wunder mich, dass Rabindranath so etwas sagen konnte. Der erleuchtete Hindu und Begründer des Neohinduismus Ramakrishna kam genau zu dem entgegengesetzten Ergebnis. Und mit ihm viele andere Erleuchtete. Rabindranath vertritt eine Einzelmeinung. Vielleicht ist das seine persönliche Meinung. Auch Erleuchtete haben oft unterschiedliche Meinungen. Nach meiner Erfahrung sehen sie normalerweise das Gleiche, beschreiben es aber mit unterschiedlichen Worten. Die sich für einen Nichterleuchteten gegenseitig ausschließen können. Auch mir hat sich Gott offenbart. Mir ist Jesus Christus erschienen und in mich eingegangen. Nach einer intensiven Erleuchtungserfahrung konnte ich plötzlich den tieferen Sinn hinter den Worten der Bibel verstehen. Und ich begriff die Einheit aller Religionen. Ich begriff, dass Gott in allen Religionen zu finden ist. Gott wirkt in jeder Religion auf eine besondere Weise.

enf: Weltliche Wünsche sind (auch) gut und richtig. Ein einseitiges Verschieben und Vertrösten auf das Jenseits ist nicht das was Jesus lebte und uns mit auf den Weg gab!

Nils: Weltliche Wünsche können gelebt werden, wenn wir sie im richtigen Maß leben. Jesus lebte nicht als Hedonist, sondern als Wanderyogi. Er gönnte sich manchmal etwas äußeren Genuss. So mache ich es auch. Ich bin kein Feind von weltlichen Genüssen, aber sie dürfen nicht das Leben dominieren. Im Schwerpunkt sollte man aus Gott heraus leben (im inneren Glück, im spirituellen Üben). Dann erkennt man, wann und wie viel äußere Freude man gerade braucht. Wer in sich selbst glücklich ist, braucht nicht viel äußere Freude. Bereits ein wenig äußerer Genuss kann ihn geistig ins Glück bringen.

Engel des Humors

Der Engel des Humors.

30. Lache über das Leben. Wer in seinem eigenen inneren Glück ruht, kann über das Chaos des äußeren Lebens lachen. Er lebt die Freude. Er macht eigentlich nur Witze. Er sieht das Leben als ein Spiel. Geh positiv durch den Tag. Nimm die Dinge nicht zu ernst. Geh heiter und spielerisch deinen Weg. Gelingen.

Männer und Frauen

Nils: Männer und Frauen sind unterschiedlich. Darüber bestehen keine Zweifel. Aber anstatt sich auf die negativen Eigenschaften von Männern und Frauen zu konzentrieren, warum nicht die Positiven loben? Lasst uns mit den Frauen anfangen: Frauen sind mitfühlend, liebevoll, und sozial. Frauen weinen, wenn sie glücklich sind. Frauen bringen Freude und Lachen in diese Welt. Sie sind liebenswürdig und loyal. Sie werden auf keinen Fall aufgeben um das Beste für ihre Kinder zu bekommen. Frauen haben die Fähigkeit zu lächeln, wenn sie so müde sind, dass sie kaum aufstehen können. Sie wissen wie man ein einfaches Essen in ein Festmahl verwandelt. Sie wissen wie man einen traurigen Freund tröstet. Sie wissen wie man Kinder für endlose Stunden beschäftigt! Sie wissen wie man einem Mann das Gefühl gibt ein König zu sein. Frauen machen die Welt zu einem glücklicheren Ort.

Sybilla: WOW. Danke….;-)) Das tut jetzt grade richtig gut!

Sonja: Daaaaaaaaaanke lieber Nils…..Du wärst ja fast ein Mann zum heiraten …lach..:)))

Nils: Das sehen alle meine zehn Exfrauen anders!

Lane777: Glaubst Du, dass ein Mensch, der erleuchtet werden möchte, auf alles Irdische verzichten muss?

Nils: In der Bibel steht, dass der Mensch sich grundsätzlich zwischen Gott und der Welt entscheiden muss. Ein Verzicht ist notwendig. Entweder lebt ein Mensch sein Ego oder sein höheres Selbst. Aber man kann Kompromisse machen. Es geht primär um eine innere Abgeschiedenheit. Wer in seiner Spiritualität bleiben kann, kann auch mit weltlichen Menschen fröhliche Parties feiern. Ich verliere mein spirituelles Bewusstsein meistens bei viel weltlichem Kontakt (zum Beispiel beim Fernsehen). Aber ich reinige mich danach immer wieder, mache einige spirituelle Übungen und bin wieder in mir glücklich. Es ist bei mir sogar so, dass ich etwas weltlichen Genuss durchaus förderlich für meinen spirituellen Weg finde. Der heilige Antonius lehrte, dass manche Menschen eine kleine Blume brauchen und manche nicht. Ich habe herausgefunden, dass die weltlichen Energien des Fernsehens und die spirituellen Energien der Liebe, des Frieden und des Glücks entgegengesetzte Energien sind. Nach einigen Stunden fernsehen ist auch bei mir jede Erleuchtung verschwunden. Für einen Menschen, der nach innerem Glück strebt, ist es deshalb wichtig entweder auf das Fernsehen zu verzichten oder klug fernzusehen. Klug fernsehen bedeutet klug die Sendungen auszuwählen, die Fernsehdauer richtig zu bemessen und sich nach jedem Fernsehen innerlich zu reinigen. Im Einzelnen sind die Menschen sehr unterschiedlich. Fernsehen wirkt bei den Menschen sehr unterschiedlich. Jeder spirituelle Mensch sollte deshalb den Weg herausfinden, der für ihn am besten ist. Ich spüre jeden Tag genau hin, was ich gerade brauche und was mich spirituell voranbringt.

Engel des Lichts

Osterfeuer. Der Engel des Lichts verbrennt sein Ego und gelangt so ins Licht (in ein Leben in Gott, ins innere Glück, in eine Paradiessicht der Welt).

31. Der Sieger-Engel. Er verbrennt sein Ego und gelangt ins Licht. Er verjagt die bösen Geister (negativen Gedanken) in seinem Geist und erweckt sein inneres Glück. Kreuzigung des Egos und Auferstehung. Silvester. Ostern. Feier den Tag. Du wirst siegen oder hast gesiegt.

Die fünf Suchenden

Es waren einmal fünf Menschen, die suchten Gott. Der eine Mensch war ein Atheist, der andere ein Christ, der dritte ein Yogi, der vierte ein Moslem und der fünfte ein Buddhist. Eines Tages kamen alle fünf Suchenden zu einem großen Berg. Am Fuße des großen Berges trafen sie sich. Oben auf dem Berg strahlte ein helles Licht. Der Atheist sagte: „Das ist die Sonne.“ Der Christ erklärte: „Das ist Gott.“ Der Moslem gab dem Licht den Namen Allah. Der Buddhist hielt es für das Nirvana. Der Yogi nannte es Brahman. Die fünf Suchenden diskutierten lange über das Licht, das Glück und Gott. Der Atheist bestand darauf, dass es keinen Gott gibt. Der Buddhist pflichtete ihm bei. Dem widersprachen der Moslem und der Christ auf das Heftigste. Der Yogi überraschte seine Freunde mit der Feststellung: „Diese Frage kann ein unerleuchteter Mensch nicht klären. Erst müssen wir alle zur Erleuchtung kommen. Dann beantwortet sich die Frage von alleine.“

Die fünf Suchenden unterhielten sich lange über Gott. Sie lernten ihre gegenseitigen Standpunkte kennen. Das Gespräch war eine große Bereicherung für alle. Aber zu einem endgültigen Ergebnis konnten sie nicht kommen. Sie beschlossen deshalb, den Berg zu besteigen und das Licht genau zu untersuchen. Aber sofort gab es Streit über den richtigen Weg zum Berggipfel. Es gab viele Wege, die den Berg hinauf führten. Welchen Weg sollten sie benutzen? Da sie sich nicht einigen konnten, stieg jeder auf seinem eigenen Weg den Berg hinauf. Als alle auf dem Berggipfel angekommen waren, beschlossen sie gemeinsam in das große Mysterium einzutreten. Sie nahmen sich bei der Hand und gingen ins große Licht. Sie durchschritten eine große Dunkelheit und befanden sich plötzlich in Gott. Sie verweilten eine lange Zeit in Gott und kehrten dann wieder in die Welt zurück.

In Gott waren alle sprachlos gewesen. Aber jetzt begannen ihre Gedanken wieder zu arbeiten. Aufgeregt berichteten sie sich gegenseitig von ihren Erfahrungen. Der Yogi hatte Gott als Glück, der Christ als Liebe, der Buddhist als Frieden, der Moslem als Macht und der Atheist als Wahrheit erfahren. Der Moslem hatte das Wort „Allah“, der Christ das Wort „Gott“, der Buddhist den Begriff „Nirvana“, der Yogi „Brahman“ und der Atheist „Kosmos“ erhalten. Wenn sie an ihr jeweiliges Wort dachten, konnten sie sich damit sofort wieder in das Licht hineinbegeben. Das Wort war ihr persönlicher Schlüssel zum Eintritt in das große Mysterium. Wer einmal Gott kennengelernt hat, kann sich mit der Kraft der Erinnerung und seinem persönlichen Mantra immer wieder in den Zustand der Erleuchtung versetzen. Jeder der Suchenden hielt sein Wort für das Größte. Sie stritten sich über ihre Gebetsformeln und konnten sich auf der verbalen Ebene nicht einigen. Deshalb beschlossen sie, ihre Auseinandersetzungen zu beenden und sich lieber auf das gemeinsame Üben zu konzentrieren. Sie lebten viele Jahre nebeneinander auf dem Berggipfel. Sie lasen in ihren heiligen Schriften, meditierten viel, beteten viel, pilgerten jeden Tag um den Berggipfel und trafen sich einmal in der Woche zu einer gemeinsamen Feier.

Irgendwann gelangten alle in das dauerhafte Licht. Und das große Licht verwandelte sie. Sie sahen das Licht in allen Wesen und in allen Dingen auf der Welt. Sie erkannten, dass sie alle Brüder und Schwestern sind. Sie erkannten, dass nur die Liebe, der Frieden und das Glück wichtig sind. Sie verließen ihren Berg, stiegen in die Welt der Menschen herab und bauten eine glückliche Welt auf. Mögen wir alle Glaubenskriege auf der Welt beenden. Mögen wir ein goldenes Zeitalter der Liebe, des Friedens und des Glücks auf der Erde errichten. Mögen das Licht, die Liebe und die Wahrheit immer mit uns sein.

—> Video Joan Baez We shall overcome