Yogi lebt ohne Nahrung, Essen und Trinken

Yogi Prahlad Jani, Yogini Giri Bala und die Diskussion in einem Internet-Forum

Citation
, XML
Autoren

Abstract

In den internationalen Medien wurde im April/Mai 2010 der Fall eines indischen Yogis diskutiert, der seit 70 Jahren ohne Essen lebt.

Yogi Prahlad Jani (2010)

Yogi Prahlad Jani

Mai 2010. In einem Krankenhaus in Ahmedabad im westindischen Bundesstaat Gujarat untersuchten etwa 30 Ärzte den Yogi Prahlad Jani, der seit mehr als 70 Jahren nichts aß und trank. Sie fanden keine Antwort auf die Frage: Wie funktioniert der Yogi, ohne zu essen und zu trinken? „Wir wissen noch nicht, wie er überlebt“, sagte der Neurologe Sudhir Shah nach dem Ende der zwei Wochen Rund-um-die-Uhr-Überwachung des 83-Jährige. Um ihn zu testen, machten indische Militär-Ärzte eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung während eines zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt. Sie testeten ihn auf Herz und Nieren, seine Hirnfunktionen und führten eine DNA-Analyse und einen Hormonrezeptor-Tests durch. Der Yogi wurde zwei Wochen von 30 Ärzten in einem indischen Krankenhaus untersucht. Er wurde Tag und Nacht beobachtet. Während dieser Zeit habe er keine Nahrung oder Wasser zu sich genommen, sagten die Forscher. Die Ärzte bestätigten das Wunder.

Der 83-jährige Yogi gewinnt nach eigenen Angaben seine Energie ausschließlich aus der Meditation und den Yoga-Übungen. Die Yogi selbst sagt, dass die Göttin „Amba“ ihm ein Loch in seinem Mund gezeigt hat, durch das er die Energie aufnehmen kann. Diese Öffnung wurde bereits im Jahr 2003 von Ärzten bestätigt.

Als wissenschaftlich denkender Mensch kann man nur von der Faktenlage ausgehen. Und die spricht im Moment für den Yogi. Außerdem gibt es viele derartige Fälle, die allerdings bisher nicht so konsequent untersucht wurden. Und es gibt den Fall des Schweizer Heiligen Nikolaus von Flüe, der auch ohne Essen leben konnte. Das wurde damals im Mittelalter ebenfalls stark bezweifelt. Daraufhin wurde eine amtliche Kommission gebildet, die ihn vier Wochen lang ständig beobachtete. Sie kam zu den gleichen Ergebnissen wie die obige indische Ärztekommission. Und es gibt als Drittes ja auch noch den Karmapa, der 1981 im Krankenhaus in Chicago die Existenz einer höheren Bewusstseinsdimension bestätigte, aus der heraus man die materiellen Gesetze übersteigen kann.

Diskussion in amerikanischen Foren

Aber das ist einfach unmöglich, erklärte Dr. Michael Van Rooyen vom Harvard’s Brigham and Women’s Hospital. Van Rooyen sagte, dass ein Mensch höchstens fünf oder sechs Tage ohne Wasser überleben könne.

Was Dr. Michael Van Rooyen sagt, basiert auf der Wissenschaft, wie wir sie heute kennen. Ich habe persönlich Dinge in Indien erlebt, die die heutige Wissenschaft nicht erklären kann.

Was dieser Yogi tut wurde von Yogi’s seit Jahrtausenden getan. Es ist eine erstaunliche Leistung. Unsere Physiker sind erst am Anfang unserer menschliches Potenzial zu verstehen.

Es ist ein Beispiel des Sieges des Geistes über die Materie. Diese Dinge haben Erleuchtete seit dem Anfang der Zeit getan.

Dr. Van Rooyen hat keine Ahnung von den subtilen Gesetzen der Natur. Die Menschheit hat noch einen langen Weg vor sich. Wissenschaft und Religion werden eines Tages zusammenwachsen.

Es gibt einige nicht so bekannte Tatsachen in der modernen Wissenschaft. Wissenschaft entwickelt sich jeden Tag. Was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, kann auf den zweiten Blick real sein. Lass uns vernünftig sein und den Nachweis erstmal akzeptieren, anstatt den Yogi respektlos zu kritisieren. Wenn es wahr ist, ist er wirklich ein großer Yogi.

Ich bin ein biomedizinische Wissenschaftler und das ist absolut absurd.

Es ist wahr.

Ich bin mir nicht sicher, ob dies wahr ist oder nicht!

Ein klarer Beweis von vierzig Tagen Fasten kommt von Jesus.

Können wir wirklich diesen indischen Militärs vertrauen?

Sie behaupten, dass indische Militärs lügen? Es ist durchaus möglich, dass dies passiert ist.

Ich liebe diesen hinterhältigen Yogi.


Yogini Giri Bala

Giri Bala

(Yogananda/Autobiographie eines Yogi, Seite 582ff)

„Bald darauf erschien eine kleine Gestalt am Eingang – Giri Bala! Sie war in ein Tuch aus matter, goldfarbener Seide gehüllt. Im Schatten des über den Kopf geworfenen Tuches leuchteten ihre Augen. Wir waren bewegt, als wir ihr gütiges Antlitz erblickten, das von großer Selbst-Verwirklichung und Weltentrücktheit zeugte. Durch eine bestimmte Yoga-Technik lädt sie ihren Körper mit kosmischer Energie auf. “Ich bin noch nie krank gewesen“, erzählte die Heilige. „Ich schlafe sehr wenig, da Schlafen und Wachen für mich dasselbe bedeuten.“ Sie erklärte sich damit einverstanden, dass wir mehrere Photos und Filmaufnahmen von ihr machten. Schließlich hatten wir viele Bilder von der Frau, die seit über 50 Jahren ohne Nahrung und Getränke lebt, für die Nachwelt festgehalten.

Ihre Geistigkeit umgab sie wie ein leuchtender Schleier. Die kleine Heilige setzte sich mit gekreuzten Beinen auf der Veranda nieder. Obgleich man ihr das Alter anmerkte, wirkte sie nicht gebrechlich. „Ich bin die bescheidene Dienerin aller.“ Und verschmitzt fügte sie hinzu: „Meine Lieblingsbeschäftigung besteht darin, für andere zu kochen und ihnen das Essen zu servieren.“ Eine seltsame Beschäftigung für eine fastende Heilige, dachte ich.

„Sagt mir bitte, Mutter, ob es stimmt, dass Ihr ganz ohne Nahrung lebt? Ich möchte es gern aus Eurem eigenen Munde hören.“ „Ja, das stimmt.“ Sie schwieg einige Augenblicke, und ihre nächste Bemerkung zeigte, dass sie in Gedanken nachgerechnet hatte. „Seit ich zwölf Jahre und vier Monate alt war, bis zu meinem jetzigen 68. Lebensjahr – d.h. über 56 Jahre – habe ich weder gegessen noch getrunken.“

„Aber irgend etwas nehmt Ihr doch zu Euch!“ wandte ich ein. „Natürlich“, sagte sie lächelnd, denn sie hatte mich sofort verstanden. „Ihr zieht Eure Nahrung aus den feineren Energien der Luft und des Sonnenlichts und aus der kosmischen Kraft, die durch das verlängerte Mark in Euren Körper einströmt.“ „Der heilige Yogananda weiß es.“ Sie stimmte mir in ihrer sanften, unaufdringlichen Art zu.

„Mutter, erzählt mir bitte etwas aus Eurem Leben. Unsere Brüder und Schwestern im Westen sind sehr daran interessiert.“ „Ich wurde hier in dieser waldigen Gegend geboren. Über meine Kindheit gibt es nichts Bemerkenswertes zu berichten, mit Ausnahme der Tatsache, daß ich einen unbändigen Appetit hatte. Im Alter von neun Jahren wurde ich verlobt. ‚Kind‘, warnte mich meine Mutter des öfteren, ‚bemühe dich, deine Eßgier im Zaum zu halten. Später wirst du in der Familie deines Mannes unter Fremden leben müssen; was soll man dort von dir denken, wenn du deine Tage mit nichts anderem als mit Essen zubringst?‘ Das Unheil, das sie vorausgesehen hatte, traf ein. Ich war erst zwölf Jahre alt, als ich zu der Familie meines Mannes nach Nawabganj zog. Meine Schwiegermutter schalt mich morgens, mittags und abends wegen meiner Eßgier. Ihr Schelten war jedoch ein verborgener Segen, denn es rief meine schlummernden geistigen Neigungen wach.

Ein eiserner Entschluß wurde plötzlich in mir wach. Ich zog mich an einen einsamen Ort zurück, um zu Gott zu beten. ‚Herr‘, flehte ich ohne Unterlaß, ’sende mir bitte einen Guru, der mich lehren kann, von Deinem Licht anstatt von Nahrung zu leben.‘ Dann fiel ich in Ekstase. Als ich wieder zu mir kam, machte ich mich in seliger Stimmung auf den Weg zum Nawabganj-Chat am Ganges. Die Morgensonne schimmerte bereits auf den Wellen, als ich in den Ganges stieg, um mich wie vor einer heiligen Einweihung zu reinigen. Mein Meister erschien und sagte voller Mitgefühl, ‚ich bin der Guru, der dir von Gott gesandt wurde, um deine flehentliche Bitte zu erfüllen. Dein ungewöhnliches Gebet hat Ihn tief bewegt. Von heute an sollst du nur noch von astralem Licht leben, denn die Atome deines Körpers werden vom nie versiegenden kosmischen Strom gespeist werden.‘ Der Strand war menschenleer. Mein Guru weihte er mich in eine Kria-Technik ein, die den Körper unabhängig von grobstofflicher Nahrung macht. Diese Technik schließt ein bestimmtes Mantra und eine Atemübung ein, die jedoch so schwierig ist, daß die meisten Menschen sie nicht ausführen können.

Ich habe nie Kinder gehabt; ich bin seit vielen Jahren Witwe. Ich schlafe sehr wenig. Nachts meditiere ich, und am Tag mache ich meine Hausarbeit. Ich fühle in geringem Maße den Klimawechsel der verschiedenen Jahreszeiten. Krank bin ich niemals gewesen. Ich fühle nur wenig Schmerz, wenn ich mich versehentlich verletze. Ich habe keine körperlichen Ausscheidungen. Ich kann meinen Herzschlag und Atem regulieren. In meinen Träumen sehe ich oft meinen Guru und andere große Seelen.“

„Mutter“, fragte ich nachdrücklich, „aus welchem Grund seid Ihr ausersehen worden, ohne Nahrung zu leben?“ „Um zu beweisen, daß der Mensch GEIST ist“, sagte sie, während göttliche Weisheit aus ihrem Antlitz leuchtete.“


Rüdiger Dahlke

In der Sendung von Sandra Maischberger (ARD 16.11.2010) wurde ein Kurzfilm von Prahlad Jani gezeigt. Es wurde über die Möglichkeit ohne Essen zu leben diskutiert. Dr. Rüdiger Dahlke erklärte, dass er selbst eine Woche (7 Tage) ohne Essen und Trinken gelebt hat. Dadurch wird auch das Ergebnis der indische Ärzte glaubhaft, wonach der von ihnen zwei Wochen untersuchte Yogi Prahlad Jani ohne Essen und Trinken leben kann. Es deutet viel auf die Existenz einer höheren Dimension hin, durch die übersinnliche Kräfte möglich werden.


Diskussion in einem deutschen Internetforum

Prahlad in seiner Yogihütte

(multi-religiöses Forum, Juni 2010)

Evolutionärer Humanist: Ähnliche Behauptungen gab es schon viele in der Geschichte. Bisher wurden aber solche Leute jedesmal beim heimlichen Futtern erwischt. Schau… Es ist ganz einfach. Echte Magie kann es nicht geben, weil es ein Aushebeln der Naturgesetze bedeuten würde. Falsche Magie, beruht immer auf einem Trick.

Yogi Nils: Weil es selbstverständlich auf der Welt viele Betrüger gibt, wurde der Yogi extra in einem Krankenhaus von von Ärzten untersucht. Alle Beteiligten kamen zu dem Ergebnis, dass der Yogi die Wahrheit spricht. Jetzt kannst du gerne argumentieren: 1. Der Yogi lügt 2. Die Ärzte des Krankenhauses lügen 3. Alle indischen Ärzte lügen 4. Alle Ärzte lügen 5. Alle Wissenschaftler lügen (außer es sind Atheisten) 6. Die indischen Militärs lügen 7. Die indische Regierung lügt (die die Militärs beauftragt hat) 8. Alle Yogis lügen. So argumentieren auch die indischen Atheisten: „Es gibt Yogis die gelogen haben. Also lügen alle Yogis. Die Krankenhausärzte stecken mit der indischen Regierung unter einer Decke. Wenn man das Krankenhausvideo genau betrachtet, beweist es die Unwahrheit der Geschichte.“

Sogar „Der Spiegel“ hält sich zurück und berichtet lieber einfach erstmal nur die Fakten. Leider sind deine wunderbaren Naturgesetze nicht so eindeutig, wie sich ein Atheistengehirn das wünscht. Die aktuelle Quantenphysik, die Nahtodforschung, die Reinkarnationsforschung, der Tod des Karmapa, die Videotests bei Gedankenübertragungen und viele andere Fakten sprechen für eine notwendige Erweiterung des materialistischen Weltbildes.

Ich bin kein Dogmatiker. Ich beobachte die indische Presse und den Fall des Yogis. Wenn den Ärzten Betrug nachgewiesen wird, werde ich bedauernd mein Argument mit dem Yogi zurückziehen. Bis jetzt gibt es keine ernsthaften Hinweise auf einen Betrug. Einer von den etwa 30 Ärzten (manche Quellen sprechen sogar von bis zu 45 beteiligten Personen) würde bestimmt irgendwann einen Betrug verraten. Er könnte dadurch reich und berühmt werden. Ich glaube nicht, dass sich bei einem derart großen Fall langfristig ein Betrug aufrechterhalten lässt.

Auch der von Yogananda berichtete Fall der Yogini wurde gründlich untersucht. Es wurde auch im Nachhinein kein Betrug erkennbar. Vielmehr bestätigten viele weitere Zeugen die Wahrheit der Aussage der Yogini. Die Fähigkeiten des Yogis beruhen nicht auf Magie, sondern auf Möglichkeiten, die bei der Erleuchtung oder kurz vorher auftreten. Im Yoga nennt man das Siddhis. Sie sind ein Beweis dafür, dass eine Überschreitung der materiellen Naturgesetze möglich ist. Es gibt seit Jahrtausenden viele Zeugen aus vielen Religionen für diese Fähigkeiten von Yogis. Nur wurden sie bisher nie so gründlich untersucht. Das ist erst durch die moderne Technik möglich.

Der Fall des Yogis darauf hin, dass die Yogalehre vom Lichtkörper stimmt. Danach kann ein hochentwickelter Yogi bei seinem Tod seinen Körper dematerialisieren. Der indische Yogi hat es gesagt und es wurde durch die Untersuchen bestätigt, dass er Energie aus der höhere Dimension in Nahrung materialisiert und seinen Urin wieder dematerialisiert. Wenn ein Mensch seinen Urin dematerialisieren kann, ist es grundsätzlich auch mit dem ganzen Körper möglich.

Freigeist: Hallo Yogi Nils – Ob ich das glauben soll, weiß ich nicht. Ich halte jedenfalls wesentlich mehr für möglich, als sonst so geglaubt wird.

Nils: Sehr gut. Ich gehe auch vorsichtig mit den Fakten um. Aber im Moment spricht aus meiner Sicht alles für die Wahrheit des Geschehens.

Annaxim: Natürlich ist es gut mal ein, zwei Wochen zu fasten. Wen ich mich so angucke, wärs bei mir eigentlich Zeit. Aber worum es hier geht, ist dass diese Menschen überhaupt nichts gegessen haben wollen (teilweise seit Monaten oder Jahren), und das kaufe ich ihnen einfach nicht ab. Der Stoffwechsel lässt das nicht zu.

Nils: Das ist das Argument: „Was nicht in mein Denkschema passt, gibt es nicht.“ In Norddeutschland sagen wir: „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.“ Der Kosmos ist größer als die meisten Menschen denken. Es gibt viele Dinge, die die heutige Wissenschaft noch nicht begreift. Wissenschaft bedeutet bereit zu einer ewigen Entwicklung zu sein. Ein Wissenschaftler ist auch bereit neue Erkenntnisse zu akzeptieren.

Instant Karma: Immer wenn diese Leute bisher „beobachtet“ wurden, – meist von indischen Ärzten – ließ man sie beim Baden allein und gewährte ihnen Rundgänge über den Hof. An Möglichkeiten der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme hat es also nie wirklich gemangelt.

Nils: Deshalb wurde der Yogi diesmal extra in einem Krankenhaus unter Beobachtung aller Ärzte, des Pflegepersonals und des indischen Militärs mit modernsten Geräten unter Einschluss der gesamten Weltpresse untersucht. Ein Schummeln ist dadurch faktisch ausgeschlossen. Es gab nach drei Tagen ein Zwischenergebnis und nach 14 Tagen einen Abschlussbericht. Der Yogi wurde nicht beim Baden allein gelassen. Er saß in einer kleinen Waschschüssel und wurde dabei genau beobachtet und gefilmt. Er durfte seien Mund ausspülen und musste alles nachweisbar wieder ausspucken. Es wurde mit Messgeräten sogar festgestellt, dass er seinen Urin in der Blase dematerialisieren konnte. Auch die ungewöhnliche Stelle im Mund, durch die er die höhere kosmische Energie aufnimmt, konnte erfühlt werden. Die gesamte Weltpresse hält den Fall für glaubwürdig, obwohl es dem materialistischen Weltbild widerspricht. Wenn es irgendein Verdachtsmoment gegeben hätte, wäre es berichtet worden. So hat sich die Weltpresse darauf beschränkt einfach nur den Sachverhalt mitzuteilen.

Für mich trägt entscheidend zur Glaubwürdigkeit bei, dass es nicht der einzige gründlich untersuchte Fall ist. Es gibt auch die zitierte Yogini und den Schweizer Nikolaus von Flue. Außerdem wurde der Karmapa (tibetischer Erleuchteter, Stellvertreter des Dalai Lama) 1981 in einem Krankenaus in Chicago von westlichen Ärzten untersucht wurde. Sie bestätigten seine besonderen Fähigkeiten. Und es gibt die Erkenntnis der Quantenphysiker, dass eine höhere kosmische Energiedimension existiert. Damit kann ein Erleuchteter Kontakt aufnehmen. Die Gesamtbetrachtung der vorliegenden Erkenntnisse bringt mich dazu den Bericht der indischen Ärzte für glaubhaft zu halten.

Annaxim: Nun denn, revolutionärer Yogi, Du hast ganz Recht! Natürlich lügen die Indischen Zeitungen und die Ärzte des Krankenhauses und des Militärs nicht (zumindest nicht bewusst). Aber genauso wenig haben die hunderte Millionen Inder gelogen, die schwören würden, ihr Seiltrick sei wahrhafte Magie. Es geht nicht um Lüge oder Wahrheit, sondern um die empfundene Wirklichkeit des menschlichen Geistes und um die Leichtigkeit mit der man ihn beeinflussen und manipulieren kann, bspw. durch Suggestion oder Hypnose. Tatsache ist, aus den gleichen Gründen wie es den Indischen Seiltrick nicht geben kann, kann es auch Niemanden geben der sich allein vom Glauben ernährt. Es ist schlichtweg durch den Energiebedarf des menschlichen Stoffwechsels unmöglich. Ich bezeichne das ganze als Unsinn. Ich muss dabei immer an den Spruch des großen englischen Philosophen David Hume denken: Wenn wir Wunder beobachten, sollten wir uns stets fragen was wahrscheinlicher ist, ob die Naturgesetze gerade ausgesetzt wurden, oder ob wir Opfer einer Täuschung geworden sind.

Nils: Danke lieber evolutionärer Humanist, dass du meiner Argumentation weitgehend folgst. Du bist ein Humanist. Ich bin ein Humanist. Im Kern haben wir die gleiche Philosophie. Das sollten wir bei allen Meinungsverschiedenheiten nicht vergessen. Dein Argument ist, dass die Ärzte zwar nicht lügen, aber Opfer einer Massenhypnose durch den Yogi geworden sind. Eine interessante Hypothese, die erstaunlicherweise von den Massenmedien bislang nicht vertreten worden ist. Warum wohl nicht? Weil sie abstrus ist.

Möglicherweise kann ein Yogi einzelne Anhänger oder Ärzte für kurze Zeit hypnotisieren. Bei einer grossen Zahl von wissenschaftlich denkenden Ärzten und Militärgutachtern wird es schon sehr schwierig. So weit gehen die Hypnosefähigkeiten nicht. Sie setzen immer eine gewisse Bereitschaft und Anfälligkeit für mentale Suggestionen voraus. Nicht alle Menschen sind hypnotisierbar. Und von den 30 Ärzten wären mindestens einige wenige dabei, die den ganzen Zauber durchschaut hätten. Und erkläre mir bitte mal, wie man Messgeräte und Videokameras hypnotisiert. Die ganze Zeit liefen Videokameras. Alles wurde aufgenommen. Und die Dematerialisierung des Urins wurde durch technische Geräte festgestellt.

Man kann nicht die ganzen Ärzte (alle indischen, alle amerikanischen und die Militärgutachter) für eine lange Zeit täuschen. Auch Hypnose hält normalerweise nur eine kurze Zeit an und kann dann aufgelöst werden. Jedenfalls kann sie nicht über zwei Wochen gegenüber rational denkenden Ärzten aufrechterhalten werden. Und technische Geräte sind durch Hypnose nicht beeinflussbar. Zu David Hume kann ich sagen, dass die moderne Forschung uns dazu zwingt, die Naturgesetze etwas weiter zu fassen. Die höhere kosmische Dimension wurde durch die Quantenphysik erst 1982 nachgewiesen (Alain Aspect). Das Existieren des Yogis ohne Nahrungsaufnahme ist aus meiner Sicht kein Wunder, sondern kann durch die Gesetze der höheren kosmischen Dimension (die Fähigkeiten der Erleuchteten) erklärt werden.

Alexis: 14 Tage ohne Essen und Trinken auszukommen sollte eigentlich nach jahrzehntelangem Training möglich sein. Ein Wunder sehe ich darin nicht.

Nils: Nach den aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen kann ein Mensch nicht länger als drei bis vier Tage ohne Trinken auskommen, in Ausnahmesituationen (hohe Luftfeuchtigkeit) sind fünf bis sechs Tage möglich. Wenn du kein Wunder darin siehst, dass der Yogi zwei Wochen ohne Trinken leben konnte, solltest du noch einmal gründlich nachdenken. Ohne Essen kann ein Mensch zwei bis drei Monate leben. Die Überschreitung der materiellen Naturgesetze durch den Yogi liegt bei dem Zweiwochentest im Überleben ohne zu Trinken.


Es ist eine Yogatechnik

Annaxim: Wie die Yogis das genau machen, weiß ich ja nicht. Massenhypnose war nur ein Beispiel. Auf jeden Fall muss es ein sehr guter Trick sein, wenn sie damit selbst Ärzte und Militärexperten täuschen. Der „Säuretest“ wäre natürlich die Yogis in eine Zelle zu sperren, und sie erst nach einigen Monaten rauszulassen. Man könnte sie fragen, ob sie dazu bereit wären, und dann gucken wie sie darauf reagieren?

Nils: Deinen „Säuretest“ hat die oben beschriebene Yogini schon bestanden. Sie wurde vom damaligen Maharadja dreimal ohne Essen und Trinken für lange Zeit in einen Raum eingesperrt. Einmal für zwei Monate, dann für zwanzig Tage und dann für 15 Tage. Sie war dazu bereit und hat so die Wahrheit ihrer Aussage bewiesen.

Ich kann dir sagen wie man Menschen täuscht. Im Fernsehen (PlanetopiaTV, ausgestrahlt am 9. Mai 2010 im Sat.1) wurde der Fall des Yogis berichtet, dann wurde ein Schweizer Yogi gefilmt, der meditierte. Er wurde dabei von einem Arzt untersucht und dann erklärte der Arzt unvermittelt, dass ein Mensch nicht ohne Essen leben kann. Objektiv bestand keine Verbindung zwischen der Untersuchung und der Erklärung des Arztes. Mit der Macht suggestiver Bilder und geschickt gewählter Worte kann man im wissenschaftlichen Denken ungeschulte Menschen leicht geistig austricksen.

Es ist kein Trick. Es ist eine Yogatechnik. Der Yogi und die Yogini haben genau erzählt, wie sie das machen. Sie konzentrieren sich in der Meditation auf die höhere Energiedimension und einen bestimmten Bereich im Mund, atmen auf eine bestimmte Weise und denken dabei ein Mantra (Wortsilben). Dadurch wird die feinstoffliche Lichtenergie (der heilige Geist, die Gottesenergie, Amrita) in den Körper geleitet und kann die Nahrung ersetzen. Sie verwandelt sich sogar teilweise in Nahrung, was daran deutlich wird, dass Urin entsteht. Mit der Kraft einer speziellen meditativen Konzentration kann der Urin dann wieder dematerialisiert werden.

Die Grundtechnik wurde bereits bei dem Yogaweisen Patanjali vor über 2000 Jahren im Yoga-Sutra beschrieben. Wenn ein Yogi eine bestimmte Stufe auf dem Yogaweg erreicht, wird eine besondere Art der Meditation möglich. Ich konnte zum Beispiel nach sieben Jahren als abgeschiedener Yogi plötzlich in der Meditation zu meinen früheren Leben hinspüren. Die Materialisierung und Dematerialisierung von Materie ist aber eine sehr fortgeschrittene Yogatechnik, die nur sehr wenige Yogis beherrschen. Im tibetischen Buddhismus und im Kriya-Yoga gilt sie als das höchste erreichbare Ziel (Auflösung des materiellen Körpers beim Tod und Manifestation eines Lichtkörpers, der anderen Menschen erscheinen kann).

Annaxim: Woher willst Du eigentlich wissen, dass die Überwachung absolut lückenlos war? Nachts, im Bad und auf dem Klo? Überall?

Nils: Die Videokamera lief die ganze Zeit über. Die Ärzte haben erklärt, dass die Überwachung lückenlos war. Was willst du noch? Der ganze Versuch wäre ja sinnlos gewesen, wenn der Yogi zwischendurch die Möglichkeit gehabt hätte etwas zu essen und zu trinken. Und außerdem gibt es noch die Yogini, die ohne Essen und Trinken dreimal (weil der Maharaja es selbst kaum glauben konnte) für eine lange Zeit in einen Raum eingesperrt wurde.

The Beast: Auch auf dem Klo? Auch nachts im Dunkeln?

Nils: Ich zitiere den Spiegel: „Dabei werde der Yogi rund um die Uhr beobachtet“, sagte der Direktor des Defence Institute of Physiology & Allied Sciences des nationalen Verteidigungsinstituts, Govindasamy Ilavazhagan, am Mittwoch. „Seitdem habe er keinen Tropfen Wasser getrunken, nichts gegessen und sei nicht zur Toilette gegangen“, sagte Ilavazhagan. Bereits im Jahr 2003 sorgte der Yogi für Aufsehen und Berichte in der Presse. Damals schon verbrachte er zehn Tage lang in einem indischen Krankenhaus, unter ständiger Videobeobachtung nahm er weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. Wie die BBC berichtete, durfte Jani lediglich 100 Milliliter Wasser zum Ausspülen seines Mundes benutzen, welches er anschließend wieder ausspuckte.

Alexs: Ein normaler Mensch kann bis zu 4 Tage ohne zu trinken überleben. Ein trainierter 3 mal länger. Ich finde, dass ist das Ergebnis von Training.

Nils: Du darfst gerne finden, dass ein trainierter Mensch 12 Tage ohne Wasser überleben kann. Du kannst es ja einmal ausprobieren. Der aktuelle Forschungsstand besteht darin, dass maximal 5 bis 6 Tage möglich sind. Außerdem hat der Yogi 14 Tage und die Yogini drei Monate ohne Trinken gelebt. Und ohne Essen ist der Yogi 70 Jahre und die Yogini über 50 Jahre ausgekommen. Das hat alles mit Training nichts zu tun. Es ist eine fortgeschrittene Yogatechnik, mit der die materiellen Gesetze überschritten werden können.

Annaxim: Mein lieber Nils, Du platzt hier rein mit der dubiosen Geschichte eines Yogi, der das Energieerhaltungsgesetz der Physik auf den Kopf zu stellen behauptet. Bisher war alles was Du angeführt hast, nichts weiter als Hörensagen. Führe also bitte erst einige Beweise an, dass deine Geschichte stimmt, oder komm zumindest mit einer logischen Erklärung für das Phänomen.

Nils: Die logische Erklärung habe ich bereits gegeben. Es ist eine fortgeschrittene Yogatechnik. Es ist kein Hörensagen, sondern ich habe eine wissenschaftliche Untersuchung angeführt. Es handelt sich auch nicht um eine dubiose Geschichte, sondern um ein Thema, dass die gesamte Weltpresse gerade wochenlang beschäftigt hat. Das Energieerhaltungsgesetz wird nicht auf den Kopf gestellt. Es gibt eine höhere Dimension im Komos, aus der ein spiritueller Mensch durch spezielle Techniken Energie beziehen kann.

Letztlich geht es im Yoga nicht um ein Leben ohne Essen oder Trinken. Es geht darum aus der höheren Energiedimension Glück, Liebe, Frieden und Kraft zu beziehen.Die Energie aus diesen Eigenschaften wird im Yoga als Licht (Amrita, Glücksenergie) bezeichnet. Dann lebt der Yogi im Licht. Er hat Licht in sich und Licht um sich (eine Aura). Im Christentum spricht man vom heiligen Geist und von einem Leben in Gott. Darum geht es. Ein Leben in Gott ist ein erheblich glücklicheres Leben als ein Leben ohne die Energie Gottes. Ich bin ein Glücksphilosoph. Für mich besteht der Sinn des Lebens darin glücklich zu sein. Das ist auf einer hohen Ebene nur durch ein Leben in Gott, im Licht oder nennen wir es Erleuchtung oder Heiligkeit möglich.


Feinstoffliche Energiequellen

Vep: Kannst du das denn eigentlich auch?

Nils: Ich bin nur ein kleiner unbedeutender Yogi ohne besondere Fähigkeiten. Ich kenne auch nicht den Weg, wie man ohne Essen lebt. Das ist für mich uninteressant, da ich gerne esse. Ich kenne aber viele Wege, wie man zur Erleuchtung kommt und Gott erfährt.

Vep: Wenn Prahlad angeblich seit 70 Jahren nichts mehr gegessen und getrunken hat, wieso ihn nicht einfach über einen längeren Zeitraum überwachen? Das Guiness Buch der Rekorde verzeichnet ein Überleben ohne Wasser mit 18 Tagen.

Nils: Die Yogini Giri Bala hat bei ihren Tests einmal 3 Monate, dann 20 Tage und dann 15 Tage ohne Wasser gelebt. Prahlad Jani und Giri Bala wurden letztlich ihr Leben lang von ihren Mitmenschen beobachtet. Wenn sie heimlich gegessen hätten wäre es wahrscheinlich irgendwann herausgekommen. Jedenfalls haben die indischen Ärzte einen Zeitraum von 14 Tagen ohne Essen und Trinken für ausreichend gehalten, um übernatürliche Kräfte nachzuweisen.

Ich schlage vor, dass du einfach zu Prahlad Jani reist und so lange in seiner Höhle mitwohnst, bis du von seinen Fähigkeiten überzeugt bist. Ich glaube, dass alles andere dich nicht überzeugen würde. Mir reicht die Aussage der indischen Ärzte. Deshalb komme ich leider nicht mit nach Indien. Aber vielleicht kannst du noch ein paar Leute aus dem Forum überzeugen, so dass ihr ihn rund um die Uhr überwachen könnt. Vielleicht weiht er dich auch in seinen Trick ein. Dann bräuchtest du auch nichts mehr zu essen und zu trinken. Und könntest dich in Deutschland für Tests zur Verfügung stellen. Du würdest reich und berühmt werden und alle Yogafrauen würde dich als Guru verehren. Was hälst du davon?

Vep: Und nun noch einige Anmerkungen zum Versuch, bei dem der Yogi überwacht wurde: „Täglich erfahre er (der Yogi) einen „Samadhi-Zustand“, der ihn mit Licht erfülle. Energie erhalte er durch eine Öffnung seines Gaumens, durch die ein ihn ernährender „Nektar“ fließe. Dieser Nektar wird in diesem Zusammenhang auch als „Amrit“ bezeichnet. Eine Röntgenaufnahme von Jani zeigt jedoch einen intakten harten und weichen Gaumen.“

Nils: Der Gaumen ist intakt. Der Nektar tritt durch einen Energiepunkt (Chakra) in den Körper. Es ist nichts Körperliches. Auch wenn bei Untersuchungen eine leichte Vertiefung an der entsprechenden Stelle gefühlt werden konnte.

Vep: Skeptisch dem Phänomen gegenüber eingestellte Forscher durften explizit nicht an den Experimenten teilnehmen.

Nils: Die Atheisten sind auch in Indien nicht sehr beliebt, weil sie ziemlich aggressiv sein können. Davon kann ich ein Lied singen. Ich hätte dir aber eine Teilnahme erlaubt. Leider kann und will ich nicht ohne Essen und Trinken leben.

Vep: Eine radiologische Untersuchung zeigte sowohl Stuhl als auch Darmgase im Darm. Wie kommt das, wenn er nichts isst?

Nils: Der Yogi hatte Stuhl und Urin im Körper. Das deutet darauf hin, dass er die feinstoffliche Energie in seinem Körper in echte Nahrung umgewandelt hat. Für die Ärzte besteht das eigentliche Wunder darin, dass er nie auf Klo muss und seinen Urin (und den Stuhl) dematerialisieren kann.

Rafa (Administratorin): Meine Güte: Essen ist schön, Leute! Es macht Spaß und Freude! Warum sollte man es extra NICHT tun (es sei denn, man ist fett oder krank und muss aus triftigen Gründen abnehmen). Es ist doch total irre, nichts zu essen, wenn man das nicht unbedingt muss. Genauso irre, wie keinen Sex zu haben (es sei denn, man hat tatsächlich keinen Bock).

Nils: Ich liebe dich Rafa, wenigstens eine die meiner Meinung ist. Soll ich dich in den Tantra-Yoga einweihen? Aber nur, wenn du in meinem Nils-Orden mitmachst.

Rafa: Nein, danke. Ich weihe mich grundsätzlich nur selber ein.

Nils: So wird das nichts mit der Erleuchtung. Um sein inneres Glück (die Erleuchtungsenergie) in sich zu erwecken braucht man/frau grundsätzlich einen erleuchteten Meister.

Alexs: Ein Yogi bezieht sein Glück aus einer höheren Dimension. Dabei denkt der Yogi, dass diese Dimension tatsächlich existiert.

Nils: Ich denke es nicht nur. Ich weiß es, weil ich diese höhere Dimension selbst erfahren habe und mir durch meine Yogaübungen jederzeit daraus Energie holen kann. Mir persönlich ist es relativ egal, ob mein inneres Glück allein durch meinen Geist oder durch eine höhere Dimension kommt. Als Glücksphilosoph sage ich: „Hauptsache glücklich.“ Als Wissenschaftler stelle ich fest, dass die derzeitige Faktenlage für die Existenz einer höheren Dimension spricht.

Das wird vom öffentlichen Mainstream gerne verdrängt. Aber wer sich gründlich mit der aktuellen Quantenphysik (Physikprofessor Amit Goswami, Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München), der Nahtodforschung und der Erforschung übersinnlicher Phänomene beschäftigt, muss eine rein materialistische Weltsicht aufgeben. Den Karmapafall, Prahlad Jani, Giri Bala, den Schweizer Nikolaus von Flüe, hunderte von wissenschaftlich unerklärlichen Lourdeswundern, die Videoversuche der Gedankenübertragung, den physikalischen Versuch von Alain Aspect einfach nicht sehen zu wollen, ist unwissenschaftlich. Der Atheismus hat seine Basis in der Ignoranz der Tatsachen. Ein Wissenschaftler ist grundsätzlich bereit auch neue Erkenntnisse anzunehmen. Wenigstens ist die Weltpresse im Moment so weit, die Fakten über Prahlad Jani ausführlich zu berichten.

Freigeist: Das Tor zum Außen liegt „innen“. Die Wirklichkeit, welche wir als solche scheinbar erleben, ist ein Produkt des Gehirns.

Nils: Das ist richtig. Wir Menschen können nur mit unserem Gehirn denken. Wir können die Tatsachen beobachten und daraus logische Schlüsse ziehen. Obwohl einige Menschen damit Schwierigkeiten haben. Ich will jetzt keine Namen nennen. Ich bin ja ein friedlicher Yogi. Das Tor zur Gotteserfahrung liegt in den inneren spirituellen Übungen. Damit öffnen wir uns der höheren Dimension im Kosmos und können dann die materiellen Begrenzungen überschreiten. Wie wir es bei Prahlad Jani, Giri Bala, dem Karmapa und unzähligen indischen und tibetischen Yogis gesehen haben.

Ich wundere mich, dass die Christen nicht über Prahlad Jani jubeln. Er hat wissenschaftlich bestätigt nachgewiesen, dass ein Mensch in der Lage ist durch seine Meditationskraft Materie (Urin) zu dematerialisieren. Wenn man Urin dematerialisieren kann, ist es grundsätzlich auch mit dem ganzen Körper möglich. Wir haben jetzt endlich den wissenschaftlichen Beweis für die Möglichkeit der Auferstehung Jesu. Der Karmapa hat nachgewiesen, dass die Seele eines Menschen auch nach dem Tod noch im Körper handeln kann. Prahlad Jani hat bewiesen, dass man seinen Körper dematerialisieren kann. Die christliche Kirche könnte ihren Glauben jetzt auf eine wissenschaftliche Basis stellen und so viele Anhänger gewinnen. Stattdessen verschläft sie die Zeichen der Zeit und schrumpft in Europa bis zur Bedeutungslosigkeit.

Hooschi: ich würde höchstens an die unmöglichkeit der erfahrbarkeit der objektiven wahrheit glauben. yogi… wie ist das mit erleuchtung, innerem glück und gott? wer hat denn den aller ersten meister eingeweiht.

Nils: Gott kann man erfahren, aber nicht vollständig begreifen. Der Mensch ist nur ein kleines Teil im Gesamtsystem. Mit seinem Denken kann er grundsätzlich nicht das Gesamtsystem übersteigen und auch kaum vollständig erfassen. Insofern glaube ich, dass der Mensch sich mit seinem Denken der objektiven Wahrheit annähern kann. Mehr aber nicht. Deswegen ist auch alles Erkenntnisstreben durch Diskussionen hier im Forum sehr begrenzt. Wir dürfen es locker nehmen, weil bei der Kompliziertheit der höheren Dimension (Gott, objektive Wahrheit) fast alle Meinungen auch irgendwie Recht haben.

Mein lieber Freund Hooschi. Erleuchtung und tiefes inneres Glück entsteht durch die Auflösung der inneren Verspannungen. Verspannungen entstehen durch Stress (Angst, Sucht) und setzen sich dann im Geist und auch im Körper fest. Jeder normale Menschen hat viele Verspannungsschichten in sich. Wenn er sich davon befreit (innerlich reinigt), entstehen inneres Wohlbefinden und Glück. Das Licht Gottes (die Energie aus der höheren Dimension) kann nicht in den Körper und die Seele (Geist) eines Menschen hinein fließen, wenn er zu verspannt ist. Je mehr er sich durch körperliche und geistige Übungen reinigt, desto mehr kann er mit Glücksenergie angefüllt werden. Diese Energie ist eine relativ eigenständige Substanz (Bewusstseinsenergie). Sie kann von einem erleuchteten Meister auf andere Menschen übertragen werden. Dadurch können Energieblockaden gelöst und der innere Reinigungsprozess in Gang gebracht werden. Die Reinigung an sich dauert normalerweise viele Jahrzehnte oder auch viele Leben. Da Erleuchtung so schwer zu begreifen ist, brauchen wir grundsätzlich einen erleuchteten Meister oder eine Meisterin als Helfer. Einzelne Menschen können durch glückliche Umstände auch ohne einen Meister zur Erleuchtung gelangen. Der erste Meister hat sich insofern selbst eingeweiht. Es ist aber sehr fraglich, ob Rafa das auch gelingt.

Schlechtes Karma: „Gotteserfahrungen“ sind pathologisch erklärbar.

Nils: Atheismus ist pathologisch erklärbar. Die Erleuchteten sind die innerlich Heilen (Heiligen) und die Atheisten die seelisch stark blockierten Menschen (Unheilen). Ihnen fehlt die umfassende Liebe, der innere Frieden und die auf das Einheitsbewusstsein gegründete Weisheit.

Schlechtes Karma: Jede Wahnvorstellung ist für den Betroffenen Teil seiner Realität.

Nils: Die Atheisten leben in dem Egowahn. Ihr blockierter Geist suggeriert ihnen, dass es Gott nicht gibt.

Schlechtes Karma: Wie man ja weiß, handelt es sich bei den indischen Ärzten um glaubenswillige Gehilfen.

Nils: Das möchtest du gerne glauben. Es weist deutlich auf deine wahnhafte Weltvorstellung hin. Die indischen Ärzte und die Weltpresse haben sich gegen die armen Atheisten verschworen. Wer nicht in der Wahrheit lebt, muss sich immer mit irrationalen Verschwörungstheorien retten. Wer in der Wahrheit lebt, kann einfach offen mit den Fakten fließen.

Schlechtes Karma: Wenn es einen Gott wirklich geben sollte, dann sind die Atheisten die einzigen, die ihn wirklich finden können. Sie werden so lange forschen und ausloten, bis es keine andere Möglichkeit mehr gibt, als zwingend auf einen allmächtigen Schöpfergott zu verweisen.

Nils: An diesem Punkt sind wir bereits. Es gibt keine andere Möglichkeit als meinen Gottesbeweis zu akzeptieren. Ich habe zwei Jahre intensiv mit den Atheisten im Internet diskutiert. Mein Gottesbeweis durch die Tatsache der Erleuchtung ist wasserdicht. Es gibt keine ernsthaften Gegenargumente. Das haben wir ja auch hier beim Fall Prahlad Jani und Giri Bala gesehen. Aber die atheistischen Dogmatiker forschen und loten immer noch weiter. Das ist die Aufgabe, die ihnen von Gott zugeteilt worden ist. Ewig zu suchen und zu forschen und nie zu finden und am Ziel anzukommen. Dazu müssten sie ihr Ego auf dem Altar der Weisheit und der Liebe opfern. Und genau das wollen sie absolut nicht.

Schlechtes Karma: So können sich auch Leute, die gerne belehren und sich klug fühlen wollen, als Yogi-Meister-Gurus darstellen, ohne dass sie auch nur ansatzweise begreifen, worüber sie da eigentlich daher palavern.

Nils: Humor ist wenn man auch über Atheisten lachen kann. Leider bin ich kein Guru, sondern nur ein unbedeutender kleiner Yogi ohne besondere Fähigkeiten.

Knilz: Sämtliche Behauptungen von Giri Bala stammen von ihr selbst, von einem Guru und einem Maharaja. Da das ganze auch schon eine Weile her ist, lässt sich da nichts mehr nachweisen.

Nils: Der Maharaja war immerhin der regierende Fürst der Region und ein großer Skeptiker. Und es gibt viele weitere Zeugen. Zeugen können die Wahrheit einer Tatsache aussagen. Es ist egal wie lange ein Geschehen her ist. Wenn es glaubwürdige Zeugen gibt, ist es zu glauben.

Knilz: Wichtig genug, um nach Indien zu reisen und mich mit einem Yogi in eine Höhle zu hocken, ist es mir nicht.

Nils: Dann bist du kein ernsthafter Sucher. Entweder du glaubst den Aussagen der Ärzte oder du reist persönlich nach Indien, um alles genau selbst nachzuprüfen. Es gibt nur wenige Menschen die eine so hohe spirituelle Entwicklungsstufe wie Yogi Prahlad Jani erreicht haben. Nutze doch die Chance, dass er noch lebt und bereit ist sich überprüfen zu lassen.

Knilz: „Der Nektar tritt durch einen Energiepunkt (Chakra) in den Körper. Es ist nichts Körperliches.“ Das sagst du jetzt. Aber wo steht das? Es wurden ja kaum Ergebnisse zur Untersuchung veröffentlicht.

Nils: Es ist immerhin auch die Theorie des die Untersuchung leitenden Chefarztes.

Knilz: „Für die Ärzte besteht das eigentliche Wunder darin, dass er nie auf Klo muss und seinen Urin (und den Stuhl) dematerialisieren kann.“ Vielleicht hat er seinen Urin getrunken?

Nils: Du kannst ja mal versuchen deinen Urin zu trinken und davon zu leben. Dann wärst du ein lebendes Perpetuum Mobile. Ich weise noch einmal darauf hin, dass Prahlad Jani während der Untersuchung rund um die Uhr überwacht worden ist.

Nos: Kosmische Energie aus der Luft zu filtern klingt doch ein klein wenig unwahrscheinlich… auch wenn es cool wäre.

Nils: Ich finde es auch cool, dass man kosmische Energie aus der Luft filtern kann. Für einen Yogi ist das eine tägliche Erfahrungstatsache. Prahlad Jani hat bewiesen, dass man aus der höheren Dimension nicht nur inneres Glück beziehen kann, sondern auch echte Nahrung. Zweifel hatte ich zuerst auch. Die Gesamtbetrachtung aller Umstände und aller Zeugen hat mich überzeugt. Einige Freunde hier offensichtlich nicht. Egal. Ich bin kein Zwangsüberzeuger. Jeder darf sich selbst seine Meinung bilden. Zweifel sind etwas normales auf dem spirituellen Weg. Wir sollten konstruktiv damit umgehen. Letztlich lösen sie sich erst in der Erleuchtung vollständig auf.

Annaxim: Was ich dabei nicht begreife ist, warum alte Männer nach einer so großartigen wissenschaftlichen Karriere so oft in einer quasi-senilen Esoterik ihr Seelenheil suchen.

Nils: Wer im westlichen Unibetrieb Karriere machen will, sollte sich von Esoterik fernhalten. Die wichtigsten Machtzentralen sind mit dogmatischen Materialisten besetzt, die nur ihre Karriere und ihre Machtbewahrung im Auge haben. Ich kenne den intensiven Kampf zwischen Linken und Rechten an der Uni bei der Besetzung von Professorenstellen. Die Spiris sind an der Uni eine neuere Erscheinung und haben sich noch nicht gegen die traditionellen Eliten durchgesetzt. Deshalb geben viele Wissenschaftler ihre spirituelle Einstellung erst nach dem Ende ihrer beruflichen Karriere (Dürr) oder wenn sie eine sichere Professorenstelle haben (Goswami) bekannt. Oder sie verzichten auf ein sicheres Einkommen und arbeiten als unabhängige Privatgelehrte wie Bernhard Jakoby (der führende deutsche Nahtodforscher).


Jesus lebte 40 Tage ohne Essen und Trinken

Rafa: Jesus war aus meiner Sicht nicht erleuchtet, weil ihm die dazu notwendige Gelassenheit fehlte, die ein wesentliches Merkmal der Erleuchtung ist. (Anmerkung: Im Tempel von Jerusalem ist er einmal sehr wütend geworden.) Da die Erleuchteten eine besondere Tiefe an innerer Ruhe und Gelassenheit besitzen, können wir schon mal aussortieren, wer diese Ruhe und Gelassenheit NICHT hat und wer demnach KEIN Erleuchteter ist! Da wären z.B. die Yogis im Urwald, die zurückgezogen leben. Ich traue ihnen durchaus zu, dass der ein oder andere von ihnen tatsächlich erleuchtet ist, denn es gehört schon eine besonders gelassene Einstellung dazu, diese Lebensart zu wählen. Bhagwan (Osho) könnte durchaus ein Erleuchteter gewesen sein. Was ich von ihm so sah und hörte, drückt schon eine gewisse, tiefere Gelassenheit und innere Ruhe aus. Jesus war eindeutig KEIN Erleuchteter. Das, was er kapiert hat, hat er den anderen gepredigt, aber in der Notwendigkeit, das ganze Zeug den anderen beizubringen, sehe ich schon eine Getriebenheit, eine Unruhe und unadäquates Verhalten für einen „Erleuchteten“.

Nils: Den Punkt Gelassenheit hast du nicht vollständig verstanden. Erleuchtete können auch sehr zornig werden. Zwar ist das Sein (die Ruhe, das Einheitsbewusstsein) ihre Basis. Auf dieser Basis ist aber auch ein sehr dynamisches Handeln möglich. Jesus war erleuchtet. Wer erleuchtet ist, der ist mit der höheren Dimension im Kosmos verbunden. Und damit mit ungeheuer starken Energien, die sich als starke Gefühle ausdrücken können. Diese Energien sind durch einen ungeübten Erleuchteten schwer zu beherrschen. Es ist deshalb wichtig langsam auf dem Erleuchtungsweg voranzuschreiten und sich im kontrollierten Denken und Handeln (Achtsamkeit) zu üben. Falls man plötzlich zur Erleuchtung durchbricht wie Eckhart Tolle, kann es viele Jahre dauern, bis man die starken Energien kontrollieren kann.

Erleuchtung bedeutet nicht, dass man weltlich gesehen perfekt sein muss. Wichtig ist es nur, sich vollständig in seiner Unperfektheit anzunehmen. Ich sehe Erleuchtung als einen schrittweisen Prozess durch viele Erleuchtungsstufen. Die erste Stufe ist es bereits, wenn man Frieden, Glück und Liebe in sich spürt und im Einklang mit sich und seiner Welt ist. Das wünsche ich euch trotz aller Differenzen.

Rafa: Erleuchtete verstehen die Zusammenhänge in der Welt. Worauf sollten sie noch zornig sein? P.S.: Ist „Zorn“ für dich ein Thema? Ich denke, dass die Erleuchtung DIE Aufgabe des Lebens ist und wer sie erreicht hat, der kann eigentlich sterben. Ob es so gut ist, diesen Punkt LANG vor dem Tod zu erreichen? Da ist man irgendwie fertig mit dem Job und hat gar nichts Wesentliches mehr zu tun? Darum lasse ich mir dabei Zeit. Was sind die Gründe für deine Vermutung, dass Jesus erleuchtet war?

Nils: Zorn ist für mich persönlich kein Thema, eher Mitgefühl mit den vielen leidenden Menschen auf der Welt. Die Erleuchtung von Jesus erkenne ich vorwiegend in seiner Lehre. Ich habe die Aussagen der Bergpredigt mit meinen Erleuchtungserfahrungen verglichen und eine Übereinstimmung festgestellt. Desweiteren wurde ihm von Johannes dem Täufer Erleuchtungsenergie übertragen, so dass er anschließend vier Wochen ohne Essen und Trinken in der Wüste meditieren konnte. Wobei wir wieder bei Prahlad Jani wären, den ich auch für erleuchtet halte. Er ist mir sogar einmal in einer Vision erschienen. Er weiß, dass wir hier über ihn diskutieren. Er sieht äußerlich sehr unbedeutend und bescheiden aus, in Wirklichkeit hat er aber eine hohe Stufe der Erleuchtung erreicht und verfügt über große spirituelle Kräfte.

Rafa: Wenn in der Bibel von „fasten“ die Rede ist, heißt das keinesfalls, dass derjenige nichts gegessen oder getrunken hat, sondern seine Nahrungsaufnahme war eingeschränkt auf bestimmte Speisen und geringere Mengen. Und wiederum DAS heißt einfach gar nichts.

Nils: Jesus ging zu Johannes an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. Als Jesus getauft war, tat sich der Himmel über ihm auf. Der Geist Gottes kam als Taube herab und ging in ihn ein. Seine innere Stimme führte Jesus danach in die Wüste. Er setzte sich nieder und meditierte. „Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“ Da erschien ihm der Teufel und versuchte ihn. Jesus aber sprach: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern vor allem von dem Wort Gottes (Nils: der Lehre vom inneren Glück).“ Der Teufel versuchte ihn noch zweimal, dann verließ er ihn. Und die Engel traten zu ihm und dienten ihm.

Was bedeutet das? Bei Buddhas Erleuchtung finden wir eine ähnliche Aussage. Buddha saß unter seinem Erleuchtungsbaum und ließ seine Gedanken und Gefühle vorüberziehen. Mara erschien ihn, lockte ihn mit schönen Frauen und bedrohte ihn mit Angstgedanken. Aber Buddha konzentrierte sich auf seinen Weg des inneren Glücks, streckte eine Hand zur Erde (opferte sein Ego) und Mara verschwand. Der Teufel ist ein Symbol für das Ego. Das Ego besteht im Kern aus weltlichen Wünschen. Im Geist besteht eine dauerhafte Suchtspannung, die einen Menschen an der Erleuchtung, am Erwachen des inneren Glücks hindert.Bevor sich starke innere Verspannungen auflösen, wehren sie sich noch einmal kräftig. Es entstehen starke Unlustgefühle gegen den spirituellen Weg. Die weltlichen Bedürfnisse gaukeln einem Menschen vor, dass sie wichtiger sind als Gott, als das Leben im Licht. Sie treten als großer Verwirrer und Versucher auf.

Suchtverspannungen kann man durch Weisheit (positive Gedanken) und durch die Meditation (Sitzen, Gehen, Gedankenruhe) auflösen. Auf einer tiefen Ebene löst sich dann irgendwann auch das Ich-Bewusstsein auf und man gelangt in ein Einheitsbewusstsein. Man empfindet sich als eins mit der Welt und allen Wesen. Durch die tiefe innere Entspannung kann die feinstoffliche Glücksenergie des Kosmos in einen Menschen hineinfließen. Er spürt Frieden (die Taube), Kraft und Glück (Engel) in sich und das Licht Gottes (den Heiligen Geist) um sich herum. Er lebt im Licht. Er ist ein Heiliger, ein Erleuchteter geworden. Die Engel verweisen auf den Heiligen Geist. Der Erleuchtete hat das Licht Gottes (Erleuchtungsenergie) in sich und kann damit handeln. Die Engel (die Energie Gottes) dienen ihm. Er beherrscht die Erleuchtungsenergie und kann seinen Mitmenschen damit helfen. Jesus ging nach seiner Erleuchtung zu seinem Volk und erzählte ihnen vom glücklichen Leben in Gott.

Fasten bedeutet normalerweise eine Einschränkung der Nahrungsaufnahme. Prahlad Jani hat aber gar nichts gegessen und getrunken. Nach seiner Aussage kann er bis zu drei Monate ohne zu schlafen, ohne zu essen und ohne zu trinken ununterbrochen Tag und Nacht meditieren. Wenn wir mit den indischen Ärzten annehmen, dass Prahlad Jani ohne Nahrungsaufnahme leben kann, so dürfte das auch Jesus möglich gewesen sein. Jesus war nach meiner Meinung so stark in seiner Erleuchtungsenergie versunken, dass er vier Wochen gar kein Bedürfnis nach Essen oder Trinken hatte. Dann erwachten seine weltlichen Bedürfnisse wieder.

Das Fasten in der Bibel kann man so interpretieren, dass zeitweilig Menschen zu Jesus in die Wüste kamen und ihm etwas zu essen und zu trinken brachten. Nach dem evangelischen Standartkommentar von Fritz Rienecker (Das Evangelium des Matthäus) handelt es sich bei Jesus um eine völlige Speiseenthaltung. „Vom Fasten, das der Kultus anordnete, war nur der Tag betroffen. In der Nacht wurde gegessen. Weil wir nach Matthäus an die gänzliche Enthaltung der Nahrung denken sollen, sind in der Bibel Tage und Nächte genannt.“

Es geht hier aber nicht im Schwerpunkt um die Fastenfähigkeiten von Jesus, sondern um seine Erleuchtung. Und da stelle ich fest, dass die Bibel den typischen Ablauf einer Erleuchtung von der Energieübertragung durch einen erleuchteten Meister über das glückselige Verweilen in der Erleuchtungsenergie bis hin zur Auflösung des Egos und dem Beginn der Arbeit als erleuchteter Lehrer schildert. Hier wird auch deine Frage beantwortet, ob es nach der Erleuchtung nichts mehr zu tun gibt und man sich dann zum Sterben niederlegen kann. Ein Erleuchteter fühlt sich eins mit allen Wesen. Er sieht das Leid seiner Mitmenschen und möchte ihnen helfen. Er arbeitet deshalb nach seiner Erleuchtung für die Erleuchtung seiner Mitmenschen und der ganzen Welt.


Weblinks

Wikipedia

  Wikipedia: Prahlad_Jani – Artikel in der Online-Enzyklopädie